Mit ‘Treibhausgas’ getaggte Artikel

Zur heutigen Vorstellung des Konjunktur­programms

Mittwoch, 05. November 2008

VCD-Pressemitteilung 75/2008 – Berlin, 5.11.2008
Bundesregierung hält an Aussetzung der Kfz-Steuer fest / VCD: Förderung für Spritfresser führt Klima­schutz­be­kennt­nisse ad absurdum

Nach den Ergebnissen der heutigen Kabinettsitzung zum Kon­junk­tur­programm will die Bundesregierung trotz massiver Kritik an dem Be­schluss festhalten, die Kfz-Steuer für alle Neuwagen für mindestens ein Jahr auszusetzen. Die Forderung nach ökologischen Lenkungs­effekten weist die Bundesregierung dabei explizit zurück. So sollen Ver­brauch bzw. Treibhausgasausstoß der Fahrzeuge für die Steuer­ermäßigung keine Rolle spielen.

Das ist eine reine Finanzspritze für die Autoindustrie, die jedes Be­kennt­nis zum Klimaschutz ad absurdum führt“, kritisiert Gerd Lott­siepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. Mit dem Steuer­geschenk werde in erster Linie der Absatz von Spritfressern gefördert, die höhere Steuersätze haben. Ein notwendiges Um­steuern in der Modellpolitik der Hersteller werde so weiter auf die lange Bank geschoben. Lottsiepen: “Jetzt sind die Ländern auf­ge­fordert, diesen kurzsichtigen Unsinn zu stoppen!

Die Absurdität des Regierungsvorschlags werde deutlich, wenn man einige Beispiele betrachte. So würde beispielsweise ein an die 80000 Euro teurer Geländewagen wie der VW-Touareg mit gut 1500 Euro subventioniert. Aber auch einfache Dieselfahrzeuge ohne ge­regelten Partikelfilter würden von der Vergünstigung profitieren. So würde ein Jahr Steuerfreiheit für einen rund 11000 Euro teuren Dacia Logan immerhin 230 Euro Ersparnis bringen. Die geringste För­de­rung erhielten dagegen moderne kleinvolumige Benziner wie der Toyota Aygo oder der Opel Corsa 1.0. Für sie betrage die Steuer­entlastung nach den derzeitigen Plänen lediglich 135 Euro.

Regierung will Steuer für alle Neuwagen aussetzen

Donnerstag, 30. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 74/08 – Berlin, 30.10.08
VCD verurteilt geplante Steuergeschenke für Autoindustrie: Keine Lenkungswirkung für den Klimaschutz

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) verurteilt die Pläne der Bundes­regierung, Neuwagen generell für mindestens ein Jahr von der Kfz-Steuer zu befreien. Damit würden Autokäufer belohnt, un­ab­hängig davon, wie viel das neue Auto verbraucht und wie viel Treib­haus­gase es ausstößt. “Das hat mit Umwelt-, Klima- und Re­ssour­cen­schutz nicht das Geringste zu tun!“, empört sich Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender und fordert: “Wenn die Regierung noch irgendetwas auf ihre eigenen Klima­schutz­versprechen gibt, muss sie die Steuerbefreiung an einen Treib­haus­gasausstoß von maximal 120 Gramm CO2 pro Kilometer koppeln. Außerdem müssen dann auch Nutzer öffentlicher Verkehrs­mittel mindestens in gleicher Höhe belohnt werden. Denn die sind die eigentlichen Klimaschützer!
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Druck der Umweltverbände zeigt Wirkung

Donnerstag, 25. September 2008

VCD-Pressemitteilung 65/08 – Berlin, 25.09.08
EU-Umweltausschuss nährt Hoffnung für Klima- und Ver­braucherschutz durch CO2-Grenzwert für Neuwagen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die heutige Ent­schei­dung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zum CO2-Grenzwert. Anders als im Vorfeld befürchtet habe sich das federführende Gremium im Gesetzgebungsverfahren gegen den In­du­strie­ausschuss gestellt und den Kommissionsentwurf weit­gehend unterstützt. “Die heutige Entscheidung lässt hoffen, dass am Ende beim CO2-Grenzwert doch noch eine Regelung heraus­kommt, die tatsächlich dazu beiträgt, den Treib­haus­gas­ausstoß von Neuwagen bis 2012 zu senken“, konstatiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
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Verhandlungen zum CO2-Grenzwert für Pkw in Brüssel

