Mit ‘Wettbewerb’ getaggte Artikel

Kartellamtsstudie zur Entwicklung der Benzin­preise

Donnerstag, 26. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 52/11 – Berlin, 26.5.2011
VCD kritisiert Preisgebaren der Ölmultis

Durch die heute vom Bundeskartellamt veröffentlichten Studie zur Ent­wicklung der Benzinpreise ist amtlich, was Analysten und Auto­fahrer schon lange zu wissen glauben: Die fünf großen inter­natio­na­len Ölmultis nutzen ihre marktbeherrschende Stellung, um hohe Preise durchzusetzen und beispielsweise zu Ferienbeginn oder an langen Wochenenden Sonderprofite einzufahren. Der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD unterstützt die Versuche, die Konzentrations­prozesse zu stoppen und bezeichnet die Aussagen des Minera­löl­verbands über angeblich geringe Gewinne als völlig absurd.
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Publikumspreis des VCD-Wettbewerbs »König Kunde«

Dienstag, 24. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 50/11 – Berlin, 24.05.2011
Kunden wählen die beste Imagewerbung im ÖPNV

Weniger Unfälle auf den Straßen, weniger Schadstoffe in der Luft und weniger Lärm in den Ohren: Vorteile hat der Öffentliche Per­sonen­nahverkehr (ÖPNV) zur Genüge. Und doch werden nur neun Prozent der Wege mit Bus und Bahn zurückgelegt. Mit Werbe­maßnahmen, die die Pluspunkte des öffentlichen Nahverkehrs betonen, kann dieser Anteil gesteigert werden. Deswegen sucht der ökologische Ver­kehrs­club VCD im Rahmen seines Wettbewerbs »König Kunde« vom 24. Mai bis zum 13. Juni 2011 nach der aus Kundensicht innovativsten Werbung im ÖPNV.

In einer Online-Abstimmung auf der Internetseite http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html können die Fahrgäste aus mehreren ein­gereichten Werbemotiven von Verkehrsunternehmen und Kom­mu­nen ihren Favoriten wählen. Unter allen Abstimmenden verlost der VCD eine Bahn Card 50. Der Sieger des Publikumspreises wiederum, wird auf dem VCD-Verkehrskongress »Zukunft und Visionen des Stadt­verkehrs« am 30. Juni 2011 in Berlin ausgezeichnet und erhält unter anderem einen exklusiven Bericht in der VCD-Mitglieder­zeitschrift fairkehr.
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VCD kritisiert Empfehlungen der Plattform Elektro­mobilität

Montag, 16. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 49/11 – Berlin, 16.05.2011
Fehlstart statt intelligenter Starthilfe

Der ökologische Verkehrsclub VCD weist die Empfehlungen des zweiten Berichts der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der heute an die Bundesregierung übergeben wurde, entschieden zurück.

Diese Empfehlungen sind nicht geeignet, den Verkehr durch die intelligente Nutzung der Elektro­mobilität umweltverträglicher zu ge­stalten“, so Kerstin Haarmann, Bundesgeschäftsführerin des VCD. “Sie stellen das zwangsläufige Ergebnis dar, welches man erhält, wenn man die betroffene Automobil- und Strombranche relativ ungestört von exter­ner Expertise ihren Subventionsbedarf für bislang unterlassene Investi­tionen selbst zusammenschreiben lässt.

Die NPE war von der Bundesregierung eingesetzt worden, um den Klimaschutz im Verkehr durch die beschleunigte Markteinführung von Elektro­fahrzeugen voranzubringen und um Deutschland zum Leit­anbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Die Kommission war überwiegend mit Industrievertretern besetzt, zu denen sich wenige Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft gesellten, unter ihnen der VCD. Der Bericht der NPE fordert bis 2014 mindestens 220 Millionen Euro staatlicher Subventionen für Elektro­autos nebst mehreren Milliarden für die Forschungsförderung. Da Elektro­autos nach Berechnungen der NPE bis zu 9000 Euro teurer sein können als Autos mit konventionellem Antrieb, werden zudem zinsgünstige Darlehen, Sonderabschreibungen, Steuervorteile und eine Bevorzugung bei der Benutzung von Busspuren und beim Parken gefordert.
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Halbzeit beim VCD-Wettbewerb »König Kunde«

Donnerstag, 14. April 2011

VCD-Pressemitteilung 36/11 – Berlin, 14.04.11
Jetzt kundenfreundliche ÖPNV-Projekte einreichen!

