Mit ‘Treibstoffverbrauch’ getaggte Artikel

VCD kritisiert: Motto der IAA entspricht nicht der Realität

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung, Berlin, 13. September 2011
Zukunft serienmäßig? Nur mit Spritspartechnik in Serie

Das Motto der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) lautet “Zukunft serienmäßig“, doch was zu sehen ist, entspricht nur stückweise dem wohl klingenden Leitspruch. Die Autohersteller setzen weiterhin auf Autokonzepte von vorgestern und verdienen ins­besondere mit den gängigen Luxuslimousinen, die einen enormen Sprit­verbrauch aufweisen Rekordsummen. Das entspricht dem Gegenteil von zukunftsfähig kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD.

Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD): “Die Einführung von Zukunftstechnologien wurde in Deutschland völlig verschlafen. Während Toyota und Honda die Hybridisierung bereits bei Kleinwagen einführen, finden wir den Hybrid­antrieb bei deutschen Herstellern ausschließlich unter den Luxus­limousinen.“ Damit werden laut Lottsiepen lediglich die Sprit­schlucker im Normtest unter zehn Liter Verbrauch gebracht. “Allein der Bau der effizientesten und schnellsten Pkw im sogenannten Premium­segment reicht aber nicht aus, um gegenüber der Konkurrenz aus Asien zu bestehen.
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Deutsche Autoindustrie feiert CO2-Minderung bei Neufahrzeugen

Mittwoch, 02. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 07/11 – Berlin, 02.02.11
VCD: VDA spielt virtuos mit Zahlen

Anlässlich der heute vom Verband der Automobilindustrie (VDA) ver­kündeten CO2-Minderungszahlen bei Neufahrzeugen für 2010 be­scheinigt der ökologische Verkehrsclub VCD dem VDA-Präsi­den­ten Matthias Wissmann einen virtuosen Umgang mit Zahlen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die deut­sche Automobilindustrie feiert sich selbst für Erfolge bei der CO2-Minderung, die sie bereits vor Jahren kontinuierlich hätte erreichen können und müssen. 1998 verpflichtete sie sich im Chor der europäischen Autobauer, den CO2-Ausstoß der Neuwagen bis 2008 auf 140 Gramm je Kilometer zu senken, um so einen ver­pflich­tenden europaweiten Grenzwert auszuhebeln. Dann fiel sie in einen zehn Jahre währenden Tiefschlaf, so dass die CO2-Emissionen ihrer Neufahrzeuge 2008 mehr als 20 Gramm über dem Ziel der Selbstverpflichtung lagen. Auch 2010 sind die deutschen Autobauer mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 152,4 Gramm je Kilometer für die von ihnen verkauften Neuwagen weit davon entfernt. Hier hat die Industrie kläglich versagt.
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Spritpreise – VCD gibt Spritspartipps und rät zum Umsteigen

Donnerstag, 09. September 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 13/10 – Berlin, 09.09.10

Wer weniger Sprit verbraucht oder auf klimaschonende Alternativen setzt, entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geld­beutel. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD hin. Allein durch eine spritsparende Fahrweise lasse sich der Kraft­stoff­verbrauch um bis zu 30 Prozent senken – was leicht eine Ein­sparung von mehreren hundert Euro im Jahr bedeuten könne.

Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent sogar kürzer als ein Kilometer. Dabei sei gerade auf Kurzstrecken der Spritverbrauch mit bis zu 35 Liter pro 100 Kilometer auf den ersten paar hundert Metern besonders hoch, da der Motor noch kalt ist. Gleichzeitig seien das Ent­fernungen, die man ohne Zeitverlust gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zurücklegen könne. Der VCD rät daher, für diese Wege das Auto stehenzulassen.
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Verbrauchslabel für Pkw

Montag, 10. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 40/10 – Berlin, 10.05.10
Geplante Kennzeichnung nicht im Sinne des Klimaschutzes

