Mit ‘Wettbewerb’ getaggte Artikel

»Fahrtziel Natur« nominiert Finalisten für »Fahrt­ziel Natur«-Award 2010

Dienstag, 22. Juni 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DB, Berlin, 22.06.10
Verleihung am 3. September in Düsseldorf / Kommuni­kations­paket im Wert von 25 000 Euro für den Gewinner

Die diesjährigen Finalisten für den »Fahrtziel Natur«-Award stehen fest. Nominiert sind der Nationalpark Nieder­sächsisches Watten­meer, das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und der Natur­park Lüneburger Heide.

Der »Fahrtziel Natur«-Award wurde von den Trägern der Ko­operation, den drei großen Umweltverbänden BUND, NABU, VCD sowie der Deutschen Bahn, im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Der ausgeschriebene Wettbewerb hat das Ziel, das Engagement zur Ver­knüpfung von nachhaltigen Mobilitätslösungen und touristischen Projekten in den Schutzgebieten weiter zu fördern und funk­tio­nierende Konzepte als Vorbild auszuzeichnen, um zur Nach­ahmung zu animieren.

Erstmals wird in diesem Jahr ein Spezialpreis vergeben. Die Aus­schreibung richtete sich an Beherbungsbetriebe in den deutschen »Fahrtziel Natur«-Gebieten, die ihre Gäste umfassend über die Möglichkeiten zur Anreise und Mobilität vor Ort mit öffent­lichen Verkehrsmitteln informieren.
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fairkehr-Titelthema »Masterplan Bahn«

Freitag, 11. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 11.06.10
Weichen stellen für den Bahnverkehr der Zukunft

Mangelnder Lärmschutz, verfallene Bahnhöfe und ein verkürztes Schienen­netz: Während die Deutsche Bahn AG (DB AG) in Groß­projekte investiert, lässt sie besonders im ländlichen Raum ihre Infrastruktur verkommen. Konkurrenz im Fernverkehr ist noch immer Mangelware, und die Bundesregierung verdeutlicht mit ihren Plänen zum Güterverkehrs-Masterplan, dass ihre Priorität auf der Straße liegt. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr berichtet der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) über Be­schleu­niger und Bremser des Wettbewerbs im Fernverkehr, die Chancen des verschobenen Bahn-Börsengangs und wie auch die DB mehr Fahrgäste gewinnen könnte.


2025 werden 70 Prozent mehr Waren in Deutschland transportiert werden als noch 2004. Da ist es für die Umwelt verheerend, dass sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag von den klimaorien-tierten Ansätzen des Verkehrs-Masterplans der Großen Koalition verabschiedet hat. Schwarz-Gelb möchte hingegen die Lkw-Maut nicht erhöhen, startete Testversuche mit Gigalinern und lehnt es ab, die Kosten, die Verkehr durch Lärm, Staus und Um­welt­ver­schmutzung ver­ur­sacht, realistisch anzurechnen. All diese Beschlüsse sollen mit dem neuen Masterplan Güterverkehr im September verabschiedet werden. “Es weist alles darauf hin, dass Umwelt­aspekte beim Güterverkehr künftig keine große Rolle mehr spielen“, resümiert VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann in der fairkehr.
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2. »CSR Mobilitätspreis« für umweltbewusste Ge­schäfts­reisen ausgeschrieben

Montag, 10. Mai 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, DMM und B.A.U.M., Berlin, 10.05.10
Firmen mit Umweltengagement gesucht

Für immer mehr Unternehmen wird Umweltengagement wichtig. Sie ver­suchen, ihre Geschäftstätigkeit umweltfreundlich zu gestalten und übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility – CSR). Das gilt auch für die Organisation von Dienst­reisen.

Um Initiativen für ein nachhaltiges Reisemanagement zu honorieren und bekannter zu machen, haben das Fachmagazin »Der Mo­bilitäts­manager« (DMM), der ökologisch ausgerichtete Ver­kehrs­club Deutschland e. V. (VCD) und der Bundesdeutsche Arbeits­kreis für umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) 2008 unter dem Motto »Geschäftsreisen – mit Blick auf die Umwelt « den »CSR Mobilitätspreis« ins Leben gerufen.

