Mit ‘Tarif’ getaggte Artikel

VCD kritisiert Preiserhöhung und Tarifsystem im RMV

Freitag, 07. Dezember 2012

Pressemitteilung Regionalgruppe Rhein-Main des Landesverbands Hessen, Frankfurt a. M., 07. Dezember 2012
Politisch Verantwortliche sollten die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs anerkennen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die für den 9. Dezember vorgesehenen Tarifanpassungen im Rhein-Main-Ver­kehrsverbund (RMV). „Leider fällt dem größten hessischen Verkehrs­verbund auch in diesem Jahr nichts besseres ein, als die Fahrpreise für den öffentlichen Nah-verkehr mit knapp 4 Prozent weit über aktuelle Inflationsrate hinaus zu erhöhen“, stellt der Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Main des ökologischen Verkehrsclubs, Holger Greiner fest. Bei einigen Fahrkarten, gerade im Nahbereich im ländlichen Raum, träten sogar Anhebungen in Höhe von 6 – 8 Prozent auf. Gewisse Verbesserungen beim Zug­material und im Angebot zu Spitzenzeiten, müssten von den Fahrgästen erneut teuer bezahlt werden. Die aktuellen Fahrpreisvergleiche des Umweltverbands belegten, dass das Niveau der Ticketpreise in der Rhein-Main-Region schon bisher 20 – 30 Prozent über dem Niveau anderer deutscher Verkehrsverbünde liege.
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Wo bleibt der Metrobus?

Montag, 10. September 2012

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 13/2012, Mühlacker, 10. September 2012
VCD beklagt fehlende Umsetzung von Nahverkehrskonzeption

Der Neubau einer Stadtbahn von Pforzheim nach Ittersbach oder nach Keltern wird seit einigen Jahren immer wieder diskutiert und ist sogar im Bundesprogramm für das Gemeinde­verkehrs­finanzierungs­gesetz enthalten – bislang konnte aber keine realisierbare Trasse gefunden werden, die auch volkswirtschaftlich sinnvoll sei, so der ökologische Verkehrsclub VCD. Da die alte Trasse der ehemaligen Bahnlinie von Pforzheim nach Ittersbach noch auf weiten Teilen erhalten ist, organisierte der VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V. am Sonntag, 09.09.2011 bei schönstem Radel­wetter eine Radtour entlang der Strecke mit der Möglichkeit zum Gedanken­aus­tausch über den Pforzheimer Nahverkehr früher und heute.
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VCD vergleicht Nahverkehrstarife

Dienstag, 26. Juni 2012

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 26. Juni 2012

Politik und RMV-Geschäftsführung an Verantwortung für das Nahverkehrssystem gemahnt

Knapp zwei Jahre nach seiner letzten derartigen Untersuchung präsentiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Rhein-Main-Region seinen neuesten Vergleich der Angebote von sechs großen deutschen Verkehrsverbünden. Das Fazit, so VCD-Sprecher Holger Greiner, lautet: “Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) liegt mit seinen Tarifen weiterhin sowohl bei Einzel­fahrscheinen als auch bei Zeitkarten im Bereich der höchsten Preis­niveaus. Das Tarifsystem präsentiert sich immer noch kompliziert und unübersichtlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, beim größten hessischen Verkehrsverbund bleibt — trotz neuer Angebote und vereinzelter Tarifsenkungen — weitgehend unbefriedigend.
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VBB-Tariferhöhung: Maßnahmen für Ein­nahme­erhöhungen statt Tariferhöhungen!

Mittwoch, 14. März 2012

Pressemitteilung des VCD Nordost und VCD Brandenburg, Berlin, 14. März 2012.
Nicht „Weiter so“, sondern mehr Phantasie bei Bus & Bahn-Tarifen, z.B. mehr „Flatrates“

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert anlässlich der morgigen VBB-Aufsichtsratssitzung, bei der eine Tariferhöhung zum 1. August 2012 beschlossen werden soll, mehr Mut und Phantasie zu attraktiven neuen Tarifen bei Verkehrsunternehmen, VBB und Senat sowie für den Vorrang von Bus und Straßenbahn. „Wir sind bisher nicht überzeugt, dass die Verkehrsunternehmen für eine spürbare Ein­nahme­erhöhung eine Tariferhöhung benötigen“, sagt Stefan Kohte, Tarif­experte des VCD Nordost.

