Mit ‘Transporter’ getaggte Artikel

EU-Parlament bestätigt lasche CO2-Grenzwerte für Transporter

Dienstag, 15. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 12/11 – Berlin, 15.02.11
VCD kritisiert Kniefall vor der Autoindustrie

In seiner heutigen Sitzung hat das Europaparlament in Straßburg den bereits Ende Dezember 2010 hinter verschlossenen Türen ver­ein­barten faulen Kompromiss zwischen den EU-Gesetz­gebungs­organen über CO2-Grenzwerte für leichte Nutz­fahr­zeuge bestätigt. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Zu­stim­mung der EU-Parlamentarier als Kniefall vor der Auto­industrie. Bis 2017 dürfen neue Transporter im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Bis 2020 wird der Wert auf 147 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt. Die EU-Kommission hatte ursprünglich den ersten Schritt bereits für 2016 vorgesehen und als Langfristwert für 2020 einen Emissionsgrenzwert von 135 Gramm angesetzt. (weiterlesen…)

Bundesregierung diktiert EU lasche Ver­brauchs­vorgaben für Transporter

Donnerstag, 18. November 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 17/10 – Berlin, 18.11.10
VCD bietet Übersicht zu sparsamen und schadstoffarmen Transportermodellen

Als Reaktion auf die laschen Verbrauchsvorgaben für leichte Nutz­fahr­zeuge, auf die sich die EU-Mitgliedsstaaten auf Druck der Bundes­regierung verständigt haben, stellt der ökologische Ver­kehrs­club VCD für Gewerbe­treibende, die schon heute Wert auf kosten- und umweltschonende Transporter legen, eine Entscheidungs­hilfe bereit.

Dafür hat der VCD das derzeitige Modellangebot der Transporter-Her­steller analysiert und eine Liste mit sparsamen und schad­stoff­armen Modellen zusammengestellt. Gewerbetreibende, die schon heute ein Nutzfahrzeug anschaffen wollen, das Spritkosten spart und die Umwelt entlastet, können die Übersicht unter www.vcd.org/grueneflotte.html herunterladen. Aufgenommen wurden nur Transporter, die bereits die Schadstoffnorm Euro 5 erfüllen beziehungsweise mit Benzin oder Erdgas betrieben werden. Nicht nur bei CO2, sondern auch bei den übrigen Schad­stoff­emissionen könnten diese Fahrzeuge punkten. Dieseltransporter, die der Euro-5-Norm entsprechen, sind serienmäßig mit einem ge­schlos­senen Partikelfilter ausgestattet, der die Ruß­partikel­emissionen fast vollständig filtert. Zusätzlich stoßen solche Fahrzeuge weniger Stickoxide aus. Allerdings erreichen Diesel­fahr­zeuge erst mit der ab 2015 geltenden Euro-6-Norm das Schad­stoff­niveau von Euro-4-Benzinern.
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CO2-Grenzwerte für Transporter

Donnerstag, 11. November 2010

VCD-Pressemitteilung 101/10, Berlin, 11.11.10
VCD: Bundesregierung blockiert erneut wichtige Klima­schutzmaßnahme auf EU-Ebene

Anlässlich der morgigen Ausschusssitzung der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel kritisiert der ökologische Ver­kehrs­club VCD den Versuch der Bundesregierung und weiterer Staaten, den geplanten CO2-Grenzwert für leichte Nutzfahrzeuge auf EU-Ebene weiter zu verwässern, scharf.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Wie schon beim CO2-Grenz­wert für Pkw, versucht die Bundesregierung nun bei den geplanten Ober­grenzen für den CO2-Ausstoß für Transporter alles, um das bereits von 135 auf 140 Gramm CO2 je Kilometer abge­schwäch­te Ziel für das Jahr 2020 weiter auszuhöhlen.“ Mit Unterstützung vor allem der französischen Regierung übe die Bundes­regierung nun Druck auf die EU-Parlamentarier aus, sich für die anstehende Parlamentssitzung Ende November für ein Lang­fristziel von 155 Gramm CO2 je Kilometer auszusprechen, und drohe andernfalls damit, das Gesetz im Europarat zu blockieren. Gleichzeitig solle der für 2016 geplante Grenzwert von 175 Gramm CO2 pro Kilometer auf 2017 nach hinten verschoben werden. Korn: “Bundes­kanzlerin Angela Merkel und ihr französischer Amts­kollege Nicolas Sarkozy gerieren sich ein weiteres Mal als vermeintliche Retter der heimischen Autoindustrie. Dabei übersehen sie jedoch, dass sie damit nicht nur dem Klima, sondern letztlich auch der heimischen Wirtschaft schaden.

