Mit ‘Treibstoff’ getaggte Artikel

Agrosprit: E10 bringt vor allem Sonderprofite für Ölkonzerne

Donnerstag, 24. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 17/11 – Berlin, 24.02.11
VCD: E10 bringt vor allem Sonderprofite für Ölkonzerne

An immer mehr Tankstellen wird derzeit Kraftstoff mit einem Etha­nol­anteil von bis zu zehn Prozent – das sogenannte E10 – ein­geführt. Nach Vorgaben der EU müssen alle Mitgliedsstaaten bis 2020 zehn Prozent des Energiebedarfs im Verkehrsbereich aus erneuer­baren Energien decken und dies in nationalen Aktionsplänen fest­schreiben. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert in diesem Zusammen­hang, dass statt der Umwelt die Ölkonzerne profitieren würden; die Zeche zahlten die Autofahrer.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Agrokraftstoffe sind nicht per se klimaschonend. Autos stoßen damit zwar nur die Men­ge CO2 aus, die die Pflanzen zuvor gebunden haben, zusätz­liche Emissionen entstehen aber durch den Anbau und insbesondere durch die indirekte Landnutzungsänderung. Dabei werden Ener­gie­pflanzen auf Flächen angebaut, die bisher dem Anbau von Futter- und Lebensmitteln dienen. Zur Nahrungs- und Futter­mittel­produktion werden dann andere Gebiete in Agrarland umgewandelt – darunter sensible Ökosysteme. Eine aktuelle Studie im Auftrag eines breiten Bündnisses von europäischen Umwelt- und Entwicklungs­organisationen, dem mit T&E auch der europäische Dachverband des VCD angehört, belegt ganz klar: Die meisten Agrokraftstoffe haben unter Einbeziehung der indirekten Land­nutzungs­änderungen sogar eine deutlich schlechtere Klimabilanz als der herkömmlichen fossile Sprit, den sie ersetzen sollen.
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VCD-Service: Verbraucherzentralen und VCD starten bundesweite Spritsparaktion

Freitag, 17. Juli 2009

Servicepressemitteilung 13/09 – Berlin, 17.07.2009
Aktion “Sprit sparen” für Geldbeutel und Klima

Verbraucherzentralen und VCD starten bundesweite Sprit­sparaktion – Kampagne gibt Autofahrern Spritspartipps

Wie Autofahrer bis zu 30 Prozent Kraftstoff sparen und damit zum Klimaschutz beitragen können, darüber informieren ab Montag die Verbraucherzentralen und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). An Straßen, Rastplätzen oder Ausflugszielen informieren Teams der Kampagne “für mich. für dich. fürs klima.” des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) Autofahrer, wie sie mit einfachen Tricks Sprit, CO2 und Geld sparen können.

Von den knapp 170 Millionen Tonnen CO2, die der gesamte Ver­kehrs­sektor pro Jahr verantwortet, gehen über die Hälfte auf das Konto der 41 Millionen in Deutsch­land zugelassenen Pkw. “Wenn nur ein Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland alle Spritspartipps beherzigt und ihren Kraft­stoff­verbrauch um 30 Prozent reduziert, würden pro Jahr knapp 265.000 Tonnen CO2 eingespart“, sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen.
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VCD zum Tag der Umwelt: Auto stehen lassen und Radfahren, zu Fuß gehen oder ÖPNV nutzen!

Donnerstag, 04. Juni 2009

VCD Servicepressemitteilung 09/09 – Berlin, 04.06.09

Anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt am 5. Juni ruft der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dazu auf, das eigene Auto stehen zu lassen und stattdessen entweder zu Fuß zu gehen oder aufs Rad, den Bus oder die Bahn umzusteigen. In Deutschland sei der Pkw-Verkehr mit jährlich mehr als 85 Millionen Tonnen CO2 für rund 10 Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich. 80 Prozent der in Deutschland gefahrenen Kilometer würden mit dem Pkw oder dem Motorrad zurückgelegt und nur 20 Prozent mit anderen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn. Allerdings sei die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent seien sogar kürzer als ein Kilometer. Ein kalter Motor brauche aber allein für die ersten drei Kilometer meist knapp einen Liter Kraftstoff. Dabei seien gerade diese kurzen Strecken optimal, um sie zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen.
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Flughafen Frankfurt