Trotz S-Bahnkrise gibt es in Berlin Zuwächse bei der Zahl der Fahr­gäste, vor allem bei den Stammkunden. Denn durch das „Abo65plus“ – die neue Bus&Bahn-Flatrate für Senioren – sowie durch die Rabatte im Rahmen der Entschuldigungsleistungen der S-Bahn stieg die Zahl der Kunden mit Abos in den letzten drei Jahren bei S-Bahn und BVG um 30 bzw. 40 %. So konnte die BVG 2010 ohne Tarif­erhöhung ihre Fahr­karten­einnahmen um 21,3 Millionen Euro steigern.
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VCD-Wunschticket-Aktion: Fahrgäste wünschen pünktliche Züge und einfachere Tarife

Donnerstag, 22. Dezember 2011

VCD Pforzheim-Enz, Presseinformation Nr. 23/2011, Mühlacker, 22. Dezember 2011

Pünktlich zu Weihnachten stellt der ökologische Verkehrsclub VCD die Ergebnisse seiner VCD-Wunschticket-Aktion vor. Im abgelaufenen Jahr konnten sich Besucher an den VCD-Infoständen z.B. beim Mühlacker Frühling, bei den Pforzheimer Klima­schutztagen, aber auch die Teil­nehmer des ÖPNV-Schnupperkurses der VHS Mühl­acker ihr „Wunsch­ticket“ für den Bus- und Bahnverkehr selbst ausstellen und dem VCD mitteilen, wie sie den Bus- und Bahnverkehr einfacher und besser machen und welche Fahrkarte und welchen Tarif sie sich wünschen würden, um zukünftig noch häufiger Bus und Bahn zu nutzen, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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DB plant Ausbau ihrer Fernbuslinien

Montag, 15. November 2010

VCD-Pressemitteilung 103/10 – Berlin, 15.11.10
VCD warnt vor doppeltem Monopol im Fernverkehr

Anlässlich der Ankündigungen der Deutschen Bahn AG (DB AG), ihr Fern­bus­liniennetz ab 2011 massiv auszubauen, fordert der öko­logische Verkehrsclub VCD die Bundesregierung auf, die Ge­neh­mi­gungs­pflicht für den Busfernverkehr wie angekündigt ab­zu­schaffen. Die Öffnung des Fernbuslinienmarktes müsse per Gesetz geregelt werden, statt von Fall zu Fall gerichtlich zu entscheiden.

Bisher müssen neue Angebote im Fernlinienbusverkehr genehmigt werden, wenn sie auf Strecken stattfinden sollen, auf denen pa­ral­lel Fernverkehrszüge verkehren. Hierzu müssen potentielle An­bieter den zuständigen Genehmigungsbehörden Nachweise erbringen, dass sie mit ihrem neuen Angebot das schon bestehende Verkehrs­angebot deutlich verbessern. Zudem werden die betroffenen Ver­kehrs­unternehmen angehört – in allen Fällen die DB AG als faktisch ausschließliche Anbieterin von Schienenfernverkehr.
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VCD fordert Verzicht auf VVS-Tariferhöhung für 2011

Mittwoch, 15. September 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 37/10, Stuttgart, 15. September 2010
Verkehrsausschuss der Region Stuttgart debattiert VVS-Tarifentwicklung

Anlässlich der aktuellen Debatte um die VVS-Tarifentwicklung im Verkehrsausschuss des Verbandes Region Stuttgart fordert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. einen Verzicht auf die für 2011 geplante Tariferhöhung im Verkehrsverbund Stutt­gart (VVS). Der S-Bahn-Fahrplan sei durch die Bauarbeiten für Stuttgart 21 dauerhaft so stark eingeschränkt, dass eine Tarif­erhöhung nicht zu vertreten sei. Die entfallenden Mehr­ein­nahmen sind nach Ansicht des VCD über den Risikotopf für Stuttgart 21 auszugleichen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Für gutes Geld dürfen Fahrgäste auch gute Leistungen verlangen. Der durch Pfusch am Bau bei Stuttgart 21 eingeschränkte S-Bahn-Fahrplan ist aber keine gute Leistung mehr, er verdient eher die Note mangelhaft. Da nicht abzusehen ist, wann und wie der alte S-Bahn-Fahrplan wieder hergestellt werden kann, müssen wir von einem Dauerärgernis ausgehen, das eine Tariferhöhung im VVS in keinster Weise rechtfertigt.“
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Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau

Montag, 22. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Frankfurt a. M. – 22. Februar 2010.
Nahverkehrstarife im Städtevergleich

Der alljährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) vorgelegte Fahr­preis-Vergleich in 13 deutschen Großstädten belegt, dass sich die Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau bewegen. Die im Dezember 2009 durchgeführte Anhebung bei den Tarifen für den Öffentlichen Nahverkehr, habe, so VCD-Sprecher Holger Greiner, “dazu beigetragen, dass sich die Situation eher noch ver­schärft hat“. Die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbundes für Einzel- und Monatskarten im Stadtgebiet Frankfurt liegen auch im Jahr 2010 wieder im oberen Drittel.

