Mit ‘Verkehrstote’ getaggte Artikel

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit

Mittwoch, 07. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 58/10 – Berlin, 07.07.10
Kein Grund zur Entwarnung

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der im Straßenverkehr Ge­töteten bun­des­weit konstant gesunken. Doch in den Städten und Kommunen stellt sich die Situation sehr uneinheitlich dar. Ob­wohl es Gemeinden mit sehr positiven Ent­wicklungen in der Ver­kehrs­sicherheit gibt, kann sich keine Stadt auf dem bisher Erreichten ausruhen. Das ist ein Ergebnis des »VCD Städtechecks Ver­kehrs­sicherheit« den der ökologische Verkehrs­club VCD heute erstmals in Berlin vorstellte.

Im »VCD Städtecheck Verkehrs­sicher­heit« wurden von insgesamt 81 unter­suchten Großs­tädten 37 Städte grün eingestuft, die ge­mittelt über die letzten fünf Jahre eine über­durch­schnittliche Abnahme bei den Verunglückten­zahlen erreichten. Gelb eingestuft wurden 24 Städte, die im Mittel nur eine unter­durchschnittliche Reduzierung erzielen konnten. Die Städte, in denen die Zahl der Verunglückten in den letzten fünf Jahren im Mittel zugenommen hat, wurden mit rot bewertet.
(weiterlesen…)

Verkehrsunfallzahlen 2008

Mittwoch, 08. Juli 2009

VCD-Pressemitteilung 52/09 – Berlin, 8.7.2009
VCD: Weniger Verkehrstote – kein Grund zur Entwarnung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass nach den letzten Jahren auch in 2008 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Allerdings wurden nach heute vom Statistischen Bundesamt ver­öffentlichten Zahlen im letzten Jahr immer noch mehr als 12 Per­so­nen pro Tag auf deutschen Straßen getötet und mehr als 70.000 Menschen schwer verletzt. Nach Ansicht des VCD fallen demnach noch immer viel zu viele Menschen dem Verkehr zum Opfer. Besonders besorgniserregend sei die Zunahme der im Auto ge­tö­te­ten Kinder um 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies sei unter anderem auf die zunehmende Vernachlässigung der Anschnall­pflicht zurückzuführen, so der Verkehrsclub. Der VCD forderte angesichts der Daten die Bundesregierung auf, sich das Ziel “Null Verkehrstote” zu setzen. In Bezug auf die Anschnallpflicht von Kindern gelte es, verstärkt auf die zentrale Bedeutung von Gurten hinzuweisen und mehr Kontrollen durchzuführen.
(weiterlesen…)

Tag der Verkehrssicherheit am Samstag

Freitag, 19. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 46/09 – Berlin, 19.06.09
VCD: »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Täglich sterben auf deutschen Straßen mehr als zwölf Menschen. Über 70 000 wurden 2008 schwer verletzt – das entspricht der Ein­wohnerzahl einer mittelgroßen Stadt. Obwohl die Unfallzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, sei das kein Grund zur Be­ruhi­gung, mahnt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des 5. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend an. Um die Ziele des EU-Aktionsprogramms zur Straßen­verkehrs­sicherheit zu erreichen, sei ein umfassenderer Ansatz nötig, als ihn die Bundesregierung derzeit verfolge.
(weiterlesen…)

30 Verkehrstote sind 30 Verkehrstote zu viel – Verkehrsclub Deutschland fordert Vision Zero

Montag, 27. April 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Dresden, 27.04.2009

Sachsenweit ist die Zahl der schweren Unfälle seit Jahren rück­läufig. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert dennoch, dass man sich jetzt nicht zurücklehnen dürfe. “Nach wie vor sind die Zahlen erschreckend. 30 Verkehrstote allein im Gebiet der Polizei­direktion Oberes Elbtal/Osterzgebirge sind 30 zu viel.” sagt der Vor­sitzende des VCD-Landesverbandes Elbe-Saale Karsten Imbrock an­läss­lich der Bekanntgabe der Verkehrsunfallbilanz der Polizei­direktion Oberes Elbtal/Osterzgebirge. “Unser Verband setzt sich seit Jahren für die Einführung eines wirklich guten Ver­kehrs­sicher­heits­konzeptes ein. Nicht der Mensch muss sich dem Ver­kehr anpassen, sondern der Verkehr dem Menschen. Nur wenn der Verkehr so organisiert ist, dass er Fehler verzeiht, kann die Zahl der schweren Unfälle spürbar sinken.
(weiterlesen…)