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Pressemitteilung 47/2008, VCD Hessen, 18.12.2008
VCD: Sinkende Passagierzahlen stellen Flughafenausbau in Frage – Luftfahrt weltweit im Umbruch

Der anhaltende Rückgang der Passagierzahlen am Frankfurter Flug­hafen stellt nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) den ökonomischen Sinn einer neuen Landebahn zunehmend in Frage. „Der Einbruch ist weniger eine konjunkturelle denn eine struk­tu­rel­le Schwäche“, sagte Werner Geiß, Luftverkehrsexperte des VCD Hes­sen. „Die Finanzkrise war wohl Auslöser, aber nicht allein Ur­sa­che.“ Der Umwelt- und Verbraucher­verband fordert, statt in den Flug­hafen in den Schienenverkehr zu investieren. Das diene nicht nur dem Klimaschutz, sondern schaffe auch mehr Arbeits­plätze.

Wegen weltweiter Entwicklungen wird sich nach Einschätzung des VCD der Flugverkehr grundlegend verändern. Geiß verweist auf den No­bel­preisträger Paul Krugmann, der den billigen Verkehr als Grund für einen ineffizienten, ausufernden globalen Handel ansieht, der selbst nach einer wirtschaftlichen Erholung nicht wieder den frü­he­ren Umfang erreichen dürfte. (weiterlesen…)

Umweltverbände protestieren vor Bundestag

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Gemeinsame Pressemitteilung Verkehrsclub Deutsch­land, NABU, BUND, WWF Deutschland, Berlin, 4.12.08
“Sparautos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!”

Gegen die geplante Kfz-Steuerbefreiung von Neuwagen und den ab­geschwächten CO2-Grenzwert für Pkw protestierten heute Umwelt­verbände vor dem Deutschen Bundestag. Unter dem Motto “Spar­autos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!” stellten der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrs­club Deutsch­land e.V. (VCD) und die Umweltstiftung WWF Deutsch­land stell­vertretend für alle Pkw mit hohem und niedrigen Verbrauch einen VW Touareg und einen VW Golf BlueMotion auf. Öl­fässer symbolisierten den Verbrauchs­unterschied zwischen beiden Fahr­zeu­gen. Die Umwelt­verbände forderten Bundestag und Bundes­regierung auf, Anreize zum Bau spritsparender Modelle zu schaffen. Anlass der Aktion ist die heutige Entscheidung des Bundes­tags zum Kon­junk­tur­progamm sowie die Regierungserklärung von Bundes­kanzlerin Angela Merkel zum EU-Klimapaket.
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Energiesparen – ein Plus für Geldbeutel und Klima

Dienstag, 09. September 2008

Service-Pressemitteilung 06/2008, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 9. September 2008
Verkehrsclub informiert am 13. und 14. September beim Energietag Baden-Württemberg zum Thema Energiesparen im Verkehr

Wie funktioniert eine solare Kühlung und warum brauchen Häuser einen Energiepass – Antworten auf diese und andere Fragen er­hal­ten Verbraucher beim zweiten Energietag in Baden-Württem­berg. Denn am 13. und 14. September dreht sich im Ländle alles rund um das Thema Energie und Energiesparen. Als gute Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger im Land, sich umfassend von Fachleuten vor Ort informieren und beraten zu lassen, begrüßt der Verkehrs- und Verbraucherclub Deutschland (VCD) e.V. die Veranstaltung des Wirtschafts- und Umweltministeriums unter Schirm­herrschaft von Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

