Mit ‘Takt’ getaggte Artikel

VCD vermisst weiterhin Verkehrskonzept für Gartenschau

Mittwoch, 11. März 2015

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 3/2015, Mühlacker, 11. März 2015
ÖPNV-Anreise für Sonntagsbesucher aus Mühlacker und den Stadtteilen sicherstellen.

Nach wie vor vermisst der ökologische Verkehrsclub VCD von Stadtverwaltung und Stadt­busbetreiber Stadtwerke Mühlacker ein Verkehrskonzept für die Gartenschau in Mühlacker.

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Stuttgarter S-Bahn bis Mühlacker?

Mittwoch, 06. November 2013

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 21/2013, Mühlacker, 6. November 2013
VCD sieht Licht und Schatten im Vorschlag des Verband Region Stuttgart

Wird die Stuttgarter S-Bahn zukünftig bis nach Mühlacker ver­län­gert? Eine neue Studie im Auftrag des für die Stuttgarter S-Bahn zu­ständigen Verband Region Stutt­gart (VRS) ergab für eine S-Bahn-Verlängerung von Bietigheim-Bissingen über Vaihin­gen bis Mühl­acker eine gute Bewertung, wie aus einer Sitzungsvorlage des VRS hervorgeht.

Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht allerdings eine Verlängerung der S-Bahn sowohl bis Vaihingen/Enz als auch bis Mühlacker skep­tisch: „Die Fahrzeit von Mühl­acker Richtung Stuttgart und Ludwigs­burg verlängert sich damit gegenüber den heuti­gen Zug­verbindungen. Positiv wäre einzig der von der Stuttgarter S-Bahn bekannte klare Taktfahrplan auch abends und am Wochenende“. Ein weiteres Problem ist aus VCD-Sicht die fehlende Barrierefreiheit, die mit der S-Bahn einherginge: „Für Barriere­freiheit müssten die Bahnsteige auf 96 cm ausgebaut werden, doch zur Sicherstellung des Güter­zugverkehrs können auf dieser Strecke die Bahnsteige nur auf 76 erhöht werden“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Ein weiterer S-Bahn-Ausbau würde aus VCD-Sicht somit nur möglich sein, wenn das Stuttgarter S-Bahn-System auf eine niedrigere Fußbodenhöhe umgestellt würde, um sowohl den Belangen des Güter­verkehrs als auch dem Regional- und Fern­verkehr an den Bahnsteigen in Vai­hingen/Enz und Mühlacker zu genügen.
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Warum fährt ein Zug?

Samstag, 12. Januar 2013

Das Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg erklärt:

PBefG muss Kommunen mehr Einfluss­möglichkeiten geben – Heute Verbände­anhöhrung im Bundestag

Mittwoch, 29. Februar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 29. Februar 2012.

Das PBefG muss attraktiven Rahmen für innovative Nah- und Fernverkehrsangebote zugunsten der Fahrgäste bieten/VCD spricht sich auf Verbändeanhörung für mehr Einfluss der Kommune auf Angebotsqualität im Nahverkehr aus

Obwohl klar ist, dass die Novellierung des Per­sonen­beförderungsgesetzes (PBefG) unabdingbar ist, um das nationale Recht an die europarechtlichen Vorgaben der EU-VO 1370/2007 rechts­sicher anzupassen, sind inzwischen fünf Jahre mit Diskussionen und gegensätzlichen Gesetzesentwürfen vergangen. Um einen weiteren Umweg über den Vermittlungsausschuss zu verhindern, nutzten heute die Verbände die letzte Möglichkeit zur Einfluss­nahme. In der öffentlichen Anhörung im Bundestag unterstrichen alle, wie enorm wichtig die Schaffung des rechtlichen Rahmens sowohl für den öffentlichen Nahverkehr als auch für die Liberalisierung des Fern­bus­marktes ist.
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VCD enttäuscht von Bahngipfel und Region Nordschwarzwald

Dienstag, 18. Oktober 2011

VCD Pforzheim/enz, Presseinformation Nr. 16/2011, Mühlacker, 18. Oktober 2011
Region Nordschwarzwald setzt falsche Prioritäten beim Verkehr

Angesichts stetig steigender Fahrgastzahlen in den schnellen IRE-Zügen zwischen Stuttgart und Karlsruhe über Vaihingen/Enz, Mühlacker und Pforzheim hat der öko­logische Verkehrsclub VCD in den vergangenen Jahren immer wieder die Forderung nach einem 30-Minuten-Takt der schnellen Züge auf dieser Strecke erhoben.

