Mit ‘Vision Zero’ getaggte Artikel

Land bei Mobilitätsindex auf gutem Weg

Mittwoch, 03. Dezember 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 26/2014, Stuttgart, 3. Dezember 2014

­Grün-rote Landesregierung zeigt, dass politische Ziel­vor­gaben wichtig für eine erfolgreiche nachhaltige Mobilitäts­strategie sind

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) begrüßt das gute Abschneiden von Baden-Württem­berg im Ländervergleich beim aktuellen Bundes­länderindex ‚Mobilität’ 2014/2015, der zum dritten Mal in Folge von Allianz pro Schiene veröffentlicht wurde und nun neu eine nach acht Themenbereichen geordnete Grundstruktur umfasst. Die grün-rote Landesregierung zeigt mit ihrem dritten Platz, dass klare und am­bitionierte Zielvorgaben ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg in Richtung einer nach­haltigen landesweiten Mobilität und damit zu mehr Lebensqualität sind. (weiterlesen…)

VCD lobt Berliner Verkehrssicherheitsprogramm

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Pressemitteilung, VCD Nordost, Berlin, 16. Oktober 2014.
Verkehrssicherheit muss zur gesellschaftlichen Aufgabe
werden!

Auf der heutigen Tagung „Sicher mobil im Alter“ des ökologischen Ver­kehrs­clubs VCD fordert Marion Laube, Vorsitzende des Landes­verbandes Nordost, dass die Verkehrs­sicherheit eine größere Be­deutung erhält. Ausdrücklich lobt sie das Berliner Verkehrs­sicher­heits­programm, welches Anfang dieses Jahres verabschiedet wurde. „Die Ziele sind ehrgeizig, die Maßnahmen durchdacht“, so Laube. Nun ist es notwendig, dass sowohl die Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen umgesetzt werden als auch dass die Leit­gedanken des Programms in die Breite getragen werden. Die Einbindung von freien Trägern und Bezirken nimmt dabei eine große Rolle ein. So kann es gelingen, das Thema Verkehrs­sicherheit gesellschaftlich zu verankern. (weiterlesen…)

VCD sieht Unfallmitschuld bei Maulbronner Stadtverwaltung

Sonntag, 30. Juni 2013

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2013, Mühlacker, 30. Juni 2013
Wegfall der Fußweg-Markierung führte zu Straßen­ver­breiterung

Angesichts der Debatte im Maulbronner Gemeinderat über den Un­fall auf der Ge­mein­de­verbindungsstraße zwischen Maulbronn und Schmie verweist der öko­lo­gische Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) auf den vor wenigen Jahren erfolgten Wegfall der Fuß­weg-Markierung auf dieser Straße: „Beim Ausbau der Straße vor rund 25 Jahren wurde mittels eines Pflasterstreifens ein Fußweg vom Straßen­bereich abmarkiert, so dass die Straße vom Autofahrer als schmal eingeschätzt und somit vorsichtig befahren wurde“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb: Solche Pflastersteine wir­ken aus VCD-Sicht auch dämpfend auf das Geschwindigkeitsniveau aufgrund der beim Über­fahren ausgelösten Rütteleffekte.

Doch vor wenigen Jahren wurde dieser Pflasterstreifen entfernt bzw. überteert –mit der Folge, dass die Gesamtbreite nunmehr dem Straßenverkehr zur Verfügung steht – zu­lasten eines Fuß­weges zwischen Schmie und Maulbronn. Für die Autofahrer hat diese optische Straßenverbreiterung den Eindruck erweckt, schneller fahren zu können“ erklärt Matthias Lieb.
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Tödlicher Lkw-Unfall auf der B 191

Dienstag, 27. März 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen Pressemitteilung 5/2012, Hannover. , 27.03.12
VCD: „Das Maß ist voll – endlich reagieren und Güterverkehr auf die Bahn verlagern!“/Steigender Güterverkehr auf Bundesstraßen erhöht Unfallrisiken