Sparen bedeutet in diesem Fall nicht auf etwas verzichten müs­sen, sondern einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig das eigene Portemonnaie zu schonen“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD. Wie das aussehen kann, er­läutert Lieb am Beispiel Auto: “Niedrigtourig, also immer im höchst­möglichen Gang zu fahren, spart bis zu 30 Prozent Benzin, schont den Motor und vermindert die Lärmemissionen für die Anwohner. Auch die Wahl eines leisen, sauberen Autos mit geringem Treibstoffverbrauch trägt zu einer besseren Klima- und Umwelt­bilanz bei.
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Fahrten vermeiden und Sprit sparen

Donnerstag, 05. Juni 2008

Pressemitteilung 25/2008, VCD Hessen, Kassel, 5. Juni 2008

Immer neue Rekordstände bei den Benzin- und Dieselpreisen werden zunehmend zum Problem für die Autofahrer. Der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat verschiedene Hin­weise parat, die den Betroffenen weiterhelfen können. Wichtig sei es vor allem, das eigene Verkehrsverhalten zu überdenken. Ein Ziel müsse hierbei die Vermeidung überflüssiger Fahrten sein. Zudem offeriert der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub eine Broschüre mit konkreten Spritspartipps, die dazu beitragen könnten den Verbrauch bei den unvermeidlichen Fahrten um bis zu 30 Prozent zu senken.
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Gabriel stellt Beimischungsquote von Ethanol in Frage

Mittwoch, 02. April 2008

VCD-Pressemitteilung 20/08 – Berlin, 2. April 2008
Täuschungsmanöver von Industrie und Regierung fliegt auf / VCD: Keine Anrechnung von Agrosprit beim CO2-Grenzwert!

Angesichts der anhaltenden Unklarheiten über die Verträglichkeit von Ethanol aus Agrarprodukten im Pkw-Treibstoff bekräftigt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) seine Forderung, Agrokraftstoffe beim künftigen CO2-Grenzwert für Neufahrzeuge auf keinen Fall anzu­rech­nen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte gestern in einem Zeitungsinterview angekündigt, die Verordnung zur Beimischung von zehn Prozent Agrokraftstoffen zum herkömmlichen Sprit auszusetzen, falls mehr als eine Million Altautos dieses Gemisch nicht ver­trügen.

Es sind viel zu viele Minus- und Fragezeichen, die sich um den Treibstoff vom Acker sammeln: ökologische und soziale Folgeprobleme bei der Pro­duktion, meist nur geringe Vorteile in der Klimabilanz gegenüber her­kömm­lichem Kraftstoff und keine klaren Aussagen der Autoindustrie über die Verträglichkeit von Ethanol in älteren Fahrzeugen. Das sind ausreichend Gründe für die Bundesregierung, sich jetzt von der so­genann­ten Bio­kraft­stoff­strategie zu verabschieden. Zudem muss auch die EU bei der Ausgestaltung ihrer Verordnung über den CO2-Grenzwert entsprechende Konsequenzen ziehen“, erklärt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand.
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VCD gibt Antworten auf steigende Spritpreise

Mittwoch, 19. März 2008

VCD-Servicepressemitteilung 05/08 – Berlin, 19.03.08
Umsteigen und spritsparendes Fahren schonen Umwelt und Geldbeutel

Nach der Abschwächung in den Wintermonaten steigen die Kraftstoffpreise pünktlich zu den Osterfeiertagen erneut an. Damit folgen sie dem Muster der vergangenen Jahre und füllen die Kassen der Mineralölkonzerne, die bereits 2007 Rekordgewinne einfahren konnten. Darauf macht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in Berlin aufmerksam. “Die Ölmultis erwirtschaften ihren Profit auf dem Rücken der Verbraucher“, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand. “2007 erzielte Exxon (Esso) mit 40,6 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn eines US-Unternehmens aller Zeiten. Und pünktlich zu den Feiertagen setzen die Ölfirmen trotzdem noch einen drauf und treiben die Spritpreise auf neue Rekordhöhen.

Doch wie viel Geld in den Tank wandert, können Autofahrer zum Teil selbst bestimmen. (weiterlesen…)