Mit ‘Treibhausgas’ getaggte Artikel

Wählen GEHEN: Für eine nachhaltige Mobilität!

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation VCD Nordost, Berlin, 14.09.2011

Der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD (VCD Nordost) ruft anlässlich der am kommenden Sonntag stattfindenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordneten­versammlungen alle Wählerinnen und Wähler auf, an diesem Tag Auto und Motorrad stehen zu lassen und stattdessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Spritverbrauch und damit weniger Treib­hausgas CO2, weniger Schadstoffe und weniger Lärm für Berlin.
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Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung des VCD und der DUH, Frankfurt am Main, 14. September 2011.

Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei An­trägen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Ver­zögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Sprit­mehrverbrauch durch Autoklimaanlagen

Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Auto­klima­anlagen eindämmen will. Dabei geht es vor allem um Zeitgewinn. Obwohl sie nach EU-Recht verpflichtet sind, alle neuen Modelle seit 2011 mit einem klimafreundlicheren Kältemittel zu befüllen, beantragten die Autohersteller bis heute europaweit ganze zwei Typzulassungen für neue Fahrzeugtypen mit 1234yf. Unter Missachtung der eindeutigen Rechtsvorschrift berufen sich die Autobauer auf angeblich in Vorjahren auf Vorrat genehmigte Typzulassungen. Mit diesem Trick sollen neue Fahrzeugtypen bis ins Jahr 2017 weiter mit dem bisherigen Klimakiller-Kältemittel R134a ausgeliefert werden. Dies geht aus Antworten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auf entsprechende DUH-Anfragen in den letzten Wochen und Monaten hervor, über die die Umwelt- und Verbraucherschutz-organisation heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bei der IAA in Frankfurt berichtete.
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Tempolimit-Debatte – VCD plädiert für Klima­schutz und Verkehrssicherheit

Donnerstag, 10. März 2011

VCD-Pressemitteilung 25/11 – Berlin, 10.03.11

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die neu entflammte Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen. Mehr Klimaschutz, höhere Verkehrssicherheit und ein besserer Verkehrsfluss seien gute Gründe, die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sprächen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Um den Ausstoß von klima­schädlichem CO2 bundesweit tatsächlich um 40 Prozent bis 2020 zu verringern, wie es die Bundesregierung in ihrem Klima­schutz­programm anstrebt, müssen alle dafür zielführenden Maßnahmen berücksichtigt werden. Da der Spritverbrauch bei Geschwindigkeiten über 100 km/h überproportional ansteigt, führt gerade ein Tempolimit dazu, dass der Spritverbrauch und damit auch der Treibhausgasausstoß in erheblichem Maße sinken. Würde die Höchst­geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt, könnten jährlich mit minimalem Aufwand über drei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. E10 bringt im Vergleich zum herkömmlichen E5-Sprit weniger als eine Millionen Tonnen CO2-Ersparnis, und das auch nur dann, wenn das Ethanol nachhaltig produziert wird. Mit einem Tempolimit kann man also jetzt schon mehr CO2 einsparen, als mit Hilfe von E10 oder auch durch die Auto-Elektromobilität bis 2020 erreicht werden soll.
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VCD-Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« feiert fünften Geburtstag

Donnerstag, 10. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 11/11 – Berlin, 10.02.11
Jetzt anmelden zur fünften Runde!

Tage werden länger, Sonnenstunden häufiger und Thermometer messen immer höhere Plusgrade: Der Frühling naht – und damit auch für diejenigen, die nicht zu den Allwetterradlern gehören, die Gelegenheit, um wieder häufiger aufs Rad zu steigen. Das macht klug, hält fit und ist aktiver Klimaschutz. Daher startet der ökologische Verkehrsclub VCD jetzt die fünfte Runde seiner bundes­weiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« und ruft Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und zugleich virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Ziel des Klimaschutz-Projekts ist es, junge Menschen für das Fahrrad als umweltschonendes Verkehrs­mittel auf Schul- und Freizeitwegen zu begeistern und so etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Die Bilanz der Jugend­kampagne ist schon vor der diesjährigen Jubiläumsausgabe be­ein­druckend: Seit 2006 sparten mehr als 12 800 teilnehmende Jugendliche umgerechnet 285 Tonnen klimaschädliches CO2 ein, die sonst durch Autofahrten auf über zwei Millionen Kilometern entstanden wären. Und die Erfolgsgeschichte von *Fürs Klima auf Tour* geht auch in diesem Jahr weiter: Schon jetzt haben sich für die fünfte Runde mehr als 500 Jugendliche in 24 Gruppen angemeldet. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei. Denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.“
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Flugticketsteuer in Kraft

