Mit ‘Verspätungen’ getaggte Artikel

VCD lobt DB-Krisenmamangement

Dienstag, 22. Februar 2011

Presseinformation Nr. 6/2011, Stuttgart, 22. Februar 2011
Gleisanlagen im Stuttgarter Kopfbahnhof ermöglichen Einsatz von Regionalzügen für ausgefallene S-Bahnen

Auf eine weitere harte Probe stellt der heutige Warnstreik der Lok­führer die Geduld nicht nur der Fahrgäste im Großraum Stuttgart, kommentiert der ökologische Ver­kehrs­club (VCD) e.V. das Chaos an den landesweiten Bahnhöfen. In ganz Baden-Württemberg fielen viele Zugverbindungen komplett aus oder die Fahrgäste mussten mit massiven Verspätungen rechnen, viele Pendler kamen zu spät zum Arbeits­platz. Folgen, die die Fahrgäste in der Region nur allzu gut aus der jüngsten Ver­gangen­heit, wenn auch aus anderem Anlass, kennen, sagt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

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VCD fordert Investitionen ins Bahnnetz

Montag, 10. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 03/11 – Berlin, 10.01.11
Massive Benachteiligung des Verkehrsträgers Schiene

Trotz der Erfahrungen des letzten Winters gab es auch mit dem er­neuten Kälteeinbruch ab Anfang Dezember Schwierigkeiten im Bahn­verkehr. Damit zeigte sich: Der Schienenverkehr ist und bleibt stör­anfällig. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert daher die Bundes­regierung auf, die jährliche Dividende, die der Bund von der Deutschen Bahn AG (DB AG) erhält, nicht zur Sanierung des Bundes­haushalts zu verwenden. Die 500 Millionen Euro sollten stattdessen in den Erhalt und die Modernisierung der Eisenbahn­infra­struktur investiert werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag für geschlossene Finanzierungs­kreis­läufe ausgesprochen. So werden unter anderem die Einnahmen aus der Lkw-Maut ab 2011 nur noch in die Straßen­infra­struktur fließen und nicht wie zuvor anteilig auch in Schiene und Wasserstraßen investiert. Andererseits fordert der Bund von der DB AG eine jährliche Dividende von 500 Millionen Euro, mit der er nicht etwa den Schienenverkehr, sondern den Bundeshaushalt sanieren will. Hier wird deutlich, dass die Bundesregierung den Verkehrsträger Schiene massiv benachteiligt. So wurde heute bekannt, dass der Bund die Mittel für den Erhalt der Bundes­fern­straßen in Deutschland in diesem Jahr auf rund 2,2 Milliarden Euro erhöht, um die Leistungsfähigkeit der Straßen zu erhalten. Argumentiert wird damit, dass eine gute Substanz der beste Schutz vor Winterschäden sei. Dies muss auch für die Schiene gelten.
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VCD-Kritik: Qualität beim RMV noch verbesserungswürdig

Donnerstag, 26. August 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. August 2010.

Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet den neuen Qualitätsbericht des Rhein-Main-Verkehrs­ver­bunds (RMV) kritisch. Es sei, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub, zwar positiv, dass sich die Pünktlichkeit im Öffent­lichen Nahverkehr gesteigert habe. Dennoch sei das Niveau, so Sprecher Holger Greiner, weiterhin verbesserungswürdig: „Es gelingt dem RMV immer noch nicht die eigenen Zielvorgaben mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen. Von ’stabilen, hohen Pünktlichkeits­werten’, wie es RMV-Chef Ringat formuliert, kann hier noch längst keine Rede sein.

Die internationale Definition, die besagt dass bei Verspätungen von unter 6 Minuten noch von Pünktlichkeit gesprochen werden könne, und die derzeit auch vom RMV zur Qualitätsbewertung heran­gezogen wird, erscheine im Nahverkehrsbereich eher fragwürdig. Der VCD unterstütze hier eine Absenkung auf 3 Minuten. „Im Gegen­satz zum Fernreiseverkehr fallen Verspätungen von 6 Minuten beim Nahverkehr besonders ins Gewicht, weil von den Fahr­gästen genutzte Anschlüsse häufig nicht mehr erreicht werden können.“ Nach 6 Minuten wären beispielsweise Busse an Bahnhöfen deren Abfahrtzeiten mit der S-Bahn verknüpft sind, häufig nicht mehr zu erreichen. Eine zunächst gering erscheinende Verspätung führe so zu einem „großen Anwachsen von Zeit­verlusten für die Kunden“, die beispielsweise zu spät bei ihrer Arbeits­stelle erschienen oder am Abend die passende Verbindung nach Hause oder in die Region nicht mehr bekämen.
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Urteil: Entschädigung für Fluggäste auch im Verspätungsfall

