Mit ‘Winter’ getaggte Artikel

Bahn-Chaos offenbart Versagen des DB-Managements?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 46/2010, Stuttgart, 22. Dezember 2010
Ersatzkonzept für Fahrgäste unzumutbar/VCD befürchtet dauerhafte Einstellung der IC-Linie Karlsruhe –Stuttgart –Nürnberg

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert scharf das jetzt vor­ge­stell­te Ersatzkonzept der Deutschen Bahn (DB) für den Fernverkehr, das die Kon­zen­tra­tion der Fahrzeuge auf wenige Hauptstrecken vorsieht und eine Aus­dünnung in den Regionen zur Folge hat. Statt funktionierende Konzepte zu entwickeln, pro­du­ziere das DB-Management ständig neues Chaos.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die DB hätte sich schon frühzeitig auf den Winter vorbereiten und etwa abgestellte Wagen reaktivieren können, schließlich gibt es Schneefall und Weih­nachts­reiseverkehr nicht erst seit diesem Jahr.” Die Fahrzeug­eng­pässe im Fernverkehr seien ebenfalls seit Monaten bekannt.
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Wegfall IC-Linie Karlsruhe – Nürnberg dauerhaft?

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
VCD: DB-Fernverkehr gescheitert

Bis zum Jahresende sollen die Intercity-Züge zwischen Karlsruhe und Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz fast voll­ständig und ersatzlos entfallen – dies ist Teil der „Lösung“ für die DB, um Zusatzzüge auf überlasteten Hauptstrecken fahren zu können. Die Entscheidung wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD scharf kritisiert: „Winter und Weihnachtsreiseverkehr gibt es nicht erst in diesem Jahr, die Fahr­zeug­engpässe bei DB Fernverkehr sind auch schon seit Monaten bekannt – die DB hätte sich also schon früh­zeitig auf den Winter vorbereiten und z.B. abgestellte Wagen reaktivieren können“, beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb das derzeitige DB-Chaos. Schon seit Monaten sei die Wagen­zahl bei den IC-Zügen zwischen Karlsruhe und Nürnberg immer weiter reduziert worden – nun erfolge also eine Woche nach dem Fahrplanwechsel die Bekanntgabe, dass der Zugverkehr ganz eingestellt werde, kritisiert Lieb: „Kurz nach dem Rauswurf des DB-Fern­verkehrs­vorstandes herrscht das totale Durcheinander – Kon­zepte sind nicht erkennbar, es regiert das Fahrplanchaos.“ Wenn schon die Ankündigungen der DB, auf den Winter vorbereitet zu sein, sich als völlig falsch erweisen, wie wolle dann dieses Unter­nehmen einen Stresstest für einen neuen Bahnhof durchführen und dabei glaub­würdig darlegen, dass dieser die geforderte Leistungs­fähigkeit habe, fragt der VCD-Vor­sitzende angesichts des massiven Glaub­würdigkeitsverlustes insbesondere des DB-Vorstands­vor­sitzen­den Dr. Rüdiger Grube.
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Schnee und Minusgrade sorgen für Flugausfälle und lange Staus auf den Straßen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 114/10 – Berlin, 20.12.10
VCD: Bahn meistert das Winterwetter am Besten

Minustemperaturen, Schnee und überfrierende Nässe sorgen auch zu Wochenbeginn für hunderte Flugausfälle in Europa sowie Unfälle und kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Der ökologische Ver­kehrsclub VCD betont, dass sich die Bahn derzeit trotz verein­zel­ter Einschränkungen in ihrem Betrieb als das sicherste und zuverlässigste Verkehrsmittel erweist.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnexpertin: “Wer bei diesem Wetter mit der Bahn unterwegs ist, kommt zwar möglicherweise zu spät an und verbringt die Reisezeit in einem überfüllten Zug, aber die Bahn fährt. Am heutigen Vormittag blieben die Verzögerungen der Deutschen Bahn AG fast überall unter 30 Minuten – das ist deutlich besser als die Situation bei allen anderen Verkehrsträgern. Ob Frankfurt am Main, London oder Brüssel: Wer zurzeit in Europa mit dem Flugzeug reisen möchte, wartet teilweise tagelang auf den Abflug, weil Flughäfen und Flugzeuge wegen Schnee und Eis nicht betriebsbereit sind. Auch im Autoverkehr sieht es nicht besser aus. Staus und Unfälle sind an der Tagesordnung, teilweise wurde berechtigterweise ein Lkw-Fahrverbot verhängt und das Benzin wird knapp, da Tankstellen nicht beliefert werden können.
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VCD fordert Lkw-Fahrverbot bei extremen Wetterlagen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2010, Hannover, 20.12.10
Landesregierung in Hannover soll Beispiel aus Nordrhein-Westfalen folgen

Ein flächendeckendes Lkw-Fahrverbot in Niedersachsen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts der aktuellen Wetter­lage. „Ebenso wie Nordrhein-Westfalen sollte die Landes­regierung in Niedersachsen bei extremen Wetterlagen aktiv werden, um weitere Unfälle und Stauungen auf den Fernstraßen zu verhindern“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen hatten in der vergangenen Nacht alle Lkw über 7,5 Tonnen von den Autobahnen verbannt, bis sich die Wetterlage entspannt. „Wer die Verkehrsmeldungen verfolgt kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Störungen im Straßenverkehr durch liegengebliebene Lkw verursacht wird. Da gibt es Handlungsbedarf!“, so Friedrichs. Der VCD fordert über das kurzfristige Fahrverbot hinaus mittelfristige Maßnahmen, wie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Fernstraßen, um den Schwer­lastverkehr auf die umweltfreundliche Schiene umzulenken, beziehungs­weise unnötige Transporte ganz zu vermeiden.

