Mit ‘Umweltzone’ getaggte Artikel

Umweltzonen wirksam gegen Feinstaub

Donnerstag, 12. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 12. Januar 2012.
Schärfere Zufahrtsbestimmungen und Ausdehnung auf Bau­maschinen, Loks und Schiffe gefordert

Der ökologische Verkehrsclub VCD bestärkt den Präsidenten des Umwelt­bundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, der heute in einem Radio-Interview die Bedeutung von Umweltzonen für die Luft­reinhaltung unterstrich und damit anderslautenden Äußerungen entgegentrat.

Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung: “Insbesondere die Berliner Umweltzone zeigt, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im ver­gangenen Jahr blieb den Berlinern mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrußes erspart, der ohne Umweltzone ent­standen wäre.
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Feinstaub ohne Ende – Umweltverbände fordern Neuausrichtung der Stuttgarter Verkehrspolitik

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Gemeinsame Pressemitteilung – BUND, DUH, NABU & VCD,
Stuttgart, 14. Dezember 2011

Dieselruß schadet Klima und Gesundheit – BUND, NABU, VCD und DUH fordern konkrete Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart – Kampagne “Rußfrei fürs Klima” kritisiert Landesregierung Baden-Württemberg für mangelnde Schritte hin zur dauerhaften Senkung gesundheitsschädlicher und klimawirksamer Luftschadstoffe

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisieren die schwachen Anstrengungen Baden-Württembergs, die gesundheits- und klimaschädlichen Rußemissionen in seinen Städten zu reduzieren. Sie fordern die Landesregierung auf, endlich konkrete und effiziente Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ drängen die Verbände darauf, dass Klimaschutz und Rußminderung zentrale Bestandteile der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg werden müssen.

Auch in diesem Jahr wurden in Stuttgart die EU-Tagesgrenzwerte für Schadstoffe wieder deutlich überschritten. Im bundesweiten Vergleich belegt die baden-württembergische Landeshauptstadt den zweiten Platz auf der Liste der am höchsten belasteten Städte Deutschlands. Insbesondere die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte liegen deutlich über den von der Europäischen Union vorgegebenen Grenzwerten. Aus Sicht der Verbände reichen die bisher im Luftreinhalteplan der Stadt enthaltenen Maßnahmen nicht aus, um die Schadstoffbelastung der Luft ausreichend einzudämmen. Dieselruß und Stickstoffdioxid (NO2) gefährden die Gesundheit der Menschen. Hinzu kommt, dass Dieselruß aus ungefilterten Fahrzeugen maßgeblich zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. (weiterlesen…)

Alarmierende Feinstaubwerte in Berlin-Neukölln und Berlin-Tempelhof

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD Nordost, Pressemitteilung Berlin, 12.10.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland warnt: Fein­staub­belastung in der Silbersteinstraße und am Mariendorfer Damm kurz vor kritischem Grenzwert

Vielleicht ist ihnen die erfreuliche Nachricht, dass Berlin an der Spitze des europäischen Städtevergleichs „Rußfrei fürs Klima“ liegt, noch frisch in Erinnerung. Ursache ist die erfolgreiche Umweltzone. Allein mit ihr konnte der Ausstoß von Dieselruß innerhalb des S-Bahn-Rings halbiert werden.

Trotz dieser Erfolgmeldung ist der Straßenverkehr im Berliner Stadtgebiet weiterhin Hauptverursacher gesundheitsschädigender Luft- und Lärmbelastungen. Zum Schutz der Gesundheit hat die Europäische Union einen Immissionsgrenzwert für sogenannten Feinstaub (Partikel PM10 50µg/m³) festegelegt. Dieser Grenzwert darf im Kalenderjahr bis zu 35 mal pro Messstelle überschritten werden. Heute stehen die Silbersteinstraße in Neukölln und der Mariendorfer Damm in Tempelhof mit bereits 34 bzw. 33 Überschreitungen an der Spitze der Berliner Messstationen.
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Blockadepolitik gegen Umweltzonen gescheitert

Dienstag, 11. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 19/2011, Wiesbaden/Kassel, 11. Oktober 2011.
VCD fordert Stärkung von Alternativen

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen begrüßt die Anweisung des Verwaltungsgerichtes Wiesbaden, in der Landeshauptstadt eine Umweltzone einzurichten.

