Mit ‘Verkehrspolitik’ getaggte Artikel

Bundesverkehrswegeplan 2030 enttäuscht

Mittwoch, 16. März 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Stuttgart, 16. März 2016

­Verkehrswegeplan hält Klimaschutzvorgaben nicht ein

Enttäuscht über den heute vorgestellten Entwurf des Bundes­verkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 zeigt sich der Landes­verband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Statt eines integrierten, vernetzten Ansatzes für eine Mobilität der Zukunft, die im Einklang mit den globalen Klimaschutzzielen steht, ist der BVWP zumeist nur eine Ansammlung von Straßenbauprojekten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und weist darauf hin, dass erst kürzlich eine Expertenkommission der Bundes­regierung zur Energiewende festgestellt habe, dass ‚die Zielerreichung im Verkehrs­bereich nicht ausreichend ernst genommen wird’.

Und während der BVWP von einer Steigerung im Schienen­güter­verkehr ausgehe, ver­künde parallel dazu die bundeseigene Deutsche Bahn (DB) AG den weiteren Rückzug des Unternehmens aus dem Güterverkehr in der Fläche – dies seien alles keine integrierten Ansätze, kritisiert der VCD.
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VCD-Konzept für Ausbau Stuttgarter Eisen­bahn­netz

Mittwoch, 03. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 6/2016, Stuttgart, 2. Februar 2016
Sechs Jahre nach Baubeginn von Stuttgart 21 und nach dem Feinstaubalarm
VCD-Konzept für Ausbau des Stuttgarter Eisenbahnnetzes
Nach VCD-Berechnungen bis zu 200.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag möglich

Am 2.2.2010 begannen die Bauarbeiten zum umstrittenen Projekt Stuttgart 21, mit dem der bestehende Kopfbahnhof durch einen unter­irdischen Durchgangsbahnhof ersetzt werden soll. Diesen Jahrestag nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD zum Anlass, ein Konzept für den weiteren Eisenbahn-Infrastruktur-Ausbau für Stuttgart vor­zulegen.

Der erste Feinstaubalarm in Stuttgart zeigte, dass eine Kapazitäts­erweiterung des Schienennetzes dringend geboten ist, da es in der Hauptverkehrszeit weder heute noch nach der Realisierung von Stutt­gart 21 mehr Züge aufnehmen kann“, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest. Denn durch Stuttgart 21 würden neue Eng­pässe geschaffen, so der VCD.
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Fußverkehrschecks Baden-Württemberg

Dienstag, 02. Februar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 5/2016, Stuttgart, 2. Februar 2016
Fußgänger auf der Überholspur

Fußgänger erobern sich den Straßenraum zurück, so sei aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD das Resümee der gestrigen Ab­schluss­veranstaltung des Verkehrs­ministeriums zu den ersten Fuß­verkehrs­checks in 15 Modellkommunen zu inter­pre­tieren. Bis vor kurzem noch das ‚Schmuddelkind’ der Entscheidungsträger auf poli­ti­scher und Verwaltungsebene, werde das Potenzial des Zu-Fuß-Gehens für Klima­schutz, Gesundheit und Lebensqualität in den Städten endlich erkannt, freut sich VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb, zumal Maßnahmen für mehr Sicher­heit häufig mehr Aufent­halts­qualität nach sich ziehen und schon mit geringem Aufwand und überschau­baren Mitteln umgesetzt werden können.
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VCD begrüsst Beschluss zur Rheintalbahn

Donnerstag, 28. Januar 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 4/2016, Stuttgart, 28. Januar 2016
Investitionsmittel erhöhen, damit Beschluss auch umgesetzt wird

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den für heute vor­ge­sehenen Beschluss des Deutschen Bundestages zum menschen- und umweltgerechten Ausbau der Rheintal­bahn. „Zwanzig Jahre nach dem Vertrag mit der Schweiz, die Rheintalbahn auf vier Gleise erweitern zu wollen, beschließt der Bundestag endlich den Ausbau der wich­tig­sten europäischen Güterverkehrsachse“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest. Und während in der Schweiz in diesem Jahr der Gotthardtunnel, der Anlass für den Vertrag war, in Betrieb gehe, begännen in Deutschland jetzt erst die Umsetzungs­planungen, beklagt der VCD.

Dass die früheren Konzeptionen der Deutschen Bahn (DB) AG, die ihr vom Bund vor­gegeben worden waren, nicht umsetzbar waren, habe sich schon früh gezeigt. Dennoch hätten Bund und Bahn noch lange an diesen unrealistischen Planungen, wie zum Beispiel der viergleisigen Durchfahrung Offenburgs, festgehalten, so der VCD. Noch im März 2009 sei ein Antrag der damals oppositionellen FDP, die auto­bahn­parallele Strecke weiterzuverfolgen, mit der Mehrheit von CDU und SPD im Bundestag abgelehnt worden.
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VCD fordert neue Bewertungsmethodik bei Straßenbau – RVP Region Stuttgart

Mittwoch, 07. Oktober 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 26/2015, Stuttgart, 7. Oktober 2015
Fortschreibung Regionalverkehrsplan Region Stuttgart
Verkehrsclub fordert neue Bewertungsmethodik bei Straßen­bau – bisherige Methodik konterkariert gewollte Verkehrs­verlagerung von der Straße zu Umweltverbund

