Mit ‘Tempolimit’ getaggte Artikel

VCD kritisiert Lockerung des Tempolimits auf der A 2

Freitag, 06. Januar 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2012 Hannover 06.01.12
Zur Verkehrssicherheitspolitik des Verkehrsministeriums Nieder­sachsen/VCD: „FDP-Minister setzt Irrfahrt fort!“

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) übt scharfe Kritik an der nieder­sächsischen Landesregierung, die die zulässige Höchst­geschwindig­keit auf der Autobahn 2 von 120 km/h auf 130 km/h erhöhen will. „Die CDU/FDP-geführte Landesregierung will einen erneuten Schritt unternehmen, um an dieser unfallträchtigen Strecke die Verkehrs­sicherheit abzubauen statt sie zu verbessern. Sie wird daher ihrem Auftrag, Schaden vom Volk abzuwenden, nicht gerecht“, so Harald Walsberg, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) will die zulässige Höchst­geschwindigkeit erhöhen und erhofft sich dadurch einen besseren Verkehrsfluss sowie ein geringeres Unfallrisiko. VCD-Verkehrs­sicherheitsexperte Walsberg dazu: „Der einschlägige und grundlegende Fachwissensstand weist jedoch genau in die andere Richtung. Eine Tempo-Erhöhung treibt mit jedem zusätzlichen Stunden­kilometer Schwere und Anzahl der Unfälle in die Höhe; ebenso wird die Stau­wahr­scheinlichkeit vergrößert, Lärm und Schadstoffausstoß nehmen über­proportional zu.
(weiterlesen…)

Sicher zur Schule

Dienstag, 16. August 2011

VCD Nordost, Berlin, 16. August 2011.
Der ökologische Verkehrsclub VCD empfiehlt Schulweg ohne Auto und fordert Rücksicht von Autofahrern

Zu Beginn des neuen Schuljahres empfiehlt der Verkehrsclub Deutschland (VCD), dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen sollen.

Es ist ein Irrtum zu glauben, Kinder seien nur im Auto der Eltern sicher“, erklärte Wolfgang Lukowiak, Mitglied im Vorstand des VCD Lan­des­verbandes Nordost. “Fast die Hälfte aller im Straßenverkehr verun­glück­ten Kinder saß im Pkw.” Der VCD rät Eltern, den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern abzugehen und mögliche gefährliche Stellen durch­zusprechen. Das diene auch der Entwicklung der Kinder. “Wenn sie sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen, nehmen sie ihre Umwelt bewusst wahr“, sagte Lukowiak. “Werden sie dagegen im Auto gefahren, reduziert sich ihr Lebensumfeld auf einzelne Inseln, die nur durch das Elterntaxi miteinander verbunden sind.
(weiterlesen…)

Tempolimit-Debatte – VCD plädiert für Klima­schutz und Verkehrssicherheit

Donnerstag, 10. März 2011

VCD-Pressemitteilung 25/11 – Berlin, 10.03.11

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die neu entflammte Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen. Mehr Klimaschutz, höhere Verkehrssicherheit und ein besserer Verkehrsfluss seien gute Gründe, die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sprächen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Um den Ausstoß von klima­schädlichem CO2 bundesweit tatsächlich um 40 Prozent bis 2020 zu verringern, wie es die Bundesregierung in ihrem Klima­schutz­programm anstrebt, müssen alle dafür zielführenden Maßnahmen berücksichtigt werden. Da der Spritverbrauch bei Geschwindigkeiten über 100 km/h überproportional ansteigt, führt gerade ein Tempolimit dazu, dass der Spritverbrauch und damit auch der Treibhausgasausstoß in erheblichem Maße sinken. Würde die Höchst­geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt, könnten jährlich mit minimalem Aufwand über drei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. E10 bringt im Vergleich zum herkömmlichen E5-Sprit weniger als eine Millionen Tonnen CO2-Ersparnis, und das auch nur dann, wenn das Ethanol nachhaltig produziert wird. Mit einem Tempolimit kann man also jetzt schon mehr CO2 einsparen, als mit Hilfe von E10 oder auch durch die Auto-Elektromobilität bis 2020 erreicht werden soll.
(weiterlesen…)

Statistisches Bundesamt legt vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2010 vor

Mittwoch, 23. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 16/11 – Berlin, 23.02.11
VCD: Geringeres Tempo senkt Unfallzahlen

