Mit ‘Verkehrslärm’ getaggte Artikel

Dobrindt-Liste: Neubau vor Erhalt, statt Erhalt vor Neubau

Montag, 20. Juli 2015

Pressemitteilung, Berlin, 20. 07 2015

Das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angekündigte Neubau- und Sa­nierungspaket ist vielmehr ein Neubau- statt Sa­nierungspaket, kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD. Wäh­rend insgesamt 2,2 Milliarden Euro in Lückenschlüsse von Auto­bahnen und Bundesstraßen sowie weitere Neubauprojekte fließen sollen, ist dem Bundesverkehrsminister die Modernisierung bereits be­stehender Straßen gerade mal 500 Millionen Euro wert.

Diese Priorisierung widerspricht den Grundsätzen der von den Ver­kehrsministern von Bund und Ländern 2013 vorgelegten Re­form­agenda. Aus ihr geht hervor: Erhalt vor Ausbau; Ausbau vor Neu­bau. Doch diesen Grundsatz stellt die angekündigte »Dobrindt-Liste« auf den Kopf. (weiterlesen…)

Tag gegen Lärm – Verkehr muss leiser werden

Dienstag, 28. April 2015

Service-Presseinformation 1, Stuttgart, 28. April 2015
Verkehr mit allen Mitteln leiser machen

Technische Maßnahmen haben Grenzen – Verkehrsvermeidung und -beruhigung wirken sofort – Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen

Anlässlich des morgigen Tags gegen Lärm fordert der ökologische Verkehrsclub VCD die Bundesregierung, Länder und Kommunen auf, alle zur Verfügung stehenden Maß­nahmen zur Verringerung von Verkehrslärm umzusetzen. Denn
Lärm macht krank und die Straße ist weiterhin der Lärmverursacher Nummer Eins. (weiterlesen…)

Tag gegen Lärm: Verkehr mit allen Mitteln leiser machen

Dienstag, 28. April 2015

Pressemitteilung VCD Nordost,Berlin, 28. April 2015.

Technische Maßnahmen haben Grenzen – Verkehrs­vermeidung und -beruhigung wirken sofort – Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen

Anlässlich des morgigen Tags gegen Lärm fordert der Landes­verband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD, die Bundesländer Berlin und Mecklenburg-Vorpommern auf, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Verringerung von Verkehrs­lärm umzusetzen. Denn Lärm macht krank und die Straße ist weiterhin der Lärmverursacher Nummer Eins. (weiterlesen…)

Tag gegen Lärm: Verkehr mit allen Mitteln leiser machen

Dienstag, 29. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 29. 04 2014

Anlässlich des 17. Tags gegen Lärm fordert der ökologische Ver­kehrsclub VCD die Bundesregierung, Länder und Kommunen auf, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Verringerung von Verkehrs­lärm konsequent umzusetzen. Denn Lärm macht krank und die Straße ist der Lärmverursacher Nummer Eins. Jeder zweite Bundes­bürger ist von Straßenverkehrslärm betroffen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Bisher verhindert insbesondere der Bund tatsächlich ambitionierte Maßnahmen zum Lärmschutz. Stattdessen wird von Seiten der Politik und Industrie auf technische Lösungen gesetzt, die jedoch allein auf keinen Fall ausreichen. Erst recht nicht, wenn die Bundesregierung gleichzeitig auf EU-Ebene ambitionierte Lärmgrenzwerte für Fahrzeuge verhindert, wie erst im April diesen Jahres geschehen. Demnach dürfen beispielsweise Sportwagen in den kommenden Jahren noch lauter sein als heute schon.

Ambitionierter Lärmschutz sieht anders aus, nicht nur mit Blick auf die konkreten Grenzwerte, sondern auch auf die viel zu langen Einführungs- und Umsetzungszeiträume. Die EU-Lärmgrenzwerte für alle neu zugelassenen Fahrzeuge gelten in der letzten Stufe erst ab 2026 verbindlich. Hinzu kommt, dass diese bereits heute von zahlreichen Pkw erfüllt werden.
(weiterlesen…)

Bundesregierung muss Fluglärm jetzt wirksam reduzieren

Dienstag, 12. November 2013

Pressemitteilung, Berlin, 12. 11 2013

Während die Verhandlungspartner von SPD und CDU gestern relativ konkrete Vorschläge zur Eindämmung von Lärm im Schienenverkehr vorlegten, bleiben die Pläne im Luftverkehrsbereich viel zu zaghaft. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass die Arbeitsgruppe Verkehr ein generelles Nachtflugverbot zum Schutz gegen Fluglärm bisher ablehnt.

Monika Ganseforth, Mitglied des VCD-Bundesvorstands:Die zukünftige Bundesregierung darf die vielen Fluglärmbetroffenen, insgesamt sind es schon ein Viertel aller Menschen in Deutschland, jetzt nicht im Stich lassen. Die Betroffenen leiden extrem, be­sonders nachts, mit der Folge von höherem Risiko für Herz- und Kreis­lauf­erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkte.
(weiterlesen…)

Lärmgrenzwert: EU-Parlament stimmt für Sport­wagen und gegen Gesundheit

Donnerstag, 07. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 7. Februar 2013