Koalitionsverhandlungen Hessen

Mittwoch, 21. Januar 2009

Pressemitteilung 5/2009, VCD Hessen, 21.1.2009
VCD verlangt Klimaschutzplatz, Bahnhofssanierung und Tempolimits/Verkehrspoltische Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen vorgelegt

Neue Impulse in der Verkehrspolitik hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der künftigen Landesregierung gefordert. „Bei den Ko­alitions­verhandlungen zwischen CDU und FDP müssen die Wei­chen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Ab­gase sowie eine umwelt- und menschengerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Der öffent­liche Nahverkehr, Fußgänger und Radfahrer müssten Vorrang erhalten. „Ein weiter so mit immensen Ausgaben für Straßenbau und Flughäfen darf es nicht geben“, sagte Geiß. „Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch widersinnig.

Der Umwelt- und Verbraucherverband hat anlässlich der am Mitt­woch beginnenden Koalitionsgespräche einen Katalog mit den zehn wichtigsten Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik vor­gelegt:
(weiterlesen…)

Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen: VCD fordert Kehrtwende in der hessischen Verkehrspolitik

Montag, 06. Oktober 2008

Pressemitteilung 38/2008, VCD Hessen. 6.10.2008
Eine Kehrtwende in der hessischen Verkehrspolitik hat der Verkehrs­club Deutschland (VCD) von einer neuen Landes­regierung ge­for­dert. „Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen müssen die Weichen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Abgase sowie eine umwelt- und menschen­gerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landes­vorsitzender des VCD Hessen. Der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband hat anlässlich der am Dienstag beginnenden Koalitions­verhandlungen zehn Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik veröffentlicht.
(weiterlesen…)

Höhere Bußgelder bei Verkehrsvergehen

Montag, 05. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 29/08 – Berlin, 5. Mai 2008
VCD unterstützt Vorhaben der Bundesregierung als Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt die Pläne der Bundes­regierung, die Bußgelder für Vergehen im Straßenverkehr anzu­heben. Angemessene Strafen seien ein unverzichtbarer Bestand­teil in einem ganzen Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit auf den Straßen. Nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes werden Ver­gehen wie zu schnelles Fahren, verbotenes Überholen oder Falsch­parken in Deutschland mit viel zu geringen Strafen belegt. Das be­stä­tige auch der europäische Vergleich.
(weiterlesen…)

VCD für mehr Verkehrssicherheit – Fifty-Fifty Taxi auch kritisch betrachten

Montag, 07. April 2008

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Magdeburg, 7. April 2008

Heute wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Holger Hövelmann, dem Innenminister von Sachsen-Anhalt, der Vertrag für die Weiter­führung des Fifty-Fifty-Taxis unterzeichnet. Dieser ermöglicht es jungen Leuten an bestimmten Zeiten Taxis zum halben Preis zu nutzen.

Jede Aktion für mehr Verkehrssicherheit ist natürlich grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung, so Lutz Dressler, Vorstand im Verkehrs­club Deutschland Landesverband Elbe-Saale. Anhand des Fifty-Fifty-Taxis sollte allerdings überprüft werden, ob man in Zukunft durch einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Mittel nicht mehr für die Ver­kehrs­sicher­heits­arbeit erreichen kann. “Wenn durch das Fifty-Fifty-Ticket das Taxigewerbe subventioniert und jungen Leuten ein Frei­fahrt­schein fürs Trinken gegeben wird, so ist dies eine ziemlich fragwürdige Maßnahme.“, so Lutz Dressler.

