Mit ‘Verkehrsverbund’ getaggte Artikel

VCD fordert bessere Entschädigung für S-Bahn-Chaos

Dienstag, 25. Januar 2011

Presseinformation Nr. 3/2011, Stuttgart, 25. Januar 2011
Verband Region Stuttgart in der Pflicht/Musterbeschwerde­brief für S-Bahn-Kunden im Internet

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bietet jetzt ge­nerv­ten S-Bahn­kunden in der Region Stuttgart die Möglichkeit, sich mit einem vorformulierten Beschwerde­brief direkt an den verant­wortlichen Verband Region Stuttgart (VRS) zu wenden. Das entsprechende Formular findet sich zum Download auf der Internet-Seite des VCD: http://www.vcd-bw.de

Auch zwei Wochen nach der vermeintlichen Rückkehr zum „normalen“ S-Bahnfahrplan sind die Stuttgarter S-Bahnen im Berufsverkehr regelmäßig verspätet“, kritisiert Mat­thias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. „Noch immer enden und beginnen einzelne S-Bahnen außerplanmäßig im oberirdischen Kopfbahnhof und erbringen damit nicht die vom VRS bestellten Leistungen.“ Zwar erkenne der VCD die Bemühungen der S-Bahn Stutt­gart um einen funktionierenden Betrieb an, doch die Fahrgäste seien nachhaltig verärgert.

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Metroexpress auch ohne Stuttgart 21 möglich

Mittwoch, 22. Dezember 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 16/2010, Mühlacker, 22. Dezember 2010
Metropol-Tageskarte gefordert

Bessere Zugverbindungen durch MetroExpress-Züge in der Metro­pol­region Stutt­gart, wie vom Geschäftsführers Horst Stammler des Stuttgarter Verkehrs­verbund vorgeschlagen, werden vom öko­lo­gischen Verkehrsclub VCD begrüßt. „Angesichts voller Züge sind weitere Verbesserungen, wie mit dem MetroExpress vor­ge­se­hen, drin­gend notwendig“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die Realisierung der MetroExpress-Züge ist von Stuttgart 21 völlig unabhängig und hängt nur davon ab, dass die Landes­regierung die ent­sprechenden Strecken und Fahrplan­konzepte aus­schreibt“. Schon 1993/94 hatte der VCD mit dem VCD-Citybahn-Konzept für den Großraum Stutt­gart die Grund­konzeption für die heute MetroExpress genannten Züge entworfen – noch vor der Debatte um Stuttgart 21. „Schon heute könnten die Metro­express-Züge zwischen Karlsruhe und Ulm sowie zwischen Heilbronn und Tübingen fahren – doch mit durchfahrenden Zügen im Kopfbahnhof wäre das Haupt­argument für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 entfallen –und so wurde das Konzept leider von Bahn und Politik bislang nicht umgesetzt“.
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fairkehr-Titelthema »Immer in Bewegung bleiben«

Freitag, 03. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 109/10 – Berlin, 03.12.10
Mobil bis ins hohe Alter

Titelbild Fairkeh 6/2010r

Titelbild Fairkeh 6/2010r

Nicht nur der demographische Wan­del, auch die alltäglichen Ge­wohn­heiten führen dazu, dass heutzu­tage so viele Senioren wie nie zuvor mobil sind. Welche Bedürfnisse ältere Ver­kehrs­teil­nehmer haben, welche Nach­teile die Ausrichtung der Infra­struktur auf die auto­mobile Gesell­schaft hat und dass man im Alter trotzdem nicht unbedingt das eigene Auto braucht, um in Bewegung zu bleiben, zeigt der öko­logische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeit­schrift fairkehr.

Nie zuvor waren Senioren so mobil wie heute. Sie joggen regel­mäßig, sind reiselustig und fahren immer häufiger Auto. War es Anfang der 1990er Jahre noch weniger als die Hälfte der Rentner, die un­mittel­baren Zugriff auf einen Pkw hatten, so sind es inzwischen 80 Prozent. Mit dem Auto als Sinnbild für Freiheit und Unab­hängig­keit aufgewachsen, setzen sie sich auch im höheren Alter noch hinter das Steuer. Doch je älter die Fahrer werden, umso häufiger sind sie bei einem Unfall auch die Hauptverursacher – auch wenn es überdurchschnittlich oft bei Sachschäden bleibt. Aller­spätestens dann, wenn sie sich hinter dem Lenkrad nicht mehr sicher fühlen, sind die Senioren gefordert, ihre automobilen Gewohn­heiten zu hinterfragen.
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Automatenschulung von Moritz Kipp in Kooperation mit der Volkshochschule Ulm und dem ökologischen Verkehrsclub VCD

