Mit ‘Wirtschaft’ getaggte Artikel

Wechsel an der Spitze des Wirt­schafts­ministeriums am Mittwoch

Sonntag, 15. Februar 2009

Pressemitteilung 7/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 15.02.09, Hannover
VCD: „Neue Hoffnung auf innovative Verkehrspolitik durch Generationswechsel?“/Glückwünsche und Forderungen an Dr. Philipp Rösler

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) erhofft sich vom Wechsel in der Spitze des Wirt­schafts­ministeriums Ansätze für innovative Ver­kehrskonzepte in Niedersachsen. „Wir gratulieren Dr. Philipp Rösler zu seiner neuen Tätigkeit als Wirtschafts- und Ver­kehrs­minister und wünschen ihm viel Erfolg und Tatkraft!“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender

Nach Auffassung des VCD besteht mit dem Wechsel im Wirt­schafts­ministerium die Gelegenheit, frische und zukunftsfähige Mo­bi­li­täts­konzepte voranzubringen. „Rund 50 Prozent mehr Men­schen in Bahnen und Bussen in knapp zehn Jahren zeigen, wie sehr ein Bedarf insbesondere im umweltfreundlichen Nahverkehr be­steht. Statt finanzieller Einschnitte benötigen wir in diesem Bereich attraktive und zusätzliche Angebote, nicht nur in den Städten, sondern vor allem auch in der Fläche“, so Frömming.
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Bundestag beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 13. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 15/09 – Berlin, 13.02.09
VCD: Bundesrat muss klimafeindliche Konjunkturpolitik stoppen

Die Bundestagsabgeordneten haben ihre Stimme für eine ver­altete, autofixierte und klimafeindliche Verkehrspolitik her­ge­ge­ben“, kritisiert Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land e.V. (VCD), den heutigen Bundestags­beschluss zum zweiten Konjunkturpaket. Mit der Abwrack­prämie für Pkw, einer halbherzigen Kfz-Steuerreform und dem Ausschluss des Öffent­lichen Personennahverkehrs würde der Bau sparsamer Pkw in Deutschland weiter hinausgezögert und eine Verkehrswende hin zu mehr Bus und Bahn blockiert. Der VCD ruft den Bundesrat dazu auf, dem Paket in der kommenden Woche nicht zuzustimmen.
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Neuer Kompromiss zur Kfz-Steuer – VCD: Bevorzugung von Klimakillern katastrophal

Donnerstag, 22. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 05/09 – Berlin, 22.01.09:
Neuer Kompromiss zur Kfz-Steuer/VCD: Bevorzugung von Klimakillern katastrophal

Als klimapolitische Katastrophe beurteilt der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) den Vorschlag aus dem Finanzministerium, die Kfz-Steuer für große Pkw zu senken. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet und inzwischen als gesichert gilt, sieht ein zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium ausgehandelter Kompromiss eine Kombination aus Besteuerung des CO2-Ausstoßes und des Hubraums vor. Dabei müssten für den Hubraum jedoch nur bis zu einer Grenze von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel Steuern gezahlt werden. Dadurch würden aber gerade die größten Spritfresser bevorzugt, kritisiert der VCD.
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VCD schlägt alternatives Konjunkturprogramm vor

Montag, 05. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Hessen, Kasssel/Frankfurt, 5. Januar 2009
Investitionen für Bus und Bahn notwendig

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat davor gewarnt, Hessen un­ter dem Vorwand eines Konjunkturprogramms mit einer Flut neuer Straßen zuzubetonieren. „Die Pläne der geschäftsführenden Landes­regierung füh­ren in eine wirtschafts- und klimapolitische Sack­gasse“, kritisierte der hessische VCD-Landes­vorsitzende Wer­ner Geiß.

Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will rund 200 Millionen Euro in den Straßenbau investieren, um die Wirtschaft zu beleben. „Das ist kontraproduktiv“, meint Geiß. Mit einer Förderung des öffentlichen Verkehrs entstünden erwiesenermaßen mehr Arbeitsplätze als durch den Straßenbau. „Aber die dringend nötigen Investitionen für Bus und Bahn kommen bei Koch gar nicht vor“, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband. Ohnehin habe Hessen in den vergangenen zehn Jahren den Straßenbauetat um 300 Prozent erhöht. Bahn­strecken seien im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht reaktiviert worden, kleinere Bahnhöfe würden zunehmend verfallen.

Der VCD schlägt folgende Maßnahmen für ein alternatives Kon­junk­tur­pro­gramm vor: (weiterlesen…)

Zum zweiten Konjunkturpaket: Neubau von Straßen zementiert klimafeindliche Verkehrs­politik

Donnerstag, 18. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 91/08 – Berlin, 18.12.2008

Mit dem Bau neuer Straßen lenkt Angela Merkel Deutschland in eine wirt­schafts- und klimapolitische Sackgasse. Dies kritisiert der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des heutigen Tref­fens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten zum zweiten Kon­junk­tur­paket. Statt mit Milliarden an Steuergeldern die Land­schaft weiter zuzubetonieren, müssten die Mittel in die Sa­nie­rung des bestehenden Straßen- und Schienennetzes sowie in den maß­vollen Ausbau der Bahninfrastruktur eingesetzt werden. Mit einem der dichtesten Straßennetze der Welt sei der Bedarf an Straßen in Deutschland längst gesättigt und die Umweltschäden dadurch schon heute unverantwortlich hoch, so der VCD.
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Thüringen: Straßenbauwirtschaft unterstützt Bürgerinitiativen für neue Straßen

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Leipzig, 4. Dezember 2008

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) LV Elbe-Saale macht darauf aufmerksam, dass in Thüringen mehrere Bür­ger­initiativen Schützenhilfe von einer “Gesell­schaft zur Förderung um­welt­gerechter Straßen- und Verkehrsplanung” (GSV) erhalten. VCD-Sprecher Lutz Dressler: “Dieser von der Asphalt­wirtschaft finanzierte Lobbyverband sagt den Initiativen, wie sie den größt­möglichen Druck für den Straßenbau erzeugen, und berät sie, an welche Türen sie zu klopfen haben. Verfügt sie doch selbst über beste Kontakte zu Politik und Straßen­bau­behörden. Hinzu kommen kleine Geldspritzen zum Drucken von Plakaten oder zur Gestaltung einer Website, die die Arbeit erleichtern.

