Mit ‘Zukunft’ getaggte Artikel
Donnerstag, 15. September 2011
Pressemitteilung, Berlin, 13. September 2011
Zukunft serienmäßig? Nur mit Spritspartechnik in Serie
Das Motto der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) lautet “Zukunft serienmäßig“, doch was zu sehen ist, entspricht nur stückweise dem wohl klingenden Leitspruch. Die Autohersteller setzen weiterhin auf Autokonzepte von vorgestern und verdienen insbesondere mit den gängigen Luxuslimousinen, die einen enormen Spritverbrauch aufweisen Rekordsummen. Das entspricht dem Gegenteil von zukunftsfähig kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD.
Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD): “Die Einführung von Zukunftstechnologien wurde in Deutschland völlig verschlafen. Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen einführen, finden wir den Hybridantrieb bei deutschen Herstellern ausschließlich unter den Luxuslimousinen.“ Damit werden laut Lottsiepen lediglich die Spritschlucker im Normtest unter zehn Liter Verbrauch gebracht. “Allein der Bau der effizientesten und schnellsten Pkw im sogenannten Premiumsegment reicht aber nicht aus, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien zu bestehen.“
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Tags:Autohersteller, CO2-Emission, CO2-Grenzwerte, Hybridantrieb, IAA, Messe, Spritsparen, Treibstoffverbrauch, Zukunft
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Donnerstag, 28. April 2011
VCD-Pressemitteilung 43/11 – Berlin, 28.04.2011
Kretschmann fordert ambitionierte CO2-Grenzwerte für Pkw
Mit dem ersten grün-roten Regierungsbündnis in Baden-Württemberg kann eine Zeitenwende in der Verkehrspolitik eingeleitet werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Ankündigungen der neuen Landesregierung für eine ökologische Ausrichtung des Verkehrs ausdrücklich. Neben der stärkeren Förderung des Umweltverbunds hat Grün-Rot auch den ökologischen Umbau der Autoindustrie im Visier.
Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Der künftige baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann möchte sich auf EU- und Bundesebene für eine sukzessive Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klimaverträglicheren und nachhaltigen Ausrichtung der Verkehrspolitik. Ob bei den CO2-Grenzwerten für Pkw oder für Transporter: Immer wieder verzögert und verwässert die Bundesregierung ökologische Vorgaben aus Brüssel. Die grün-rote Landesregierung hat nun die Chance, den ökologischen Umbau zum Wohle von Mensch und Umwelt konstruktiv voranzutreiben.“ Von niedrigeren Verbräuchen profitierten letztlich alle, so Ganseforth weiter: “Ambitionierte CO2-Vorgaben helfen nicht nur der Umwelt, sondern senken auch den Verbrauch und die Ausgaben der Verbraucher, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie und verringern die Abhängigkeit von Erdölimporten.“
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Tags:Arbeitsplätze, Automobilindustrie, Baden-Württemberg, Car2Go, CO2, Zukunft
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Donnerstag, 03. Februar 2011
VCD-Pressemitteilung 08/11 – Berlin, 03.02.11
VCD-Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« ist »Ausgewählter Ort 2011«
Mit seinem Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« wurde der ökologische Verkehrsclub VCD im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen« als »Ausgezeichneter Ort 2011« prämiert. Der Wettbewerb findet seit 2006 im Rahmen der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern würdigte das innovative und zukunftsfähige Konzept des VCD-Projekts.
Mit einem umfassenden Beratungsangebot unterstützt der VCD im Rahmen des Projekts »Grüne Flotte« Unternehmen mit eigenem Fuhrpark dabei, ihre betriebliche Mobilität zu optimieren. “Gerade im Hinblick auf steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, die Kosten zu senken und die Umweltbilanz des Fuhrparks zu verbessern“, erklärte Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsreferent und Leiter des Projekts. “Die Auszeichnung belohnt unser Engagement und ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, in diesem Bereich weiter aktiv zu bleiben.“
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Tags:Firmenwagen, Fuhrpark, Treibstoffkosten, Umweltbilanz, Umweltzonen, Wettbewerb, Zukunft
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Dienstag, 01. Februar 2011
Presseinformation Nr. 4/2011, Stuttgart, 1. Februar 2011
Verkehrsclub moniert Generalverkehrsplan als eine Ansammlung von Widersprüchen
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit dem Generalverkehrsplans (GVP) 2010 und dem Entwurf für das Klimaschutzkonzept 2020PLUS zwei wichtige Zukunftskonzepte der Landesregierung Baden-Württemberg analysiert und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Beide Vorhaben weisen eine Vielzahl an Widersprüchen auf . Der Generalverkehrsplan torpediere sogar die europäischen Bemühungen für den Klimaschutz.