Dienstag, 09. November 2010

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 11/2010, Stuttgart, 9. November 2010
Das richtige Ticket – Bus und Bahn für Einsteiger

Automatenschulung von Moritz Kipp in Kooperation mit der Volkshochschule Ulmund dem ökologischen Verkehrsclub VCD

Sind Sie schon einmal unfreiwillig schwarz gefahren? Hatten Sie schon einmal das Gefühl zu viel für Bus und Bahn bezahlt zu haben? Dann sind Sie bestimmt nicht allein. Die Vielfalt der Angebote und Tarifbestimmungen im öffentlichen Nahverkehr erklärt sich nicht von selbst. Das richtige Ticket und wie erhalte ich es? Welches Ticket benötige ich?

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VCD-Kritik: Qualität beim RMV noch verbesserungswürdig

Donnerstag, 26. August 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. August 2010.

Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet den neuen Qualitätsbericht des Rhein-Main-Verkehrs­ver­bunds (RMV) kritisch. Es sei, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub, zwar positiv, dass sich die Pünktlichkeit im Öffent­lichen Nahverkehr gesteigert habe. Dennoch sei das Niveau, so Sprecher Holger Greiner, weiterhin verbesserungswürdig: „Es gelingt dem RMV immer noch nicht die eigenen Zielvorgaben mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen. Von ’stabilen, hohen Pünktlichkeits­werten’, wie es RMV-Chef Ringat formuliert, kann hier noch längst keine Rede sein.

Die internationale Definition, die besagt dass bei Verspätungen von unter 6 Minuten noch von Pünktlichkeit gesprochen werden könne, und die derzeit auch vom RMV zur Qualitätsbewertung heran­gezogen wird, erscheine im Nahverkehrsbereich eher fragwürdig. Der VCD unterstütze hier eine Absenkung auf 3 Minuten. „Im Gegen­satz zum Fernreiseverkehr fallen Verspätungen von 6 Minuten beim Nahverkehr besonders ins Gewicht, weil von den Fahr­gästen genutzte Anschlüsse häufig nicht mehr erreicht werden können.“ Nach 6 Minuten wären beispielsweise Busse an Bahnhöfen deren Abfahrtzeiten mit der S-Bahn verknüpft sind, häufig nicht mehr zu erreichen. Eine zunächst gering erscheinende Verspätung führe so zu einem „großen Anwachsen von Zeit­verlusten für die Kunden“, die beispielsweise zu spät bei ihrer Arbeits­stelle erschienen oder am Abend die passende Verbindung nach Hause oder in die Region nicht mehr bekämen.
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RMV-Preiserhöhung wie immer über Inflationsrate

Donnerstag, 24. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 19/2010, Frankfurt, 24. Juni 2010
Zeitpunkt der Bekanntgabe schlechter Stil

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die angekündigte Preiserhöhung im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Die Preis­er­höhung liegt erneut oberhalb dem Anstieg der Ver­brau­cher­preise. Der RMV ist bereits jetzt überdurchschnittlich teuer. Zudem sieht der Umwelt- und Verbraucherverband im Zeitpunkt der Bekannt­gabe einen „schlechten Stil“. „Wenn die Verbraucher­preise nur um 1,2 % im Jahr steigen, sind die 1,7 % wieder ein Griff in die Taschen der Pendler“, so Martin Mützel, VCD-Landes­geschäfts­führer. Die Begründung, der Verkehrsverbund würde nur gestiegene Personal- und Energiekosten weiter geben, überzeugt den VCD nicht. Mützel: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn der RMV die geänderten Energiepreise weiter geben würde. Diese sind laut statistischem Bundesamt nämlich um 1,1 % niedriger als im Mai 2009.“ Die Bruttolöhne und –Gehälter waren, ebenfalls laut Statistischen Bundesamt, im ersten Quartal 2010 nur 0,8 % höher als ein Jahr zuvor. Zudem betone der RMV seine steigende Effizienz, auch dies sollte zu niedrigeren Tarifen führen. „Irgendwann muss der Fahrgast auch etwas davon haben, dass die Züge immer voller werden!“ Der VCD vermutet, dass hinter der Preiserhöhung auch Sparvorgaben der öffentlichen Hand stehen. Mützel: „Nach Bankenrettung und Abwrackprämie ist leider weniger Geld für umweltfreundliche Verkehrsmittel vorhanden“.
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Mitte-Deutschland-Verbindung – Bund in der Pflicht

Mittwoch, 10. März 2010

Pressemitteiliung 3/2010, VCD Hessen, Kassel 10. März 2010

Für den Fernverkehr auf der „Mitte-Deutschland-Verbindung“ Er­furt–Kassel–Dortmund ist nach Ansicht des VCD Hessen vorrangig der Bund in der Pflicht. Wenn Fernverkehr auf dieser Strecke gewollt sei, müsse der Bund ihn entweder bezuschussen oder Rand­bedingungen schaffen, unter dem ein Bahnunternehmen dort ren­tabel fahren kann.

