Mit ‘Verkehrsvertrag’ getaggte Artikel

VCD sieht Spielraum für besseres ÖPNV-Angebot

Dienstag, 17. November 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 32/2015, Stuttgart, 17. November 2015
MVI: Zuschlag SPNV-Verträge im Stuttgarter Netz – Verkehrsclub sieht angesichts günstiger Vergabepreise deutlichen Spielraum für besseres ÖPNV-Angebot – Rückholung zu viel bezahlter Gelder aus Großem Verkehrsvertrag darf nicht in Vergessenheit geraten

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die bei der aktuellen Ver­gabe des Stuttgarter Netzes durch das Ver­kehrs­ministerium erzielten deutlichen Einsparungen um rund 50 Prozent pro Zugkilometer gegenüber den heutigen Preisen. Damit bestätige sich erneut der vom Verkehrsclub ermittelte Betrag an zu viel be­zahl­ten Geldern durch den Großen Verkehrsvertrag an die Deutsche Bahn (DB) AG in Höhe von einer Milliarde Euro.
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VCD begrüßt Ergebnis bei SPNV-Ausschreibungen

Mittwoch, 04. November 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 31/2015, Stuttgart, 4. November 2015
MVI: Zuschlag Übergangsverträge im SPNV/Verkehrsclub begrüßt Ergebnis der Ausschreibungen

Fahrgäste dürfen sich über modernere Züge freuen/ Verkehrsclub fordert ein­ge­spar­te Gelder für Ausbau des SPNV-Angebotes zu nutzen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) freut sich angesichts der An­kün­digung des Verkehrsministeriums, dass die Ausschreibung der Übergangs­verträge im Schienen­personen­nahverkehr (SPNV) Wirkung gezeigt hat. Trotz Vergabe aller jetzt entschiedener Lose an die Deutsche Bahn (DB) müsse das Land nicht nur deutlich weniger Geld pro Zugkilometer als bisher bezahlen, auch dürfen sich viele Pendler endlich über moderneres Wagenmaterial freuen. „Damit werden viele so­ge­nan­nte ‘Silberlinge‘, die mit rund 40 bis 50 Jahren Einsatzalter meist älter als die Fahrgäste sind, in Rente geschickt“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. (weiterlesen…)

VCD fordert besseres Wagenmaterial

Freitag, 23. Oktober 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 30/2015, Stutt­gart, 23. Oktober 2015

Anlässlich der Debatte um neue Züge und Platzkapazitäten im ba­den-württem­ber­gischen Schienenpersonennahverkehr weist der öko­lo­gische Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) darauf hin, dass das Land derzeit die ‚Altwagen-Senke’ der Republik sei, wo mit Abstand das älteste Wagenmaterial von DB Regio eingesetzt werde.

Gleichzeitig kassiere DB Regio in Baden-Württemberg über die Vertragslaufzeit von 2003-2016 rund eine Milliarde Euro zuviel vom Land Baden Württemberg für die Be­stellung der Zugleistungen, wie der VCD schon im vergangenen Jahr vorgerechnet habe und wie dies inzwischen durch zwei unabhängige Gutachten bestätigt worden sei.
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VCD sieht sich bei Verkehrsvertrag bestätigt – Land muss handeln

Donnerstag, 16. April 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 11/2015, Stutt­gart, 16. April 2015
EU-Verfahren wegen unzulässiger Beihilfe
VCD sieht eigene Berechnungen zum Verkehrsvertrag voll bestätigt
Land muss nun im Sinne der Steuerzahler zügig handeln
Opposition sollte Verweigerungshaltung aufgeben

Nachdem die Expertise des ökologisches Verkehrsclubs zu den Zahlungen im so­ge­nannten ‚großen Verkehrsvertrag’ durch gleich­lautende Ergebnisse der beiden vom Land unabhängig beauftragten Fachbüros bestätigt wurde, sei es nun höchste Zeit, dass die Lande­sregierung im Sinne der Steuerzahler die zu viel be­zahlten Beträge von der Deutschen Bahn (DB) AG zurückfordere.

Schließlich ist die Summe von rund einer Milliarde Euro, die sich über die gesamte Lauf­zeit von 2003 bis 2016 aufsummiert, kein Pappen­stiel, sondern ein Betrag, den die Landes­regierung dringend für den Ausbau des Schienenangebotes benötigt“, erklärt Matthias Lieb, VCD-Vorsitzender und Diplom-Wirtschaftsmathematiker.
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Überhöhte Gleisneigung bei Stuttgart 21

Montag, 06. Oktober 2014

Gemeinssame Presseinformation VCD Baden-Württemberg/BUND, Nr. 21/2014, Stuttgart, 6. Oktober 2014
VCD und BUND: Genehmigung für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 rechtswidrig
Eisenbahnbundesamt kann keinen Nachweis gleicher Sicher­heit für die überhöhte Gleisneigung vorlegen

Für den geplanten Tiefbahnhof Stuttgart 21 ist der Plan­fest­stellungsbeschluss rechts­widrig zustande gekommen, ergibt ein Gutachten, das der renommierte Eisen­bahn­experte Sven Andersen im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch­land (BUND) und des ökologischen Verkehrsclub (VCD) erstellt hat.

