Mit ‘Umweltzonen’ getaggte Artikel

VCD von der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« ausgezeichnet

Donnerstag, 03. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 08/11 – Berlin, 03.02.11
VCD-Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« ist »Ausgewählter Ort 2011«

Mit seinem Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« wurde der ökologische Verkehrsclub VCD im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen« als »Ausgezeichneter Ort 2011« prämiert. Der Wettbewerb findet seit 2006 im Rahmen der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern würdigte das innovative und zukunfts­fähige Konzept des VCD-Projekts.

Mit einem umfassenden Beratungsangebot unterstützt der VCD im Rahmen des Projekts »Grüne Flotte« Unternehmen mit eigenem Fuhrpark dabei, ihre betriebliche Mobilität zu optimieren. “Gerade im Hinblick auf steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, die Kosten zu senken und die Umweltbilanz des Fuhrparks zu verbessern“, erklärte Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsreferent und Leiter des Projekts. “Die Auszeichnung belohnt unser Engagement und ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, in diesem Bereich weiter aktiv zu bleiben.
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Umweltzonen 2011

Freitag, 07. Januar 2011

VCD-Service-Pressemitteilung 01/11 – Berlin, 07.01.11
VCD informiert über verschärfte Zufahrtsbedingungen

Seit dem 1. Januar gibt es in Krefeld eine Umweltzone. Damit sind bundes­weit bisher 43 Umweltzonen ausgewiesen. Zwei weitere kommen in diesem Jahr hinzu. Andere Städte planen Ver­schärfun­gen. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD hin.

Zum 1. März 2011 führt Leipzig eine Umweltzone ein, die ab diesem Zeitpunkt nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt ge­währt. Für Juli ist der Start der Umweltzone in Markgröningen geplant, die dann nur noch von Pkw mit grüner oder gelber Plakette be­fahren werden darf. Gleichzeitig verschärfen sich die Zufahrts­bedingungen in einigen Städten: Düsseldorf, Wuppertal, Osnabrück und Augsburg sperren seit Anfang dieses Jahres Diesel­stinker mit roter Plakette aus. Hier kommt man lediglich mit gelber oder grüner Plakette in die Stadt. In Bremen haben ab dem 1. Juli 2011 nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt.
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Ein Jahr Luftreinhaltepolitik: Bundesregierung läßt Bürger und Kommunen im Feinstaub stehen

Dienstag, 19. Oktober 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, BUND, NABU, Berlin, 19. Oktober 2010

Umwelt- und Verkehrsverbände ziehen vernichtende Bilanz der Luftreinhaltepolitik und fragen “Wo ist Umweltminister Röttgen?” – EU prüft Einleitung eines Vertrags­verletzungs­verfahrens wegen fortgesetzter Überschreitung der Fein­staub­grenz­werte – Bundesregierung plant Ende der Ruß­filter­nachrüstförderung und Aufweichung von Umwelt­zonen – Umweltpolitik absurd: Strafsteuer für ungefilterte Diesel-Pkw wird ab 1.4.2011 nicht mehr erhoben – Forderung der Umweltverbände: Weiterführung der Strafsteuer für Dieselfahrzeuge und aufkommensneutrale Verwendung des Geldes für die Rußpartikelnachrüstung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

In einem gemeinsamen Appell machen vier führende Umwelt- und Ver­kehrsverbände auf die derzeit stattfindende “Abwicklung der Luft­reinhalte­politik“ aufmerk­sam. Während mehr als 40 Kommunen und Ballungsräumen hohe Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung der verbindlichen Luftreinhaltewerte drohen, plant die Bundes­regierung die Streichung gleich mehrerer Luftrein­halte­regelungen: Zum Jahreswechsel soll die Förderung von nachträglich eingebauten Dieselruß­partikelfiltern fallen, die geplante Erhöhung der Maut für EURO-III-Lkw fällt aus, und ab dem 1. April 2011 sollen gar ungefilterte Dieselfahrzeuge von der Strafsteuer befreit werden. Parallel plant die Bundesregierung eine Aufweichung der Einfahrvorschriften für Umweltzonen.

Die von Feinstaub und Stickoxiden geplagten Kommunen und vor allem die an den stark befahrenen Straßen lebenden Bürger werden ab 2011 bei der Problemlösung allein gelassen. Mit weiteren Über­gangs­fristen seitens der EU können sie nicht rechnen. Im Gegenteil: Die EU-Kommission entscheidet bereits im November über die Einleitung eines Vertragsverletzungs­verfahrens gegen Deutschland mit hohen Bußgeld­forderungen. Mit anderen Worten: Das offensichtliche Desinteresse von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an einer besseren Luftqualität kostet den Steuerzahler dann auch noch Geld.
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Rußpartikelfilter-Förderung nur bis Ende 2010

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 53/10 – Berlin, 17.06.10
VCD: Auslaufen der Nachrüstförderung ist umweltpolitischer Nonsens