Dienstag, 04. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 01/11 – Berlin, 04.01.11
Abgabe bringt mehr Kostengerechtigkeit im Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die seit dem 1. Januar 2011 erhobene Steuer auf Flugtickets als einen Schritt in die rich­tige Richtung für mehr Klima- und Kostengerechtigkeit beim Flug­verkehr. Für Flüge bis 2.500 Kilometer beträgt der Aufschlag 8 Euro, bis 6.000 Kilometer 25 Euro und für Langstreckenflüge 45 Euro. Als weiterführende Maßnahmen fordert der VCD jedoch, die Mineral­öl­steuerbefreiung für die gewerbliche Luftfahrt aufzuheben und Kerosin endlich zu besteuern. Bei der anstehenden Novellierung der europäischen Richtlinie zur Energiebesteuerung muss dafür eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.
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Effiziente Fuhrparks auf dem Vormarsch

Donnerstag, 05. August 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und ASL – Berlin, 05.08.10
Leasingfirma ASL Fleet Services unterschreibt »Cleaner Car Contract« beim VCD

Als zweites großes Leasingunternehmen in Deutschland hat ASL Fleet Services, ein Geschäftsbereich von GE Capital, den »Cleaner Car Contract« beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unter­zeichnet. In einer Absichtserklärung hat sich ASL Fleet Services ver­pflichtet, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner gesamten Neu­wagen­flotte bis 2012 auf 120 Gramm CO2 pro Kilometer zu be­gren­zen. Dafür wurde das Unternehmen vom VCD mit dem gol­de­nen Flottenstandard ausgezeichnet.

Mit der Teilnahme an der Kampagne demonstriert GE Capital sein besonderes Umweltengagement und nimmt damit eine Vor­reiter­rolle ein. Europaweit werden inzwischen 30 Prozent aller Neuwagen geleast. Leasingunternehmen können daher einen bedeutenden Beitrag dafür leisten, dass verbrauchsarme Fahrzeuge deutlich schneller in den Markt kommen“, erklärt Gregor Kolbe vom »Cleaner Car Contracts«-Projektteam beim VCD.
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Ab morgen neue Kfz-Steuer

Dienstag, 30. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 48/09 – Berlin, 30.06.2009
VCD: Bundesregierung will keinen Klimaschutz

Als klimapolitische Mogelpackung beurteilt der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) die ab morgen gültige Neuregelung der Kfz-Steuer. Diese bringe keinerlei ökologische Lenkungswirkung zugunsten spar­samer Autos. Statt Pkw mit hohem Verbrauch mit hohen Kosten zu belegen und Energieeffizienz zu belohnen, bevor­teile die neue Kfz-Steuer vor allem Dieselfahrzeuge. Diesel-Pkw mit über­durch­schnittlichem CO2-Ausstoß würden sogar oft billiger. Die Bundes­regierung habe die große Chance vertan, einen Anreiz zum Bau sparsamerer Autos zu geben. So gefährde sie nicht nur ihr eigens gesetztes Ziel zur CO2-Reduktion, sondern auch die Wett­be­werbs­fähigkeit der deutschen Autobauer.
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VCD zum Weltverkehrsforum in Leipzig

Dienstag, 26. Mai 2009

VCD-Pressemitteilung 41/09 – Berlin, 26.05.09
Umweltbelastung durch Güterverkehr verringern!

