Mit ‘Verkehrssicherheit’ getaggte Artikel

Zum Schulanfang: »Eltern, lasst die Kinder wieder zu Fuß gehen!«

Dienstag, 06. September 2016

Pressemitteilung, Berlin, 05. 09 2016

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD ermuntern zum Schulbeginn alle Kinder, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zugleich appellieren die Verbände an die Eltern, ihre Kinder dabei tatkräftig zu unterstützen. Nur so lässt sich ein souveränes Verhalten im Straßenverkehr trainieren. »Elterntaxi«, das muss nicht sein.

„Ob aus Gewohnheit oder Angst, Kinder mit dem Auto zu chauffieren, dafür gibt es meistens keinen Grund. Ganz im Gegenteil: Eltern, die ihr Kind bis vor das Schultor fahren, gefährden dabei andere Kinder. Hektisch geparkte Autos erzeugen insbesondere für Kinder unübersichtliche Situationen und den Kindern die auf der Rückbank sitzen, wird das Erfolgserlebnis verwehrt, den Schulweg eigenständig bewältigen zu können“, betont Claudia Neumann, Spielraumexpertin des Deutschen Kinderhilfswerkes. (weiterlesen…)

Immer noch zu viele Unfälle zwischen PKW und Radfahrenden auf Berlins Straßen

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung zum Tag der Verkehrssicherheit, Berlin, 17. Juni 2016.

Der VCD Nordost nimmt den Tag der Verkehrssicherheit zum Anlass, um auf die geringe Kenntnis der StVO aufmerksam zu machen und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu mehr Miteinander und Rücksicht auf Berlins Straßen auf.

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es zu Fuß Gehende und Radfahrende. Seit Januar 2016 verunglückten auf Berliner Straßen bereits sieben Radfahrende tödlich. Das sind dreimal mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Tag der Verkehrssicherheit ruft der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclub VCD (VCD Nordost) daher zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung der Regeln im Berliner Straßenverkehr auf.

Als anhaltendes Problem sieht der VCD Nordost die fehlende oder nur unzureichende Kenntnis der geltenden Straßenverkehrsordnung. So befolgen viele Verkehrsteilnehmenden – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – die Regeln nicht richtig. Die Folgen sind Konflikte und Unfälle, die durch bessere Regelkenntnis hätten vermieden werden können. Gerade bei Unfällen sind die Leittragenden insbesondere die, die nicht über eine Knautschzone oder einen Airbag verfügen. Im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnerte der VCD Nordost bereits im Jahr 2015 mit ansprechenden und einprägsamen Postkarten an die wichtigsten Paragraphen der StVO. Diese wurden bei Gesprächen an Informationsständen an Interessierte, aber auch in Restaurants und Cafés verteilt.

Im Dezember 2015 symbolisierten Aktive des VCD Nordost bei der Flashmob-Aktion „Beachte mich“ auf der Kreuzung Mollstraße Ecke Otto-Braun-Straße die vielen verletzten Radfahrenden, die durch Abbiegeunfälle meist tödlich verunglückten. Auch in diesem Jahr und über den Tag der Verkehrssicherheit hinaus, wird der VCD Nordost weiter aktiv für das bessere Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden werben und sich für eine Erhöhung der Regelkenntnis und Regelakzeptanz einsetzen.

Die wichtigste Regel der Straßenverkehrsordnung, um sicher und gesund auf Berlins Straßen mobil sein zu können, lautet:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

„Elternhaltestellen“ für das Taxi Mama neben Schulen und Kitas sind der falsche Weg

Freitag, 04. März 2016

Pressemitteilung, VCD Nord-Ost, Potsdam/ Berlin, 4. März 2016.
VCD Brandenburg: Besser die Selbstständigkeit der Kinder fördern

Die Landesverbände des VCD in Brandenburg und Nordost (Bundes­länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) kritisieren den Vorstoß der Landesregierung Brandenburg, vermehrt so genannte „Eltern­haltestellen“ direkt an Schulen und Kitas einzurichten. Laut Mitteilung des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landes­planung richtet derzeit die Gemeinde Glienicke als vierte Gemeinde nach Falkensee, Cottbus und Fürstenwalde (Spree) einen solchen Autoparkplatz ein, bei dem die Kinder in der Nähe von Schulen oder Kitas abgesetzt werden können. Gefördert werden diese „Haltebuchten“ jetzt mit Mitteln des Landes für die „bauliche Schul- und Spielwegsicherung“ zu 75 Prozent, so eine Mitteilung des Ministeriums. (weiterlesen…)