Damit ist gerichtlich festgestellt, dass Fahrverbote für besonders schadstoffreiche Fahrzeuge sinnvoll und notwendig sind, um das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit durchzusetzen.“ freut sich VCD-Landesvorstandsmitglied Andreas Henning aus Wiesbaden. „Es ist schlecht, dass erst prozessiert werden musste, aber gut, dass es jetzt eindeutig geklärt ist.“ Der VCD appelliert an die Landesregierung, auf eine Berufung gegen das Urteil zu verzichten und umgehend im Sinne der Gesundheitsvorsorge zu handeln.
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Neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Freitag, 23. September 2011

Gemeinsame Presseinformation DUH und VCD, Berlin, 23. September 2011

Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner

Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Fein­staub­problem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobil­industrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Diesel­motoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an

Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren * ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag.
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Reform der Verkehrssünderdatei muss Ver­kehrs­sicherheit erhöhen

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 45/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD warnt vor Förderung des Verkehrsrowdytums

Nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums soll künftig jede Ordnungswidrigkeit getrennt verjähren – ganz gleich, ob in der Zwischen­zeit neue Verstöße hinzukommen. Der ökologische Ver­kehrs­club VCD kritisiert, dass der bisher bekannte Vorschlag undifferenziert Verkehrs­sünder begünstigt und somit die Gefahr besteht, dass das Verkehrs­rowdy­tum gefördert wird. Allerdings sei das jetzige System, das Berufs­kraftfahrer mit hoher Fahrleistung wie Gelegen­heitsfahrer behandelt, durchaus reformbedürftig.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Erleich­terun­gen für notorische Punktesammler sind ohne Frage abzulehnen. Ent­scheidender als die Art der Verjährung ist jedoch die Intensität und Ziel­richtung der Kontrollen. Derzeit haben wir es mit einem Glücksspiel unter freiem Himmel zu tun – das muss sich ändern. Die Politik muss die Polizei so ausstatten, dass sie insbesondere an Stellen mit hoher Unfall­gefährdung sowie bei gefährlichen Verhaltens­weisen mehr Kontrollen durchführen kann.“ Unverantwortliches Rasen, dichtes Auffahren, Vorfahrts­missachtung, aber auch das Parken an der Kreuzungs­ecke seien keine Bagatelldelikte, sondern die Gefährdung von Gesundheit und Leben. Daher müssten diese auch entsprechend geahndet werden. “Wenn man über eine getrennte Verjährung der Delikte nachdenkt, muss man sich im Interesse der Verkehrssicherheit auch für schärfere Regeln für notorische Wiederholungstäter einsetzen“, so Lottsiepen weiter. “Konkret kann das heißen, dass es beispielsweise bei wiederholtem Drängeln oder Rasen Zusatzpunkte gibt. Völlig unsinnig ist der Vorschlag, für das Befahren von Umweltzonen keinen Punkt mehr zu vergeben. Damit macht man die bewusste Gesundheitsgefährdung der Mitmenschen durch Dreckschleudern zum Kavaliersdelikt.

Neue Studie für UNEP stärkt »Rußfrei fürs Klima«-Kampagne

Mittwoch, 02. März 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, NABU, BUND und DUH – Berlin, 02.03.2011
Dieselmotoren ohne Filter sind Klimakiller und machen Menschen krank

Umwelt- und Verkehrsexperten von BUND, DUH, NABU und VCD sehen sich durch die Ergebnisse der umfangreichen wissen­schaftlichen Studie für das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die World Meteorological Organization bestätigt. Demnach sind feinste Rußpartikel aus Dieselmotoren nicht nur für schwere Gesund­heitsschäden der Menschen insbesondere in den Ballungs­zentren verantwortlich, sondern sie verstärken auch deutlich die Klima­erwärmung, belegt die Studie.

Damit wird es umso dringender, das Ziel der Verbände umzusetzen, Rußemissionen aus Dieselmotoren von Lkw, Lokomotiven, Bau­maschinen und der Schifffahrt vollständig zu stoppen. Die viel diskutierten Umweltzonen spielen dabei eine entscheidende Rolle. “Wer den Klimawandel bekämpfen will, darf sich nicht allein auf die Reduzierung von Kohlendioxid beschränken. Auch der Ausstoß von Rußpartikeln muss schnell reduziert werden“, erklärte NABU-Verkehrs­experte Dietmar Oeliger bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Berlin.
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Barförderung von 330 Euro noch bis Ende Dezember

Mittwoch, 01. Dezember 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 18/10 – Berlin, 01.12.10
VCD: Jetzt Partikelfilter nachrüsten!