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert angesichts der Fort­schreibung des Regionalverkehrsplans und der dort vor­genommenen Bewertung der Bundes­fernstraßenprojekte eine neue Methodik zur Ermittlung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses: „Während bei ÖPNV-Maßnahmen die Verkehrsverlagerung vom Straßen- zum Schienenverkehr meist das wesentliche Element für die Nutzen­bestimmung aus­macht, wird bei Straßen­baumaßnahmen der Verlagerungs­effekt vom Schienen- zum Straßenverkehr durch den Straßenneubau völlig ausgeblendet“, kritisiert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die bisherige Bewertungsmethodik für den Straßenbau. (weiterlesen…)

VCD begrüßt Ziele des Mobilitätsgipfels – Maßnahmen unzureichend

Mittwoch, 22. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 25/2015, Stuttgart, 22. Juli 2015
Maßnahmenkatalog unzureichend für Zielerreichung

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Ziele des Mobilitäts­gipfels für die Region Stuttgart, sieht aber den Maß­nahmenkatalog als unzureichend zur Umsetzung der Ziele an: „Da­mit die Region Stuttgart als Modell­region nachhaltiger Mobilität wahr­genommen wird und der Umweltverbund seinen Verkehrs­anteil signifikant erhöhen kann, bedarf es stringenterer Maß­nahmen, als jetzt in der Erklärung for­mu­liert“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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VCD kritisiert Unzuverlässigkeit der AVG-Stadtbahnen

Freitag, 17. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 24/2015, Stuttgart, 17. Juli 2015
Verkehrsclub kritisiert zunehmende Unzuverlässigkeit der AVG-Stadtbahnen

Permanente Zugausfälle und schlechte Pünktlichkeitswerte

Die zunehmenden Zugausfälle bei den Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) sieht der ökologische Verkehrsclub VCD mit großer Sorge. „Die Stadtbahnen der AVG waren noch vor zehn Jahren das große Vorbild für den attraktiven Ausbau des Nah­verkehrs, doch derzeit ärgern sich immer mehr Fahrgäste über die Mängel im System“, beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Nach der Krise der Jahre 2011/2012 mit hohen Verspätungen war die Pünktlichkeit im Jahr 2014 auf einem guten Weg und fast immer besser als bei den DB-Zügen –doch nun führt der akute Fahrermangel bei der AVG zum Ausfall vieler Stadtbahnfahrten“, so Matthias Lieb.
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Eingesparte Bundesmittel für weitere Schienen­projekte verwenden

Donnerstag, 16. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 23/2015, Stuttgart, 16. Juli 2015
EU-Fördermittel für Verkehrsprojekte

VCD: Entlastung des Bundeshaushalts bietet großartige Chance zur Realisierung weiterer wichtiger Bahnprojekte im Land

­Finanzierungsvertrag für Südbahn zügig unterzeichnen

Der ökologische Verkehrsclub freut sich über den unerhofften Geldsegen aus Brüs­sel, der für den Bundeshaushalt eine gewaltige Entlastung bei der Finanzierung von Verkehrsprojekten bedeute. So übertreffe das EU-Fördervolumen für baden-württem­bergische Bahnprojekte den Jahresetat des Bundes für Schienenprojekte in ganz Deutschland. Damit erhalte der Bund einen gewaltigen zusätzlichen Spielraum. Der VCD fordert daher, mit diesen Einsparungen auf Bundesebene weitere wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg endlich umzusetzen.
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VCD freut sich über steigende Fahrgastzahlen

Dienstag, 14. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2015, Stuttgart, 13. Juli 2015
Trotz fallender Benzinpreise mehr Fahrgäste in Nah­verkehrszügen

Montags bis freitags landesweit acht Prozent mehr Fahrgäste in den Zügen des baden-württembergischen Nahverkehrs als vor zwei Jahren – auf den ersten Blick sind die Zahlen laut einer Erhebung der grün-roten Landesregierung beeindruckend, erklärt der öko­logische Verkehrsclub VCD. Doch ein Blick in die Details offenbare, dass dieser Fahrgastzuwachs zumeist ohne Fahrplan­verbesserun­gen oder Kapa­zitäts­erhöhung einhergegangen sei, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest: „Die Auslastung der Züge ist weiter angestiegen, so dass es auf immer mehr Strecken eng in den Zügen wird.
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Nicht nur Schwarzfahrer, auch Falschparker stärker bestrafen

Mittwoch, 01. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 21/2015, Stuttgart, 01. Juli 2015
Ab 1. Juli 60 Euro für Schwarzfahrer

Verständnis zeigt der ökologische Verkehrsclub für die Anhebung des sogenannten ‚Erhöhten Beförderungsentgeltes’ bei Schwarz­fahrern in Bus und Bahn von bislang 40 Euro auf nunmehr 60 Euro.

Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt –es darf sich für Schwarzfahrer nicht rechnen, denn sonst zahlen die ehrlichen Fahrgäste durch steigende Fahrpreise die Zeche“, er­klärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

In Baden-Württemberg allerdings, darauf verweist der VCD, würden durch die kom­plexen Tarife der 22 Verbünde auch viele Fahrgäste unfreiwillig zu Schwarz­fahrern gemacht – deshalb fordert der VCD wieder mehr Entscheidungs­freiheit der Zug­be­glei­ter in Grenzfällen. Der VCD beklagt, dass besonders die DB-Fahrgäste, die sich an den oft wenig bedienerfreundlichen Automaten versehentlich eine falsche Fahr­karte gekauft hätten, wie Schwarzfahrer behandelt würden. (weiterlesen…)