Mit ‘Y-Trasse’ getaggte Artikel

Fahrplanwechsel bei den Bahnen in Nieder­sachsen

Freitag, 10. Dezember 2010

Pressemitteilung VCD Niedersachsen, Hannover, 10.12.10
Nahverkehrsbündnis sieht Licht und Schatten/Umfragen bei Politik und Verwaltung sieht Handlungsbedarf

Trotz vieler positiver Entwicklungen zum Fahrplanwechsel bei den Eisen­bahnen sieht das Nahverkehrsbündnis Niedersachsen noch großen Handlungsbedarf beim Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­nahverkehrs (SPNV). Dies bestätigt eine Umfrage in Nieder­sachsen bei Politik und Verwaltung.

Nahverkehrsbündnis-Sprecher Wolfgang Konukiewitz: „Zum Fahr­plan­wechsel am 12. Dezember gibt es in Niedersachsen viele Neuerungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), die positiv zu bewerten sind, so zum Beispiel die neue Regio-S-Bahn um Bremen, das Hansenetz oder einzelne Verstärkerfahrten auf bestehenden Bahnlinien. Allerdings gibt es eine große Anzahl von Defiziten, die einem optimalen SPNV in Niedersachsen im Wege stehen. Diese betreffen vor allem die Infrastruktur etwa durch fehlende Gleis­kapazitäten und sind der Öffentlichkeit nicht so augenfällig wie der Fahrbetrieb, der allerdings dadurch erheblich beeinträchtigt wird. Diese Problematik wird sich in Zukunft durch den zunehmenden Güterverkehr noch verschärfen.
(weiterlesen…)

Ramsauer stellt Verkehrswege-Bedarfsplan­über­prüfung vor

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2010, Hannover 11.11.10
VCD: „Straße genießt weiter Vorrang vor umweltfreundlicher Schiene!“/Y-Trasse dank fast 20 Jahre altem Zahlenmaterial weiter in der Planung

Die heute von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) vorgelegte Neu­bewertung der Verkehrswegeinvestitionen kritisiert der Verkehrs­club Deutschland (VCD) als weitere Bevorzugung der Straße gegen­über dem Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs. Mit nachhaltiger Verkehrs- und Wirtschafts­politik hat das ganz und gar nichts zu tun“, beklagt der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming.

Keines der in Niedersachsen heftig umstrittenen Straßen­bau­projekte fiel der Neubewertung zum Opfer, weder die Küsten­auto­bahn A 20 noch die A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg. Dafür aber wichtige Zukunftsinvestitionen in die Schienen­infra­struktur! Die seit Jahren von der Politik eingeforderten Ausbau­maßnahmen Langwedel – Uelzen („Amerika-Linie“) und Oldenburg – Leer werden erst einmal nicht umgesetzt. „Wichtige Faktoren, wie steigende Spritpreise, Klimaschutz oder der demographische Wandel spielen offensichtlich keine Rolle bei der weiteren Bevorzugung teurer Straßen­bau­projekte!“, so Frömming.
(weiterlesen…)

Bahn-Gipfel in Hannover

Montag, 01. November 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2010, 01.11.10 Hannover
VCD: „Wieder zehn Millionen Euro Steuergelder für die Y-Trasse in den Sand gesetzt!“/Auch Umweltbundesamt favo­ri­siert Alternativen im Schienenverkehr

Wieder zehn Millionen Euro niedersächsischer Steuergelder für die Planung der Y-Trasse der Deutschen Bahn AG geopfert: Schade um das gute Geld!“, so Michael Frömming, niedersächsischer Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum heutigen Bahn­gipfel zwischen Ministerpräsident McAllister und DB-Konzern­chef Grube.
(weiterlesen…)

Diskussion um Schienenwegefinanzierung

Samstag, 21. August 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2010, 21.10.10 Hannover/Lüneburg.
„Jetzt endlich die Y-Trasse zu Grabe tragen und bestehende Strecken ausbauen!“
Niedersachsen klammert sich weiter an alten Konzepten fest

Die Zeit für die in Norddeutschland heftig umstrittene Y-Trasse läuft ab! Es wird höchste Eisenbahn, sich rechtzeitig stattdessen für einen Ausbau des bestehenden Schienennetzes zu den nord­deutschen Seehäfen einzusetzen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen.