Donnerstag, 19. November 2009

VCD-Pressemitteilung 87/09 – Berlin, 19.11.09
Schlichtungsstelle Mobilität: Wichtiger Schritt für stärkere Fluggastrechte

Die beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angesiedelte Schlich­tungs­stelle Mobilität begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), dass Fluggäste nun auch einen rechtlichen Anspruch auf pauschale Entschädigung im Ver­spä­tungs­fall haben. Bisher galt dieser ausschließlich bei Flug­annullierung und Nichtbeförderung. Voraussetzung für eine Entschädigung ist eine Verspätung von mehr als drei Stunden, wenn diese nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Dieses wichtige Urteil stärke die Rechte der Flugpassagiere. Die Schlichtungsstelle Mobilität erwartet, dass die Flugpassagiere von diesem Recht nun auch verstärkt Gebrauch machen werden. Um eine Welle von Klagen zu verhindern, sei es nun umso wichtiger, dass die ab Dezember tätige neue Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr auch Fälle von Fluggästen bearbeite.
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Neue Fahrgastrechte und neue Schlichtungsstelle

Montag, 27. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 58/09 – Berlin, 27.07.09
VCD: Rechte von Fahr- und Fluggästen in Gefahr

Aus Sicht des Verkehrsclub Deutschlands e.V. (VCD) ist trotz des am Mittwoch in Kraft tretenden Fahrgastrechtegesetzes nicht si­cher­gestellt, dass Fahr- und Fluggäste künftig ihre Rechte tat­säch­lich wahrnehmen können. Aufgrund einer fehlenden, gleich­wertigen Nachfolgerin für die bisherige Schlichtungsstelle Mobilität beim VCD seien Bahn- und Flugkunden mittelfristig gegenüber den Verkehrsunternehmen künftig eher schlechter gestellt. Durch die komplette Neugründung einer Schlichtungsstelle öffentlicher Verkehr im Rahmen des neuen Gesetzes drohe ein Vakuum in der Bearbeitung von Kundenbeschwerden. In ihrer derzeitigen Form könne die neue Stelle zudem keine Anfragen von Fluggästen mehr entgegennehmen, was bei der Schlichtungsstelle Mobilität beim VCD fünf Jahre lang möglich war. Kritik übt der VCD auch an dem von den Bahnunternehmen erstellten Beschwerde­formular bei Zugverspätungen. Dessen Un­über­sichtlichkeit schrecke Kunden ab, ihr Recht auf Entschädigung wahrzunehmen.
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Neue Schlichtungsstelle gegründet

Mittwoch, 15. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 55/09 – Berlin, 15.07.09
Neue Schlichtungsstelle, einheitliches Beschwerdeformular für Bahnkunden/VCD: Wichtige Schritte für mehr Fahr­gastrechte

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt grundsätzlich die heutige Gründung eines Trägervereins für eine neue, bundesweite Schlichtungsstelle öffentlicher Verkehr. Der von der Deutschen Bahn und weiteren Bahnunternehmen getragene Verein soll die Arbeit der beim VCD ansässigen Schlichtungsstelle Mobilität weiter­führen. Deren Finanzierung durch das Bundes­ver­braucher­schutzministerium läuft Ende November aus. Der VCD bewertet es für die Wahrung der Rechte der Kunden als positiv, dass Fahr­gast­verbände in dem Beirat des Vereins vertreten sein sollen. Zu begrüßen sei zudem, dass sich der Verein zum Ziel gesetzt habe, auch künftig verkehrsträgerübergreifend Streitfälle lösen zu wollen. Ob dieses Ziel erreicht werde sei jedoch zweifelhaft, da sich bisher kein einziges Flugunternehmen bereit erklärt habe, dem Trä­ger­verein beizutreten.
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Bundestagsbeschluss zu Fahrgastrechten – Wichtiger Schritt für attraktive Bahn