„Beachte mich!“ – Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost macht mit Flashmob-Aktion auf Abbiegeunfälle aufmerksam

Mittwoch, 02. Dezember 2015

Pressemitteilung, VCD Nordost, Berlin, 02. Dezember 2015.

Mit einer Flashmob-Aktion hat der Landesverband Nordost des öko­logischen Verkehrsclubs VCD im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ heute in Berlin Mitte auf die Häufigkeit und die Ursachen von Abbiegeunfälle aufmerksam gemacht. Radfahrerinnen und Radfahrer legten sich an der Kreuzung Mollstraße / Otto-Braun-Straße auf die Fahrbahn und symbolisierten so die Verunglückten, die viel zu oft Radfahrende sind. Ziel der Aktion war es, beide Verkehrsteilnehmergruppen, Auto- sowie Radfahrende, für mehr Aufmerksamkeit und ein rück­sichts­volleres, sichereres Miteinander zu sensibilisieren.

Beachte Mich!

Beachte Mich!

Alle zwei Stunden verunglückt in Ber­lin ein Radfahrer oder eine Rad­fahrerin. Im ver­gan­genen Jahr wurden bei Verkehrs­un­fäl­len 5.350 Rad­fah­ren­de verletzt und zehn getötet“, zitiert Eva Ren­ziehausen, Ko­ordina­torin der Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“, die Polizei­statistik. „Immer wieder kommt es vor allem zwischen abbiegenden Autos beziehungs­weise Lkws und geradeaus fahrenden Radlerinnen und Radlern zu gefährlichen Situationen. So zählen Fehler beim Abbiegen auf Berlins Straßen mit Abstand zu den häufigsten Unfall­ursachen gegenüber Radfahrenden. 2014 wurden in Berlin fast 1.600 Unfälle dieser Art registriert.“ Zu den Gründen zählt Renziehausen Unachtsamkeit, Nachlässigkeit beim Schulterblick und fehlendes Gespür für den jeweils anderen. (weiterlesen…)

Fahrbahn oder Radweg?

Donnerstag, 12. November 2015

Service-Pressemitteilung, VCD-Nordost, Berlin, 12. November 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegen­seitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Viele Verkehrs­teil­nehmen­de – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen gel­ten­de Ver­kehrs­regeln nur un­zureichend oder befolgen sie aus Nach­lässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Kon­flik­ten und sogar Unfällen. Im Rah­men seiner In­fo-Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“ erinnert der Landes­verband Nordost des öko­logischen Ver­kehrs­clubs VCD daher mit einprägsamen Post­karten und Aktionen an die wichtigsten Para­graphen der Straßen­verkehrs­ordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wichtigsten Regeln ins Gedächt­nis und stellen die dazugehörigen Motive vor. Diesmal:

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 an­geordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. (weiterlesen…)

Respektvoll für mehr Sicherheit

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 29. Oktober 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Mit einprägsamen Postkarten erinnert der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD an die wichtigsten Grundregeln für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Viele Verkehrsteilnehmende – egal, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – wissen nicht oder nur ungenau über geltende Verkehrsregeln Bescheid oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Das führt häufig zu Unfällen. Um die wichtigsten Verkehrsregeln bekannter zu machen und so die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen, hat VCD Nordost seine Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ ins Leben gerufen: Postkarten mit einprägsamen Motiven auf der Vorder- und dem zugehörigen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) auf der Rückseite werden seit September in Berlin verteilt, um mit kleinem Augenzwinkern die Grundregeln des sicheren Miteinanders auf der Straße deutlich machen. (weiterlesen…)

Für ein gutes, sicheres Miteinander auf der Straße

Dienstag, 22. September 2015

Pressemitteilung VCD-Nordost, Berlin, 22. September 2015

Für ein gutes, sicheres Miteinander auf der Straße Start der Ver­kehrs­sicherheitskampagne „Miteinander unterwegs“ des VCD Nordost

Zum Start seiner Kampagne für mehr Verkehrsicherheit wandte sich der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD heute in Berlin mit einer Info-Aktion an Auto- und Radfahrer.