So zahlt man nur in Hamburg und Stuttgart mehr für einen Einzel­fahrschein für das gesamte Stadtgebiet als in Frankfurt. Wie in den Vorjahren habe Frankfurt auch die teuerste 9-Uhr-Monats­karte vorzuweisen. Innerhalb von 5 Jahren sei der Preis hier um rund 20% gestiegen. Weiterhin halte die Rhein-Main-Metropole, wie vom VCD schon im letzten Jahr heftig kritisiert wurde, bundesweit mit 1,40 Euro den “traurigen Rekord” bei Kinder-Einzel­fahr­scheinen, obwohl es hier zuletzt ausnahmsweise einmal keine weitere Anhebung gegeben habe. In Hannover und Stuttgart bezahlten Kinder dagegen 1,20 Euro in Hamburg, Leipzig und Nürnberg sogar nur 1 Euro. “Wenn man aber die Stadtgröße und die Nähe Frankfurts zu den Nachbarstädten -und gemeinden der Rhein-Main-Region, in die Betrachtung einbezieht, fällt der Tarif-Vergleich noch wesentlich ungünstiger aus“, stellt Greiner fest. Eine Monatskarte von Frankfurt nach Offenbach koste mit 112,80 Euro nämlich erheblich mehr als das entsprechende Ticket für den Großbereich Hamburg oder das gesamte Berliner Stadtgebiet.
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Kein Verständnis für Anziehen der Tarifschraube

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 9. Dezember 2009
VCD kritisiert erneute Fahrpreiserhöhungen zum Tarifwechsel

Kein Verständnis zeigt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für die Preis­erhöhungen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um durch­schnittlich 2,8 Prozent zum 13. Dezember. Der Sprecher der VCD-Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner, ist sich sicher: “Das alljährliche Ritual die Tarife zu erhöhen ist das falsche Signal an die Öffentlichkeit. Angesichts der Klimadebatte und der Konkurrenz des Autos sind die Steigerungen kontraproduktiv.” Autofahrer seien so nur schwer zum Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu bewegen. Gerade dies sei aber dringend erforderlich, um die CO2-Emissionen, zu denen der Verkehr rund 20 Prozent beiträgt, entscheidend zu senken.

Die gebetsmühlenartig vorgebrachten Argumente für das An­ziehen der Tarifschraube erscheinen willkürlich“, so Greiner. Seien im letzten Jahr vor allem die explodierenden Energiekosten angeführt worden, nenne der RMV nun die gestiegenen Personal­ausgaben als Grund. Für die zwischenzeitlich wieder gesunkenen Energiepreise gebe es jedoch keinen Ausgleich für die Fahrgäste — während der PKW-Nutzer an der Zapfsäule dagegen einiges sparen könne. Dass der RMV einen Kostendeckungsgrad von 54 % vorweisen könne, bringe dem Fahrgast, der die Preis­erhöhungen im eigenen Portemonnaie spürt wenig. Wie die Vergleiche des VCD Rhein-Main gezeigt haben, gehören die Fahrpreise im Raum Frankfurt gegenüber anderen Großstädten — auch ohne die vorweihnachtlichen Anhebungen — schon jetzt zu den höchsten bundesweit. Gerade Zeitkarten, die häufig von Berufspendlern genutzt werden, oder Fahrkarten für Kinder und Jugendliche fallen hier negativ auf. Für Einkommensschwache werde der Nahverkehr immer mehr zum “teuren Vergnügen.” Es sei unverantwortlich, dass die nachhaltigen Verkehrsträger wie Bus und Bahn verstärkt belastet würden, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub.
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VCD teilt Kritik der Landtagsopposition am Verbündechaos in Baden-Württemberg

Donnerstag, 27. August 2009

Pressemitteilung Nr. 23/09, Stuttgart, 27. August 2009
Steuergelder sollten für Vereinfachung des Tarifdschungels im Land genutzt werden

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hält die heutige Kritik der Landtagsopposition an der Ver­bundförderpolitik des Landes für gerechtfertigt. Die Op­po­si­tions­vertreter beanstanden, dass die Landesregierung weiter­hin die 21 Verkehrsverbünde im Land mit ihrem Tarifdschungel fördern will.

Während die Verkehrszeichen im Straßenverkehr europaweit ein­heitlich sind, gelten im Bus- und Bahnverkehr in Baden-Württem­berg alle 30 Kilometer andere Regeln“, beklagt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb die heutige Situation. Aus Sicht der Fahr­gäste sei dieses Tarifchaos unzumutbar und wirke auf po­ten­ziel­le Kunden eher abschreckend, so Lieb weiter.
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