Das Konzept, das der VCD für mehr Verkehrssicherheit vorschlägt, heißt “Vision Zero – Null Verkehrstote“. In der Praxis bedeutet dies eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen auf den Handlungsfeldern Straße, Fahr­zeug, Recht und Mensch.
So fordert der Verkehrsclub, dass sich Mobilitätserziehung und Fahr­aus­bildung am Ziel einer nachhaltigen, gleichberechtigten und rück­sichts­vollen Verkehrsgestaltung orientieren. Wie in anderen Bereichen gehört auch im Verkehr lebenslanges Lernen zum Leitbild.
Als weitere wichtige Maßnahmen sieht der VCD die Einführung einer Null-Promillegrenze und eines generellen Tempolimits an. Außerdem seien häufige Kontrollen und eine angemessene Bestrafung not­wendig, so der VCD-Sprecher.

Mehr Infos unter: www.vcd.org/verkehrssicherheit.html

Allianz Pro Tempolimit: Raserei in Deutschland beenden, bevor die EU es tut

Mittwoch, 26. März 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz pro Tempolimit, Berlin, 26. März 2008

Bündnis der Tempolimit-Verfechter erwartet ab 2010 mehr Druck der EU für Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen – Verkehrsminister Tiefensee scheut bei nationaler Kampagne “Runter vom Gas!” vor entscheidender Sofort­maßnahme zurück und verweigert Forschung zum Tempolimit – Hoch­geschwindig­keits­wahn kostet täglich Menschenleben – Tempo­limit würde CO2-Ausstoß des gesamten deutschen Busverkehrs kompensieren

Der deutsche Sonderweg unbegrenzter Raserei auf Autobahnen neigt sich dem Ende zu. Wenn Politik und Automobilindustrie nicht aus eigener Einsicht zur Räson kommen, wird die EU-Kommission ab 2010 die “Initiative zur Harmonisierung der Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Straßen ergreifen“. Davon geht die im November 2007 gegründete Allianz pro Tempo­limit – Für Verkehrssicherheit und Klima­schutz aus. Begründet wird die Erwartung mit Klima­schutz­notwendigkeiten, aber auch mit dem Ziel der EU-Kommission, die Zahl der Verkehrstoten in allen Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2010 gegenüber 2000 zu halbieren. Dies sei in Deutschland kaum zu erreichen, ganz sicher nicht ohne allgemeine Geschwindig­keits­begrenzung. Die Initiative kündigte an, alle Parteien im Bundes­tags­wahl­kampf 2009 mit dem Thema zu konfrontieren.
(weiterlesen…)

Statistisches Bundesamt legt Verkehrsunfallbilanz 2007 vor

Montag, 25. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 11/08 – Berlin, 25.2.2008
Verletztenzahl erstmals seit 2000 wieder gestiegen / VCD fordert konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit

Noch immer sterben Tag für Tag rund 14 Menschen auf deutschen Straßen, fast 1200 werden verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallbilanz für 2007 hervor, die das Sta­tis­tische Bundesamt heute veröffentlicht hat. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert angesichts dieser dra­matischen Zahlen mehr Engagement von der Bundes­regierung in der Verkehrssicherheitspolitik. “Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2006 leicht zurück­gegangen ist, ist das überhaupt kein Grund zur Entwarnung“, mahnt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand. Immerhin seien allein im letzten Jahr fast 5000 Tote und über 430000 Verletzte zu beklagen, “mit allem persönlichen Leid, das damit verbunden ist.

Zudem habe die Zahl der im Verkehr Verletzten erstmals seit 2000 gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen. Das unterstreiche den großen Handlungsbedarf seitens der Politik. “Bisher hat sich die Bundesregierung gern auf den Statistiken ausgeruht. Doch die Zahl der Verkehrstoten sinkt von Jahr zu Jahr langsamer und die der Verletzten steigt jetzt sogar wieder an. Im Vergleich zu 2006 stehen 121 weniger Toten 9167 mehr Verletzte gegenüber, da sollten die Alarmglocken eigentlich schrillen“, meint Vogt.
(weiterlesen…)