Mit ‘Tempolimit’ getaggte Artikel

Lärmminderung durch reduziertes Tempo

Montag, 26. April 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. April 2010
VCD in Frankfurt: Geschwindigkeitsbeschränkung auf stadt­nahen Autobahnen und Tempo 30 im Stadtgebiet

Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umwelt­medizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
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Urteil zur A 44 Kassel–Eisenach

Mittwoch, 14. April 2010

Pressemitteilung 6/2010, VCD Hessen, Kassel, 14. April 2010
VCD: Schäden sicher, Bedarf weiterhin unbelegt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen bedauert, dass die Pla­nun­gen zur ge­planten A 44 bei Waldkappel und Küchen bestätigt wurden. „Das Bundesverwaltungsgericht billigt Regierung und Straßen­bau­verwaltung einen weiten Spielraum zu. Damit sind Bedarf und Nutzen der Autobahn jedoch keinesfalls bestätigt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Die intensive Beratung der Klagen hat jedoch nach Ansicht des VCD gezeigt, dass die Bedenken von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen berechtigt und begründet sind.
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April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
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Ramsauer pro Tempo 30

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 20/10 – Berlin, 01.04.10
VCD: Richtige Entscheidung für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sich auf Bundesebene für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts stark­zu­machen. Der Sinneswandel des Ministers, der noch vor wenigen Tagen den Vorstoß des Berliner Senats für Tempo 30 als Standard­geschwindigkeit vehement zurückgewiesen hatte, sei im Sinne der Verkehrssicherheit richtig und wichtig.

Peter Ramsauer zeigt mit seiner Haltung, dass ihm die Sicherheit vor allem der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Radfahrer und Fuß­gänger – nicht egal ist“, gibt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand dem Minister Rückendeckung. (weiterlesen…)

Unfallursache Nummer Eins ist die Raserei

Mittwoch, 24. März 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 24.3.2010
“Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel”

Aus den neuen Verkehrsunfallzahlen für die sächsischen Straßen geht klar hervor, dass die Hauptunfallursachen nach wie vor un­an­gepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungs­bedin­gun­gen und Raserei sind. Jeder Zweite der 192 Menschen, die im letzten Jahr auf den sächsischen Straßen ihr Leben lassen mussten, starb infolge eines dadurch verursachten Unfalles.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun angesichts dieser deutlichen Zahlen in Sachsen ein generelles Tempolimit auf den Auto­bahnen einzuführen. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verband Elbe-Saale: “Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel. Denn dadurch ließe sich nicht nur die Unfallgefahr deutlich reduzieren sondern natürlich auch die Schwere von Unfällen.” Am Dienstag hatte Innenminister Markus Ulbig gesagt, dass er zur Beantwortung der Entscheidung über ein generelles Tempolimit noch etwas Zeit brauche.

Für den VCD gibt es neben dem Hauptargument der Ver­kehrs­sicher­heit auch noch einige andere Argumente, die für Tempo 120 spre­chen: “Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treib­haus­gas­ausstoß spürbar. Es bedeutet aber auch weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeits­unterschiede auf Auto­bahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stau­entstehung sind“, so VCD-Sprecher Dressler.

Zum Verkehrsgerichtstag in Goslar – VCD fordert »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Mittwoch, 27. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 05/10 – Berlin/Goslar, 27.01.10
Zum Verkehrsgerichtstag in Goslar (27. bis 29.01.10)/VCD fordert »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Heute beginnt in Goslar der 48. Deutsche Verkehrsgerichtstag, der sich unter anderem mit dem neuen Verkehrssicherheitsprogramm der EU für 2010 bis 2020 befasst. Das europäische Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 gegenüber 2001 zu halbieren, hat Deutsch­land nicht erreicht. Die Bundesregierung schlägt deshalb in ihrer Stellungnahme zu diesem Programm vor, für den Zeitraum 2010 bis 2020 eine Reduzierung um 40 Prozent festzuschreiben. Der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert hingegen, an der Halbierung der Verkehrstotenzahlen festhalten und »Vision Zero« als umfassendes Verkehrssicherheitskonzept umzusetzen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Auch wenn die Ver­kehrs­opferzahlen 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken sind, müssen wir daran arbeiten, das Verkehrsklima in Deutschland weiter zu verbessern. Wir fordern von der Bundesregierung deshalb, *Vision Zero* als umfassende Gesamtstrategie endlich fest­zu­schreiben, um die Zahl schwerer Unfälle spürbar zu senken.“
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Kampagne “Rußfrei für’s Klima”