„Man sollte meinen, die Klimaschutzziele der Europäischen Union würden auch für Baden-Württemberg gelten – doch der Generalverkehrsplan des Landes ist ein Kniefall vor der LKW- und Autolobby und hat mit Klimaschutz überhaupt nichts zu tun“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
Nach dem GVP würden die Kohlendioxid(CO2)-Emissionen bis 2025 nur um fünf Prozent sinken. Die EU verlangt dagegen, dass der CO2-Ausstoß bereits bis zum Jahr 2020 sogar um 20 Prozent reduziert werden muss.
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Tags:Generalverkehrsplan, Klimapolitik, Klimaschutz, Lobbyismus, Steuergelder, Zukunft
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Mittwoch, 15. Juli 2009
VCD Pressemitteilung 54/09 – Berlin, 15.07.09
VCD: RWE schlechter Partner für Klimaschutz / Elektro-Autos werden mittelfristig Klima nicht retten
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des heutigen Starts der RWE-Roadshow in Berlin vor übereilter Euphorie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt die Elektromobilität voranzubringen und Forschungsanstrengungen in dem Bereich zu verstärken. Doch sei das Engagement von RWE als Atom- und Kohlestromriese und als einer der größten CO2-Emittenten Europas für eine klimaschützende Mobilität wenig glaubwürdig. Elektromobilität sei nur dann tatsächlich klimaschonend, wenn die Energie dafür aus erneuerbaren Energien gewonnen werde. RWE stelle jedoch nur zu einem Bruchteil Strom aus Wasserkraft oder anderen Erneuerbaren her, 88 Prozent stammen aus fossilen Energieträgern und aus der Kernkraft. Im Rahmen seiner Roadshow wird RWE in sieben Großstädten eine “Tankstelle der Zukunft” aufbauen, in denen über elektrobetriebene Autos informiert wird. Zudem will RWE an den Standorten Stromladesäulen installieren.
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Tags:Autohersteller, CO2, Elektrofahrzeug, Klimaschutz, Klimawandel, Mobilität, Zukunft
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Dienstag, 26. Mai 2009
VCD-Pressemitteilung 41/09 – Berlin, 26.05.09
Umweltbelastung durch Güterverkehr verringern!
Anlässlich des ab heute in Leipzig stattfinden Weltverkehrsforums weist der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die erheblichen Umweltschäden durch den weltweiten Güterverkehr hin. Zwar sei aufgrund der Wirtschaftskrise in den letzten Monaten ein Rückgang beim Transport zu verzeichnen, diesem stünden jedoch durchschnittliche jährliche Zuwachsraten von fünf bis acht Prozent beim weltweiten Güterverkehr in den letzten Jahren gegenüber. Aufgrund fehlender internationaler Umweltstandards für den Verkehr belaste dieser Zuwachs in erheblichem Maße die Umwelt. So hätten die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr insgesamt seit 1970 um mehr als 120 Prozent zugenommen, sein Anteil am gesamten CO2-Ausstoß betrage heute ca. 25 Prozent. Durch die hohe Feinstaub-, Stickoxid- und Schwefeldioxidbelastung aus Dieselfahrzeugen und mit Schweröl betriebenen Schiffen würden jährlich mehrere hunderttausende Menschen frühzeitig sterben.
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Tags:Feinstaub, Güterverkehr, Grenzwert, Handel, Treibhausgas, Weltverkehrsforum, Wirtschaft, Wirtschaftskrise, Zukunft
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Mittwoch, 13. Mai 2009
VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, Leipzig, 13.05.2009
VCD: “Die Klimaschutzziele dürfen wir nicht aus den Augen verlieren”
Seit Dienstag ist das neue Gutachten “Situation und Perspektiven der Logistikwirtschaft im Freistaat Sachsen” auf www.smwa. sachsen.de online abrufbar. Im Auftrag des sächsischen Verkehrsministers Thomas Jurk wurde es von der GMO Management Consulting GmbH und der TU Dresden erarbeit.
“Jurk misst der Logistikwirtschaft in Sachsen eine große Bedeutung zu, sechs bis acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seien direkt in der Branche tätig oder indirekt abhängig.“, so Karsten Imbrock, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) LV Elbe-Saale. “Allerdings“, so Imbrock weiter, “sind die Logistiker, die generell schon einem enormen Kostendruck ausgesetzt sind, auch mit die ersten, die unter der Wirtschaftskrise leiden. Wollen wir hier also Arbeitsplätze erhalten, dann müssen wir in erster Linie auf zukunftsweisende Innovationen setzen.”
