Mit ‘Transrapid’ getaggte Artikel

Baden-Württemberg: Landes­delegierten­ver­samm­lung 2009 des Verkehrsclubs

Dienstag, 23. Juni 2009

Pressemitteilung Nr. 18/09, Stuttgart, 23. Juni 2009
VCD fordert: Politik muss Stuttgart 21 endgültig beerdigen und Konzept Kopfbahnhof 21 umsetzen

Die Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) in Baden-Württemberg fordern in einer landesweiten Re­so­lu­tion eine endgültige Abkehr vom Milliardengrab Stuttgart 21 und stattdessen den Ausbau des Regionalverkehrs im gesamten Land.

Nach Ansicht der VCD-Delegierten berge der geplante Tun­nel­bahn­hof in Stutt­gart nicht kalkulierbare finanzielle Risiken und werde deshalb von der Mehrheit der Bevölkerung in ganz Baden-Württem­berg mit gutem Grund abgelehnt.

Stuttgart 21 sei ein Fass ohne Boden und gehe schon heute zu Lasten des gesamten Regionalverkehrs im Land, heißt es in der Resolution, die bei der Landesdelegiertenversammlung 2009 in Stutt­gart verabschiedet wurde.

Notwendige Ausweitungen des Angebotes im Regionalverkehr fän­den wegen Geldmangels nicht mehr statt, die Landesregierung kürze schon seit 2005 beim Bus- und Bahnverkehr zugunsten des Straßen­baus, obwohl die Fahrgastzahlen im Land um 40 Prozent gestiegen seien. Statt das Angebot im Öffentlichen Verkehr der Nach­frage anzupassen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen, stecke das Land Steuergelder lieber in das gigantische, un­kal­kulier­bare Immobilienprojekt Stuttgart 21.

Wie das Beispiel des Transrapid in München zeige, könne dieser Mil­liar­den-Wahnsinn noch gestoppt werden, sind sich die VCD-Dele­gierten einig. Sie fordern, mit dem gesparten Geld das Alternativ­konzept Kopfbahnhof 21 umzusetzen und den Regional­verkehr in ganz Baden-Württemberg vom Main bis zum Bodensee zu modernisieren.

Der VCD versteht sich als Umwelt- und Verbraucherverband für nach­haltige Mobilität. In seinem Engagement wird er bundesweit von über 60.000 Mitgliedern und Förderern unterstützt. Landesweit hat der VCD in Baden-Württemberg über 13.000 Mitglieder und ist damit der größte Landesverband.

Das obere Elbtal verträgt keine Hoch­ge­schwindig­keits­trasse

Montag, 19. Mai 2008

Pressemitteilung VCD Elbe Saale, 19. Mai 2008
VCD kritisiert populistischen Vorschlag der Sachsen-Union

Ein Transrapid durchs Elbsandsteingebirge? Man darf vermuten, dass der designierte sächsische Ministerpräsident seinen Transrapidwunsch ebenso wenig ernst gemeint hat wie sein Parteifreund Trautvetter, der am 1. April — damals noch als thüringischer Verkehrsminister — via MDR den Transrapid quer durch Thüringen forderte.

Der VCD Elbe-Saale e.V. meint, eine Hochgeschwindigkeitstrasse durch die Sächsische Schweiz würde ihr nicht nur als Nationalpark schaden, sondern auch als touristisches Ausflugsziel.
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VCD hoch erfreut über Aus für Transrapid

Donnerstag, 27. März 2008

VCD-Pressemitteilung 18/08 – Berlin, 27.03.08
Kostenexplosion stoppt Magnetschwebebahn

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das endgültige Aus für den Transrapid in Deutschland. Mit der jetzt an die Öffentlichkeit gelangten Kostenkalkulation für die knapp vierzig Kilometer lange Strecke zwischen der Stadt und dem Flughafen München von über drei Milliarden Euro bestätige sich der langjährige Vorbehalt des VCD gegen die viel zu teure Magnetschwebebahntechnik. Ähnliche Bedenken hatte auch der Bundesrechnungshof bereits 2002, als er die Münchner Transrapidstrecke wegen erheblicher Kostenrisiken aus volks­wirt­schaftlicher Sicht als deutliches Zuschussgeschäft einstufte.

Nun haben endlich auch die Unternehmen, die den Transrapid um jeden Preis bauen wollten, eingestanden, dass die Kosten für diese Technik immens sind und eine rentable Verwirklichung des Transrapid in Deutsch­land illusorisch ist. Über diese späte Einsicht freuen wir uns sehr“, kommentiert der VCD-Bundesvorsitzende Michael Gehrmann die aktuelle Entwicklung. Damit sei der Weg endlich frei für preiswertere und sinnvollere Lösungen auf Basis der bewährten Rad-Schiene-Technik.
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Wo fehlt’s? – Investitionsbedarf für das Bundesschienenwegenetz

Montag, 05. November 2007

Wo mangelt es im Schienennetz der Bundesrepublik Deutschland? Brauchen wir die Y-Trasse in Niedersachsen, brauchen wir den Schwabenstreich Stuttgart 21? Oder ist vielleicht sogar der bayerische Flughafen-Transrapid die Lösung aller Fragen?
Mitnichten! … sagt zumindest der Verband Deutscher Verkehrsunternehmern (VDV). Der VDV hat eine umfangreiche, überarbeitete und aktualisierte Fassung seiner Liste “Investitionsbedarf für das Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer” (und nicht aus Sicht von prestigeorientierten Landespolitikern) vorgelegt.
Die Liste macht deutlich, dass viele kleine und bezahlbare Maßnahmen jeweils einen unmittelbaren Netznutzen brächten, würden sie nicht durch wenige, zweifelhafte Prestigeprojekte blockiert, die zu viele Finanzen binden.
Selbstverständlich gibt’s die Liste in digitaler Form (PDF) zum Download:

VDV-Liste “Investitionsbedarf für das Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer”

Bahnpreise steigen erneut

Dienstag, 25. September 2007

VCD-Pressemitteilung 59/2007 – Berlin, 25. September 2007
VCD kritisiert falsche Preispolitik der Bahn: “Kunden zahlen für Prestigeprojekte drauf

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die heute von der Deutschen Bahn AG bekannt gegebene Fahrpreiserhöhung um rund drei Prozent zum Jahresende. Während die Bahn immer neue Gewinnrekorde in allen Sparten vermelde und hohe Finanzierungszusagen für unsinnige Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 oder den Transrapid mache, müssten die Kunden immer tiefer in die Tasche greifen, wenn sie umweltschonend unterwegs sein wollten. Das sei die falsche Preispolitik für das Massenverkehrsmittel Bahn.
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