VCD: Ausnahmeregelungen stellen positives Signal für Lärm­schutz in den Schatten

Das Europäische Parlament hat in Straßburg über einen Vorschlag für strengere Lärmgrenzwerte von Pkw, Bussen und Nutzfahrzeugen abgestimmt. 401 von insgesamt 649 Abgeordneten bestätigten den im Dezember 2012 veröffentlichten Bericht des federführenden Umweltausschusses, der zwar schwächer als der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission ist, aber dennoch auf mehr Lärmschutz abzielt. Allerdings winkten die Abgeordneten zwei Ausnahmen durch, die dem Vorhaben, Lärm an der Quelle zu reduzieren, absolut widersprechen. Sportwagen, die besonders stark motorisiert sind, sollen per Ausnahmeregelung lauter sein als bisher. Für Lkw ab 12 Tonnen, die zudem stark motorisiert sind, soll es ebenso keine Grenzwertreduktion geben.
(weiterlesen…)

Bundesregierung und Autoindustrie torpedieren EU-Lärmschutz

Mittwoch, 12. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 12. September 2012.
Skandal: Beschlussvorlage trägt Porsche-Handschrift

Mit einem neuen Vorstoß versucht die Bundesregierung auf EU-Rats­ebene den Kommissionsvorschlag für strengere Lärmgrenzwerte für Kraftfahrzeuge zu verwässern. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass insbesondere leistungsstarke Fahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge von den Regelungen ausgenommen werden sollen. Laut dem deutschen Vorschlag dürfen Sportwagen im Vergleich zu den heute gültigen Grenzwerten sogar lauter werden. Dies ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht aller vom Straßen­verkehrslärm Betroffenen, sondern widerspricht auch deutlich der Position der Bundesländer. Der Bundesrat hatte sich erst im Februar für strengere Lärmgrenzwerte ausgesprochen.
(weiterlesen…)

VCD fordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Mittwoch, 02. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 2. Mai 2012.
Versprechen alleine reichen nicht Zunahme des Güterverkehrs erfordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.

Vergangene Woche lehnte der Bundestag konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz der Menschen vor Schienenlärm ab. Von der heutigen Beratung des DB-Vorstandes zur Lärmstrategie ist deshalb auch nicht zu erwarten, dass zeitnah wirkende Maßnahmen zur Lärm­reduzierung verabschiedet werden. Damit manövriert sich die Bahn aufs Abstellgleis, befürchtet der ökologische Verkehrsclub VCD. Forderungen nach einem Tempolimit und Nachtfahrverboten für laute Güter­wagen, zur sofortigen Reduzierung des Lärms, seien so nicht mehr auszuschließen.
(weiterlesen…)

Strengere Lärmgrenzwerte für Fahrzeuge – EU-Entwurf steht

Dienstag, 13. Dezember 2011

Pressemitteilung, Berlin, 13. Dezember 2011.
Strengere Lärmgrenzwerte für Fahrzeuge sollen den Straßen­verkehr leiser machen – EU legt Entwurf vor

Am Freitag vergangener Woche, den 9. Dezember, veröffentlichte die EU-Kommission einen Entwurf für strengere Grenzwerte bezüglich der Geräuschemissionen bei Kraftfahrzeugen. Demnach sollen neue Pkw in zwei Schritten um jeweils zwei dB(A) leiser werden. Bei Lkw werden im ersten Schritt die Grenzwerte um ein dB(A), im zweiten Schritt um weitere zwei dB(A) gesenkt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass mittels dieser Maßnahme die Belästigung durch Fahrzeuglärm insgesamt um 25 Prozent verringert werden kann.

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland begrüßt den Vorschlag als einen Schritt in die richtige Richtung, dennoch sei Spielraum für noch ambitioniertere Grenzwerte. Gregor Kolbe VCD-Verkehrslärmexperte: “Die jetzt beschlossenen Grenzwerte werden die Geräuschemissionen von Fahrzeugen für einen sehr langen Zeitraum bestimmen. Daher ist es besonders wichtig, dass die Grenzwerte auch nachhaltig zu einer spürbaren Verbesserung führen und nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, durch eine Verkehrszunahme wieder zunichte gemacht werden. Aus diesem Grund fordern der VCD und seine europäische Dachorganisation Transport & Environment, die Einführung eines zusätzlichen dritten Schrittes zur Verringerung der Geräuschemissionen im Jahr 2020. Dieser würde die Lautstärke des Straßenverkehrs spürbar unter das heutige Niveau senken“.
(weiterlesen…)

Alarmierende Feinstaubwerte in Berlin-Neukölln und Berlin-Tempelhof

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD Nordost, Pressemitteilung Berlin, 12.10.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland warnt: Fein­staub­belastung in der Silbersteinstraße und am Mariendorfer Damm kurz vor kritischem Grenzwert

Vielleicht ist ihnen die erfreuliche Nachricht, dass Berlin an der Spitze des europäischen Städtevergleichs „Rußfrei fürs Klima“ liegt, noch frisch in Erinnerung. Ursache ist die erfolgreiche Umweltzone. Allein mit ihr konnte der Ausstoß von Dieselruß innerhalb des S-Bahn-Rings halbiert werden.

Trotz dieser Erfolgmeldung ist der Straßenverkehr im Berliner Stadtgebiet weiterhin Hauptverursacher gesundheitsschädigender Luft- und Lärmbelastungen. Zum Schutz der Gesundheit hat die Europäische Union einen Immissionsgrenzwert für sogenannten Feinstaub (Partikel PM10 50µg/m³) festegelegt. Dieser Grenzwert darf im Kalenderjahr bis zu 35 mal pro Messstelle überschritten werden. Heute stehen die Silbersteinstraße in Neukölln und der Mariendorfer Damm in Tempelhof mit bereits 34 bzw. 33 Überschreitungen an der Spitze der Berliner Messstationen.
(weiterlesen…)