So zeigt sich der VCD sehr verwundert darüber, dass sich in dem 128-Seiten starken Gutachten gerade einmal fünf Sätze finden, die sich den Erfordernissen an die zu erwartenden verschärften Umwelt- und Klimaschutzregelungen widmen.
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Tags:Arbeitsplätze, Klimaschutz, Subvention, Tschechien, Wirtschaftskrise, Zukunft
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Mittwoch, 29. April 2009
Gemeinsame Pressemitteilung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und des Fahrgastverbandes Pro Bahn Landesverband Mitteldeutschland, Dresden, 29.04.2009
VCD und Pro Bahn: Zukunftsfähige Mobilität ist sehr viel mehr
Am Dienstag stellte der sächsische Innovationsbeirat gemeinsam mit Wirtschaftsminister Jurk und Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange sein Positionspapier zu „Nachhaltiger Mobilität“ vor. Nach Ansicht der Fahrgastverbände bietet diese Papier einige gute Ansätze für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität: Erfreut zeigte sich Lutz Dressler vom Landesverband Elbe-Saale des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) so unter anderem darüber, dass die VCD-Forderung nach einem flächendeckendem Tempolimit auf den Autobahnen Beachtung findet. Der VCD forderte seit 2007 mehrfach die Einführung eines generellen Tempolimits von 120km/h.: „Das hilft dem Klima, es senkt den Spritverbrauch und es erhöht die Verkehrssicherheit.“, so Lutz Dressler.
Allerdings gibt es aus Sicht der Fahrgastverbände deutliche Kritikpunkte am vorgelegten Papier: (weiterlesen…)
Tags:CO2, Elektrofahrzeug, Greenwashing, Mobilität, Zukunft
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Mittwoch, 08. April 2009
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen
Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zukunftsgerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Strohfeuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht“.
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Tags:Abwrackprämie, Auto und Umwelt, Bundestag, Infrastruktur, Konjunkturprogramm, Mobilität, Nahverkehr (ÖPNV), Straßenbau, Wirtschaftskrise, Zukunft
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Montag, 30. März 2009
VCD-Pressemitteilung 25/09 – Berlin, 30.03.09
VCD fordert neue Weichenstellung in Bahnpolitik
Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) sieht im Rücktritt von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn die Chance für einen Neuanfang in der Bahnpolitik. Mehdorn und die Bundesregierung hätten in den vergangenen Jahren mit dem geplanten Börsengang, der weltweiten Expansion des Konzerns in bahnfremde Sparten, mit regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen und gleichzeitigen Angebotskürzungen dem Verkehrsträger Schiene in Deutschland geschadet. Der Personalwechsel an der Spitze müsse nun dazu genutzt werden, das Augenmerk der Deutsche Bahn AG wieder auf ihr Kerngeschäft zu lenken. Es müsse alles daran gesetzt werden, in Deutschland ein attraktives Bahnangebot für den Personen- und den Güterverkehr zu schaffen und die Infrastruktur dementsprechend auszubauen.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Hartmut Mehdorns Bahnpolitik war seit 1999 davon geprägt, aus der DB AG einen international ausgerichteten Konzern zu entwickeln, die Deutsche Bahn ohne Rücksicht auf Verluste zu privatisieren und das Unternehmen auf Kosten der Fahrgäste in die Gewinnzone zu bringen. Bezahlen durften das die Verbraucher mit gravierenden Angebotseinschnitten – darunter mit der Einstellung des Interregio. Insgesamt ist das Verkehrsaufkommen im Fernverkehr seit Mehdorns Amtsantritt um 13 Prozent gesunken.” Im Jahr 2002 sei Mehdorn mit der Einführung des neuen Preissystems »PEP« gescheitert. Gehrmann: “Die Fahrgäste liefen der DB AG in Scharen davon. Vor allem Mehdorns Versuch, im Rahmen von “PEP” die Bahncard50 abzuschaffen, erwies sich für ihn als Bumerang. Nach massiven Protesten von Umwelt- und Verbraucherverbänden musste er nachgeben und die Bahncard ein halbes Jahr nach ihrer Abschaffung wieder einführen.” Zuletzt habe der Bahnchef im vergangenen Jahr mit der versuchten Einführung des sogenannten Bedienzuschlages Schiffbruch erlitten.
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Tags:Bahn, Börsengang, Fahrpreise, Infrastruktur, Mehdorn, Schienennetz, Schienenverkehr, Wettbewerb, Zukunft
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