Eine Verbindung über dreihundertneunzig Kilometer und durch drei Bundes­länder lässt sich nur schwer als Regionalverkehr be­zeich­nen.“ So VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel (Kassel). „Es ist ehrenwert, wenn die Nahverkehrs­verbünde NVV und NWL in die Lücke springen wollen, die die Deutsche Bahn reißt. Verantwortlich ist jedoch eine Bahnpolitik, die den Mittel­strecken­verkehr zwischen RE und ICE im Stich ließ und lässt.
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VCD fordert Tagesticket für Europäische Metropolregion Stuttgart

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 10/10, Stuttgart, 10. März 2010

Europäische Metropolregion Stuttgart: VCD fordert Metropol-Tagesticket

Anlässlich der Sitzung des Koordinierungsausschusses für die Europäische Metropolregion Stuttgart am Freitag fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Einführung einer Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Metropolregion.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Metropolregion. Ein leistungsfähiges und attraktives Angebot an Bussen und Bahnen ist unverzichtbar. Hierzu gehören auch einfache und günstige Tarife. Der VCD begrüßt die geplante Einführung eines Metropoltickets, weil damit von jedem Ort der gesamten Region mit nur einem Ticket zu jedem Ziel in der Region gefahren werden kann.“

Ergänzend zu den bisherigen Planungen fordert der VCD die Einführung einer Metropolregion-Tageskarte zum Festpreis neben der bislang geplanten Vielzahl an Einzelfahrscheinen mit – je nach Relation – unterschiedlichen Preisen. So könnten Einwohner und Gäste die Metropolregion einen Tag lang ‚erfahren’ und beliebig viele Busse oder Bahnen nutzen.
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VCD fordert Neustart und Ausbau der Gäubahn

Montag, 15. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 6/10, Stuttgart, 15. Februar 2010
Wegfall der ICE-Züge Stuttgart – Zürich bietet auch Chancen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert eine Neukonzeption für den Schienenfernverkehr auf der Gäubahn. Die Deutsche Bahn (DB) hatte angekündigt, ihre ICEs mit Neigetechnik ab 21. März wegen Fahrzeugmangels von der Strecke Stuttgart – Singen – Schaffhausen – Zürich abzuziehen. Künftig sollen Eurocity-Züge der Schweizer Bundesbahnen (SBB) zum Einsatz kommen. Dies sollte aus VCD-Sicht Anlass für Bund, Land und DB sein, ein neues Fahrplankonzept für die Fern­ver­kehrs­verbindung nach Zürich auszuarbeiten.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Die Fernzüge müssen in Zukunft wieder wie früher auch in Böblingen halten und in die Ver­bundtarife integriert werden. Nur so ergibt sich auf der Gäu­bahn eine sinnvolle Auslastung der dort verkehrenden Züge.” Verlässliche Bahnverbindungen hält der VCD für wichtiger als ICE-Komfort, der in der Praxis nicht funktioniere. Mit Eurocity-Zügen könnten zudem wieder wie früher durchgehende Verbindungen ins Tessin oder bis nach Italien gefahren werden.
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VCD befürchtet ÖPNV-Kürzungen zu Gunsten des Straßenbaus

Mittwoch, 11. November 2009

Pressemitteilung Nr. 30/09 – VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11. November 2009
Verkehrsclub kritisiert Doppelhaushalt der Landesregierung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württem­berg e.V. kritisiert den gestern von den Regierungs­fraktionen beschlossenen Doppelhaushalt des Landes als nicht zukunftsfähig und klimaschädlich. Trotz leerer Kassen würde der Landesstraßenbau in 2010 und 2011 mit zusätzlichen Mitteln versorgt, bei Bus und Bahn müsse durch den Wegfall von Landes­zu­schüs­sen mit Kürzungen gerechnet werden.

Insgesamt 17 Mio. Euro sollen in den nächsten beiden Jahren an Landeszuschüssen für die Verkehrsverbünde eingespart werden“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Zwar würden diese Einsparungen durch den Einsatz von Regionalisierungsmitteln des Bundes ausgeglichen, diese fehlten dann aber an anderer Stelle bei Bus und Bahn. Matthias Lieb: “Durch den Wegfall der Lan­des­zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr ist mit weiteren Streichungen bei Bussen und Bahnen zu rechnen.
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