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Position der Bundes­regierung, das Förderprogramm zur Partikelfilternachrüstung Ende des Jahres auslaufen lassen zu wollen. Das hatte die Bundes­regierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Bundes­tag verlautbaren lassen. Erst seit dem 1. Juni 2010 können Auto­fahrer wieder 330 Euro Barförderung beantragen, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten. Seitdem gilt auch eine entsprechende Regelung für Halter leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Vor allem Selbständige und kleinere Gewerbetreibende sind von Fahrverboten in Um­welt­zonen betroffen. Daher ist es konsequent, auch diese Halter­gruppe finanziell zu unterstützen, einen Partikelfilter nachzurüsten. Dies ist auch ein Stück Wirtschaftsförderung. Daher ist es absolut un­begreiflich, warum die Bundesregierung das Programm zum Jahres­ende beenden will, statt es zu verstetigen.
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Rußpartikelfilter-Förderung

Dienstag, 01. Juni 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 07/10 – Berlin, 01.06.10
Anträge ab heute wieder möglich – jetzt Partikelfilter nachrüsten!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist darauf hin, dass Auto­fahrer seit heute wieder 330 Euro Barförderung beantragen können, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nach­rüsten. Nachrüstungen, die seit dem 1. Januar 2010 erfolgt sind, werden rückwirkend gefördert. Auch Halter von leichten Nutz­fahr­zeugen bis 3,5 Tonnen können ab sofort von der Förderung durch die Bundesregierung profitieren – allerdings nur, wenn der Filter ab dem 13. Mai 2010 eingebaut wurde. Wer sein Fahrzeug nachrüste, spare nicht nur Bares, sondern könne in Zukunft in den meisten Fällen auch problemlos in die Umweltzonen fahren. Zudem erhöhe sich der Wagenwert deutlich.

In Hannover und Berlin dürfen bereits seit dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit grüner Plakette die Umweltzonen befahren. Städte wie Bremen, Frankfurt am Main oder Köln haben Dieselstinker mit roter Plakette ausgesperrt. Da immer mehr Städte in Deutschland Umweltzonen ausweisen und die Zufahrtsbestimmungen für Diesel­fahrzeuge verschärfen, ruft der VCD die Verbraucher auf, ihre Diesel-Fahrzeuge jetzt mit Partikelfiltern nachzurüsten. Auch leisten alle, die ihr Fahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüsten, einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz, denn Rußpartikel sind krebs­erregend. Der VCD weist zudem darauf hin, dass nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen Rußpartikel aus Dieselmotoren in erheblichem Maße den Klimawandel verstärken. Daher wird durch den Einbau von Partikelfiltern das Klima geschont.
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Förderung für Rußpartikelfilter fortgesetzt

Freitag, 07. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 38/10 – Berlin, 07.05.10
VCD: Nachrüsten schützt Klima und Gesundheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass die För­derung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern weiter­geführt wird. Ab dem 1. Juni können Autofahrer wieder 330 Euro beantragen, wenn sie ihr Diesel-Auto mit einem Partikelfilter nachrüsten. Nachrüstungen, die seit dem 1. Januar 2010 erfolgt sind, werden rückwirkend gefördert. Kritik äußert der VCD an der Ausgestaltung der Rußpartikelfilter-Förderung für Transporter.

Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrsexperte: “Endlich ist der Zustand der Unsicherheit vorbei, der bei vielen Diesel-Fahrern seit Beginn des Jahres herrschte. Die Bundesregierung hat zwar im Dezember beschlossen, die Förderung zu verlängern. Durch die verzögerten Beratungen zum Bundeshaushalt ist jedoch bisher nicht klar gewesen, ab wann und in welchem Umfang gefördert werden soll. Dass die Förderung nun fortgesetzt wird, ist ein wichtiges ge­sund­heits- und umweltpolitisches Signal, denn Rußpartikel sind krebs­erregend und beschleunigen zudem den Klimawandel.
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Umwelt- und Verkehrsverbände fordern Ruß­filterpflicht für Baumaschinen in Umwelt­zonen

Mittwoch, 17. März 2010

Presseinformation Nr. 11/2010, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 17. März 2010/Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses „Rußfrei fürs Klima“ (BUND, DUH, NABU, VCD)

Dieselruß schadet nicht nur der Gesundheit sondern auch dem Klima – Die Deutsche Bahn darf bei Stuttgart 21 nur Baumaschinen mit Dieselrußfilter einsetzen

Noch immer gibt es in Baden-Württemberg viel zu hohe Ruß­emissionen, die die Gesund­heit und das Klima schädigen. Landesregierung und Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben bisher nicht genug unternommen, um diese gefährlichen Partikel zu reduzieren. Das haben heute Vertreter der Deutschen Umwelthilfe (DUH), des baden-württembergischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Rahmen einer Pressekonferenz der Kampagne “Rußfrei fürs Klima” kritisiert. Vor allem im Hinblick auf die Lang­zeit­baustelle Stuttgart 21 forderten sie die Landesregierung auf, für Baumaschinen eine Filterpflicht einzuführen.

2009 wurde der Grenzwert an der Feinstaubmessstelle Neckartor 112 mal über­schritten ” so oft wie an keiner anderen Messstelle in Deutschland. Auch 2010 wurde hier der Grenzwert bis Ende Februar bereits an 38 Tagen überschritten. Mit der Einführung der Umweltzonen und dem Durchfahrverbot für LKW hat die Landes­regierung zwar erste Maßnahmen umgesetzt, diese rei-chen aber bei weitem noch nicht aus. Sollte Stuttgart 21 gebaut werden, befürchten die Verbände, dass die Emissionen in der Innenstadt in den nächsten zehn Jahren nach oben schnellen werden.
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