Gemäß der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) für Eisen­bahnen in Deutsch­land müsse der Nachweis gleicher Sicherheit geführt werden, wenn man von den anerkannten Regeln der Tech­nik abweichen wolle, beschreibt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb die gesetzlichen Regelungen. Dies gelte auch für den Tief­bahnhof Stuttgart 21, der mit einer sechsfach über dem Grenz­wert liegenden Gleisneigung gebaut werden soll, betont Lieb. „Tat­sächlich ist aufgrund der über­höhten Schrägneigung alle 4,5 bis 5,5 Jahre ein schwerwiegendes Schadensereignis zu erwarten“, zitiert Lieb aus dem Gutachten.
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VCD fordert 500 Mio. Euro bei Filderbahnhof einzusparen

Dienstag, 23. September 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 20/2014, Stuttgart, 23. September 2014
Kombivariante deutlich günstiger und von SMA als leistungsfähiger bewertet

Angesichts der mangelhaften Leistungsfähigkeit der sogenannten ‚Antragstrasse’ der Deutschen Bahn (DB) AG für den Plan­fest­stellungsabschnitt 1.3 des Bahn­projektes Stuttgart 21 und an­gesichts der hohen Kosten für diese Bahnhofs­variante auf den Fildern, hält es der ökologische Verkehrsclub VCD für un­verant­wortlich, die auf ihre Leistungsfähigkeit geprüften und erheblich kosten­günstigeren Varianten weiter­hin zu ignorieren.

Während in Düsseldorf für 50 Millionen Euro und in Frankfurt für rund 100 Millionen Euro Fernbahnhöfe an Flughäfen errichtet worden sind, soll in Stuttgart die Flughafen­anbindung über 730 Millionen Euro kosten“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die aktuellen Planungen. Zudem würde man sich für dieses viele Geld auch noch neue Engpässe einkaufen, wundert sich Matthias Lieb über die bisherigen Konzeptionen.
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VCD irritiert über Äußerungen der CDU-Abgeordeten Razavi

Donnerstag, 18. September 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 19/2014, Stuttgart, 18. September 2014
Frau Razavi sollte selbst zur Aufklärung beitragen

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. zeigt sich irritiert an­ge­sichts der Äußerun­gen von Frau Razavi, verkehrspolitische Sprecherin und CDU-Abgeordnete, mit denen sie versucht, von einem durch den VCD fundiert recherchierten Sach­verhalt ab­zulenken.

Der vom VCD durchgeführte Vergleich mit Bayern basiert auf öffentlich zugänglichen Unter­lagen und zeigt auf, dass Baden-Württemberg für vergleichbare Zugleistungen über die Laufzeit des Verkehrsvertrages von 2003 bis 2016 rund eine Milliarde Euro zu viel bezahlt“, erklärt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb: „Der VCD würde es be­grüßen, wenn Frau Razavi mithelfen würde, die Gründe für diese Mehrkosten auf­zu­klären. Als Büroleiterin des damaligen Staatssekretärs Stefan Mappus sei sie doch in die Verhandlungen zum Großen Verkehrsvertrag involviert und über die Hintergründe im Bilde gewesen.
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VCD fordert kostenlose Radmitnahme landesweit in allen Nahverkehrszügen

Donnerstag, 30. Januar 2014

Presseinformation Nr. 2/2014, Stuttgart, 30. Januar 2014
Verkehrsclub kritisiert geplante Radfahrkarte als Rückschritt

Der ökologische Verkehrsclub VCD lehnt ein Interregio-Express(IRE)-Zusatzticket für den Radtransport auf der Verbindung zwischen Stuttgart und Geislingen ent­schieden ab – die kostenlose Radmitnahme muss auf dieser Strecke weiterhin in allen Zügen gewährleistet sein. Zumal der seit 1. Januar im Landkreis Göppingen geltende VVS-Tarif nicht zwischen IRE und anderen Zügen unterscheidet.

Wir fordern stattdessen eine landesweit einheitliche Regelung zur kostenfreien Mit­nahme von Rädern in allen Zügen des Nahverkehrs“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. „Bereits heute schon können Fahrgäste im westlichen Teil Baden-Württem­bergs ihre Drahtesel zumeist ohne extra Ticket transportieren, trotz zeitweiliger Nach­frage­spitzen.“ In den östlichen Landesteilen hingegen scheint die Deutsche Bahn (DB) AG die temporären Schwankungen beim Fahr­gast­aufkommen nur mit der Preiskeule lösen zu wollen.
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VCD begrüßt Zugdesign, Ausschreibungen aber wichtiger

Mittwoch, 04. Dezember 2013

Presseinformation Nr. 26/2013, Stuttgart, 4. Dezember 2013

VCD begrüßt neues Design für Nahverkehrszüge im Land –zügige Umsetzung der Ausschreibungen wäre wichtiger

Ausschreibungsprozedere sehr schleppend/ großer Verkehrsvertrag endet in drei Jahren

Das vom Verkehrsministerium vorgestellte neue Landesdesign für Nah­verkehrszüge in Baden-Württemberg wird vom ökologischen Verkehrs­club VCD begrüßt. „Da der Auf­gabenträger Land Quantität und Qualität der Züge bestellt und damit für das Angebot ver­antwortlich ist, ist ein einheitliches Design, das diese Zu­ständig­keit auch gegenüber dem Fahrgast dokumentiert, durchaus sinnvoll“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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Warum fährt ein Zug?

Samstag, 12. Januar 2013

Das Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg erklärt: