Mit ‘Uelzen’ getaggte Artikel

8. Sitzung des Dialogforums Schiene Nord am 5. November in Celle

Donnerstag, 05. November 2015

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, 05.11.2015 Hannover/Celle.

Glückwunsch zum Dialogforum, Alpha blockiert jedoch Entwicklung
VCD fordert Bürgerbeteiligung auch für Straßenbauprojekte

Das Dialogforum Schiene Nord ging heute mit einem mehrheitlichen Ergebnis von knapp 64 Prozent – 60 von 94 – für die Alpha-Variante als alleinige Lösung für den Seehafenhinterlandverkehr zu Ende. Der VCD stimmte der Empfehlung an den Bund nicht zu, weil er die bedarfsgerechte Entwicklung einer zukunftsfähigen Eisen­bahn­infrastruktur auf viele Jahre blockiert sieht. Hans-Christian Friedrichs, Landesvorsitzender des VCD-Niedersachsen dazu: „Ein Konzept, das absehbar zu überlasteten Strecken führt, Bahnkunden im Personen- und im Güterverkehr, wie Anwohner der Bestandsstrecken massiv belasten wird, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“. (weiterlesen…)

Alpha-Variante für Seehafenhinterlandverkehr unzureichend

Freitag, 24. Juli 2015

Pressemitteilung, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 24.07.2015.
Dialogforum Schiene Nord: Neubewertung der Lühmann-Variante

Nach Beschluss des Dialogforums Schiene Nord vom 17. Juli arbeitet nun eine Gruppe an der Optimierung der sogenannte „Alpha-Va­riante“, um ihr Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von derzeit 0,7 auf mindestens 1,0 zu verbessern. „Wir halten die Maßnahme so für wenig zielführend, da die Leistungsfähigkeit des Lühmann-Vor­schlags durch die Optimierung eher verschlechtert als verbessert wird und die Anwendung der BVU-Methodik nichts am Ranking der Varianten ändern wird. Viel wichtiger wäre, bei der Bewertung durch das Bundesverkehrsministerium auch die Berücksichtigung von Schienenpersonennahverkehr (SPNV) durchzusetzen“, kritisiert Hans-Christian Friedrichs, Landes­vorsitzender des VCD-Nieder­sachsen.

Der VCD hat nun in einem Schreiben an das Dialogforum Schiene Nord deutlich gemacht, dass selbst der Vollausbau nach Lühmann mit drei Gleisen zwischen Lüneburg und Uelzen bei weitem nicht den Bedarf für den Seehafenhinterlandverkehr decken kann. Bahn­experten gehen davon aus, dass der dreigleisige Ausbau maximal 400 Züge pro Tag, keinesfalls aber die von der BVU genannten 516 Züge bewältigen kann. „Die Alpha-Variante bliebe damit weit hinter den Erwartungen zurück oder würde bei einem notwendigen viergleisigen Ausbau von Ashausen über Lüneburg nach Uelzen wesentlich aufwendiger und teurer werden, von den zusätzlichen Belastungen der Anwohner und Fahrgäste ganz zu schweigen“, so Friedrichs. (weiterlesen…)

VCD nutzt Netzwerktreffen und fordert Bestands­schutz für die Schiene

Donnerstag, 10. Oktober 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, Hannover/Berlin, 10.10.2013

Niedersachsen startet Veranstaltungsreihe „Ross trifft Bär“ in Berlin VCD nutzt Netzwerktreffen und fordert Bestandsschutz für die Schiene Auftakt mit Weil und Lies: „Leistungsfähige Verkehrswege in Niedersachsen

Am 10. Oktober fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen in der Bundeshauptstadt das erste Netzwerktreffen „Ross trifft Bär“ mit Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olfaf Lies statt. Thema der Auftakt­veranstaltung war die Verkehrs­infrastruktur. Der VCD-Landesverband Niedersachsen nahm an der Veranstaltung teil und machte die Landesregierung auf die dringend notwendige Bestandssicherung von Eisenbahnstrecken aufmerksam.
(weiterlesen…)

Fahrplanwechsel an diesem Wochenende

Donnerstag, 06. Dezember 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 20/2012, Hannover 06.12.12
VCD: „Kleine Verbesserungen, keine großen Würfe!“ Kritik an Fahrpreiserhöhungen

Kleine Verbesserungen im bestehenden Bahnnetz, aber keine großen Würfe!“ Mit dieser Aussage bilanziert Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Änderungen im Bahn-Fahrplan an diesem Wochenende.

