Mit ‘Uelzen’ getaggte Artikel

Landwirtschaftliche Produkte stärker per Bahn transportieren

Donnerstag, 15. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 18/2011, Hannover, 08.09.11
Zur einsetzenden Zuckerrüben-Saison

Die jetzt einsetzende Ernte von Zuckerrüben nimmt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass, den Transport von landwirtschaftlichen Produkten wieder stärker mit der umweltfreundlichen Bahn zu fordern. Alleine zur Zuckerfabrik in Uelzen rollen in den nächsten 134 Tagen ca. 2,45 Mio. Tonnen Zuckerrüben verteilt auf knapp 95.000 Lkw-Fuhren, ein Großteil davon über die B 4 aus Schleswig-Holstein. Das sind 880 Vierzigtonner am Tag und somit 36 pro Stunde. Zum Zuckerwerk Schladen südlich von Braunschweig sind täglich bis zu 600 Lkw unterwegs, ein Transport per Schiene findet seit Jahren nicht mehr statt.
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Jetzt lehnt auch die erste betroffene Stadt die A 39 ab

Sonntag, 21. August 2011

Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs angemahnt

Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr fa­vorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehr­heit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Ver­kehrs­probleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transit­verkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.
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VCD-Landesverband Niedersachsen: Jahres­haupt­versammlung fordert mehr Initiativen für Bahn­verkehr in der Fläche

Sonntag, 03. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 8/2011, Obernkirchen, 03.04.11
Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt

Ein deutliches höheres Engagement für einen umweltfreundlichen Schienen­verkehr auch in der Fläche forderten die Teilnehmer der Jahres­hauptversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­verband Niedersachsen, an diesem Wochenende. Der Ta­gungs­ort war mit Bedacht ausgewählt: die Versammlung fand statt im historischen Bahnhof Obernkirchen (Landkreis Schaum­burg). Dort engagiert sich unter anderem ein Förderkreis für die Reaktivierung der Bahnstrecke Rinteln – Stadthagen.

In Niedersachsen liegen derzeit zu viele Bahnstrecken ungenutzt brach, die mittelfristig für Personen- und Güterverkehre genutzt werden sollten. Insbesondere angesichts absehbar steigender Sprit­preise sei es heute wichtig, die noch vorhandene Infrastruktur zu sichern und nutzbar zu machen. Im Falle der Bahnlinie Rinteln – Stadt­hagen ist dies mit Unterstützung des VCD gelungen. In einem anderen konkreten Fall, der Bahnlinie Uelzen – Dannenberg, fordert der VCD in einer Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt, eine Freistellung für Bahnverkehr zurückzunehmen. Der VCD unterstützt dort unter anderem Initiativen der Stadt Uelzen und eines Infra­struktur­betreibers, notfalls rechtlich gegen die endgültige Schließung der Strecke vorzugehen.

Die Teilnehmer der Versammlung wählten Michael Frömming (Roten­burg/Wümme) wieder zum Landesvorsitzenden, seine Stell­vertreter sind Hans-Christian Friedrichs (Reppenstedt) und Harald Walsberg (Braunschweig). Auch Martin Zimmermann (Wolfen­büttel) als Schatz­meister und Claudia Schmidt (Lüneburg), Dr. Wolfgang Konukie­witz (Nordsode) und Wilfried Jankowski (Oldenburg) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

20 Jahre Wiedervereinigung und Schienenverkehr

Freitag, 23. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2009, 23.10.09, Hannover/Lüneburg
20 Jahre Deutsche Einheit/„Verkehrsprojekte noch lange nicht vollendet!“/Viele Bahnstrecken enden weiter an ehemaliger DDR-Grenze

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Einheit im Schienennetz noch lange nicht vollendet. Während das Straßennetz entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze vollständig wiederhergestellt und teilweise auch ausgebaut wurde, liegt die umweltfreundlichere Bahn-Infrastruktur zwischen Ost und West vielerorts brach“, be­klagt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landes­vor­sitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus Lüneburg, die Situation.

Nach der Wende wurde in Niedersachsen nur auf den drei Ver­bindungen Uelzen – Stendal, Vienenburg – Stapelburg und Walken­ried – Ellrich der Personen- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Von ehemals 70 bundesweiten Schienenverbindungen zwischen Ost und West sind bis heute nur sechs wieder hergestellt worden. Vor 20 Jahren in Niedersachsen diskutierte Lücken­schlüsse, zum Beispiel Jerxheim – Dedeleben oder Duderstadt – Teistungen, spielen in den Planungen der Landesregierung heute keine Rolle mehr. Schlimmer noch: Die Anschluss-Bahnstrecken wurden teilweise für den Neubau von Fernstraßen demontiert, so zum Beispiel im Verlauf der um­strittenen und kaum frequentierten A 38 Göttingen – Halle.
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A 39-Eröffnung am 9. Januar: VCD will Rich­tungs­wechsel

Donnerstag, 08. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 8. Januar 2009
Autobahnneubau und Bahnstreckenrückbau/A 39-Weiterbau stoppen – Bahnstrecken erhalten

Am 9. Januar wird das letzte Teilstück der 18 km langen A 39 zwi­schen Braunschweig und dem Autobahnkreuz Wolfsburg eröffnet. Der 7 km lange Abschnitt hat mit 54,7 Mio. Euro knapp 30 Prozent mehr gekostet als geplant und ist mit gut neun Millionen Euro pro Kilo­meter einer der teuersten Autobahnabschnitte Nieder­sachsens. „Jetzt wird deutlich, was die Menschen weiter nördlich zwischen Wolfs­burg und Lüneburg bei einem Weiterbau der A 39 erwartet“, erklärt Hans-Christian Friedrichs vom Verkehrsclub Deutsch­land (VCD). „In der gleichen Region will die Bahn die Bahn­strecke zwischen Uelzen und Dannenberg verkaufen und wieder ein Stück um­welt­freundlicher Verkehrs­infrastruktur zu Grabe tragen. Das ist ein völlig inakzeptabler Vorgang!“, kritisiert Friedrichs.
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Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg retten und in GVZ-Konzept integrieren

Freitag, 15. Februar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 9/2008, 15.02.2008 Hannover/Uelzen
Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg – Ludwigslust
VCD: Drehkreuz Uelzen mit Ostseehäfen verbinden

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Initiative Uelzens, bei der Planung eines Güter­verteilungs­zentrums (GVZ) besonders auf die Schiene zu setzen. Eine besondere Bedeutung wird dabei dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten beigemessen. „Wir fordern die Stadt auf, in ihrem Gutachten die Reaktivierung der Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg mit Weiterführung nach Ludwigslust zu prüfen. Nur so könne mit vergleichsweise geringem Aufwand eine zukunftsweisende und umweltfreundliche Anbindung Uelzens an die Ostseehäfen, Polen und das Baltikum erreicht werden.“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
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