Noch bis zum 20. Mai können Verkehrsunternehmen, Ver­kehrs­ver­bünde und Kommunen am Wettbewerb »Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn« – kurz: »König Kunde« – des ökologischen Ver­kehrs­clubs VCD teilnehmen und ihre kunden- und service­orientierten Projekte und Maßnahmen für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einreichen. Eine hochrangig besetzte Fachjury aus VCD, dem Verband Deutscher Verkehrs­unternehmen (VDV), dem Bundesverband Deutscher Omnibus­unternehmer (BDO) und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzen­verbände wählt die innovativsten, kundenfreundlichsten Projekte aus, die seit 2005 umgesetzt wurden. Sieger und Nominierte werden im Rahmen des VCD-Kongresses zu Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs anlässlich des 25-jährigen VCD-Jubiläums am 30. Juni 2011 in Berlin mit dem ÖPNV-Innovationspreis ausgezeichnet.
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Kein Aprilscherz: VW verklagt Umweltverband VCÖ

Freitag, 01. April 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH – Berlin, 01.04.11
VCD und DUH fordern, Klage zurückzuziehen und stattdessen endlich den CO2-Ausstoß zu senken

Mit Unverständnis und Empörung reagieren die Deutsche Um­welt­hilfe (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD auf die Klage der Porsche Austria GmbH, Vertreterin der VW-Gruppe in Österreich, gegen den Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Anlass der Klage ist eine Presseerklärung, die der VCÖ im November 2010 anlässlich einer europäischen Studie zum CO2-Ausstoß von Neuwagen herausgegeben hat. Die Volkswagen-Gruppe landete dabei auf dem drittletzten Platz. Die Vertriebsgesellschaft Porsche Austria gehört seit dem 1. März 2011 zum Volkswagen-Konzern.

VW steckt seine Energien in einen Gerichtsstreit mit einer kleinen Umweltorganisation, anstatt sie darauf zu verwenden, an den Fakten etwas zu ändern“, kritisiert Gerd Lottsiepen, ver­kehrs­politischer Sprecher des VCD. “Anstatt die Gerichte zu beschäftigen, muss VW als größter Autobauer Europas seine Anstrengungen ernstnehmen und den CO2-Ausstoß seiner Neu­wagen­flotte merklich reduzieren.
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BGH zum Wettbewerb im Schienen­personen­nahverkehr

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 09/11 – Berlin, 09.02.11
VCD begrüßt Entscheidung für mehr Wettbewerb

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die gestern verkündete Ent­scheidung des Bundesgerichtshofes (BGH), wonach die Vergabe von Verkehrsleistungen im Schienenpersonen­nahverkehr (SPNV) grund­sätzlich ausschreibungs­pflichtig ist. Der X. Zivilsenat (Vergabe­senat) des BGH bestätigte damit ein Urteil der Vergabe­kammer bei der Bezirksregierung Münster. Danach hätte der rentable, weit­gehend durch öffentliche Mittel abgesicherte S-Bahn-Betrieb durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) nicht direkt vergeben, sondern ausgeschrieben werden müssen.
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VCD von der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« ausgezeichnet

Donnerstag, 03. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 08/11 – Berlin, 03.02.11
VCD-Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« ist »Ausgewählter Ort 2011«

Mit seinem Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« wurde der ökologische Verkehrsclub VCD im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen« als »Ausgezeichneter Ort 2011« prämiert. Der Wettbewerb findet seit 2006 im Rahmen der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern würdigte das innovative und zukunfts­fähige Konzept des VCD-Projekts.

Mit einem umfassenden Beratungsangebot unterstützt der VCD im Rahmen des Projekts »Grüne Flotte« Unternehmen mit eigenem Fuhrpark dabei, ihre betriebliche Mobilität zu optimieren. “Gerade im Hinblick auf steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, die Kosten zu senken und die Umweltbilanz des Fuhrparks zu verbessern“, erklärte Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsreferent und Leiter des Projekts. “Die Auszeichnung belohnt unser Engagement und ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, in diesem Bereich weiter aktiv zu bleiben.
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2. »CSR Mobilitätspreis« für umweltbewusste Ge­schäftsreisen verliehen

Montag, 15. November 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, DMM und B.A.U.M. – Frankfurt am Main, 15.11.10
Zehn Firmen für Umweltengagement ausgezeichnet

Insgesamt zehn Unternehmen erhielten für die umweltbewusste Organisation ihrer Geschäftsreisen heute den »CSR Mobilitätspreis«, der bereits zum zweiten Mal vom Fachmagazin »Der Mo­bili­täts­manager« (DMM), dem ökologischen Verkehrsclub VCD und dem Bun­des­deutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Manage­ment e.V. (B.A.U.M.) vergeben wird. Ausgezeichnet wurden jeweils drei Gewinner in den Kategorien kleine, mittlere und große Unter­nehmen. Zudem gab es einen Sonderpreis für persönliches Engagement.