Die Erfahrungen aus dem Pkw-Bereich zeigten laut VCD, dass die Reduzierung des CO2-Ausstoßes wesentlich schneller zu bewerk­stelligen sei, als Politik und Autoindustrie im Vorfeld glauben machten.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsreferent: “Viele der bereits erfolgreich in Pkw eingesetzten Maßnahmen wie Start-Stopp-Automatik, Direktschaltgetriebe, Hochdruckeinspritzung und ver­bes­serte Aero­dynamik, die den Kraftstoffverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß senken, können problemlos auch in Transpor­tern zum Einsatz kommen. Die Autohersteller VW und Mercedes sind nach eigenen Angaben bereits heute in der Lage, bis 2015 einen Grenzwert von 175 Gramm CO2 pro Kilometer zu erreichen.“ Auch die britische »Society of Motor Manufacturers and Traders« habe vor wenigen Tagen zugeben müssen, dass ihre Mitglieder die Anstrengungen, die nötig seien, um den CO2-Ausstoß ihrer Fahr­zeuge zu senken, überschätzt hätten.

EU-Umweltausschuss verspielt Potential zum Klimaschutz

Dienstag, 28. September 2010

VCD-Pressemitteilung 80/10 – Berlin, 28.9.2010
VCD: Beschlossene CO2-Grenzwerte für Transporter zu niedrig

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Abschwächung der geplanten CO2-Grenzwerte für Transporter, die der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute beschlossen hat. Die Entscheidung, das Langfristziel bis 2020 auf einen Ausstoß von 140 Gramm CO2 pro Kilometer abzusenken, gehe sowohl zu Lasten der Gewerbetreibenden, als auch zu Lasten der Umwelt.

Michael Müller-Görnert, Verkehrsexperte beim VCD: “Mit dem nun vorgegebenen Grenzwert zur CO2-Reduktion bei leichten Nutzfahrzeugen verschenken die Parlamentarier des Umweltausschusses das große Potential, umweltfreundlichere Transporter schneller auf den Markt zu bringen. Der VCD hatte gefordert, bereits für 2012 eine Vorgabe von 175 g/km CO2 festzulegen. Die Leidtragenden des Abstimmungsergebnisses sind nun zum einen die Gewerbetreibenden und Transporteure. Zum anderen ist diese Verzögerung auch klimapolitisch ein fatales Zeichen. Dabei zeigen die Hersteller mit ihren neuen Transportermodellen auf der IAA Nutzfahrzeuge, dass mit relativ einfachen und preiswerten Maßnahmen deutlich größere Kraftstoffeinsparungen in kürzerer Zeit möglich wären.

Ein Hintergrundpapier zur aktuellen Entwicklung der CO2-Regulierung für leichte Nutzfahrzeuge bietet der VCD unter www.vcd.org/co2-grenzwert.html

Neue Transportermodelle widerlegen Argumente der Hersteller

Dienstag, 28. September 2010

VCD-Pressemitteilung 78/10 – Berlin, 27.9.2010
VCD: Ambitionierte CO2-Standards für Transporter ab 2012