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den Vorschlag der Bundesregierung zum CO2-Label für Pkw scharf. Zwar sei eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung für Pkw, die sich wie etwa bei Kühlschränken an einer Farbskala orientiert und wie sie der VCD seit 2003 fordert, zu begrüßen. Das geplante Label sei in der aus­gehandelten Form jedoch ökologisch nicht zielführend.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Kennzeichnung, so wie sie jetzt geplant ist, ist ökologisch kontraproduktiv, denn sie be­vorzugt Fahrzeuge mit einem hohen Gewicht. Zwar ist es durchaus möglich, die Größe und die Nutzungsmöglichkeiten eines Pkw zu berücksichtigen, aber hier werden schwere Fahrzeuge extrem gepusht. In Geheimverhandlungen zwischen Bundes­wirtschafts­ministerium und den deutschen Autoherstellern wurde so ein Kompromiss erzielt, der vor allem darauf abzielt, neuen schweren Nobelkarossen ein grünes Mäntelchen um­zu­hängen.
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VCD Auto-Umweltliste 2009/2010

Dienstag, 18. August 2009

VCD Pressemitteilung 62/09 – Berlin, 18.08.09
Toyota vor Honda auf dem Siegertreppchen / CO2-Ausstoß insgesamt gesunken / VCD feiert 20 Jahre VCD Auto-Umweltliste

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute in Berlin die Ergebnisse seiner zwanzigsten VCD Auto-Umweltliste vorgestellt.

VCD Auto-Umweltliste 2009/2010

VCD Auto-Umweltliste 2009/2010

Gewinner des umfassendsten Öko-Rankings für Pkw ist der neue Toyota Prius Hybrid, der als erster mit Benzin betriebener Pkw einen Verbrauch von unter vier Litern erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Toyota den CO2-Ausstoß von 104 auf 89 Gramm pro Kilometer senken. Auch den zweiten Platz sichert sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Die Bronze-Medaille der Top-Ten holt sich der Honda Insight Hybrid, der in der Kompaktklasse zudem Platz eins belegt. Klimabester ist der smart fortwo coupé cdi, der 88 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt.

Insgesamt gebe es in diesem Jahr aus Umweltsicht mehr akzeptable Fahrzeuge als je zuvor. Gewinner der Auto-Umweltliste seien eindeutig die Hybridfahrzeuge, von denen erstmals drei unter den Top-Ten stünden. Auch moderne Kleinfahrzeuge schnitten bei der Umweltbewertung überdurchschnittlich gut ab. Bei den 7-Sitzern würden vor allem die Erdgasfahrzeuge punkten. Der VCD hat wieder über 350 aktuelle Pkw-Modelle bewertet – nach der Klimabelastung durch CO2 sowie nach der Belastung des Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe.
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Für einen grüneren Fuhrpark

Dienstag, 04. August 2009

VCD Pressemitteilung 60/09 – Berlin, 04.08.09
VCD hilft Unternehmen, Kraftstoffverbrauch zu senken, Kosten zu sparen und Umwelt zu entlasten

Steigende Kraftstoffkosten und zunehmende Fahrtbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß stellen Unternehmen mit eigenem Fuhrpark vor große Herausforderungen. Im Rahmen sei­nes neuen Projekts “Grüne Flotte im Betrieb“ zeigt der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Möglich­keiten auf, wie Unternehmen ihren Kraftstoffverbrauch reduzieren und den Schad­stoffausstoß ihrer Fahrzeugflotte verringern können. Dabei sollen gezielt kleine und mittlere Unternehmen beraten werden, denen meistens das Wissen über mög­liche Alternativen, häufig aber auch die Zeit fehlt, sich im Tages­geschäft damit zu beschäftigen.
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Standort des Frankfurter Flughafens auf Dauer nicht zu halten

Mittwoch, 15. Oktober 2008

VCD Hessen, Pressemitteilung 40/2008, 15. Oktober 2008

Der Frankfurter Flughafen ist nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutsch­land (VCD) am heutigen Standort nicht zukunftsfähig. „Die An­for­derungen des Klimaschutzes werden zu kleineren und lauteren Maschinen führen“, erklärte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Hessen. „Zusätzlicher Lärm aber ist den Men­schen im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet nicht zu­zu­mu­ten.“ Er verwies auf das Beispiel London, wo der konservative Bür­ger­meister Boris Johnson ernsthaft darüber nachdenke, zum Schutz der Bevölkerung den Flughafen Heathrow zu verlegen. In Frank­furt dagegen soll der Flughafen sogar noch ausgebaut werden. „Das wird eine riesige Fehlinvestition“, prognostiziert Geiß.

