Mit ‘Unfall’ getaggte Artikel

Wieder schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen

Mittwoch, 20. Juli 2011

Pressemitteilung 15/2011, VCD-Landesverband Niedersachsen, 20.07.2011 Hannover
VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“/Höhere Lkw-Maut auf allen Straßen gefordert

Vollsperrung auf der A 7 zwischen Göttingen und Kassel nach Unfall mit vier Lkw, nichts geht mehr“, so die aktuellen Meldungen der Ver­kehrs­nachrichten. Wieder einmal verursacht der steigende Schwer­last­verkehr ein Verkehrchaos auf Niedersachsens Straßen. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßen­verkehrs durch zu viele Lkw fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wiederholt die Politik zum Einlenken auf.

Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Verkehrspolitik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock!

An die Landesregierung in Hannover richtet der VCD die Forderung, sich für eine deutliche Reduzierung des Schwerlastverkehrs ein­zu­setzen. Eine der erforderlichen Maßnahmen hierzu sollte die Anhebung der Lkw-Maut auf 45 Cent pro gefahrenen Kilometer auf allen Straßen sein. „Niemand muss verhungern, wenn weniger Lkw auf den Straßen unterwegs sind. Aber die meisten Lkw-Transporte sind angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe schlicht überflüssig und belasten Mensch und Klima.

Verkehrssicherheitslage in Niedersachsen gefährdet

Donnerstag, 23. Dezember 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2010, Hannover, 23.12.10
VCD: „Herr Minister Bode, stoppen Sie den Lkw-Verkehr angesichts der Wetterlage!“

Ein sofortiges flächendeckendes Lkw-Fahrverbot für Niedersachsen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts der aktuellen Wetterlage. „Schon wieder stehen unzählige Lkw auf Fernstraßen quer, sind in Unfälle verwickelt und blockieren den Vorweihnachtsverkehr. Verkehrsminister Jörg Bode soll sofort ein Lkw-Fahrverbot auf den Straßen in Niedersachsen verhängen, um Schlimmeres zu verhindern“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.
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VCD fordert Lkw-Fahrverbot bei extremen Wetterlagen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2010, Hannover, 20.12.10
Landesregierung in Hannover soll Beispiel aus Nordrhein-Westfalen folgen

Ein flächendeckendes Lkw-Fahrverbot in Niedersachsen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts der aktuellen Wetter­lage. „Ebenso wie Nordrhein-Westfalen sollte die Landes­regierung in Niedersachsen bei extremen Wetterlagen aktiv werden, um weitere Unfälle und Stauungen auf den Fernstraßen zu verhindern“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen hatten in der vergangenen Nacht alle Lkw über 7,5 Tonnen von den Autobahnen verbannt, bis sich die Wetterlage entspannt. „Wer die Verkehrsmeldungen verfolgt kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Störungen im Straßenverkehr durch liegengebliebene Lkw verursacht wird. Da gibt es Handlungsbedarf!“, so Friedrichs. Der VCD fordert über das kurzfristige Fahrverbot hinaus mittelfristige Maßnahmen, wie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Fernstraßen, um den Schwer­lastverkehr auf die umweltfreundliche Schiene umzulenken, beziehungs­weise unnötige Transporte ganz zu vermeiden.

VCD unterstützt Beschlussvorlage gegen Giga­liner-Feldversuch

Mittwoch, 06. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 83/10 – Berlin, 06.10.10
Verkehrsministerkonferenz tagt

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die Verkehrsminister der Bundes­länder auf, bundesweite Feldversuche mit Gigalinern abzu­lehnen. Der VCD unterstützt damit die Beschlussvorlage der Gesellschaft für kommunale Verkehrssicherheit (GKVS) zur heute beginnenden Verkehrsministerkonferenz im thüringischen Schloss Ettersburg bei Weimar.

Kurt Bayer vom VCD-Bundesvorstand: “Bereits im Oktober 2007 hat sich die Bund-Länderverkehrsministerkonferenz gegen den Ein­satz überlanger Lkw in Deutschland und damit auch gegen neue Modell­versuche entschieden. Die schwarz-gelbe Bundesregierung missachtet diesen Beschluss und will ab 2011 einen bundesweiten Feldversuch mit Gigalinern starten. Riesen-Lkw mit einer Überlänge von bis zu 25 Metern sind jedoch gefährlich, umweltschädlich und kommen die Steuerzahler teuer zu stehen.“ Bereits heute sei an jedem fünften Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ein Lkw beteiligt. Je schwerer die Fahrzeuge, desto gravierender seien die Unfallfolgen. Zudem würden Gigaliner durch ihre Länge und die damit verbundenen unübersichtlicheren Überholvorgänge sowie längeren Räumzeiten an Kreuzungen und Bahnübergängen den Verkehr behindern.
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Wieder schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen

Freitag, 24. September 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 19/2010, 24.09.2010 Hannover
VCD: „Gefährliche Routine auf Straßen und in Politik!“ / Höhere Maut auf allen Straßen und weitere Überholverbote gefordert

Erst vor rund zwei Wochen machte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die zunehmenden Gefahren durch zu viele Lkw auf den Straßen aufmerksam. An nur einem Tag waren drei Schwer­transporter in Niedersachsen in Unfälle verwickelt. Ein Mensch starb, mehrere wurden schwer verletzt. „Aktuell starben inner­halb 24 Stunden zwei Lkw-Fahrer auf unseren Straßen. Die Lage auf den Straßen und in der Politik entwickelt sich zur gefährlichen Routine!“, so der VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming.

Gestern verunglückte ein Mensch bei einem Zusammenstoß eines Lkws mit einem Traktor auf der B 6 bei Nienburg, heute früh ein Lkw-Fahrer bei einem Zusammenstoß auf der A 2 bei Bad Nenndorf. „Der Schwerlastverkehr ist und bleibt ein echtes Sicherheitsrisiko auf unseren Straßen. Wir benötigen eine rasche Einsicht in der Politik, den Lkw-Verkehr auf ein erträgliches und notwendiges Maß zu reduzieren, um die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen. Für Niedersachsen wäre ein Schritt in die richtige Richtung, dem Bei­spiel Bayerns und Hessens zu folgen und weitere Lkw-Über­hol­verbote auf Autobahnen einzurichten“, so Frömming.
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Drei schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen an einem Tag

Dienstag, 07. September 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 17/2010, 07.09.2010 Hannover
VCD: „Maut hoch, Unfallzahlen runter!“ / Landesregierung favorisiert stattdessen Monstertrucks

Drei schwere Lkw-Unfälle an einem Tag in Niedersachsen mit einem Toten und mehreren teilweise schwer verletzten Menschen: Der Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen fordert von der Landes­regierung in Hannover ein deutliches Engagement zur Re­du­zierung der Lkw-Transporte auf den Straßen. „Der Schwer­last­verkehr ist ein echtes Sicherheitsrisiko geworden, die Politik muss han­deln!“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Am Montagabend kam es bei Salzgitter auf der A 7 zu einem Lkw-Unfall, bei dem ein 61 Mann verstarb. Bei einem weiteren Last­wagenunfall war gestern die Autobahn 1 zwischen den Anschluss­stellen Posthausen und Oyten (Landkreis Verden) gesperrt worden. Dort fuhren vier Lkw ineinander und blockierten die Fahrbahn. In Hannover rammte ein Lkw am selben Tag eine Straßenbahn und verletzte neun Menschen, den Straßenbahnfahrer sogar schwer.

Klar ist, dass nicht alle Lkw-Verkehre vermieden werden können, allerdings muss mit der Bevorzugung der Straße gegenüber der sicheren und umweltfreundlicheren Schiene endlich Schluss ein“, so Frömming. „Wir fordern eine Lkw-Maut von 45 Cent pro Kilometer auf allen Straßen und auch für Kleintransporter, um die Wett­bewerbs­verzerrungen zulasten der sicheren und umwelt­freund­lichen Schiene zu beseitigen. Eine angemessene Maut würde dafür Sorge tragen, dass die Straßen nicht nur in Niedersachsen wieder sicherer sein würden.

Die vom niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) immer wieder ins Spiel gebrachte Einführung überlanger Lkw, den „Monster­trucks“, lehnt der VCD kategorisch als verkehrs- und umwelt­gefährdend ab.

