Mit ‘Wettbewerb’ getaggte Artikel

Trend zur Schiene hält an trotz Desinteresse der Politik

Donnerstag, 24. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 24. 07 2014

Eine weiterhin positive Entwicklung bei Fahrgastzahlen und Umsatz verzeichnet die Deutsche Bahn AG in den ersten sechs Monaten 2014. Und doch sieht das Unternehmen keinen „Anlass zur Euphorie”. So erfreulich es auch sei, dass mehr Menschen auf den Verkehrsträger Schiene umsteigen, sind die Perspektiven für die Eisenbahn alles andere als rosig. Politik und Unternehmen sind gefordert, mehr zu tun, um die auch für den Klimaschutz notwendige Verlagerung auf die Eisenbahn zu erreichen.
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Deutscher Verkehrsplanungspreis 2014: Die Nominierten stehen fest

Mittwoch, 09. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 09. 07 2014

Der Fokus im Wettbewerb um den Verkehrsplanungspreis 2014 liegt auf Beiträgen, die beispielhafte Verkehrslösungen zur Entwicklung von Schnittstellen im Umweltverbundaufzeigen. Ein wichtiges Thema für Städte und Gemeinden, mit dem Ziel die Mobilität umwelt- und sozialverträglich zu gestalten. Gesucht wurden daher stadt- und verkehrsplanerische Konzepte und Projekte, die durch die Entwicklung von Schnittstellen für die Verkehrsmittel des Umwelt­verbundes die intermodale Mobilität voranbringen und wirksam zur Verkehrsverlagerung vom motorisierten Individual­verkehr zum Umweltverbund beitragen.

Bis zum Stichtag, den 30. Mai 2014 wurden insgesamt 14 Konzepte und Projekte eingereicht. Vergangene Woche hat die Jury mit Vertretern der auslobenenden Verbände, Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. und ökologischer Verkehrs­club VCD eine Vorauswahl getroffen und drei Projekte für den Preis nominiert. Die Nominierten sind: (weiterlesen…)

VCD begrüßt SPNV-Zielkonzeption des Landes

Freitag, 06. Juni 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2014, Stuttgart, 06. Juni 2014
VCD begrüßt Angebotsstandards und landesweites Expressnetz

Funktionierender Wettbewerb entscheidend für Angebots­ausweitung/ Metropol­express auch für Stuttgart – Leonberg – Calw sinnvoll

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt die heute vom Ministe­rium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) vor­gestellte Angebotskonzeption für den Schienen­personen­nahverkehr (SPNV), die für alle Bahnlinien als Mindestangebot einen Stunden­takt und nachfrageabhängig weitere Verdichtungen vorsieht. Beson­ders positiv wertet der VCD das landesweite Expressnetz im Stundentakt, seien doch heute die schnellen IRE-Züge zumeist nur zweistündlich unterwegs.
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Fahrkarten für den öffentlichen Verkehr müssen an allen Verkaufsstellen erhältlich sein − un­abhängig vom Verkehrsunternehmen!

Donnerstag, 30. Januar 2014

Pressemitteilung, Berlin, 30. 01 2014

Die aktuellen Ermittlungen des Bundeskartellamtes gegen die Deut­sche Bahn zeigen, es gibt immer noch ein Diskriminierungs­potenzial beim Fahrkartenvertrieb gegenüber Wett­bewerbern. Wettbewerber dürfen nicht gleichberechtigt Fahrkarten an Fahrgäste verkaufen. Für die Kunden wird der Erwerb eines Bahntickets somit erschwert. Sie müssen sich vorab informieren, wo es einen Fahrschein für welchen Zug gibt, sie können nicht einfach und unkompliziert in eine zentrale Verkaufs­stelle gehen und Fahrscheine für verschiedene Anbieter erwerben.

Der VCD kritisiert den eingeschränkten Zugang der Wettbewerber zu den Vertriebskanälen der Deutschen Bahn. Heidi Tischmann, Referentin für Verkehrspolitik beim ökologischen Verkehrsclub VCD:Die marktbeherrschende Stellung der Deutschen Bahn AG trägt nicht dazu bei, dass der öffentliche Verkehr attraktiver wird. Das ist aber notwendig, wenn mehr Menschen öffentliche Ver­kehrs­mittel nutzen sollen.

Aus Sicht des VCD ist es höchste Zeit, dass die Hürden für den Fahr­scheinerwerb abgebaut werden: „Fahrgäste sollten Fahr­scheine unkompliziert und an allen Verkaufsstellen kaufen können, egal mit welchem Verkehrsunternehmen sie unterwegs sind.

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20 Jahre Bahnreform: Das Ziel, mehr Menschen und Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen, bleibt unerreicht

Dienstag, 28. Januar 2014

Pressemitteilung, Berlin, 27. 01 2014

Die Bahn muss so gut sein, dass immer mehr Menschen bereit sind umzusteigen und Spediteure den Gütertransport über die Schiene bevorzugen. Doch 20 Jahre nach der Bahnreform ist dies bei weitem nicht gelungen, so die Beurteilung des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Was sind die Gründe? Konnten zumindest Teilziele erreicht werden und wenn ja welche? Gibt es bestimmte Meilensteine, die  jetzt forciert werden müssen? Antworten auf diese Fragen gibt das aktuelle Positionspapier des VCD mit dem Titel „20 Jahre Bahnreform”.