Fahrplanwechsel am Sonntag

Freitag, 10. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 112/10 – Berlin, 10.12.2010
VCD kritisiert weiterhin mangelhafte Angebotsqualität / Deutsche Bahn bei Bahnpreisen teilweise einsichtig

Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag verzichtet die Deutsche Bahn AG (DB AG) zum ersten Mal seit 2003 auf eine Fahr­preiserhöhung im Fernverkehr. Im Nahverkehr hingegen erhöht sie die Preise für normale Fahrkarten und für Zeitkarten um durch­schnittlich 1,9 Prozent. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert von der DB AG, die routinemäßige Aufwärtsspirale bei den Preisen generell zu beenden und bei mangelhafter Qualität des Bahn­angebots auch im Nahverkehr auf eine Anhebung der Fahrpreise zu verzichten.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Es ist aus Sicht der Fahr­gäste eine Selbstverständlichkeit, dass die DB AG in diesem Jahr auf eine Fahrpreiserhöhung im Fernverkehr verzichtet. Alles andere wäre schlichtweg nicht zu vermitteln – nicht zuletzt angesichts der auch weiterhin mangelhaften Qualität des Bahn­verkehrs. Denn trotz Qualitätsoffensive und speziell für diesen Winter angekündigter besonderer Vorkehrungen wie Ent­eisungs­anlagen für Weichen und Schutz vor Schotterflug gab es beim ersten Schnee wieder Probleme im Bahnverkehr: Strecken­sperrungen, Zugausfälle, Verspätungen – das Bild der Bahn im Winter hat sich nicht geändert.“ Der VCD fordert von der DB AG, die alljährliche, routinemäßige Erhöhung der Bahnpreise zum Fahrplan­wechsel im Dezember endgültig zu beenden. Fahrpreis­erhöhungen seien nur bei steigender Qualität und mit für die Fahrgäste nachvollziehbarer Begründung akzeptabel.
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S-Bahn-Infrastruktur an das Land Berlin!

Freitag, 03. Dezember 2010

Pressemitteilung Landesverband Nordost e.V. (VCD Nordost), Berlin, den 03.12.2010
VCD fordert Konsequenzen aus den abermals verschneiten S-Bahn-Weichen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert als Konsequenz aus dem abermaligen Winterchaos bei der S-Bahn das Land Berlin auf, die S-Bahn-Infrastruktur vom Bund zu übernehmen. “Die Wei­chen, die keine Weichenheizungen hatten und für deren Frei­schaufeln gestern nicht genug Personal eingesetzt wurde, gehören dem Bund“, sagt Stefan Kohte, Bahnexperte des VCD Nordost. “Dieser macht seit Jahren der zuständigen DB Netz AG nur Vorgaben zur Gewinnquote, nicht aber zur Qualität der Verfüg­barkeit.

Im Gegensatz zum Januar 2010 haben gestern die S-Bahn-Fahr­motoren nicht zu Zugausfällen geführt und waren zugefrorene Türen das geringere Problem. Denn die S-Bahn war endlich mal besser vorbereitet und hatte z.B. Per­sonal zum Freikratzen der Türen an den Endbahnhöfen,” so Stefan Kohte (VCD). “Stattdessen hatten wir wieder das Problem des Januar 2009 und früherer Jahre, dass die Weichen zugeweht sind, zum Teil, weil sie nicht ausreichend geheizt waren, zum Teil, weil nicht genug Personal unterwegs war, um diese freizuschaufeln.
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Bundesrat entscheidet über Winterreifenpflicht

Freitag, 26. November 2010

VCD-Pressemitteilung 107/10 – Berlin, 26.11.10
VCD fordert eindeutige Reifenkennzeichnung

Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt den heutigen Bundes­ratsbeschluss zur Winterreifenpflicht. Er fordert jedoch die ver­lässliche Prüfung und eindeutige Kennzeichnung von Winter­reifen. Die neue Regelung wurde durch ein Urteil des Oberlandes­gerichts Oldenburg notwendig, das feststellte, dass die alte Regelung zu Winterreifen gegen das Bestimmtheitsgebot verstoße.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die Neu­regelung ist zu begrüßen, da sie mehr Klarheit schafft, indem sie die Bedingungen ausdrücklich nennt, bei denen Winterreifen Pflicht sind: Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reif­glätte. Sie schreibt jedoch lediglich fest, was für jeden ver­ant­wortungs­bewussten Autofahrer schon bisher selbst­verständlich war – nämlich sein Fahrzeug den Witterungs­bedingungen anzupassen.“ Wer im Flachland wohne und die Möglichkeit habe, bei widrigen Witterungs­bedingungen jederzeit auf sein Auto zu verzichten, könne jedoch auch mit Sommerreifen durch den Winter kommen.
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Zeitumstellung am 31. Oktober