Viele Verkehrsteilnehmer – egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – wissen nicht oder nur ungenau über geltende Ver­kehrs­regeln Bescheid oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Unkenntnis und mangelnde Akzeptanz von Verkehrsregeln führen jedoch häufig zu Unfällen. Um dazu beizutragen, die wichtigsten Verkehrsregeln bekannter zu machen und die Verkehrssicherheit für alle dadurch zu erhöhen, hat der VCD Nordost seine Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ ins Leben gerufen: Postkarten mit einprägsamen, anregenden Motiven auf der Vorder- und dem zugehörigen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) auf der Rückseite werden seit September in Berlin verteilt, um mit einem kleinen Augenzwinkern die Grundregeln des sicheren Miteinanders auf der Straße deutlich machen. Zudem wird mit verschiedenen Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht. (weiterlesen…)

Tag der Verkehrssicherheit 2015

Sonntag, 21. Juni 2015

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, 20.06.2015, Hannover/Celle.

VCD kritisiert Landesregierung wegen Illusionismus bei der Verkehrssicherheit
VCD: „Landesregierung muss Geld in die Hand nehmen, um Menschenleben zu retten
Notstand: Statt Personalzuwächse immer mehr Personal­kürzungen

Der niedersächsische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland VCD fordert von der Landesregierung, ihren Versprechungen nun auch endlich Taten folgen zu lassen, um die Unfallzahlen zu senken. „Der rot-grüne Koalitionsvertrag sieht ausdrücklich die Senkung der Unfallopferzahlen mittels besserer Kontrollen vor. Getan hat sich bislang allerdings nichts“, bemängelt Harald Walsberg, stellv. Landes­vorsitzender des VCD und Verkehrssicherheitsfachmann. (weiterlesen…)

Deutsche Städte müssen auch für Radfahrer und Fußgänger sicher sein

Freitag, 19. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 19. 06 2015

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es Fußgänger oder Radfahrer − mehr als 600 waren es in 2013. Wie der VCD-Städte­check 2014 zudem zeigte, hat sich die Verkehrssicherheit von Fußgängern im Vergleich zu den anderen Verkehrsteilnehmern in den letzten fünf Jahren sogar verschlechtert.

Anlässlich des Verkehrssicherheitstags fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung. Ziel muss es sein, die Ursachen von Unfällen zu beseitigen und damit das Unfallrisiko in den Städten und Gemeinden zu senken. Das Verkehrssicherheitskonzept »Vision Zero« zielt genau darauf ab, es sollte endlich auch in Deutschland umgesetzt werden. (weiterlesen…)

Der unbeachtete Fußgänger

Mittwoch, 18. März 2015

Pressemitteilung, Berlin, 09. 09 2014
Mehr als jeder vierte Weg in deutschen Städten wird zu Fuß zurück­gelegt. Jede und jeder ist irgendwann am Tag einmal zu Fuß unterwegs. Dies scheint so selbstverständlich, dass diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer kaum im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit steht. Doch wie sicher sind wir unterwegs? Ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass sie den Fußgängern entgegenkommt und besten­falls das Zufußgehen fördert?

Der »VCD Städtecheck 2014 – Verkehrssicherheit für Fußgänger und Fußgängerinnen« hat dies untersucht und kommt zum Ergebnis: Fußgängerinnen und Fußgänger sind in Städten, gemessen am Anteil der zurückgelegten Fußwege, relativ sicher unterwegs. Innerorts verunglückten in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 12 Prozent aller im Straßenverkehr Ver­unglückten zu Fuß. Unverhältnismäßig hoch ist jedoch die Gefahr, dass sie bei einem Unfall schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Mehr als ein Drittel aller innerhalb von Ortschaften im Straßen­verkehr Getöteten waren in den letzten fünf Jahren Fuß­gänger. Im Jahr 2013 lag der Anteil sogar bei 40 Prozent. (weiterlesen…)