Zwischen Uelzen und Dannenberg kam es am Abend des 26. März auf der B 191 zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Lkw. Dabei kam der An­hänger eines Bundeswehr-Lkw ins Schlingern und geriet auf die Gegen­fahr­bahn, wo er mit einem entgegenkommenden Lkw aus Mecklen­burg-Vorpom­mern kollidierte. Der Fahrer dieses Lkw kam von der Fahrbahn ab, prallte ge­gen einen Baum und verstarb dort. „Der tragische Unfall ist exemplarisch für die aktuelle Entwicklung. Deutlich mehr Baumunfälle und Ver­kehrstote im Nordosten des Landes verlangen nach Sofortmaßnahmen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Nieder­sachsen.
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Verkehrssicherheit – Stimmungsmache gegen Radler löst keine Probleme

Freitag, 15. April 2011

VCD-Pressemitteilung 38/11 – Berlin, 15.04.11

Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Verkehrssicherheit, die darauf abzielen, Rad- und Fußverkehr stärker zu regulieren, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor kollektiven Schuld­zu­weisungen und lehnt negative Stimmungsmache gegen Rad­fahrer ab.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Die begrüßenswerte Zunahme des Radverkehrsanteils erfordert auch, über neue Sicherheitsaspekte beim Radverkehr nachzudenken. Wenn die öffentliche Diskussion, wie sie aktuell etwa über die DEKRA-Studie entbrannt ist, dahin abrutscht, Radfahrer allgemein als Ver­kehrs­rowdys darzustellen, ist das jedoch schlichtweg falsch und hilft nicht weiter. Radfahrer und Fußgänger sind keine Stör­faktoren im Straßenverkehr, sondern gleichberechtigte Partner.“ Auch unter ihnen gebe es zwar leider Personen, die sich nicht regelkonform verhalten. Die Statistik zeige jedoch, dass nur bei einem Viertel der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern die Radler Hauptverursacher seien. 75 Prozent dieser Unfälle würden von Autofahrern haupt­verursacht. Am häufigsten käme es beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren zu Fehlern, gefolgt von Vorfahrt- und Vorrang­verstößen. Wer wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verlange, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten und das Gebot der Rücksichtnahme im Straßen­verkehr beherzigen, dürfe nicht gleichzeitig einäugig nur auf die Radler schauen.
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Statistisches Bundesamt legt vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2010 vor

Mittwoch, 23. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 16/11 – Berlin, 23.02.11
VCD: Geringeres Tempo senkt Unfallzahlen

Erfreulicherweise ist die Zahl der im vergangenen Jahr bei Ver­kehrs­unfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Doch noch immer sterben täglich zehn Menschen auf bundesdeutschen Straßen. Mehr als 1000 werden verletzt. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vorläufigen Unfall­zahlen für 2010 hervor. Der ökologische Verkehrsclub VCD warnt daher vor allzu euphorischen Reaktionen und fordert von der Bundes­regierung mehr Engagement in der Verkehrssicherheitspolitik.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Es ist sehr erfreulich, dass die Verunglücktenzahlen 2010 erneut zurückgegangen sind. Doch die Bundesregierung darf sich jetzt nicht auf den Statistiken ausruhen. Der Straßenverkehr forderte im vergangenen Jahr 3657 Menschenleben. Mehr als 370000 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Das zeigt, dass der Verkehr nach wie vor einen viel zu hohen Blutzoll verlangt. Ein Großteil der Rückgänge in den letzten Jahren ist auf die erhöhte passive Sicherheit in den Autos – wie ESP, ABS oder Airbags – zurückzuführen. Radfahrer und Fuß­gänger haben hingegen keinen Airbag. Deshalb müssen sie das Maß aller Dinge in der Verkehrssicherheit sein.
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Sicher mobil im Alter – Fachtagung des Verkehrsclub Deutschland (VCD Nordost)

Sonntag, 08. August 2010

Pressemitteilung des VCD Nordost, Berlin, 6.8.2010

Für den 17.09.2010 lädt der Verkehrsclub Deutschland zur Tagung »Sicher mobil im Alter« ein. »Eine sichere und selbstbestimmte Mobilität ist wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche Teil­habe im Alter«, so Dorothee Schardt vom VCD Nordost. In der Tagung werden erfolgreiche Beispiele zur Erhöhung der Ver­kehrs­sicherheit älterer Menschen vorgestellt. Das Spektrum umfasst Beratungs- und Informationsangebote sowie praktische Trainings für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Ein Vertreter der Berliner Polizei schildert die Verkehrs­sicherheits­situation der älteren Menschen in Berlin. Abschließend soll die mögliche Übertragung von Projektideen auf Berlin diskutiert werden.
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Verkehrsunfallzahlen 2009