Freitag, 29. Oktober 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 16/10 – 29.10.2010
VCD: Umweltfreundlich und sicher durch die dunkle Jahreszeit

Der Herbst ist da, der Winter naht: Nachdem die ersten Frost­nächte bereits für Raureif sorgen, erhöht mit der Zeit­umstellung am Sonntag auch die noch früher am Abend einsetzende Dunkelheit die Unfallgefahr. Der ökologische Verkehrs­club VCD gibt Radfahrern Tipps zu mehr Verkehrs­sicherheit in der dunklen Jahreszeit und fordert Autofahrer zu mehr Rücksicht­nahme gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern auf.

Tagtäglich zeigen zahlreiche Alltagsradler ungemütlichen Witterungs­bedingungen zum Trotz, dass umweltfreundliche Mobilität auch im Herbst und im Winter möglich ist. Der VCD weist darauf hin, dass Autofahrer daher auch in den kalten Monaten jederzeit und überall mit Radfahrern rechnen müssen. Für ein sichereres Miteinander sei es sinnvoll, nicht nur als Radler, sondern auch als Auto­fahrer die aktuellen Radfahr-Regelungen der StVO zu kennen: Laut dieser gehört der Radverkehr auf die Fahrbahn und Radler müssen nur dann zwingend auf Radwegen fahren, wenn diese benutzungs­pflichtig sind. Das ist der Fall, wenn sie durch das blaue Schild mit weißem Fahrradsymbol gekennzeichnet und nicht durch Schnee oder andere Hindernisse unpassierbar sind. Ansonsten kann der Radler frei wählen, ob er den Radweg oder die Fahrbahn nutzt. Immer wieder komme es zu lebensgefährlichen Situationen, wenn Auto­fahrer in einem Akt der Selbstjustiz versuchen, den Radler auf den häufig zu schmalen und nicht anordnungsfähigen Nebenweg abzudrängen, so der VCD.
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Bahn im Hitzechaos – VCD fordert dringende Kurskorrekturen

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 59/10 – Berlin, 15.07.10

Angesichts der massiven hitzebedingten Probleme bei Fernzügen der Deutschen Bahn AG (DB AG) fordert der ökologische Ver­kehrs­club VCD den Konzern auf, Konsequenzen zu ziehen und sich dringend wieder auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Anlässlich der DB-Bilanz­pressekonferenz im März kündigte Bahnchef Rüdiger Grube eine Kunden- und Qualitätsoffensive an – darunter auch eine bessere Fahrzeugverfügbarkeit. Bisher ist von dieser Offensive jedoch noch nichts zu spüren. Es gibt noch immer generell zu geringe Fahrzeugkapazitäten, um einen ordnungsgemäßen Fahr­plan mit voll funktionstüchtigen Fahrzeugen durchzuführen. Angesichts schon vorher bekannter Technikprobleme ist es abenteuer­lich, basierend auf dem selbstaufgestellten Jahres­fahrplan so wenig Reserven einzuplanen. Das mag im Regelbetrieb noch funktionieren. Wenn jedoch – wie es bei der ICE-Flotte aufgrund der Achsprobleme noch immer der Fall ist – Züge in die Werkstatt müssen, können diese Ausfälle nicht mehr kompensiert werden. Das führt dazu, dass auch Fahrzeuge auf die Strecke geschickt werden, bei denen die Toiletten nicht funktionieren oder die Klimaanlage ausfällt.
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VCD zur Jahresbilanz 2009 der DB AG

Donnerstag, 25. März 2010

VCD-Pressemitteilung 19/10 – Berlin, 25.03.10
VCD: Infrastruktur verbessern/Fahrpreise nicht erhöhen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zeigt sich erfreut über den überraschend guten Jahresabschluss der Deutschen Bahn AG (DB AG) für das Jahr 2009, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt vorstellte. Trotz des Ein­bruchs im Schienengüterverkehr von rund 25 Prozent und tech­ni­scher Mängel bei Bahninfrastruktur und Fernverkehrszügen macht der Konzern Gewinne. Es sei jedoch zu befürchten, dass die Gewinne, die aus den vom Steuerzahler finanzierten Bereichen Netz und Nahverkehr stammen, in den zur Privatisierung vorgesehene Mutter­konzern umgelenkt und für den Kauf neuer Firmen verwendet werden. Der VCD fordert, mit den Netzgewinnen Schienen und Bahnhöfe zu ertüchtigen und so zur Verbesserung des Schienen­verkehrs beizutragen. Aufgrund der anhaltenden Probleme im Personenverkehr sollte zudem auf Fahrpreiserhöhungen in diesem Jahr verzichtet werden.
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