VCD-Pressemitteilung 11/08 – Berlin, 25.2.2008
Verletztenzahl erstmals seit 2000 wieder gestiegen / VCD fordert konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit
Noch immer sterben Tag für Tag rund 14 Menschen auf deutschen Straßen, fast 1200 werden verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallbilanz für 2007 hervor, die das Statistische Bundesamt heute veröffentlicht hat. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert angesichts dieser dramatischen Zahlen mehr Engagement von der Bundesregierung in der Verkehrssicherheitspolitik. “Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2006 leicht zurückgegangen ist, ist das überhaupt kein Grund zur Entwarnung“, mahnt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. Immerhin seien allein im letzten Jahr fast 5000 Tote und über 430000 Verletzte zu beklagen, “mit allem persönlichen Leid, das damit verbunden ist.”
Zudem habe die Zahl der im Verkehr Verletzten erstmals seit 2000 gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen. Das unterstreiche den großen Handlungsbedarf seitens der Politik. “Bisher hat sich die Bundesregierung gern auf den Statistiken ausgeruht. Doch die Zahl der Verkehrstoten sinkt von Jahr zu Jahr langsamer und die der Verletzten steigt jetzt sogar wieder an. Im Vergleich zu 2006 stehen 121 weniger Toten 9167 mehr Verletzte gegenüber, da sollten die Alarmglocken eigentlich schrillen“, meint Vogt.
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