Der VCD kritisiert deshalb die Ergebnisse des sog. Bahngipfels zwischen Vertretern der Region, Abgeordneten, der DB und der Landesregierung am vergangenen Frei­tag. „Die Region hat die Interessen der Bahnfahrgäste überhaupt nicht vertreten, son­dern fällt mit ihren Forderungen sogar hinterden Status-Quo-Fahrplan zurück“ beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. „Gleichzeitig fordern der Regional­verband, die StadtPforzheim, der Enzkreis und der Kreis Calw in Resolutionen den raschenAusbau der Autobahn und den Bau der Westtangente.“ Die sei eine erkennbar einseitig autozentrierte und verfehlte Verkehrspolitik, die den Belangen der Bürger der Region nicht gerecht werde, so der VCD.

Unverständlich sei für den VCD weiter, dass die Fahrgastverbände wie PRO BAHN und VCD bewusst von den Gesprächen zwischen der Region mit DB und Land fern­gehalten worden seien.

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Besseres Busangebot in Oldenburg

Mittwoch, 04. Mai 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 11/2011, Oldenburg, 04.05.11
Mehr Busse in den Abendstunden/VCD: „Oldenburg ist auf der richtigen Spur!“/„Mobilitätsketten“ als Alternative zum eigenen Pkw gelobt

Die Ausweitung des Bus-Angebotes in Oldenburg in den Abend­stunden ist ein wichtiger Schritt, konkrete Alternativen zum eigenen Pkw anzubieten. Damit ist Oldenburg auf der richtigen verkehrs­politischen Spur“, so Wilfried Jankowski (Oldenburg), Mit­glied im Landesvorstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Sprecher des Fahrgastbeirates im ZVBN.

Die Verkehr und Wasser GmbH hatte vor wenigen Tagen an­ge­kün­digt, den Takt im Busverkehr ab 20 Uhr statt im Stunden- fortan im Halb­stundentakt zu organisieren. Mit der ab dem 26. Juni gültigen Maß­nahme kann auf Hauptästen durch die Überlagerung ver­schie­de­ner Linien sogar alle 15 Minuten ein Bus genutzt werden. „Men­schen in Schichtarbeit, aber auch Konzertbesucher benötigen in vielen Fällen eigentlich keinen Pkw mehr, zumal neben dem Bus­angebot auch andere umweltschonende Verkehrsmittel, wie das Rad oder auch Car-Sharing genutzt werden können“, kommentiert Jankowski.
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Straßenbahn darf nicht ausgebremst werden

Dienstag, 15. Februar 2011

Landesverband Elbe-Saale, Pressemitteilung, 15.2.2011

Dass Radebeul ein Verkehrsproblem hat, ist nicht zu übersehen: Bürger­initiativen an der Meißner und an der Kötzschenbrodaer Straße beklagen zu Recht die enormen Straßen­verkehrs­belastungen. Um Lärm, Feinstaub und Verkehrs­sicherheit in den Griff zu bekommen sieht der ökologische Verkehrsclub VCD die Lösung vor allem darin mehr für Bus, Bahn und Fahrrad zu tun und Maßnahmen der Verkehrsvermeidung umzusetzen. Der regionale Verbandssprecher Lutz Dressler sagte: „Für sehr viele Menschen ist der Umweltverbund schon jetzt eine preiswerte Alternativen zur Fahrt mit dem Auto“. Er ist der festen Überzeugung, dass die Verkehrsbelastung sich noch hätte drastisch verschlimmern können, wäre der Finanzierungsvertrag für den Weiterbetrieb der Straßenbahn im Dezember nicht zu Stande gekommen. Allerdings sieht Dressler ein Zeitproblem bei der Attraktivitäts­steigerung der Linie 4: „Durch verschleppte Sanierungen werden hohe Folgekosten in Kauf genommen werden. Einen großen Anteil daran hat der Freistaat, der die Nahverkehrs­gelder im Haushalt drastisch gekürzt hat“.
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Grundsatzbeschluss pro Stadtbus Rotenburg