Nach Recherchen des VCD unterstützt die GSV in Thüringen (weiterlesen…)

Sachsen: Straßenbauwirtschaft unterstützt Bürgerinitiativen für Straßenbau

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale e.V., Leipzig, 4. Dezember 2008

2,9 Milliarden € stehen für das Land Sachsen laut geltendem Bun­des­verkehrswegeplan bereit, wovon bereits 1,8 Milliarden € zur Verfügung gestellt wurden. Damit die Finanzquelle in Berlin so schnell nicht versiegt und das Geld zudem in die richtigen Taschen fließt, macht die Straßenbauwirtschaft auf vielen Wegen mobil. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­verband Elbe-Saale, macht darauf aufmerksam, dass in Sachsen mehrere Bürgerinitiativen Schützenhilfe von einer “Gesell­schaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrs­planung” (GSV) erhalten. VCD-Sprecher Lutz Dressler: “Dieser von der As­phalt­wirtschaft finanzierte Lobbyverband sagt den Initiativen, wie sie den größtmöglichen Druck für den Straßen­bau erzeugen, und berät sie, an welche Türen sie zu klopfen haben. Verfügt sie doch selbst über beste Kontakte zu Politik und Straßen­bau­behörden. Hinzu kommen kleine Geldspritzen zum Drucken von Plakaten oder zur Gestaltung einer Website, die den Initiativen die Arbeit erleichtern.
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Bürgerinitiative lässt sich von der Asphaltwirtschaft unterstützen

Montag, 24. November 2008

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, Leipzig, 22. November 2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale, macht anlässlich eine aktuellen Falls darauf aufmerksam, dass bür­ger­schaftliches Engagement von cleveren Industrie­unter­neh­mun­gen für die eigenen, finanziellen Interessen ausgenutzt wird.

So lässt sich die Bürgerinitiative “Pro Ortsumgehung B93 Gößnitz” nach Recherchen des VCD von der „Gesellschaft zur Förderung um­welt­gerechter Straßen- und Verkehrsplanung“ (GSV) beraten. Bei der GSV handelt es sich nach Aussage von VCD-Sprecher Lutz Dressler „um eine von der Straßenbau- und Automobilindustrie finanzierte Lobbygruppierung, die sich für ihr einziges Ziel, nämlich den Bau möglichst vieler Straßen, gern schon einmal unter dem Deck­mantel „Umweltschutz“ versteckt.“ Die GSV könne eine Initiative in Sachen des größtmöglichen Protests gut beraten, habe sie doch aus der Lobbyarbeit bei Politikern auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene und in die Straßenbauämter genug Kenntnisse, an welche Türen die ehrenamtlich Aktiven zu klopfen haben.
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Wirtschaftsweise empfehlen Straßenbau gegen Rezession

Mittwoch, 12. November 2008

In welchem Jahrhundert leben eigentlich die Wirtschaftsweisen? Straßenbau als das seligmachende Allheilmittel nicht nur gegen Schnupfen und Schluckauf, sondern auch noch gegen die Weltwirtschaftskrise? Wenn sie jetzt noch erklären, wie das mit Klimaschutzzielen und Haushaltskonsolidierung zu verbinden ist, dann bekommen sie von mir ein Eis.
Spiegel-Online kommentiert die Vorstellung des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen wie folgt:

… Als eine Möglichkeit, den Abschwung zu bremsen, sehen die Experten, dass Ländern und Kommunen Milliarden in die Verkehrsinfrastruktur stecken. …

Den ganzen Artikel gibt’s hier.

Forderungen nach Hilfe für Autoindustrie

Dienstag, 28. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 73/2008 – Berlin, 28.10.08
Porsche zockt und gewinnt allein gestern 40 Milliarden Euro / VCD: Keine Subventionen für überholte Produkte

Nach Berechnungen des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) hat der Autohersteller Porsche durch rasante Kurssteigerungen der VW-Aktie allein gestern knapp 40 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Um diesen Betrag stieg der Wert der Anteile des Sportwagenherstellers am größten deutschen Autobauer, nachdem Porsche angekündigt hatte, über 74 Prozent an VW übernehmen zu wollen. Auch heute setzt sich der enorme Kursanstieg fort. “Diese Kurssprünge sind absolut verrückt. Sie veranschaulichen, wie viel Chaos und Orien­tierungs­losigkeit derzeit herrscht – am Markt wie auch in der Auto­branche“, meint Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD und fordert: “Statt jetzt nach Staats­hilfe zu rufen, sollten sich die Autohersteller hinsetzen und zukunftsfähige Produkte und Ge­schäfts­modelle entwickeln, die den Anforderungen des Klima­schutzes gerecht werden. Nur so haben sie eine Chance, im Markt zu bestehen. Subventionen für eine Branche, die in großen Teilen auf überholte Produkte setzt, darf es hingegen nicht geben.
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