Freitag, 24. April 2009

VCD-Pressemitteilung 34/09 – Berlin, 24.04.09

Der Bundestag wird heute voraussichtlich das Gesetz für Fahr­gast­rechte im Bahnverkehr beschließen. Der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) begrüßt die Bestimmung als wichtigen Schritt, um Bahn­fahren noch attraktiver zu machen. Passiere das Gesetz am 15. Mai noch den Bundesrat, hätten Fahrgäste des Nah- und Fern­verkehrs in Deutschland erstmals bei Verspätungen oder Zug­ausfällen einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Fahrpreis­erstattung oder auf die Nutzung eines anderen Verkehrsmittels. Bisher gebe es lediglich Anspruchsrechte für Kunden auf Basis der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Verkehrs­unternehmen, die jederzeit von diesen widerrufen werden könnten.
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DB AG sperrt ICE-Strecke Berlin – Hamburg wegen Sanierung

Donnerstag, 19. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 17/09 – Berlin, 19.02.09
VCD: Fahrpreise während der Bauphase reduzieren

Zwischen dem 1. März und dem 13. Juni 2009 saniert die Deutsche Bahn AG die Eisenbahnstrecke Berlin – Hamburg. Bahnreisende müs­sen daher Umwege und Fahrzeitverlängerungen in Kauf nehmen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die DB AG auf, die Fahr­preise während der Bauzeit zu reduzieren. Da bereits beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke versäumt wurde, Überholgleise ein­zu­bauen, seien die Nachteile für die Bahnkunden hausgemacht.
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Fahrgastrechtegesetz im Bundestag – VCD fordert Nachbesserungen für fahrgastfreundlichere Bahn

Donnerstag, 29. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 08/09 – Berlin, 29.01.09

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass es künftig bun­des­weit geltende gesetzliche Regelungen für Fahrgäste im Eisen­bahn­verkehr geben wird. Heute diskutiert der Bundestag in erster Lesung das sogenannte Fahrgastrechtegesetz. Mit dem Gesetz­entwurf würde eine längst überfällige Regelung für mehr Ver­brau­cher­schutz im Öffentlichen Verkehr auf den Weg gebracht, so der VCD. Allerdings reichten die vorgesehenen Entschädigungen für Bahn­kunden bei weitem nicht aus. So sehe der Gesetzentwurf unter anderem eine Rückerstattung von einem Viertel des Fahr­preises erst ab 60 Minuten Verspätung vor. Aus Sicht des VCD müsse eine Entschädigungsregelung jedoch bereits ab einer Verspätung von 30 Minuten greifen – so, wie es auch vom Bundes­rat gefordert werde.
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Streiks im Personenverkehr der Bahn und im Flugverkehr

Donnerstag, 29. Januar 2009

VCD Servicepressemitteilung 03/09 – Berlin, 29.01.09
Schlichtungsstelle Mobilität gibt Tipps für Reisende

Nach den ersten Warnstreiks der Bahngewerkschaften GDBA und Trans­net am heutigen Donnerstag, drohen in den kommenden Ta­gen weitere Arbeitsniederlegungen im Personenverkehr der Deut­schen Bahn. Und auch bei einigen Fluggesellschaften sind für heute wieder Streiks angekündigt. Welche Rechte Bahn- und Flugreisende bei Verspätungen und ausgefallenen Zügen oder Flügen haben, darüber informiert die beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angesiedelte Schlichtungsstelle Mobilität.

Aufgrund der Bahnstreiks rät die Schlichtungsstelle allen Reisenden, sich im Internet (www.bahn.de) oder kostenlos per Telefon (0800/ 0 99 66 33) bei der Bahn zu erkundigen, ob die gewünschte Ver­bindung angeboten wird. Alle, die bereits ein Ticket bei der Deutschen Bahn AG gekauft haben und die Reise aufgrund der Streiks nicht antreten, können sich diese Fahrkarten von der Deutschen Bahn zurückerstatten lassen. Dies trifft aus Kulanz auch für nicht erstattbare Tickets mit Zugbindung zu.

Im Falle einer Verspätung, durch die ein Anschluss verpasst wird, hat der Bahnkunde laut geltender Rechtslage folgende Mög­lich­keiten: (weiterlesen…)