Mit ‘Wirtschaftsförderung’ getaggte Artikel

Bahnstrecke reaktivieren statt Steuermittel zu verschwenden

Mittwoch, 13. Mai 2009

VCD-Hessen, Pressemitteilung 14/2009, Kassel/Wiesbaden, 13. Mai 2009
Kurhessenbahn Korbach-Frankenberg

Die Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg in Nordhessen muss nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) dringend re­aktiviert werden. „Die Landesregierung muss zeigen, dass sie nicht nur in den Straßenbau investiert, sondern auch in Schienen­strecken“, erklärte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel an­lässlich der Landtagsdebatte über den Ver­kehrs­haushalt am Donners­tag (14. Mai). Die Umsetzung des Land­tags­beschlusses vom vergangenen Jahr, der eine Wieder­inbetrieb­nahme der 31 Kilo­meter langen Verbindung vorsieht, dürfe nicht länger durch neue Prüfaufträge verschleppt werden.
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Reform der Kfz-Steuer und geplante Wirtschafts­förderung müssen Klimazielen dienen

Dienstag, 21. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 72/08 – Berlin, 21.10.08
Bundesregierung diskutiert Konjunkturmaßnahmen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Regierungen von Bund und Ländern auf, im Zuge der geplanten Kon­junk­tur­maß­nahmen die seit Jahren verschleppte Reform der Kfz-Steuer zügig umzusetzen. Mit einer Neufassung der Steuer müsse ein starker Anreiz geschaffen werden, sich beim Kauf eines Neuwagens für ein sparsames und damit klimaschonendes Modell zu ent­schei­den. “Die Regierung hat schon in ihrem Koalitionsvertrag von 2005 eine Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2-Basis ver­sprochen. Doch bisher ist das Projekt immer wieder blockiert worden“, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. Zuletzt habe Bundes­wirt­schafts­minister Michael Glos eine Einigung inner­halb der Bundes­regierung verhindert. Vogt: “Es ist schon dreist, wenn nun aus­ge­rech­net der Wirtschaftsminister nach der Reform der Kfz-Steuer ruft und die Schuld für das bisherige Versagen den Ländern zuschiebt. Immerhin ist er selbst maß­geblich dafür verantwortlich, dass die Regierung diese wichtige Maß­nahme für mehr Klimaschutz bisher nicht umgesetzt hat.
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VCD: Kahlschlag im Kellerwald verhindert

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, 13.12.2007

Erleichtert reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Nachricht vom Erhalt der Bahnstrecke von Wabern nach Bad Wildungen. „Damit ist der Kahlschlag im Kellerwald verhindert“, sagte Jan Stielike, Sprecher des VCD Hessen. „Für den renommierten Kurort wäre eine Abkoppelung vom Schienennetz eine Katastrophe gewesen.“ Jetzt müssten weitere Schritte folgen: Die Reaktivierung der Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg und ein umfassendes Verkehrskonzept für die Nationalparkregion Kellerwald-Edersee, das in erster Linie auf Bus und Bahn setzt. Auch müssten am Bahnhof Wabern die Anschlüsse von der Bad Wildunger Nebenbahn zu den Züge in Richtung Kassel und Frankfurt verbessert werden. Mittelfristig seien eine Ausweitung der Betriebszeiten und ein dichterer Takt nötig, um die Schienenverbindung attraktiver zu machen und damit dauerhaft zu sichern. Noch im Sommer war die Linie von der Stillegung bedroht, wogegen der VCD heftig protestierte. Jetzt wurde bekannt, dass der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) die Strecke für den Betrieb bis 2015 neu ausschreiben will.
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VCD: Schienenverkehr ist Wirtschaftsförderung

Montag, 08. Oktober 2007

Pressemitteilung VCD-Hessen, 8. 10. 2007

Ein attraktiver Schienenverkehr ist nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) unverzichtbar für den Tourismus in der Region Kellerwald-Edersee. „Besucher, die ohne Auto kommen, sind eine große Chance für das Waldecker Land“, sagte der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann am Wochenende in Bad Wildungen. Er verwies darauf, dass derzeit jeder vierte Deutschlandurlauber Ferien ohne Auto mache. In Großstädten wie Berlin habe jeder zweite Haushalt kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung. „Diesen Märkten darf man sich nicht verschließen“, sagte der VCD-Bundesvorsitzende bei einem Besuch auf Einladung des VCD-Landesverbands Hessen. „Gute Bahnverbindungen sind ein Beitrag zu einem nachhaltigen Tourismus, aber auch zur Wirtschaftsförderung.
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