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 60/10 – Berlin, 15.07.10
VCD: Weniger Verkehrstote, doch kein Grund zur Entwarnung

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass nach dem positiven Trend der letzten Jahre auch 2009 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Nach heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Zahlen wurden jedoch im vergangenen Jahr noch immer mehr als elf Personen pro Tag auf bundesdeutschen Straßen getötet und mehr als 68.000 Menschen schwer verletzt. Die meisten Unfälle ereignen sich innerorts. Gerade die Situation in den Städten und Kommunen stelle sich dabei sehr uneinheitlich dar, wie aus dem kürzlich veröffentlichten »VCD Städtecheck Ver­kehrs­sicherheit« hervorgehe. Der VCD fordert angesichts der Zahlen die Bundesregierung auf, sich die »Vision Zero« mit dem Ziel von null Verkehrstoten zu eigen zu machen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Mehr als 401 000 Verunglückte, darunter 4 152 Getötete, pro Jahr auf Deutschlands Straßen – das sind noch immer alarmierende Zahlen. Für viele Verletzte hat ein schwerer Unfall lebenslange Folgen. Wer hinter den Daten das persönliche Schicksal der Unfallopfer sieht, kann nur eine akzeptable Zahl an Verkehrstoten ableiten: Null!“ Gerade in Städten sei die reale Verkehrssituation oft nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert. Dies habe auch der »VCD Städtecheck Verkehrssicherheit« gezeigt. Dass es jedoch selbst in Großstädten machbar sei, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen: Dort sei 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückt.
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VCD Städtecheck Verkehrssicherheit

Mittwoch, 07. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 58/10 – Berlin, 07.07.10
Kein Grund zur Entwarnung

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der im Straßenverkehr Ge­töteten bun­des­weit konstant gesunken. Doch in den Städten und Kommunen stellt sich die Situation sehr uneinheitlich dar. Ob­wohl es Gemeinden mit sehr positiven Ent­wicklungen in der Ver­kehrs­sicherheit gibt, kann sich keine Stadt auf dem bisher Erreichten ausruhen. Das ist ein Ergebnis des »VCD Städtechecks Ver­kehrs­sicherheit« den der ökologische Verkehrs­club VCD heute erstmals in Berlin vorstellte.

Im »VCD Städtecheck Verkehrs­sicher­heit« wurden von insgesamt 81 unter­suchten Großs­tädten 37 Städte grün eingestuft, die ge­mittelt über die letzten fünf Jahre eine über­durch­schnittliche Abnahme bei den Verunglückten­zahlen erreichten. Gelb eingestuft wurden 24 Städte, die im Mittel nur eine unter­durchschnittliche Reduzierung erzielen konnten. Die Städte, in denen die Zahl der Verunglückten in den letzten fünf Jahren im Mittel zugenommen hat, wurden mit rot bewertet.
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Startschuss für VCD-Schutzengel

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 54/10 – Berlin, 17.06.10
Disco-Unfälle vermeiden – Alternativen aufzeigen

Anlässlich des 6. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend, gab der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute vor der Berliner Humboldt-Universität den Startschuss für seine Schutz­engel-Aktion zur Prävention von Verkehrsunfällen bei jungen Menschen.

Verkehrsunfälle sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor die häufigste Todesursache“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “2008 starben knapp 85 Prozent aller tödlich verunglückten Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 im Straßen­verkehr. Besonders sogenannte Disco-Unfälle spielen hierbei eine traurige Rolle. Häufigste Unfallursache ist zu schnelles Fahren. Dabei müssen nicht einmal Alkohol oder andere Drogen im Spiel sein – es reicht schon, dass es spät geworden ist und die Jugendlichen nach dem Tanzen und Feiern übermüdet sind. Gerade Fahr­anfänger neigen oft dazu, sich zu überschätzen.
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