Morgen stimmt der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über den Vorschlag der EU-Kommission zur Verringerung der CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen ab. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert, die Vorgaben nicht aufzuweichen, sondern vielmehr ambitionierter zu gestalten. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß neuer Transporter bis 2016 schrittweise auf 175 Gramm pro Kilometer zu begrenzen und diesen Wert bis 2020 auf 135 Gramm zu senken. Für die Hersteller bedeuten die Vorgaben für 2016, dass sie den CO2-Ausstoß ihrer Kleinlaster im Vergleich zu 2007 um durchschnittlich 14 Prozent reduzieren müssen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Automobilhersteller erheben dasselbe Wehgeschrei gegen Verbrauchsstandards bei Transportern wie schon vor der Einführung von CO2-Grenzwerten bei Pkw: die Vorgaben seien in dieser Form nicht erreichbar, der Zeithorizont zu eng gesteckt und die Umsetzung mit erheblichen Kosten verbunden. Doch mit ihren zur IAA Nutzfahrzeuge präsentierten neuen Transportermodellen zeigen sie genau das Gegenteil. Mit relativ einfachen und preiswerten Maßnahmen konnten innerhalb kürzester Zeit enorme Kraftstoffeinsparungen realisiert werden, die teilweise sogar unter den Vorgaben für 2016 liegen.

So erreiche eine überarbeitete Version des VW Caddy mittels Downsizing einen Verbrauchsvorteil von 21 Prozent gegenüber dem Vorgänger. In gleicher Höhe habe auch Mercedes Verbrauch und CO2-Austoß des Sprinters durch Modifikationen am bestehenden Modell verringert.
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Drei schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen an einem Tag

Dienstag, 07. September 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 17/2010, 07.09.2010 Hannover
VCD: „Maut hoch, Unfallzahlen runter!“ / Landesregierung favorisiert stattdessen Monstertrucks

Drei schwere Lkw-Unfälle an einem Tag in Niedersachsen mit einem Toten und mehreren teilweise schwer verletzten Menschen: Der Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen fordert von der Landes­regierung in Hannover ein deutliches Engagement zur Re­du­zierung der Lkw-Transporte auf den Straßen. „Der Schwer­last­verkehr ist ein echtes Sicherheitsrisiko geworden, die Politik muss han­deln!“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Am Montagabend kam es bei Salzgitter auf der A 7 zu einem Lkw-Unfall, bei dem ein 61 Mann verstarb. Bei einem weiteren Last­wagenunfall war gestern die Autobahn 1 zwischen den Anschluss­stellen Posthausen und Oyten (Landkreis Verden) gesperrt worden. Dort fuhren vier Lkw ineinander und blockierten die Fahrbahn. In Hannover rammte ein Lkw am selben Tag eine Straßenbahn und verletzte neun Menschen, den Straßenbahnfahrer sogar schwer.

Klar ist, dass nicht alle Lkw-Verkehre vermieden werden können, allerdings muss mit der Bevorzugung der Straße gegenüber der sicheren und umweltfreundlicheren Schiene endlich Schluss ein“, so Frömming. „Wir fordern eine Lkw-Maut von 45 Cent pro Kilometer auf allen Straßen und auch für Kleintransporter, um die Wett­bewerbs­verzerrungen zulasten der sicheren und umwelt­freund­lichen Schiene zu beseitigen. Eine angemessene Maut würde dafür Sorge tragen, dass die Straßen nicht nur in Niedersachsen wieder sicherer sein würden.

Die vom niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) immer wieder ins Spiel gebrachte Einführung überlanger Lkw, den „Monster­trucks“, lehnt der VCD kategorisch als verkehrs- und umwelt­gefährdend ab.

VCD-Leitfaden »Effizienter Fuhrpark« erschienen

Donnerstag, 08. April 2010

VCD-Pressemitteilung 22/10 – Berlin, 08.04.2010
VCD hilft Unternehmen, Kraftstoffverbrauch zu senken, Kosten zu sparen und Umwelt zu entlasten

Steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen für ältere Diesel stellen Unternehmen mit Fuhrpark zunehmend vor große Herausforderungen. Darauf weist der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) heute anlässlich der Präsentation seiner neuen Publikation »Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, um­weltschonend, zukunftssicher« hin. Der Leitfaden stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen Unternehmen die Effizienz des Firmen­fuhr­parks steigern und die betrieblichen Mobilitätskosten verringern können.

