Mit ‘Unfallzahlen’ getaggte Artikel

Jörg Bode soll neuer Wirtschaftsminister Niedersachsens werden

Montag, 26. Oktober 2009

Pressemitteilung 30/2009 VCD-Landesverband Niedersachsen, 25.10.09 Hannover.
VCD: „Hoffentlich geht das gut!“/FDP-Politiker bislang nur durch Straßenbau-Planungen auffällig

Mit sehr großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland(VCD) die geplante Neubesetzung des niedersächsischen Wirt­schafts- und Verkehrsressorts. Nach aktuellen Meldungen soll der jetzige FDP-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Land­tag, Jörg Bode, diese Schlüsselposition einnehmen.

Bode fiel in der Vergangenheit leider nur durch altbackene ver­kehrs­politische Vorstellungen auf, die unser Land nicht weiter­bringen,“ so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender. „Erst im Juni hatte Bode nach schweren Verkehrsunfällen auf der A2 den Neubau einer Autobahn vom Walsroder Kreuz in Richtung Osten vor­ge­schla­gen. Die Frage von Sinn und Kosten solcher waghalsiger Ideen spielen bei Herrn Bode offenbar keine Rolle. Ein kommender Wirt­schafts­minister wäre aber gut beraten, sich ernsthaft mit verkehrs­politischen Fragstellungen zu befassen anstatt für Milliarden Subventionen immer neue Autobahnen durch das Land zu fordern“.

Von Bode erwartet der VCD ein klares Bekenntnis zum Ausbau des Schienen­verkehrs, ein Engagement für eine höhere Lkw-Maut und ein klares Nein zu den Planungen für überlange Lkw auf den Straßen, den sogenannten Gigalinern. „Wir lassen uns gerne von Herrn Bode positiv überraschen. In jedem Fall werden wir seine Aktivi­täten konstruktiv-kritisch begleiten“, kündigt Frömming an.

Verkehrsunfallzahlen 2008

Mittwoch, 08. Juli 2009

VCD-Pressemitteilung 52/09 – Berlin, 8.7.2009
VCD: Weniger Verkehrstote – kein Grund zur Entwarnung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass nach den letzten Jahren auch in 2008 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Allerdings wurden nach heute vom Statistischen Bundesamt ver­öffentlichten Zahlen im letzten Jahr immer noch mehr als 12 Per­so­nen pro Tag auf deutschen Straßen getötet und mehr als 70.000 Menschen schwer verletzt. Nach Ansicht des VCD fallen demnach noch immer viel zu viele Menschen dem Verkehr zum Opfer. Besonders besorgniserregend sei die Zunahme der im Auto ge­tö­te­ten Kinder um 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies sei unter anderem auf die zunehmende Vernachlässigung der Anschnall­pflicht zurückzuführen, so der Verkehrsclub. Der VCD forderte angesichts der Daten die Bundesregierung auf, sich das Ziel “Null Verkehrstote” zu setzen. In Bezug auf die Anschnallpflicht von Kindern gelte es, verstärkt auf die zentrale Bedeutung von Gurten hinzuweisen und mehr Kontrollen durchzuführen.
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VCD: „Kurzfristig Tempolimits und mittelfristig Güter auf die Schiene verlagern!“

Dienstag, 22. Januar 2008

Pressemitteilung 5/2008, 22.01.08, VCD-Landesverband Niedersachsen
Wieder schwerer Lkw-Unfall auf der A 2
Zusätzliches Gefahrenpotential durch Niedersachsens „Gigaliner“

Als Konsequenz aus dem neuerlichen schweren Lkw-Unfall mit drei Toten auf der A2 bei Lauenau fordert der Verkehrs­club Deutschland (VCD) ernsthafte Konsequenzen für den Schwerlastverkehr. „Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo in Niedersachsen ein Lkw in schwere Unfälle verwickelt ist. Statt endlich etwas gegen immer mehr Schwer­transporte auf den Straßen zu unternehmen, fördert das Land sogar noch mit ihrem ‚Gigaliner’-Projekt die Verlagerung von Gütern von der Schiene auf die Straße!“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
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VCD fordert mehr Verkehrssicherheit auf Niedersachsens Straßen

Dienstag, 22. Januar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2008, Hannover 22.01.2008
Steigende Unfallzahlen in Niedersachsen
„Politik und Behörden ducken sich zu oft weg vor der Verantwortung“

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) beklagt den seiner Auffassung nach zu geringen Stellenwert der Verkehrs­sicherheit in Niedersachsen. Jüngste Daten aus der Verkehrs­unfall­statistik zeigen eine stark negative Entwicklung, die dem regelmäßig durch Politiker geäußerten Ziel, die Unfall­zahlen bedeutend zu senken, zuwider läuft. Auf der einen Seite wird heftig über die Problematik von Regel­verstößen Jugendlicher debattiert. Auf der anderen Seite ducken sich Politik und Behörden im Alltagsgeschehen offensichtlich weg, wenn es um Verstöße gegen Verkehrsregeln geht.
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