In diesem Jahr startet nun die zweite Staffel des Wettbewerbs, der künftig in festem Rhythmus durchgeführt werden soll. Aufgerufen sind alle Unternehmen, egal welcher Größe und Branche, für die Umweltaspekte bei der Organisation ihrer Dienstreisen eine Rolle spielen. “Unternehmen müssen reisen“, sagt DMM-Herausgeber Gernot Zielonka. “Denn ohne Reisen gibt es keine Geschäfte, schon gar keine internationalen. Doch intelligente Reisevermeidung, die Auswahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel oder der Ausgleich von Emissionen sind Themen im Reisemanagement.
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Metronom-Geschäftsführer gekündigt

Montag, 26. April 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2010, 26.04.10 Hannover
VCD: „Wohin steuert der Nahverkehr in Niedersachsen?“/Landesregierung trifft Mitschuld an unübersichtlicher Situation

Sowohl die Kündigung zweier verdienter Geschäftsführer der metronom Eisenbahngesellschaft mbH als auch die geplante Übernahme der englischen Verkehrsgesellschaft Arriva stellen für Niedersachsens Bahnpolitik eine erhebliche Herausforderung dar“, erklärt Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Kurz nach der Vergabe des gewichtigen neuen Verkehrsauftrages „Hanse­netz“ im nordöstlichen Niedersachsen an die Metronom-Bahn­gesellschaft hatte der Metronom-Aufsichtsrat die Geschäfts­führer Carsten Hein und Henning Weize überraschend gekündigt. Beide Geschäftsführer hatten in der Vergangenheit das Unternehmen in enger Abstimmung mit der Landespolitik zu einem bedeutenden Konkurrenten gegenüber der Deutschen Bahn AG aufgebaut. Kritiker des Metronom hatten sogar wiederholt moniert, das Land be­vor­zuge bei den Vergabeverfahren im Nahverkehr Metronom gegen­über der DB.
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Kaufpläne der Deutschen Bahn AG

Mittwoch, 21. April 2010

VCD-Pressemitteilung 29/10 – Berlin, 21.04.10
VCD kritisiert die Übernahmeabsicht des Bahn-Konkurrenten Arriva durch die DB AG

Heute wird der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG (DB AG) da­rüber entscheiden, ob der Konzern rund 2,7 Milliarden Euro für den Kauf des britischen Verkehrsunternehmens Arriva ausgeben soll. Dieses Geld hat die DB nicht in der Portokasse – ganz im Gegen­teil: Sie muss es sich am Kapitalmarkt leihen, wodurch ihr ohnehin schon gewaltiger Schuldenberg von über 15 Milliarden weiter anwächst. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. fordert die Deutsche Bahn auf, sich stärker auf die heimischen Strecken zu konzentrieren, anstatt ver­schuldete ausländische Unternehmen zu übernehmen. Qua­li­täts­sicherung, die Sanierung der Güter­verkehrs­sparte und die Schulden­reduzierung müssten an erster Stelle stehen.
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fairkehr-Titelthema »Busse, Bahnen, Billigflieger«

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 27/10 – Berlin, 19.04.10
In den Urlaub reisen – nur wie?

Die Billigflieger haben das Reiseverhalten vieler Bundesbürger verändert. Selbst auf kurzen Strecken steigen immer mehr Men­schen ins Flugzeug statt in die Bahn. Die Ursachen dafür liegen zum einen in einer verfehlten Verkehrspolitik. Zum anderen sind die Probleme der Bahn zu einem gewissen Teil auch hausgemacht.

Fairkehr 2/2010

Fairkehr 2/2010

In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr zeigt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) die Zusammenhänge auf und sucht nach Alternativen.

Mehr als 45 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen für die Aus­lands­reise den Flieger, 35 Prozent fahren mit dem Auto oder Wohnmobil, acht Prozent mit dem Bus. Gerade einmal zwei Prozent steigen in die Bahn. Touristisch eher abgelegene Re­gio­nen Europas wie Korsika pro­fi­tie­ren vom Billigflugverkehr und unter­stützen den Boom beispiels­weise mit ermäßigten Lande­gebühren. Da­bei fürchtet gerade die Touris­mus­industrie den Klimawandel, zu dem der Flugverkehr schon heute mehr als acht Prozent beisteuert. Und je mehr sich Tourismus­regionen von ihren fliegenden Gästen abhängig machen, desto schwerer wird es für sie, in Richtung Nachhaltigkeit umzusteuern.
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Bahnkonzept der Landesregierung Niedersachsen

Donnerstag, 25. März 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 08/2010, 25.03.10, Hannover.
VCD: „Die Fläche bleibt weiter außen vor!“ / Ledig­lich bestehende Bahnlinien profitieren von Zukunftsplanungen

