Mit ‘VDV’ getaggte Artikel

Abgasnachbehandlung bei Bussen wirkt

Montag, 17. Juni 2013

Pressemitteilung, Berlin, 17. 06 2013

Anlässlich der Jahrestagung des Verbandes der Deutschen Ver­kehrs­unternehmen (VDV) fordert der ökologische Verkehrsclub VCD diesen auf, seine ablehnende Haltung hinsichtlich der Nachrüstung von Stadtbussen mit SCR-Systemen aufzugeben. Über dieses neue und effiziente System, das Partikelfiltern nachgeschaltet wird, können die Stickoxidemissionen im Abgas um nachweislich mehr als 50 Prozent reduziert werden. Da Stickoxide neben den Partikeln die schädlichsten Luftschadstoffe sind, muss hier jede Möglichkeit genutzt werden, um das Problem der Luftverschmutzung zu lösen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Schlechte Luft­qualität ist europaweit für über 400.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich und gerade innerstädtisch ist der Verkehr einer der Hauptverursacher. Und obwohl der ÖPNV unbestreitbare Umwelt­vorteile gegenüber dem Pkw-Verkehr hat, können und müssen insbesondere die Busse noch sauberer werden. Der VDV muss als Dachverband seine Mitgliedsunternehmen bei ihren Aktivitäten aktiv unterstützen, anstatt den Nutzen dieser Maß­nahmen kleinzureden.
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ÖPNV-Kunden sollen Energiewende zahlen – VDV und VCD üben Kritik an Vorhaben

Mittwoch, 20. März 2013

Gemeinsame Pressemitteilung, Berlin, 20. März 2013.

Umweltpolitischer Unsinn: ÖPNV-Kunden sollen Energiewende zahlen

Morgen findet im Kanzleramt erneut ein Energiegipfel statt. Laut einem internen Papier der Bundesregierung steht dabei die Ver­günstigung für Schienenbahnen bei der EEG-Umlage offen zur Diskussion. Die Regierung erhofft sich so einen Finanzierungsbeitrag von zusätzlich 250 Millionen Euro für das Gelingen der Energie­wende.

Die Rechnung der Bundesregierung wird nicht aufgehen. Wenn die Ermäßigung für Schienenbahnen bei der EEG-Umlage wegfällt, dann werden die Nahverkehrstickets deutlich teurer. Und ausgerechnet die ÖPNV-Fahrgäste, die bereits umwelt- und klimafreundlich unter­wegs sind, zahlen die Zeche für die Energiewende. Das ist umwelt­politischer Unsinn“, so Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).
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Studie: Verkehrsbranche sieht keinen Bedarf für Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2011, Stuttgart, 06. Juni 2011
VCD fordert bei der Schiene Orientierung an tatsächlichem Bedarf und die Beseiti­gung von wirklichen Engpässen – Vergabestopp bei S 21 un­ab­dingbar

Angesichts der Debatte um einen Bau- und Vergabestopp für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 verweist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. auf eine aktuelle Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Studie über den ‚In­vesti­tions­bedarf im Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer’ bringt eindeutige Ergebnisse.

Die befragten Eisenbahnunternehmen, aber auch Verkehrsverbünde und Aufgaben­träger in Deutschland sehen weder einen Bedarf für Stuttgart 21 noch für die Neubau­strecke (NBS) nach Ulm“, fasst VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die Ergebnisse der Studie zu­sam­men. „Sie alle sehen vielmehr den Ausbaubedarf eindeutig auf der Rhein­tal­strecke nach Basel sowie bei der Süd- und Gäubahn.

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