Verkehrsunfallzahlen 2009

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 60/10 – Berlin, 15.07.10
VCD: Weniger Verkehrstote, doch kein Grund zur Entwarnung

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass nach dem positiven Trend der letzten Jahre auch 2009 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Nach heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Zahlen wurden jedoch im vergangenen Jahr noch immer mehr als elf Personen pro Tag auf bundesdeutschen Straßen getötet und mehr als 68.000 Menschen schwer verletzt. Die meisten Unfälle ereignen sich innerorts. Gerade die Situation in den Städten und Kommunen stelle sich dabei sehr uneinheitlich dar, wie aus dem kürzlich veröffentlichten »VCD Städtecheck Ver­kehrs­sicherheit« hervorgehe. Der VCD fordert angesichts der Zahlen die Bundesregierung auf, sich die »Vision Zero« mit dem Ziel von null Verkehrstoten zu eigen zu machen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Mehr als 401 000 Verunglückte, darunter 4 152 Getötete, pro Jahr auf Deutschlands Straßen – das sind noch immer alarmierende Zahlen. Für viele Verletzte hat ein schwerer Unfall lebenslange Folgen. Wer hinter den Daten das persönliche Schicksal der Unfallopfer sieht, kann nur eine akzeptable Zahl an Verkehrstoten ableiten: Null!“ Gerade in Städten sei die reale Verkehrssituation oft nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert. Dies habe auch der »VCD Städtecheck Verkehrssicherheit« gezeigt. Dass es jedoch selbst in Großstädten machbar sei, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen: Dort sei 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückt.
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Startschuss für VCD-Schutzengel

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 54/10 – Berlin, 17.06.10
Disco-Unfälle vermeiden – Alternativen aufzeigen

Anlässlich des 6. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend, gab der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute vor der Berliner Humboldt-Universität den Startschuss für seine Schutz­engel-Aktion zur Prävention von Verkehrsunfällen bei jungen Menschen.

Verkehrsunfälle sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor die häufigste Todesursache“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “2008 starben knapp 85 Prozent aller tödlich verunglückten Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 im Straßen­verkehr. Besonders sogenannte Disco-Unfälle spielen hierbei eine traurige Rolle. Häufigste Unfallursache ist zu schnelles Fahren. Dabei müssen nicht einmal Alkohol oder andere Drogen im Spiel sein – es reicht schon, dass es spät geworden ist und die Jugendlichen nach dem Tanzen und Feiern übermüdet sind. Gerade Fahr­anfänger neigen oft dazu, sich zu überschätzen.
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Lkw-Unfall in Ehlershausen (B3)

Dienstag, 19. August 2008

Pressemitteilung 23/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, 19.08.08 Hannover/ Ehlershausen
VCD: Politik muss Lkw-Verkehr reduzieren und Güter auf Schiene verlagern/Morgige Verkehrsministerkonferenz soll Mauterhöhung zustimmen

Nach einem neuerlichen schweren Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Lkw fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Landes­politik auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, den Schwer­last­verkehr zu reduzieren und ihre Blockade gegen die Erhöhung der Lkw-Maut aufzugeben. „Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo ein Lkw in einen schweren Verkehrsunfall ver­wickelt ist. Güter gehören auf die Schiene!“, so VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming.

Bei einem Auffahrunfall auf der B 3 bei in Ehlershausen bei Hannover ist am Montagabend ein Polizist ums Leben gekommen. Dieser hatte mit einem Kollegen einer Familie geholfen, deren Wagen mit einer Rei­fen­panne am Seitenstreifen auf der Bundesstraße stand. Obwohl Blau­licht und Warnblinker des Streifenwagens eingeschaltet waren, fuhr ein Lkw ungebremst in das Fahrzeug. Bei der Kollision wurden insgesamt neun Menschen verletzt. „Wir wollen diese täglichen Schreckens­meldungen nicht länger beobachten und fordern das Land Niedersachsen zum Handeln auf. Auf der morgigen Sonder-Verkehrs­minister­konferenz in Berlin soll Verkehrsminister Walter Hirche (FDP) seine Blockade gegen die Erhöhung der Lkw-Maut endlich aufgeben!“, so Frömming. Die Lkw-Maut bietet unter Ein­beziehung auch der Bundesstraßen prinzipiell ein gutes Instrument für mehr Wettbewerbsgleichheit zwischen den Verkehrs­trägern Straße und Schiene.
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Sicherheit der Fahrgäste hat oberste Priorität

Montag, 21. Juli 2008

Presseinformation Nr. 1/2008, VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn, 19. Juli 2008
Verkehrsclub kritisiert fehlende Schranken an Bahnübergängen mit schnell fahrenden Zügen
Nach zwei tödlichen Unfällen innerhalb eines Monats an un­be­schrankten Überwegen an der Stadtbahn-Linie S 4 in Lein­garten fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) bessere Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Fahrgäste vor schnell fahrenden Zügen.

Die beiden Unfälle lassen nicht nur Fahrgäste in der Region Heil­bronn aufschrecken. Die Kunden des Öffentlichen Personen­nah­verkehrs (ÖPNV) fragen: Ist die Benutzung von Bus und Bahn wirklich sicher?
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