Anlässlich des ab heute in Leipzig stattfinden Weltverkehrsforums weist der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die erheblichen Um­welt­schäden durch den weltweiten Güterverkehr hin. Zwar sei aufgrund der Wirtschaftskrise in den letzten Monaten ein Rückgang beim Transport zu verzeichnen, diesem stünden jedoch durch­schnitt­liche jährliche Zuwachsraten von fünf bis acht Prozent beim weltweiten Güterverkehr in den letzten Jahren gegenüber. Aufgrund fehlender internationaler Umweltstandards für den Verkehr belaste dieser Zuwachs in erheblichem Maße die Umwelt. So hätten die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr insgesamt seit 1970 um mehr als 120 Prozent zugenommen, sein Anteil am gesamten CO2-Ausstoß betrage heute ca. 25 Prozent. Durch die hohe Feinstaub-, Stickoxid- und Schwefeldioxidbelastung aus Dieselfahrzeugen und mit Schweröl betriebenen Schiffen würden jährlich mehrere hun­dert­tausende Menschen frühzeitig sterben.
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“Umweltprämie” verlogen und ökologisch kontraproduktiv

Dienstag, 13. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 02/09 – Berlin, 13. Januar 2009.
VCD: Bundesregierung betreibt Augenwischerei

Als kurzsichtig und umweltpolitisch fatal beurteilt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) den nächtlichen Beschluss der Großen Ko­alition, im Rahmen des zweiten Konjunkturprogramms den Auto­kauf un­abhängig vom Spritverbrauch der Fahrzeuge zu fördern. Neu­wagen­käufer und Käufer von neuen Gebrauchtwagen sollen 2500 Euro erhalten, wenn sie ihr mindestens neun Jahre altes Auto ver­schrotten. Der VCD kritisiert, dass die sogenannte Umweltprämie an keinerlei Umweltkriterien geknüpft sei und so auch der Kauf von Sprit­schluckern vom Staat subventioniert werde. Zudem sei es nicht zwangsweise umweltfreundlicher, einen Neuwagen zu kaufen statt einen Gebrauchtwagen weiter zu fahren. So würden Milliarden für Steuergelder nach dem Gießkannenprinzip verschleudert, und es fehle jeglicher Anreiz zur Produktion sparsamer Pkw.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung be­treibt Augenwischerei. Die jetzt beschlossene Prämie ist keine Um­welt- sondern eine Umweltzerstörungsprämie. Es ist skandalös, jetzt massenhaft Steuergelder zu verpulvern, damit die Auto­industrie weitermachen kann wie bisher – mit zu großen und nicht zukunfts­fähigen Autos. Die Große Koalition vertut ihre Chance, die deutsche Automobilindustrie mit kleinen, sprit­sparenden Modellen fit zu machen für den Markt der Zukunft. Der Bundes­tag darf diese sinnlose Prämie auf gar keinen Fall durchwinken.
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Zur geplanten Umstellung der Kfz-Steuer

Freitag, 12. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 89/08 – Berlin, 12.12.08
VCD fordert progressive CO2-Steuer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das Vorhaben der Bun­des­regierung, die Kfz-Steuer für Pkw nun doch so schnell wie mög­lich auf CO2-Basis umzustellen. Allerdings müssten durch die neue Steuer Spritfresser deutlich höher belastet werden als ver­brauchs­arme Pkw. Nur so werde die Kfz-Steuer die für den Kli­ma­schutz dringend notwendige Lenkungswirkung entfalten. Zu­dem sollte sich eine mögliche mehrjährige Kfz-Steuerbefreiung am 3-Liter-Auto orientieren, was einem CO2-Ausstoß von 80 Gramm entspricht. Nach heutigen Medienberichten soll das Bundes­fi­nanz­ministerium in den nächsten Wochen ein Konzept für eine CO2-basierte Kfz-Steuer erarbeiten. Das Ministerium plant, jedes Gramm CO2 gleich hoch zu besteuern und den Grenzwert für eine Steuer­befreiung auf 100 Gramm CO2 festzulegen.
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