Der VCD fordert darin: Die Bahnreform muss auf Kurs gebracht werden. Die Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene stagniert, lediglich der Schienen­personen­nahverkehr hat an Marktanteilen hinzugewonnen. Im Fernverkehr sind die Fahrgast­zahlen nach der Bahnreform sogar leicht gesunken.
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Deutscher Verkehrsplanungspreis 2014

Dienstag, 10. September 2013

Pressemitteilung, Berlin, 10. 09 2013

München/Berlin, 10. September 2013. Auf der heutigen Vorkonferenz zur WALK21, der weltweit bedeutendsten Konferenz zu den Themen Fußverkehr und lebenswerte Städte in München, fiel der Startschuss für den dritten Deutschen Verkehrs­planungs­preis.

Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. und der ökologische Verkehrsclub VCD loben diesen Preis für 2014 aus. Dabei verbindet sie das gemeinsame Interesse an der För­derung der Planungskultur, der Entwicklung und dem Erhalt einer gesunden, umwelt- und sozialverträglichen Mobilität sowie lebens­werter Städte und Gemeinden.
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Warum fährt ein Zug?

Samstag, 12. Januar 2013

Das Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg erklärt:

VCD für Beibehaltung der Luftverkehrsteuer und stärkere Verlagerung von innerdeutschen Flügen auf die Bahn

Montag, 21. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 21. Mai 2012.

Der ökologische Verkehrsclub VCD spricht sich entschieden für die Bei­behaltung und Weiterentwicklung der Luftverkehrsteuer aus. Die Steuer wirkt und zeigt als einzige Maßnahme klimaentlastende Wir­kung. Angesichts der drängenden Klima- und Umweltprobleme muss das nächste Ziel umso mehr, die Weiterentwicklung und voll­ständige Besteuerung von Kerosin sein.

Bis heute wird der Luftverkehr gegenüber anderen Verkehrsträgern massiv subventioniert. Das Umweltbundesamt (UBA) beziffert die Sub­ventionen auf 11,5 Milliarden Euro im Jahr 2010. Demgegenüber stehen rund eine Milliarde Euro Steuereinnahmen durch die Luft­verkehrsteuer. Monika Ganseforth, stellvertretende VCD-Bundes­vor­sitzende: “Die Luft­verkehr­steuer ist ein Schritt in die richtige Richtung. Damit wird ein Teil des Steuerprivilegs für den klima­schädlichsten Verkehrsträger abgebaut.

Mit schätzungsweise mittlerweile neun Prozent trägt der Flugverkehr zum globalen Treibhauseffekt bei. Gegenüber der Bahn ist der Flug­verkehr fünfmal klimawirksamer.
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Die Luftverkehrssteuer führt zu fairem Wett­bewerb

Donnerstag, 01. März 2012

Pressemitteilung, Berlin, 1. März 2012.
VCD kritisiert Haltung des BDL

Vor Einführung der Luftverkehrssteuer hatte der Luftverkehr in Deutsch­land ein Steuerprivileg von 11,5 Mrd. Euro. Dies allein durch die Steuerbefreiung des Kerosins und den Verzicht auf die Mehrwertsteuer für Flüge ins Ausland. Über die seit einem Jahr geltenden Luft­verkehrs­steuer wurden im vergangenen Jahr 905 Millionen Euro erhoben. Es bleibt also ein Steuerprivileg von mindestens 10,5 Mrd. Euro. Damit wird deutlich, der deutsche Luftverkehr wird gegenüber anderen Ver­kehrs­trägern weiterhin massiv steuerlich gefördert, obwohl es sich um das klimaschädlichste Verkehrsmittel handelt.

Die Forderung des Bundesverbandes der Deutschen Luft­verkehrs­wirtschaft, BDL, nach Abschaffung der Luftverkehrssteuer zeigt, dass sich in der Luftverkehrsbranche eine Subventionsmentalität breit gemacht hat“, so Heiko Balsmeyer, Experte für Luftverkehr beim VCD.
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Kartellamtsstudie zur Entwicklung der Benzin­preise

Donnerstag, 26. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 52/11 – Berlin, 26.5.2011
VCD kritisiert Preisgebaren der Ölmultis

Durch die heute vom Bundeskartellamt veröffentlichten Studie zur Ent­wicklung der Benzinpreise ist amtlich, was Analysten und Auto­fahrer schon lange zu wissen glauben: Die fünf großen inter­natio­na­len Ölmultis nutzen ihre marktbeherrschende Stellung, um hohe Preise durchzusetzen und beispielsweise zu Ferienbeginn oder an langen Wochenenden Sonderprofite einzufahren. Der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD unterstützt die Versuche, die Konzentrations­prozesse zu stoppen und bezeichnet die Aussagen des Minera­löl­verbands über angeblich geringe Gewinne als völlig absurd.
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