Auf den von Hamburg ausgehenden metronom-Linien nach Cux­haven, Bremen und Göttingen gibt es einige Ergänzungen im Angebot, neben einigen Zügen in Taktlücken vor allem spät abends, beziehungs­weise in den frühen Morgenstunden. Besonders positiv fällt dabei die Verschiebung der letzten metronom-Fahrt von Hamburg über Uelzen nach Hannover um eine Stunde auf. Statt um 20.57 Uhr verlässt der letzte metronom mit Anschluss nach Hannover den Hamburger Hauptbahnhof um 21.59 Uhr. „Besonders witzig finden wir den neuen Hinweis in den metronom-eigenen Fahrplan-Broschüren für stark ausgelastete Züge. Drei Sardinen zeigen jene Züge an, die in der Regel mehr als gut ausgelastet sind. Tages­touristen haben so die Möglichkeit, alternative und somit stressfreiere Fahrten einzuplanen.
(weiterlesen…)

Tödlicher Lkw-Unfall auf der B 191

Dienstag, 27. März 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen Pressemitteilung 5/2012, Hannover. , 27.03.12
VCD: „Das Maß ist voll – endlich reagieren und Güterverkehr auf die Bahn verlagern!“/Steigender Güterverkehr auf Bundesstraßen erhöht Unfallrisiken

Zwischen Uelzen und Dannenberg kam es am Abend des 26. März auf der B 191 zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Lkw. Dabei kam der An­hänger eines Bundeswehr-Lkw ins Schlingern und geriet auf die Gegen­fahr­bahn, wo er mit einem entgegenkommenden Lkw aus Mecklen­burg-Vorpom­mern kollidierte. Der Fahrer dieses Lkw kam von der Fahrbahn ab, prallte ge­gen einen Baum und verstarb dort. „Der tragische Unfall ist exemplarisch für die aktuelle Entwicklung. Deutlich mehr Baumunfälle und Ver­kehrstote im Nordosten des Landes verlangen nach Sofortmaßnahmen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Nieder­sachsen.
(weiterlesen…)

Landwirtschaftliche Produkte stärker per Bahn transportieren

Donnerstag, 15. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 18/2011, Hannover, 08.09.11
Zur einsetzenden Zuckerrüben-Saison

Die jetzt einsetzende Ernte von Zuckerrüben nimmt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass, den Transport von landwirtschaftlichen Produkten wieder stärker mit der umweltfreundlichen Bahn zu fordern. Alleine zur Zuckerfabrik in Uelzen rollen in den nächsten 134 Tagen ca. 2,45 Mio. Tonnen Zuckerrüben verteilt auf knapp 95.000 Lkw-Fuhren, ein Großteil davon über die B 4 aus Schleswig-Holstein. Das sind 880 Vierzigtonner am Tag und somit 36 pro Stunde. Zum Zuckerwerk Schladen südlich von Braunschweig sind täglich bis zu 600 Lkw unterwegs, ein Transport per Schiene findet seit Jahren nicht mehr statt.
(weiterlesen…)

Jetzt lehnt auch die erste betroffene Stadt die A 39 ab

Sonntag, 21. August 2011

Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs angemahnt

Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr fa­vorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehr­heit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Ver­kehrs­probleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transit­verkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.
(weiterlesen…)

VCD-Landesverband Niedersachsen: Jahres­haupt­versammlung fordert mehr Initiativen für Bahn­verkehr in der Fläche

Sonntag, 03. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 8/2011, Obernkirchen, 03.04.11
Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt

Ein deutliches höheres Engagement für einen umweltfreundlichen Schienen­verkehr auch in der Fläche forderten die Teilnehmer der Jahres­hauptversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­verband Niedersachsen, an diesem Wochenende. Der Ta­gungs­ort war mit Bedacht ausgewählt: die Versammlung fand statt im historischen Bahnhof Obernkirchen (Landkreis Schaum­burg). Dort engagiert sich unter anderem ein Förderkreis für die Reaktivierung der Bahnstrecke Rinteln – Stadthagen.