Immer mehr Städte in Deutschland weisen Umweltzonen aus und ver­schärfen die Zufahrtsbestimmungen für Dieselfahrzeuge. In Leip­zig startet die Umweltzone zum 1. März 2011 und gewährt nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt. In Hannover und Berlin dürfen bereits seit dem 1. Januar 2010 nur noch Autos mit grüner Plakette die Umweltzonen befahren. Städte wie Düsseldorf, Wupper­tal, Osnabrück und Augsburg sperren Anfang des kommenden Jahres Dieselstinker mit roter Plakette aus. In Bremen haben ab dem 1. Juli 2011 nur noch Autos mit grüner Plakette freie Zufahrt. Verschärfungen werden auch in anderen Städten geplant. Der ökologische Verkehrsclub VCD ruft daher die Verbraucher auf, ihre Diesel-Fahrzeuge jetzt mit Partikelfiltern nachzurüsten. Noch bis Ende diesen Jahres fördert die Bundesregierung die Nachrüstung von Diesel-Pkw und -Transportern mit 330 Euro in bar. Wer sein Fahrzeug bis zum 31. Dezember nachrüste, spare nicht nur Bares, sondern könne in Zukunft in den meisten Fällen auch problemlos in die Umwelt­zonen fahren. Außerdem erhöhe sich der Wagenwert deutlich.
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Verkehrsclub für weitere Verschärfung der Stuttgarter Umweltzone

Dienstag, 29. Juni 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 24/10, Stuttgart, 29. Juni 2010
VCD: Fußgänger und Radfahrer erzeugen keinen Feinstaub
Einfahrtsverbot für Autos mit roter Plakette ab dem 1. Juli

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt das ab Donnerstag geltende Einfahrtsverbot in die Stuttgarter Umweltzone, das allerdings nur für Autos mit roter Plakette gilt. Die Verschärfung der Umweltzonenregelungen sei allerdings nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Der VCD fordert für die Landeshauptstadt ein umfassendes, gesundheits- und klimaverträgliches Mobilitätskonzept.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Umweltzonen im Land sind unverzichtbare Nothilfemaßnahmen um die Feinstaubgrenzwerte der EU auch nur annähernd einzuhalten. Stuttgart gilt zu Recht als Feinstaubhauptstadt, denn die Menschen in der Landeshauptstadt sind weiterhin massiven Belastungen ausgesetzt. Insofern ist es verwunderlich, dass die Einfahrtsbeschränkungen so spät kommen und bisher nur Fahrzeuge mit roter Plakette betreffen.“

Nach Einschätzung des VCD können die Umweltzonen allein die notwendige Reduzierung der Emissionen ohnehin nicht leisten. Vielmehr müsse den Belastungen mit konsequenter Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung auf Bus, Bahn sowie Fuß- und Radverkehr begegnet werden. (weiterlesen…)

Acht Kommunen straucheln aufgrund schlechter Luftqualität

Donnerstag, 27. Mai 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 11/2010, Hannover, 27.05.1010
VCD: „Umweltzonen alleine reichen nicht!“/Ausbau umwelt­freundlicher Verkehrsmittel angemahnt

In Hannover, Burgdorf, Braunschweig, Hameln, Hildesheim, Os­na­brück und Göttingen sowie im Landkreis Osterode drohen an­ge­sichts schlechter Luftqualität Bußgelder durch die EU, weil die Kom­mu­nen in den vergangenen Jahren die Stickoxyd-Belastungen nicht in den Griff bekommen haben.

Vor allem im Bereich Mobilität existieren Probleme, da die CDU/FDP-Landesregierung die Probleme nicht nur aussitzt, sondern Lösungen torpediert“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). So lasse Umweltminister Sander keine Gelegenheit aus, die bei­spiel­hafte Umweltzone der Landeshauptstadt Hannover als „unsinnig“ zu attackieren. Sander gehe sogar soweit, das Auto­fahren in der Innenstadt mit „Grünen Wellen“ für Autofahrer zu Lasten um­welt­freundlicher Verkehrsmittel attraktiver gestalten zu wollen.
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