Mit der neuen, vor wenigen Tagen veröffentlichten Studie des Um­welt­bundesamtes, wurden zum wiederholten Male die zahlreichen Argumente genannt, warum die Y-Trasse keinen nennens­werten Nutzen für die Verkehrsprobleme im Norden bringt. „Niedersachsens Landes­regegierung klebt aber weiter an den Planungen für die rund vier Milliarden Euro teure Bahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover. Besonders die FDP mit ihrem Verkehrsminister Jörg Bode zeigt sich beratungsresistent“, bedauert Friedrichs.
(weiterlesen…)

Diskussion um Bahn-Hochgeschwindigkeitstrasse

Donnerstag, 11. März 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 07/2010, 10.03.10, Hannover.
„Hilfloses Festklammern an Y-Trasse hilft Seehäfen nicht!“/Aus­bau bestehender Bahnlinien jetzt voranbringen

Angesichts Finanzierungsengpässe des Bundes steht die rund 2,5 Milliarden teure Y-Trasse von Hamburg und Bremen nach Hannover wieder einmal vor dem Aus. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt diese Tendenz ausdrücklich und sieht große Chancen, die Anbindung der Seehäfen durch den Ausbau der bestehenden Bahn­linien in Norddeutschland effektiver und schneller voran­zubringen.

Das hilflose Festklammern an dem Mammutprojekt Y-Trasse einiger Politiker hilft den Seehäfen nicht. Im Gegenteil: Notwendige Gel­der für kurzfristige und sinnvollere Maßnahmen würden statt­dessen für die als ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse gedachte Y-Trasse gebunden“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Für Verkehrsexperten in Nord­deutschland ist die die Y-Trasse nicht zuletzt durch mehrere Studien und Gutachten inhaltlich längst zu den Akten gelegt worden. In der Politik ist diese Botschaft leider noch nicht überall vorgedrungen, so dass die Y-Trasse dort oftmals noch als ‚Lösung aller norddeutschen Bahn-Probleme’ propagiert wird.
(weiterlesen…)

“Geheimpapier“ zur Unterfinanzierung des Schienenverkehrs

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 03/10 – Berlin, 18.01.10
VCD: Mobilitätsplan und Deutschland-Takt statt Prestige

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert angesichts der heute öffentlich gewordenen Geheimpapiere der Deutschen Bahn AG zur Unterfinanzierung von Bahnprojekten die Chance für eine generelle Neuausrichtung des Bundesverkehrswegeplans zu nutzen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Es zeigt sich, dass viele Projekte des Bundesverkehrswegeplans schlichtweg nicht finanzierbar sind. Das betrifft auch zweifelhafte Prestigeprojekte wie die Y-Trasse in Niedersachsen oder die feste Fehmarnbelt-Querung von Schleswig-Holstein nach Dänemark. Bei solchen finanziell und verkehrspolitisch fragwürdigen Vorhaben ist es zu begrüßen, wenn diese nun wegfallen sollten.“ Leider fehle das Geld aber auch für dringend notwendige Ausbaumaßnahmen wie etwa die Rhein-Schiene.

Zu befürchten sei nun, dass der Bahn wieder mehr Geld für teure Prestigeprojekte zur Verfügung gestellt werde. Angesichts des Festhaltens am Milliardenprojekt Stuttgart 21 oder der Hoch­geschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Erfurt sei jedoch zu bezweifeln, ob die Prioritäten im Konzern richtig gesetzt würden. Der VCD fordert daher, Investitionen in den sinnvollen Erhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur zu stecken.
(weiterlesen…)

Y-Trasse wieder vor dem Aus?

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 5/2010, 18.01.10, Hannover.
VCD: „Endlich die schnelleren und effektiveren Alternativen für die Seehäfen umsetzen!“ /Konzepte liegen seit Jahren vor

Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung steht die Y-Trasse auf einer internen Streichliste der Deutschen Bahn AG. Die Hochgeschwindigkeitstrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover sei bis zum Jahr 2025 nicht umsetzbar. Zudem fehlen die finanziellen Mittel für die rund zwei Milliarden Euro teure Strecke.

Hoffentlich ist das jetzt endlich das endgültige Aus! Für die nord­deutschen Seehäfen wäre das eine große Chance, die seit Jahren in zahlreichen Studien angemahnten effektiveren Alter­nativen schneller realisiert zu bekommen!“, so Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Wir haben auch überhaupt kein Verständnis dafür, dass vor allem die nieder­sächsische Landesregierung sich an den veralteten Planungen zur Y-Trasse klammert, obwohl in der Fachwelt ein nachhaltiger Nutzen einer Neubaustrecke nicht gesehen wird. Bei der Y-Trasse geht es aber seit Jahren offensichtlich nicht mehr um die fachliche, sondern um eine Debatte um Prestige und den möglichen Gesichtsverlust einiger Politiker.
(weiterlesen…)

Jetzt doch 20 Mio. Euro Planungsmittel des Bundes für die Y-Trasse?