In Niedersachsen liegen derzeit zu viele Bahnstrecken ungenutzt brach, die mittelfristig für Personen- und Güterverkehre genutzt werden sollten. Insbesondere angesichts absehbar steigender Sprit­preise sei es heute wichtig, die noch vorhandene Infrastruktur zu sichern und nutzbar zu machen. Im Falle der Bahnlinie Rinteln – Stadt­hagen ist dies mit Unterstützung des VCD gelungen. In einem anderen konkreten Fall, der Bahnlinie Uelzen – Dannenberg, fordert der VCD in einer Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt, eine Freistellung für Bahnverkehr zurückzunehmen. Der VCD unterstützt dort unter anderem Initiativen der Stadt Uelzen und eines Infra­struktur­betreibers, notfalls rechtlich gegen die endgültige Schließung der Strecke vorzugehen.

Die Teilnehmer der Versammlung wählten Michael Frömming (Roten­burg/Wümme) wieder zum Landesvorsitzenden, seine Stell­vertreter sind Hans-Christian Friedrichs (Reppenstedt) und Harald Walsberg (Braunschweig). Auch Martin Zimmermann (Wolfen­büttel) als Schatz­meister und Claudia Schmidt (Lüneburg), Dr. Wolfgang Konukie­witz (Nordsode) und Wilfried Jankowski (Oldenburg) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

20 Jahre Wiedervereinigung und Schienenverkehr

Freitag, 23. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2009, 23.10.09, Hannover/Lüneburg
20 Jahre Deutsche Einheit/„Verkehrsprojekte noch lange nicht vollendet!“/Viele Bahnstrecken enden weiter an ehemaliger DDR-Grenze

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Einheit im Schienennetz noch lange nicht vollendet. Während das Straßennetz entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze vollständig wiederhergestellt und teilweise auch ausgebaut wurde, liegt die umweltfreundlichere Bahn-Infrastruktur zwischen Ost und West vielerorts brach“, be­klagt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landes­vor­sitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus Lüneburg, die Situation.

Nach der Wende wurde in Niedersachsen nur auf den drei Ver­bindungen Uelzen – Stendal, Vienenburg – Stapelburg und Walken­ried – Ellrich der Personen- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Von ehemals 70 bundesweiten Schienenverbindungen zwischen Ost und West sind bis heute nur sechs wieder hergestellt worden. Vor 20 Jahren in Niedersachsen diskutierte Lücken­schlüsse, zum Beispiel Jerxheim – Dedeleben oder Duderstadt – Teistungen, spielen in den Planungen der Landesregierung heute keine Rolle mehr. Schlimmer noch: Die Anschluss-Bahnstrecken wurden teilweise für den Neubau von Fernstraßen demontiert, so zum Beispiel im Verlauf der um­strittenen und kaum frequentierten A 38 Göttingen – Halle.
(weiterlesen…)

A 39-Eröffnung am 9. Januar: VCD will Rich­tungs­wechsel

Donnerstag, 08. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 8. Januar 2009
Autobahnneubau und Bahnstreckenrückbau/A 39-Weiterbau stoppen – Bahnstrecken erhalten

Am 9. Januar wird das letzte Teilstück der 18 km langen A 39 zwi­schen Braunschweig und dem Autobahnkreuz Wolfsburg eröffnet. Der 7 km lange Abschnitt hat mit 54,7 Mio. Euro knapp 30 Prozent mehr gekostet als geplant und ist mit gut neun Millionen Euro pro Kilo­meter einer der teuersten Autobahnabschnitte Nieder­sachsens. „Jetzt wird deutlich, was die Menschen weiter nördlich zwischen Wolfs­burg und Lüneburg bei einem Weiterbau der A 39 erwartet“, erklärt Hans-Christian Friedrichs vom Verkehrsclub Deutsch­land (VCD). „In der gleichen Region will die Bahn die Bahn­strecke zwischen Uelzen und Dannenberg verkaufen und wieder ein Stück um­welt­freundlicher Verkehrs­infrastruktur zu Grabe tragen. Das ist ein völlig inakzeptabler Vorgang!“, kritisiert Friedrichs.
(weiterlesen…)