Mittwoch, 09. September 2009

Pressemitteilung VCD-Kreisverband Rotenburg (Wümme/Nieder­sachsen), 09.09.2009
Nach fast 20 Jahren Diskussion: VCD erfreut über wichtigen Grundsatzbeschluss pro Stadtbus – Rotenburg profitiert vom besseren Nahverkehr

Endlich!“ Mit nur einem Wort beschreibt Hartmut Eichhorn vom Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) die Erleichterung über den Grund­satzbeschluss der Stadt Rotenburg (Wümme) zur Einführung eines Stadtbusverkehrs in der Kreisstadt im kommenden Jahr. Fast 20 Jahre hatte sich der VCD in der Kreisstadt für die Einführung eines Stadtbus-Systems engagiert.

Als das Bremer Büro für Verkehrsökologie (BVÖ) in den Jahren 1989 bis 1991 für die Stadt Anregungen für die Ver­kehrs­ent­wicklung mit dem sogenannten Verkehrsökologischen Gut­achten entwickelt hatte, fiel zum ersten Mal das Stichwort Stadt­bus“, erinnert sich Eichhorn. Seither hat der VCD keine Gelegen­heit ausgelassen, sich für einen besseren Nahverkehr auch auf Rotenburgs Straßen einzusetzen. Dazu führten die aktiven Mitglieder des VCD zahlreiche Gespräche mit Politikern und Verwaltungen. Doch die stetigen Interessebekundungen der verantwortlichen Stellen mündeten bislang nie in konkrete Ergebnisse. In der vergangenen Woche machte die Stadt über die Partei­grenzen hinweg dann endlich den Weg frei: Schon im kommenden Jahr sollen zwei Stadtbuslinien den Bahnhof mit den westlichen und östlichen Bereichen der Kreisstadt verbinden und Anschlüsse an den Bahnverkehr herstellen.
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Bahnbörsengang – Auswirkungen in Niedersachsen

Mittwoch, 20. August 2008

Pressemitteilung 24/2008 VCD-Landesverband Niedersachsen, 20.08.08, Hannover/Cuxhaven
Bahn-Börsengang und gekappte Schienen-Infrastruktur

VCD: Reisende nach Cuxhaven müssen mit Bussen fahren, weil nach Gleisabbau zuwenig Gleise zur Verfügung stehen/Schlechtes Beispiel Cuxhaven – Bremerhaven gerügt

Als schlimmes Beispiel für den radikalen Abbau der Gleisinfrastruktur im Vorgriff auf den Bahn-Börsengang rügt der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) zum wiederholten Male die Verbindung von Bremen nach Cux­haven. Seit Beginn dieser Woche müssen noch bis zum 27. August 2008 Bahn-Fahrgäste in Busse umsteigen, weil für Güter­züge nicht genügend Gleise zur Verfügung stehen.
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Initiative Deutschland-Takt

Donnerstag, 10. April 2008

Die Initiative Deutschland-Takt ist mit einem eigenen Internetauftritt www.deutschland-takt.de gestartet.

Die Initiative Deutschland-Takt fordert einen deutschlandweiten Takt­fahrplan, der Nahverkehr der Länder und der Fernverkehr sollen besser abgestimmt werden. Ziel ist eine Fahrgaststeigerung wie in der Schweiz.

Vorbild ist die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000″ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahr­gast­steigerungen von bereits hohem Niveau aus.

Auf der Internetseite werden die Ziele und der Nutzen eines Deutschland-Taktes vorgestellt. In einem Forum kann man zum Thema diskutieren und gute und schlechte Beispiele vorstellen. Noch ist das Forum ziemlich leer, aber die Internetseite ist ja auch erst seit wenigen Tagen verfügbar.