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Gemeinsame Pressemitteilung BUND, Nabu, VCD, Frankfurt/Main, 10.12.2009
Verbändekampagne fordert zur Senkung der Rußbelastung Tempo 80 auf dem Frankfurter Autobahnring und eine Stärkung von Radverkehr und ÖPNV

Dieselruß schadet nicht nur der Gesundheit sondern auch dem Klima – Frankfurt braucht zur Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte eine Ausweitung der Umweltzone auf alle Autobahnen im Stadtgebiet und eine konsequentere Förderung von Radverkehr und ÖPNV im innerstädtischen Bereich.

Die bisherigen Anstrengungen der Stadt Frankfurt am Main und der hes­si­schen Landesregierung, die gesundheits- und klimaschädlichen Ruß­emissionen zu reduzieren, sind nicht ausreichend. Dies kritisierten heute Vertreter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), des Naturschutzbund Deutschland (NABU) und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Rahmen einer Presse­konferenz der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“.
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Tunneldebatte zur A 39 in Lüneburg

Mittwoch, 02. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 36/2009, 2.12.09, Lüneburg
„Neue Autobahn immer unwirtschaftlicher!“ / Verlagerung von Gütern auf die Schiene gefordert

Im Rahmen der Diskussion um die umstrittene Autobahn A 39 ist jetzt vom Bund für Lüneburg eine Tunnelvariante in die Diskussion ge­bracht worden. Diese Maßnahme soll der zu erwartenden Lärm­belastung der Bevölkerung entgegenwirken. Über die Finan­zierung gibt es indes keine Aussagen, kritisiert der Verkehrs­club Deutsch­land (VCD).

Es wird wohl kaum jemanden geben, der Lärmschutzmaßnahmen für die B4 im Raum Lüneburg-Moorfeld, wie etwa die „Deckelung“, nicht gutheißt. Genauso die Bundesregierung und Staatssekretär Ferlemann. Befürwortung allein genügt aber nicht, entscheidend ist eine Finanzierungszusage und die ist am Ende des Tunnels bislang überhaupt nicht in Sicht.“, so Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Nieder­sachsen.
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Verkehrssicherheitsarbeit braucht in Sachsen ein neues Profil

Dienstag, 01. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale; Leipzig, 1.12.2009

Die Verkehrssicherheitsarbeit wird in der Politik des Freistaates noch nicht sonderlich ernst genommen, so die Einschätzung des Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale im Vor­feld des am Mittwoch tagenden “Lenkungsausschusses Ver­kehrs­si­cher­heits­arbeit” Sachsen.

Die Zahl der Verkehrstoten ist im letzten Jahr wieder gestiegen: 243 Menschen und damit sieben mehr als im Jahr zuvor sind 2008 bei Verkehrsunfällen in Sachsen ums Leben gekommen. Der VCD bemängelt, dass wichtige Programme für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen oft in den Schubladen verschwinden.
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VCD kritisiert Koalitionsvertrag

Dienstag, 27. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 84/09 – Berlin, 27.10.09
Schwarz-Gelb zementiert umweltschädliche Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den von der schwarz-gelben Koalition verabschiedeten Koalitionsvertrag als klima- und verkehrspolitisches Trauerspiel. Umwelt- und Klima­schutz im Verkehr seien in dem Papier politisch unterbelichtet. Geplante Maßnahmen wie das Moratorium für die Lkw-Maut, das Auf­weichen von Umweltzonen und Nachtflugverboten sowie fehlende CO2-Reduktionsziele für den Verkehr zeigten die rück­wärts­gewandte Haltung von CDU/CSU und FDP. Die neue Bun­des­regierung missachte die Zeichen der Zeit. Es gäbe jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer wie das Bekenntnis zum Öffent­lichen Personennahverkehr als »unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge« und das Versprechen, keine Gelder in diesem Bereich streichen zu wollen.
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