Pressemitteilung 30/2009 VCD-Landesverband Niedersachsen, 25.10.09 Hannover.
VCD: „Hoffentlich geht das gut!“/FDP-Politiker bislang nur durch Straßenbau-Planungen auffällig
Mit sehr großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland(VCD) die geplante Neubesetzung des niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsressorts. Nach aktuellen Meldungen soll der jetzige FDP-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, Jörg Bode, diese Schlüsselposition einnehmen.
„Bode fiel in der Vergangenheit leider nur durch altbackene verkehrspolitische Vorstellungen auf, die unser Land nicht weiterbringen,“ so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender. „Erst im Juni hatte Bode nach schweren Verkehrsunfällen auf der A2 den Neubau einer Autobahn vom Walsroder Kreuz in Richtung Osten vorgeschlagen. Die Frage von Sinn und Kosten solcher waghalsiger Ideen spielen bei Herrn Bode offenbar keine Rolle. Ein kommender Wirtschaftsminister wäre aber gut beraten, sich ernsthaft mit verkehrspolitischen Fragstellungen zu befassen anstatt für Milliarden Subventionen immer neue Autobahnen durch das Land zu fordern“.
Von Bode erwartet der VCD ein klares Bekenntnis zum Ausbau des Schienenverkehrs, ein Engagement für eine höhere Lkw-Maut und ein klares Nein zu den Planungen für überlange Lkw auf den Straßen, den sogenannten Gigalinern. „Wir lassen uns gerne von Herrn Bode positiv überraschen. In jedem Fall werden wir seine Aktivitäten konstruktiv-kritisch begleiten“, kündigt Frömming an.