Mit ‘Tempo 30’ getaggte Artikel

Zum Schuljahresbeginn: VCD fordert Tempolimit

Sonntag, 07. August 2016

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 7.8.2016
Tempo 30 vor Schulen muss zur Regel werden

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, das neue Schuljahr beginnt. Ab Montag werden wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihren täglichen Weg zu Schule antreten. Auch viele Erstklässler werden sich dann zum ersten Mal auf den Weg in die Schule machen.

Gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer müssen dabei besonders geschützt werden. Vor allem, weil viele Kinder nun das erste Mal alleine unterwegs sind bzw. neue Wege suchen und finden müssen. Für alle Autofahrer heißt es deshalb, besondere Vorsicht walten zu lassen. „Die Stärkeren müssen auf die Schwächeren Rücksicht nehmen“, appelliert Anne-Sophie Berner, stellvertretende Vorsitzende des VCD Elbe-Saale zum Start des Schuljahres und ergänzt: „In erster Linie müssen also Autofahrer die Kinder schützen, indem sie langsam und vorausschauend fahren.“ (weiterlesen…)

Rasen ist kriminell: es muss unterbunden und härter bestraft werden!

Freitag, 08. Juli 2016

Pressemitteilung, Berlin, 08. 07 2016

Am heutigen Freitag stimmt der Bundesrat über eine Gesetzes­initiative von Nordrhein-Westfalen ab, nach der Teilnehmer illegaler Autorennen härter bestraft werden sollen als bisher: mit bis zu drei Jahren Haft, fünfjährigem Führerscheinentzug und Beschlagnahme des Fahrzeugs. 

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Initiative. Er fordert den Bundesrat dazu auf, dem Gesetzesentwurf zuzustimmen und den Druck auf das Verkehrsministerium zu erhöhen. (weiterlesen…)

Ausweitung von Tempo 30 und weitere Neuregelungen der StVO – Bundes­verkehrs­ministerium setzt Beschluss der Verkehrs­minister­konferenz vom Oktober 2015 um

Mittwoch, 17. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 17. Februar 2016

Erleichterung für Tempolimits in sensiblen Bereichen, Freigabe von Gehwegen für Radfahrer in Begleitung von Kindern sowie weitere Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit – mit Erstaunen blickt der ökologische Verkehrsclub VCD auf die Nachricht, dass das Bundes­verkehrsministerium „Neues“ plane.

Dazu Marion Laube, Mitglied des VCD-Bundesvorstands: „Von einer Initiative des Bundesverkehrsministeriums kann keine Rede sein. Es wird jetzt umgesetzt, was die Verkehrsminister der Länder auf ihrer Konferenz im Oktober 2015 beschlossen haben. Und das kann als erster zaghafter Versuch gesehen werden, Tempo 30 aus der verkehrspolitischen Tabuecke zu holen. Allerdings bleibt es weiterhin bei einer Ausnahmeregelung. Das ist zu wenig. Tempo 30 kann erst vollständig wirksam werden, wenn die Ausnahme zur Regel wird und zwar flächendeckend. Das heißt nicht, dass überall Tempo 30 Vorschrift ist. Kommunen sollten selbständig entscheiden können, wo Tempo 30 und wo Tempo 50 gelten soll, denn sie kennen die Verkehrssituation vor Ort am besten.(weiterlesen…)

2015 erneut mehr Verkehrstote

Freitag, 11. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 11. 12 2015

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wird es 2015 im zweiten Jahr in Folge mehr Verkehrstote im Straßenverkehr geben. Die Zahl steigt nochmals um rund zwei Prozent auf etwa 3.450 tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer. Diese Entwicklung muss im Bundesverkehrsministerium Alarm auslösen. Sie zeigt auch, dass Plakatkampagnen für mehr Rücksichtnahme zwar gut sind, aber nicht ausreichen. Ob im Stadtverkehr oder auf den Autobahnen, eine der Hauptunfallursachen ist die nichtangepasste Geschwin­dig­keit. Die Höchstgeschwindigkeiten zu reduzieren, ist daher der bekannte Lösungsansatz und es bedarf endlich des Mutes, diese Maßnahme umzusetzen.

(weiterlesen…)

Verkehrsminister setzen mit Beschluss für Tempo 30 vor sensiblen Einrichtungen ein erstes wich­tiges Zeichen

Samstag, 10. Oktober 2015

Pressemitteilung, Berlin, 09. 10 2015
Auf der Konferenz der Verkehrsminister der Bundesländer besteht Einigkeit: Tempo 30 erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert den Straßen­verkehrslärm, deshalb braucht es eine Reformierung der Straßen­verkehrsordnung (StVO).

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den Entschluss der Ver­kehrs­minister- konferenz, Tempo 30 vor sensiblen Einrichtungen einzuführen. Positiv zu bewerten ist darüber hinaus, dass die Landes­verkehrs­minister die Bundesregierung auffordern, die Anordnung von Tempo 30 in der StVO deutlich zu vereinfachen.

Matthias Kurzeck, Mitglied im VCD-Bundesvorstand: „Die Ver­kehrs­minister der Länder beginnen, Tempo 30 aus der verkehrs­politischen Tabuecke zu holen, aber insgesamt doch zu zaghaft. Immer weitere Ausnahmeregelungen steigern nicht die Akzeptanz von Tempo 30. Dennoch sollte der heutige Beschluss – als erster Schritt – zügig umgesetzt werden.
(weiterlesen…)

Schluss mit Ausnahmeregelungen: Tempo 30 muss Basisgeschwindigkeit werden

Mittwoch, 07. Oktober 2015

Pressemitteilung, Berlin, 07. 10 2015

Bei der morgen beginnenden Verkehrsministerkonferenz der Bundesländer werden die zuständigen Minister erneut eine generelle Tempo-30-Vorschrift vor Schulen, Kitas, Seniorenheimen und Krankenhäusern beraten. Gelingt die Verabschiedung der Beschlussvorlage, wird der Bund aufgerufen, die Straßenverkehrsordnung entsprechend zu ändern. Damit würde es auch Städten und Gemeinden erleichtert, innerorts Tempo 30 auszuweisen.