Wenn der Kern der Bahn-Politik des Landes die Sicherstellung und Ver­besserung des bestehenden Angebotes ist, dann reicht das für zu­künf­tige Ansprüche nicht aus!“, kommentiert Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die heute von der Landesregierung vorgestellten Perspektiven für den Nah­verkehr in Niedersachsen. Es sei absehbar, dass auch in der Fläche sich die Auto-Mobilität weiter verteuern würde und Alter­nativen in Angriff genommen werden müssten.
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Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets – VCD fordert Kostengerechtigkeit im Verkehr

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 02/10 – Berlin, 18.01.10

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, nach einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Bahntickets und fordert, weitere Benachteiligungen der umweltfreundlichen Bahn ab­zubauen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag den Schutz des Klimas zum Ziel ge­setzt: Der CO2-Ausstoß soll bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Dafür braucht es eine nachhaltige und klimaorientierte Verkehrspolitik. Bahnfahren schont das Klima und die Umwelt. Trotzdem sind Bahnunternehmen im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern wie der Luftfahrt noch immer steuerlich schlechter gestellt: Die Bahnen in Deutschland zahlen Mineralöl- und Ökosteuer, die Fluglinien nicht. Auf Flugverkehrstickets ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer fällig, auf Bahntickets wird der volle Mehrwertsteuersatz aufgeschlagen.
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Neue Angebote im niedersächsischen Bahn-Fernverkehr

Freitag, 30. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 31/09, 30.10.09, Hannover
Deutsche Bahn AG bekommt Konkurrenz im Fernverkehr/VCD: „Neue und zusätzliche Verbindungen für Niedersachsen wünschenswert!“/Sinnvolle Alternative zu überlasteten Auto­bahnen

Mit der französischen Staatsbahn SNCF und dem Unternehmen Loco­more Rail mit Sitz in Berlin könnten nach Informationen der Ta­ges­zeitung „Die Welt“ auch in Niedersachsen schon bald zu­sätz­li­che Fernverkehrszüge auf den Gleisen unterwegs sein. Genannt werden die Strecken von Hamburg nach Köln und Frank­furt.

Wir begrüßen ausdrücklich jede Initiative für einen Wettbewerb auch im Bahn-Fernverkehr, wenn die Kunden davon einen Nutzen haben. Auch Niedersachsen könnte von dieser Initiative pro­fi­tieren“, so Michael Frömming, niedersächsischer Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Vor allem zwischen Hamburg und Köln ist das Fernverkehrsangebot nach Ansicht des VCD aus­bau­fähig. „Vor zehn Jahren hat die Deutsche Bahn AG dort den bei der Kundschaft beliebten Interregio mit Halten auch in den Kreis­städten Rotenburg (Wümme) und Diepholz ersatzlos ein­gestellt. Den Fahrgästen blieb nur die Wahl zwischen dem teureren Inter­city oder dem langsameren Regionalverkehr“, so Frömming.

Durch die mögliche Konkurrenzsituation ab Sommer 2010 sei nun auch die Deutsche Bahn AG am Zuge, ihr Angebot kundengerechter zu gestalten. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, so Frömming. Schön wäre es, wenn das neue Fernverkehrsangebot nicht nur die größeren Städte, wie Bremen und Osnabrück, sondern wie beim Interregio die niedersächsischen Kreis­städte mit einbeziehen würde. „In jedem Fall würde ein besseres Angebot im Fernverkehr bei vernünftigen Preisen eine sinnvolle Alternative zu den überlasteten Autobahnen darstellen!“, ist sich Frömming sicher.

Emissionshandel schadet Eisenbahnen

Donnerstag, 02. Juli 2009

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 02.07.2009
Verbände schlagen Alarm: Emissionshandel schadet Eisenbahnen/Klimaschutzinstrument wird zum Klimakiller

Im Verkehrssektor könnte die EU-Neuregelung des Emissionshandels ab 2013 dramatische negative Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele haben. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene und mehre­rer Umweltverbände droht ein widersinniges Szenario: Weil die neue EU-Richtlinie die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienen­verkehrs noch vergrößert, sind massive Ver­kehrs­verlagerungen von der umweltfreundlichen Schiene auf Straße und Flugzeug vor­programmiert. “Eigentlich ist der Emissions­handel ein sinnvolles Klima­schutz­instrument“, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. “Aber wenn man ihn so unausgegoren ansetzt, entwickelt er sich zum Klimakiller.
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