Erfreulicherweise ist die Zahl der im vergangenen Jahr bei Ver­kehrs­unfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Doch noch immer sterben täglich zehn Menschen auf bundesdeutschen Straßen. Mehr als 1000 werden verletzt. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vorläufigen Unfall­zahlen für 2010 hervor. Der ökologische Verkehrsclub VCD warnt daher vor allzu euphorischen Reaktionen und fordert von der Bundes­regierung mehr Engagement in der Verkehrssicherheitspolitik.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Es ist sehr erfreulich, dass die Verunglücktenzahlen 2010 erneut zurückgegangen sind. Doch die Bundesregierung darf sich jetzt nicht auf den Statistiken ausruhen. Der Straßenverkehr forderte im vergangenen Jahr 3657 Menschenleben. Mehr als 370000 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Das zeigt, dass der Verkehr nach wie vor einen viel zu hohen Blutzoll verlangt. Ein Großteil der Rückgänge in den letzten Jahren ist auf die erhöhte passive Sicherheit in den Autos – wie ESP, ABS oder Airbags – zurückzuführen. Radfahrer und Fuß­gänger haben hingegen keinen Airbag. Deshalb müssen sie das Maß aller Dinge in der Verkehrssicherheit sein.
(weiterlesen…)

VCD kritisiert das Energiekonzept der Bundesregierung

Dienstag, 28. September 2010

VCD-Pressemitteilung 79/10 – Berlin, 28.9.2010
Aufgeweichte Absichtserklärungen statt konkreter Ziele

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das heute vom Bundes­kabinett beschlossene Energiekonzept als weder nachhaltig noch zukunftstauglich. Insbesondere im Bereich der Mobilität bestehe dieses primär aus unkonkreten Absichtserklärungen, deren Erfüllung in ferner Zukunft läge.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Energiekonzept des Bundesregierung beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und verzichtet fast komplett auf explizite Zielvorgaben. Konkrete Fristen sind lediglich bei der Elektromobilität definiert. Allerdings ist längst nicht geklärt, wie energieeffizient diese Fahrzeuge wirklich sind und wie sie sich trotz Mehrkosten am Markt durchsetzen sollen. Den von der Bundesregierung als Ziel ausgegebenen eine Million Elektrofahrzeugen bis 2020 werden auch dann noch etwa 45 Millionen anders betriebene Pkw gegenüber stehen. Die Fixierung auf Elektromobilität greift daher zu kurz – und macht die Regierung zudem blind für andere Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken können: Ein gut ausgebauter ÖPNV wird ebenso mit keiner Silbe erwähnt wie das umweltfreundliche Fahrrad.
(weiterlesen…)

Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch

Mittwoch, 26. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?

Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor­stands­mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As­phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas­em­pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug­häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks­wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „Nicht mehr am Fließ­band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.“, prophezeit Werner Geiß, „dafür braucht es keine neuen Autobahnen.
(weiterlesen…)

Lärmminderung durch reduziertes Tempo

Montag, 26. April 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. April 2010
VCD in Frankfurt: Geschwindigkeitsbeschränkung auf stadt­nahen Autobahnen und Tempo 30 im Stadtgebiet

Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umwelt­medizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
(weiterlesen…)

Urteil zur A 44 Kassel–Eisenach

Mittwoch, 14. April 2010

Pressemitteilung 6/2010, VCD Hessen, Kassel, 14. April 2010
VCD: Schäden sicher, Bedarf weiterhin unbelegt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen bedauert, dass die Pla­nun­gen zur ge­planten A 44 bei Waldkappel und Küchen bestätigt wurden. „Das Bundesverwaltungsgericht billigt Regierung und Straßen­bau­verwaltung einen weiten Spielraum zu. Damit sind Bedarf und Nutzen der Autobahn jedoch keinesfalls bestätigt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Die intensive Beratung der Klagen hat jedoch nach Ansicht des VCD gezeigt, dass die Bedenken von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen berechtigt und begründet sind.
(weiterlesen…)

April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
(weiterlesen…)

Ramsauer pro Tempo 30

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 20/10 – Berlin, 01.04.10
VCD: Richtige Entscheidung für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sich auf Bundesebene für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts stark­zu­machen. Der Sinneswandel des Ministers, der noch vor wenigen Tagen den Vorstoß des Berliner Senats für Tempo 30 als Standard­geschwindigkeit vehement zurückgewiesen hatte, sei im Sinne der Verkehrssicherheit richtig und wichtig.

Peter Ramsauer zeigt mit seiner Haltung, dass ihm die Sicherheit vor allem der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Radfahrer und Fuß­gänger – nicht egal ist“, gibt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand dem Minister Rückendeckung. (weiterlesen…)