Donnerstag, 18. September 2008

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, DUH und Greenpeace, Berlin 18. September 2008
VCD, DUH und Greenpeace warnen vor Desaster beim Klima- und Verbraucherschutz/Politiker müssen wirksamen CO2-Grenzwert gegen Autolobby durchsetzen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace befürchten ein Desaster für den Klima- und Ver­braucherschutz der EU. Bei den aktuellen Verhandlungen über einen europaweiten CO2-Grenzwert für Pkw zeichne sich ein voll­ständiges Einknicken der Politik vor den Interessen der Autolobby ab. Damit würde eine erhebliche Verbrauchsminderung bei Neuwagen um weitere Jahre verzögert und die Entlastung des Klimas von Treibhausgasen aus dem Straßen­verkehr verhindert. Auch die Autofahrer hätten das Nachsehen, da hoher Verbrauch bei steigenden Spritpreisen automatisch hohe Kosten an der Tankstelle zur Folge hätte.

Das wäre ein Skandal. Die Autoindustrie hat bis heute eine ge­setzliche Begrenzung des Treibhausgasausstoßes von Neuwagen mit aller Macht verhindert. Sie senkt den Verbrauch viel zu lang­sam und ignoriert ihre Verantwortung für den Klimaschutz“, kritisiert Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. (weiterlesen…)

VCD Auto-Umweltliste 2008/2009

Mittwoch, 20. August 2008

VCD-Pressemitteilung 54/2008 – Berlin, 20. August 2008
Zweimal Gold für Toyota / deutsche Hersteller dominieren Kompaktklasse / Bundesregierung blockiert CO2-Grenzwert und verteuert damit Autofahren

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute in Berlin die Er­geb­nisse der VCD Auto-Umweltliste 2008/2009 vorgestellt. Darin bewertet der Umwelt- und Verbraucherverband bereits zum 19. Mal über 350 aktuelle Pkw-Modelle aus Umweltsicht. Gewinner des umfassendsten Öko-Rankings für Pkw ist der Toyota Prius, der sich dank Hybridtechnik durch niedrigen Verbrauch sowie durch gute Lärm- und Schadstoffwerte auszeichnet. Er macht das Rennen knapp vor dem Vorjahressieger Honda Civic Hybrid. Den dritten Platz teilen sich vier punkt­gleiche Fahrzeuge:

  • Citroën C1 1.0 Advance,
  • Daihatsu Cuore 1.0,
  • Peugeot 107 Petit Filou 70 und
  • Toyota AYGO 1.0.

Die aktuelle VCD Auto-Umweltliste zeigt, dass viele Fahrzeuge auf dem Markt sind, die einen akzeptablen Verbrauch haben und bei Lärm und Schadstoffen gut abschneiden. Autokäufer haben also die Wahl, wenn sie umweltschonend und sparsam unterwegs sein wollen“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vor­stand die Ergebnisse. Insgesamt erhalten 80 Autos eine positive Umwelt­empfehlung vom VCD.
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Greenwashing für Fortgeschrittene

Mittwoch, 02. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 46/08 – Berlin, 2. Juli 2008
Zur Halbjahresbilanz des VDA

Bei der heute in Berlin vorgelegten Halbjahresbilanz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) gibt sich die Branche nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD völlig zu Unrecht einen grünen Anstrich. VDA-Präsident Matthias Wissmann habe die großen Versäumnisse und Widerstände der Autokonzerne beim Thema Klimaschutz völlig ausgeklammert und stattdessen eine Werbe­offensive für sparsame Modelle unter dem Motto »Umwelt-Auto­sommer« als Beleg für das Öko-Engagement der Autoindustrie angeführt. “Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, erklärt dazu Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. “Bisher sind spritsparende und damit klimaschonende Fahrzeuge bei den meisten Herstellern lediglich Nischenmodelle. Die Masse der ver­kauften Autos verbraucht dagegen nach wie vor viel zu viel Sprit.
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EU-Kompromiss zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel

Freitag, 27. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 44/08 – Berlin, 27. Juni 2008
VCD begrüßt Entscheidung / weitere Maßnahmen gegen steigende Klimabelastung durchs Fliegen unabdingbar

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt ausdrücklich, dass nun endlich auch der Flugverkehr in den europäischen Emissions­handel einbezogen werden soll. Gleichzeitig fordert der ökologisch orientierte Verband eine deutliche Verschärfung des heute von Europarat, EU-Parlament und Europäischer Kommission aus­gehandelten Kompromisses und mahnt weitere Maßnahmen zum Klimaschutz an.
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Bundesregierung feige beim Klimaschutz im Verkehr

Mittwoch, 18. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 42/08 – Berlin, 18. Juni 2008
Klima- und Energiepaket, Teil 2, VCD fordert Dienst­wagen­besteuerung nach CO2

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) wirft der Bundesregierung Feigheit beim Klimaschutz im Verkehrsbereich vor. Auch im zweiten Teil ihres Klima- und Energiepaketes, das heute im Bundeskabinett verabschiedet wurde, fehlten wirksame Maßnahmen für mehr Klima­schutz im Verkehr. Wichtige Projekte wie die Umstellung der Kfz-Steuer auf den Ausstoß des Treibhausgases CO2 oder die Änderung der Dienstwagenbesteuerung seien von der Tagesordnung genommen oder gar nicht erst draufgesetzt worden. Zudem blockiere die deutsche Regierung in Brüssel einen wirksamen CO2-Grenzwert für Neuwagen. Damit sei die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimaschutzstrategie in Frage gestellt.
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fairkehr-Titelthema »CO2-Ausgleich«

Freitag, 13. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 41/08 – Berlin, 13. Juni 2008
Klimaabgaben: Welt retten oder Gewissen reinwaschen?

Online den Urlaubsflieger buchen, gleich noch auf den Link zu »atmosfair« klicken – schon ist der schädliche CO2-Ausstoß ausgeglichen und das Klima mit ein paar Euro gerettet. Oder doch nicht? Mit Hilfe freiwilliger Klimaabgaben, scheint es, kann heute jeder »klimaneutral« fliegen, Pakete verschicken oder Feste feiern. Damit solche Kompensationen aber nicht zum reinen Ablasshandel werden, mit dem das schlechte Umweltgewissen beruhigt wird, müssen deren Anbieter hohe Qualitätsstandards erfüllen, wie der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr aufzeigt.
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Zu erneuter Meldung über Kfz-Steuer-Einigung und CO2-Grenzwert

Montag, 09. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 37/2008 – Berlin, 9. Juni 2008
Neue Kfz-Steuer noch in weiter Ferne und ohne Klimaschutzwirkung / Merkel muss heute bei Frankreich-Treffen Widerstand gegen CO2-Grenzwerte aufgeben

Die erneute Meldung über eine angebliche Einigung der Bundes­regierung zur Kfz-Steuerreform verursacht bei den Experten des umwelt­orientierten Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) in­zwischen nur noch Kopfschütteln und Schulterzucken. Auch die wieder­holte Behauptung, die neue Kfz-Steuer komme bald, könne nicht vom offensichtlichen Versagen der großen Koalition in diesem wie in weiteren Punkten des Klimaschutzpaketes im Bereich Verkehr ablenken. Ein konkreter Starttermin für die überfällige Reform der Kfz-Steuer sei nach wie vor nicht abzusehen, es gebe lediglich eine Ab­sichts­bekundung für 2010. Zudem machten die genannten Eck­punkte jede Hoffnung auf eine Lenkungswirkung für mehr Klima­schutz und Ressourcenschonung zunichte.
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