Der ökologische Verkehrsclub VCD, das Deutsche Kinderhilfswerk und Robin Wood begrüßen den Vorstoß der Verkehrsminister der Länder. Eine generelle Vorschrift vor Schulen, Kindertagesstätten, Kliniken sowie Alten- und Pflegeheimen darf aber nur der erste Schritt sein. Bei der Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO), so fordern die Verbände, muss darüber hinaus Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit in den Kommunen verankert werden. Denn Tempo 30 kann erst vollständig wirksam werden, wenn die bisherige Ausnahme zur Regel wird und zwar flächendeckend, überall innerorts.
(weiterlesen…)

Von den Menschen erobert − von der Politik vernachlässigt

Dienstag, 02. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 02. 06 2015

81 Prozent der deutschen Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad und hinzukommen 1,2 Millionen Haushalte die inzwischen ein Elektrorad besitzen, so die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Alles auf einem guten Weg, könnte man meinen.

Doch die Fahrradnutzung steigt keineswegs wegen einer Verkehrs­politik, die gezielt auf die Potenziale des umwelt­verträglichsten und kosten­günstigsten Verkehrsmittels setzt. Die Menschen satteln vielmehr um, trotz einer Verkehrspolitik, die vorrangig Geld und öffentlichen Straßenraum für den Autoverkehr bereitstellt. Zu wenig Platz für Radfahrende und vielerorts eine veraltete oder gar fehlende Rad­verkehrs­infrastruktur sind die Realität. Das drückt auf die Bremse, droht sogar die positive Entwicklung der verstärkten Fahrradnutzung auszubremsen. (weiterlesen…)

VCD lobt Berliner Verkehrssicherheitsprogramm

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Pressemitteilung, VCD Nordost, Berlin, 16. Oktober 2014.
Verkehrssicherheit muss zur gesellschaftlichen Aufgabe
werden!

Auf der heutigen Tagung „Sicher mobil im Alter“ des ökologischen Ver­kehrs­clubs VCD fordert Marion Laube, Vorsitzende des Landes­verbandes Nordost, dass die Verkehrs­sicherheit eine größere Be­deutung erhält. Ausdrücklich lobt sie das Berliner Verkehrs­sicher­heits­programm, welches Anfang dieses Jahres verabschiedet wurde. „Die Ziele sind ehrgeizig, die Maßnahmen durchdacht“, so Laube. Nun ist es notwendig, dass sowohl die Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen umgesetzt werden als auch dass die Leit­gedanken des Programms in die Breite getragen werden. Die Einbindung von freien Trägern und Bezirken nimmt dabei eine große Rolle ein. So kann es gelingen, das Thema Verkehrs­sicherheit gesellschaftlich zu verankern. (weiterlesen…)

Belastung durch Luftverschmutzung weiterhin zu hoch

Mittwoch, 20. August 2014

Pressemitteilung, Berlin, 19. 08 2014

Der Handlungsbedarf für die Luftreinhaltung in deutschen Städten bleibt unverändert groß, das belegt der neue Jahresbericht des Um­welt­bundesamtes. 30 Millionen Menschen in Deutschland sind durch die Belastung von Feinstaub und Stickoxiden gesundheitlich gefährdet. Trotz sinkender Grenzwerte sind Dieselfahrzeuge weiterhin die Hauptverursacher von gefährlichen Stickoxiden, weil ihr Schadstoffausstoß im realen Fahrbetrieb höher ist, als bei den vorgeschriebenen Fahrtests. Fortschritte bei der Fein­staub­problematik können wiederum nur gemacht werden, wenn Baumaschinen und Schiffe grundsätzlich mit Diesel­partikel­filtern ausgestattet werden. (weiterlesen…)

Neuer Anstieg der Unfallzahlen im Mai

Donnerstag, 24. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 24. 07 2014

Die Zahl der tödlich Verunglückten und der Verletzten auf deut­schen Straßen nimmt weiterhin merklich zu. Nach vorläufigen Er­geb­nissen des Statistischen Bundesamtes gab es im Mai 2014 fast fünf Prozent mehr Verkehrstote als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Ver­letzten ist sogar um elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

Laut offizieller Statistik ist 2013 das unfallreichste Jahr seit 1989 gewesen, doch 2014 droht jetzt, auch diesen Negativ-Rekord zu brechen. Der ökologische Verkehrsclub VCD nimmt die Entwicklung der Unfallzahlen mit Besorgnis zur Kenntnis und fordert die Re­gierung, bei den Bemühungen zur Verkehrssicherheit nicht nach­zu­lassen.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Die Erfolge der letzten Jahre sind vor allem auf technische Maßnahmen zurück­zuführen, doch diese reichen nicht mehr aus, um die Anzahl der Verkehrsunfälle klein zu halten. Um die Sicherheit der Men­schen auf der Straße zu garantieren, müssen auch umstrittene Maß­nahmen ergriffen werden. Ein allgemeines Tempo­limit auf den Auto­bahnen von 120 km/h, ein reduziertes Tempo und mehr Überhol­verbote auf zweispurigen Landstraßen sowie Tempo 30 als Basis­geschwindigkeit innerorts reduzieren die Gefahr schwerer Unfälle und retten Menschenleben.

Zur Originalmeldung