Zehn Firmen für Umweltengagement ausgezeichnet

Zehn Firmen für Umweltengagement ausgezeichnet

Gewinner bei den Groß­unternehmen ist Nokia Siemens Networks aus München. “Der IT-Dienst­leister hat ein ganzes Bündel an Maß­nahmen ergriffen, um seine rund 30.000 jährlichen Dienst­reisen ökologischer zu gestalten. Unter anderem wurden Reisen durch Video­konferenzen ersetzt und durch eine neue Fuhr­park­richtlinie 1,75 Millionen Liter Kraftstoff gespart“, erklärte Dieter Brübach, Mitglied der B.A.U.M.-Geschäfts­führung in der Laudatio. Die weiteren Preisträger in der Kategorie sind die Bayer AG und die Deutsche Bahn AG. “Das Engagement der von uns ausgezeichneten Unternehmen zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz auch im Bereich Geschäftsreisen mitgedacht und verwirklicht werden können. Die Firmen übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung und zeigen, wie Unternehmen den Begriff Nachhaltigkeit mit konkreten Inhalten füllen können.
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VCD legt EU-Beschwerde gegen Begünstigung der DB ein

Montag, 25. Oktober 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 40/10, Stuttgart, 25. Oktober 2010
VVS-Schienenaußenstreckenvertrag: Regionalzüge werden zu teuer bezahlt

Angesichts der in den Landkreisen und der Region anhaltenden Diskussion um den Schienenaußenstreckenvertrag im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) hat der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht, die dem Verdacht einer unzulässigen Begünstigung der Deutschen Bahn AG (DB) nachgehen soll. Als undurchsichtig und wettbewerbsfeindlich betrachtet der VCD auch die Einnahmenverteilung im VVS und den Nahverkehrsvertrag des Landes mit der DB.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Wegen des Schienenaußenstreckenvertrags im VVS zahlt die Region Stuttgart seit Jahren zu viel Geld für die Regionalzüge der DB. Hierbei handelt es sich nach unserer Überzeugung um eine unerlaubte Beihilfe, die EU-Recht widerspricht. Ich freue mich, dass sich inzwischen zahlreiche Politiker in den Landkreisen der Kritik des VCD anschließen. Aber auch der im Rahmen von Stuttgart 21 zwischen der DB und der Landesregierung abgeschlossene ‚große Nahverkehrsvertrag’ weist zahlreiche Begünstigungen zum Schaden des Wettbewerbs und auf Kosten der Fahrgäste auf.“
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VCD: Land muss sämtliche Bahnaufträge ausschreiben

Donnerstag, 22. Juli 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 29/10, Stuttgart, 22. Juli 2010
Gerichtsurteil verlangt Transparenz bei Auftragsvergabe im Schienennahverkehr
Verkehrsclub fordert Ende der Direktvergaben für Baden-Württemberg

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) betrachtet den aktuellen Fahrplan der Landesregierung für die Vergabe von Aufträgen im Schienen­personen­nahverkehr (SPNV) als hinfällig. Dies ist die Konsequenz eines Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Demnach dürfen keine SPNV-Leistungen mehr ohne öffentliche Ausschreibung an Verkehrsunternehmen vergeben werden. „Die Bundesländer werden damit gezwungen, SPNV-Aufträge grund­sätzlich europaweit auszuschreiben“, erläuterte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Das Instrument der Direktvergabe habe damit endgültig ausgedient.

Die Landesregierung plane derzeit, besonders ertragreiche Regionalverkehrs­strecken unter Umgehung fairer Wettbewerbs­verfahren direkt an die Deutsche Bahn (DB) zu vergeben. „Solche Verfahren sind nicht transparent und haben immer ein Gschmäckle“, sagte Matthias Lieb. Nach dem jüngsten Gerichts­urteil könnten DB-Konkurrenten mit großer Aussicht auf Erfolg gegen solche Direktvergaben und die Verschwendung von Steuergeldern klagen.
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