Freitag, 04. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 37/2009, Hannover, 4.12.2009
VCD: „Rational nicht mehr begreifbar!“ / Inzwischen 17 Jahre Diskussionen um Hochgeschwindigkeitsverkehr im Norden

Rational ist die erneute Diskussion um die Y-Trasse längst nicht mehr begreifbar!“, so Michael Frömming, niedersächsischer Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Erst vor zwei Wochen hatte das Bundesfinanzministerium 20 Millionen Euro Planungs­kosten für das heftig umstrittene Hochgeschwindigkeits-Projekt zwischen Hamburg, Bremen und Hannover zurückgezogen. Nun stehen die Mittel offenbar doch wieder bereit.

Wenn es bei dem eigentlichen Projekt nicht um mindestens zwei Milliarden Steuergelder ginge, wäre das wiederholte Hickhack ein­fach nur peinlich für die politischen Akteure in Hannover und Berlin. So aber müssen wir befürchten, dass der Diskussion um die Y-Trasse doch noch einmal Leben eingehaucht wird“, so Frömming. Dabei gibt es für das Projekt fachlich keine hinreichende Be­grün­dung, da fast alle vorliegenden Gutachten den alternativen Aus­bau­maßnahmen eine höhere Effektivität und eine schnellere Umsetzung bescheinigen.
(weiterlesen…)

Y-Trasse in der aktuellen Diskussion

Samstag, 21. November 2009

Pressemitteilung 35/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 21.11.09, Hannover
„Jetzt gemeinsam für den Ausbau des bestehenden Schienen­netzes arbeiten!“ / Konzepte liegen seit Jahren vor

Anstatt jetzt dauerhaft das Ende der Y-Trasse zu beklagen, soll­ten sich Wirtschaft und Politik in Norddeutschland schnell mit dem Ausbau der bestehenden Bahntrassen zu den Seehäfen be­fas­sen“, fordert Michael Frömming, 1. Vorsitzender des Ver­kehrs­club Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen. „Wir haben überhaupt kein Ver­ständnis dafür, dass Teile der Politik mit ihrem starren Fest­halten an der Y-Trasse alternative und zeitnahe Aus­bau­va­rian­ten blockieren!

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Bundesregierung ihre Beteiligung an den Planungskosten der umstrittenen Hoch­ge­schwin­dig­keitstrasse zwischen Hamburg und Bremen nach Hanno­ver zu­rück­zieht, da eine Realisierung des Projektes auf absehbare Zeit als aussichtslos erscheint. „Es gibt seit Jahren zahlreiche Studien und Gutachten, die kurzfristige Maßnahmen vorschlagen, um die See­häfen zeitnah und effektiver als die Y-Trasse an das Schie­nen­netz anzubinden. Wir fordern Politik und Wirtschaft auf, sich jetzt mit den Verkehrsfachleuten gemeinsam gegenüber dem Bund für diese Ausbauvarianten bestehender Strecken ein­zu­setzen!“, so Frömming.

Zu den Kurzfristmaßnahmen zählen die Ertüchtigung von Bahnlinien der Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe/Weser GmbH (EVB) so­wie der Osthannoverschen Eisenbahn AG (OHE). Neben der derzeit in Angriff genommenen Strecke Harburg – Lüneburg der Deutschen Bahn AG gehört die Linie Rotenburg (Wümme) – Verden (Aller) zu den dringenden Sofortmaßnahmen, die der VCD vor­schlägt.

Y-Trasse vor dem endgültigen Aus?

Dienstag, 17. November 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 34/2009, 18.11.09, Lüneburg/Hannover.

Planungskosten ohne Beteiligung der Bundesregierung/VCD: „Hoffentlich das endgültige Aus der Y-Trasse!“/Jetzt See­häfen-Anbindung mit Alternativkonzepten verbessern

Das ist eine sehr positive Nachricht für den norddeutschen Wirt­schaftsstandort: die Bundesregierung will sich nach Infor­ma­tionen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung offen­sichtlich nicht an den 55 Millionen Euro Planungskosten für die seit 1992 geplante neue Schnellbahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover beteiligen! Das müsste jetzt hoffentlich das endgültige Aus der sogenannten Y-Trasse sein!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nun könn­ten kurzfristige und effektivere Maßnahmen greifen, um die An­bin­dung der Häfen zu verbessern.

Der VCD setzt sich seit Beginn der Y-Planungen für einen Ausbau der bestehenden Bahnlinien ein und erhielt dazu fachliche Un­ter­stützung durch eigene und externe Studien, die der rund 2 Milliarden Euro teuren Y-Trasse keine nennenswerten Vorteile für die norddeutschen Seehäfen bescheinigen. „Selbst das nieder­sächsische Wirtschaftsministerium hat in einer Expertise kurz­fristige Maßnahmen zur Entlastung der wichtigen Bahn­korridore vorgeschlagen, von denen einige sogar schon um­gesetzt werden“, so Frömming. „Die Y-Trasse braucht kein Mensch, ist zu teuer, zerstört eine intakte Naturlandschaft und käme eh viel zu spät!
(weiterlesen…)