Denn die Anforderungen des Klimaschutzes werden auch vor dem Flug­verkehr nicht halt machen, ist der VCD überzeugt. Die Luftfahrt trage derzeit rund neun Prozent zur fortschreitenden Erderwärmung bei, Tendenz steigend. Deshalb werde zum Beispiel mit dem EU-Pro­jekt „Clean Sky“ nach Wegen gesucht, eine Halbierung der Klima­emissionen des Flugverkehrs zu erreichen. Schon jetzt zeichne sich ab, dass künftige klimafreundlichere Flugzeuge aufgrund der Leicht­bau­weise und geringerer Flügelspannweite zu klein für die bisherige Dreh­scheiben­funktion sein werden. Auf Langstrecken würden wegen der geringeren Kapazitäten der Maschinen Punkt-zu-Punkt-Verkehre dominieren. „Über­dimensionierte Großflughäfen sind deshalb ebenso überflüssig wie immer längere Landebahnen“, erklärte Geiß. Darüber hinaus sei absehbar, dass herkömmliche Düsen­flug­zeuge wegen ihres hohen Treibstoffverbrauchs bald ausdient haben. Die sparsamen Triebwerke mit Propellern oder offenen Turbinen seien aufgrund ihrer Bauweise aber viel zu laut für einen dicht besiedelten Ballungsraum. Geiß: „Nicht nur der Ausbau, auch der Standort Frankfurt ist jetzt in Frage gestellt.

Energiesparen – ein Plus für Geldbeutel und Klima

Dienstag, 09. September 2008

Service-Pressemitteilung 06/2008, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 9. September 2008
Verkehrsclub informiert am 13. und 14. September beim Energietag Baden-Württemberg zum Thema Energiesparen im Verkehr

Wie funktioniert eine solare Kühlung und warum brauchen Häuser einen Energiepass – Antworten auf diese und andere Fragen er­hal­ten Verbraucher beim zweiten Energietag in Baden-Württem­berg. Denn am 13. und 14. September dreht sich im Ländle alles rund um das Thema Energie und Energiesparen. Als gute Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger im Land, sich umfassend von Fachleuten vor Ort informieren und beraten zu lassen, begrüßt der Verkehrs- und Verbraucherclub Deutschland (VCD) e.V. die Veranstaltung des Wirtschafts- und Umweltministeriums unter Schirm­herrschaft von Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

Sparen bedeutet in diesem Fall nicht auf etwas verzichten müs­sen, sondern einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig das eigene Portemonnaie zu schonen“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD. Wie das aussehen kann, er­läutert Lieb am Beispiel Auto: “Niedrigtourig, also immer im höchst­möglichen Gang zu fahren, spart bis zu 30 Prozent Benzin, schont den Motor und vermindert die Lärmemissionen für die Anwohner. Auch die Wahl eines leisen, sauberen Autos mit geringem Treibstoffverbrauch trägt zu einer besseren Klima- und Umwelt­bilanz bei.
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Ex-Shell-Chef fordert Verbot von Spritfressern

Dienstag, 05. Februar 2008

BBC hat ein interessantes Interview mit dem früheren Shell-Chef, Sir Mark Moody-Stuart veröffentlicht, Heise.de hat eine deutschsprachige Zusammenfassung veröffentlicht.

Moody-Stuart fordert, das der maximale Treib­stoff­verbrauch für Neufahrzeuge gesetzlich auf 8l/100km begrenzt werden soll.

Für besonders interessant halte ich seine Einschätzung der Automobil­industrie:

Aufgrund seiner Erfahrung in diesen Führungs­positionen zeigte sich Sir Mark davon überzeugt, dass es Autoindustrie gerade dann gelingen werde, sparsame Fahrzeuge zu entwickeln, wenn eine strikte Gesetzgebung dies vorgebe. In dem Zeitungs­bericht zog der Manager eine Parallele zur Einführung von Katalysatoren in den 1980er Jahren. Die damals in der Autoindustrie geäußerte Befürchtung, ein Kat-Zwang ziehe eine Explosion der Autopreise nach sich, habe sich als haltlos erwiesen.