Unternehmen sind mehr denn je darauf angewiesen, kosten­günstig mobil zu sein. Der VCD möchte ihnen aber nicht nur dabei helfen, die Kosten im Fuhrpark zu senken, sondern auch den Verbrauch und Schadstoffausstoß zu minimieren. Wer sparsame und schadstoffarme Fahrzeuge einsetzt, ist auch künftig gut aufgestellt und muss sich keine Gedanken um Fahrverbote in Umweltzonen machen“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand die Ziele des Leitfadens. “Umwelt­schutz­maßnahmen kommen zudem bei Kunden und Auftraggebern gut an und können zum klaren Wettbewerbs­vorteil werden.“ Die vorgestellten Maßnahmen zeigten, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gingen.
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Deutschland bremst erneut beim EU-Klimaschutz

Sonntag, 14. März 2010

VCD-Pressemitteilung 15/10 – Berlin, 14.03.10
VCD fordert ambitionierte CO2-Standards für Transporter ab 2012

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den erneuten Ver­such der Bundesregierung, notwendige CO2-Vorgaben für die Auto­industrie auf EU-Ebene zu torpedieren. Am morgigen Montag beraten die EU-Umweltminister über CO2-Grenzwerte für Trans­por­ter, die analog zu den bereits beschlossenen Grenzwerten für Pkw eingeführt werden sollen. Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass neue Transporter schrittweise ab 2014 im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. Ab 2016 soll der Grenzwert für die gesamte Flotte gelten und ab 2020 auf 135 Gramm sinken. Deutschland drohe, diese Zielsetzung zu torpedieren.

Statt den Klimaschutz gemäß Koalitionsvertrag voranzubringen, be­treibt die Bundesregierung erneut Lobbypolitik für die Auto­industrie“, kritisiert Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Vor allem das Wirtschafts­ministerium will die Einführung der CO2-Standards verschieben und einen Langfristwert erst später fest­schreiben. Ambitionierte CO2-Grenzwerte für Transporter sind jedoch im Sinne des Klimaschutzes unumgänglich, aber auch, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller zu erhalten. Wir fordern daher von der Bundesregierung, ihre Blockadehaltung aufzugeben und sich für ein rasches Inkrafttreten der Regelung bereits ab 2012 sowie für ein anspruchsvolles Langfrist-Ziel ab 2020 einzusetzen. Das schafft auch Planungssicherheit für die Industrie.
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Deutschland bremst beim EU-Klimaschutz

Mittwoch, 14. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 79/09 – Berlin, 14.10.09
VCD kritisiert Verwässerungen bei geplanten CO2-Standards für Transporter

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den erneuten Ver­such der Bundesregierung, ambitionierte, aber notwendige CO2-Vorgaben für die Autoindustrie auf EU-Ebene zu torpedieren. Die EU-Kommission plane, analog zu den bereits beschlossenen CO2-Grenz­werten für Pkw solche auch für Transporter einzuführen. Danach sollen neue Transporter wie Caddy oder Sprinter ab 2013 im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. In einem Schreiben an die EU fordert Deutschland nun trotz aller Be­kennt­nisse zum Klimaschutz eine Verschiebung der geplanten Richtlinie.
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Umweltzonen unzureichend – Anwohner leiden an hohen Feinstaubwerten

Mittwoch, 04. März 2009

Pressemitteilung Nr. 7/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 4. März 2009
Land muss umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn stärker fördern

Die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung, die Anwohner stark be­lasteter Stadtviertel vor dem krankmachenden Feinstaub wir­kungs­voll zu schützen, reichen bei weitem nicht aus, kritisiert der Um­welt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Darüber könne auch die heute von Umweltministerin Tanja Gön­ner vorgestellte positive Bilanz nach einem Jahr Umwelt­zonen im Land nicht hinwegtäuschen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender, zumal die günstige Wetterlage in 2008 sich deut­lich positiv auf die Feinstaubkonzentration ausgewirkt habe.
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