Mit ‘Südbahn’ getaggte Artikel

Stuttgart 21 – das Spiel ist aus!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Presseinformation Nr. 30/2012, Stuttgart, 13. Dezember 2012
Technikvorstand leistet Offenbarungseid/Verkehrsclub in seiner Kritik bestätigt

Der ökologische Verkehrsverband VCD Baden-Württemberg zeigt sich fassungslos angesichts des Offenbarungseids, den Technik­vorstand Kefer auf der gestrigen Pressekonferenz der Deutschen Bahn (DB) AG geleistet hat: Mindestens 1,1 Milliar­den – wahr­scheinlich aber 2,3 Milliarden Euro an Mehrkosten werden fällig – ent­standen aufgrund einer absolut dilettantischen Planung durch die DB, erklärt der VCD und sieht sich damit in seinen langjährigen Kritik an Stuttgart 21 vollauf be­stätigt.

Nicht untersuchte Leitungen, nicht budgetierte Planungskosten, nicht komplett ge­plan­te Bauzustände, unvollständige Planung der Eisenbahntechnischen Ausrüstung wie Gleise, Signale und Ober­leitungen – um nur einige der Missstände der DB-Planung zu nennen“, beklagt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Wie sollen die Bürger im Land zukünftig noch Vertrauen in die Aussagen der Bahnmanager haben? Wer glaubt tatsächlich noch, dass dies die letzte Kostensteigerung bei Stuttgart 21 gewesen ist?“ fragt sich der VCD-Landesvorsitzende.
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VCD kritisert Mittelvergabe des Bundes im Schienenverkehr

Donnerstag, 06. September 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 20/2012, Stuttgart, 6. September 2012
VCD beklagt fehlende Bundesmittel für den Ausbau der Schienenwege in Baden-Württemberg
Stuttgart 21 blockiert Ausbau von Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn

Erneut bestätige sich die seit langem immer wieder geäußerte Befürchtung des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland VCD, dass mit Stuttgart 21 ein einzelnes Großprojekt den größten Teil an Bundesinvestitionen in die Schienenwege im Land auf lange Sicht binde. So sehe der aktuelle Entwurf des Bundeshaushaltes 2013 zwar auch Mittel für die Rheintalbahn vor, allerdings reichten diese nur für einen Ausbau im Schneckentempo. Komplett leer ausgehen würden im Bundeshaushalt die Südbahn sowie die Gäubahn.

Wieder einmal bewahrheite sich, dass die bedingungslose Fokussierung auf Groß­projekte im Schienenverkehr zahlreiche sinnvolle Neu- und Ausbauprojekte ver­hindere und somit massiv der Entwicklung des Schienenverkehrs landes- und bundes­weit schade“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb den Entwurf. So stünden für die Rheintalbahn vom Katzenbergtunnel bis Basel nur knapp 55 Millionen Euro im Jahr 2013 zur Verfügung. Zwar habe der Bund erst kürzlich eine Finanzierungs­vereinbarung für den Rastatter Tunnel unterzeichnet, doch sei die Fertig­stellung erst für das Jahr 2022 geplant.
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Fahrgastbeirat soll den Kunden des SPNV eine Stimme geben

Samstag, 28. April 2012

Pressemitteilung des Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Stuttgart, 28. April 2012
Konstituierende Sitzung des Fahrgastbeirats für den Schienen­personen­nahverkehr Baden-Württembergs
­VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb als Vorstand gewählt

Ausgewählte VertreterInnen verschiedener Verbände und SPNV-NutzerInnen folgten der Einladung des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann am Freitagnachmittag, dem 27. April 2012 nach Stuttgart, um den Fahrgastbeirat für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) des Landes Baden-Württemberg auf den Weg zu bringen. Minister Hermann sagte zur Begrüßung: „Der SPNV soll noch besser auf Wünsche der Kunden abgestimmt sein, dazu stellt der Fahrgastbeirat einen wich­ti­gen Baustein dar.

Die Mitglieder des Fahrgastbeirates haben in der konstituierenden Sitzung die Grund­züge ihrer Arbeit festgelegt. Zentrale Punkte werden dabei unter anderem Barriere­freiheit, Fahrgastrechte und die Ausstattung der Fahrzeuge sein. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und zunächst für zwei Jahre im Amt. Der Fahrgast­beirat soll die Anlaufstelle für Wünsche, Anregungen und Kritik von Fahrgästen des SPNV sein, will dem Land aber auch aktiv Vorschläge für einen attraktiven und umweltgerechten SPNV unterbreiten. Der Fahrgastbeirat tagt zwei Mal im Jahr, bei Bedarf auch häufi­ger. Aus ihrer Mitte haben die Mitglieder Matthias Lieb als Vorsitzenden und Gerlinde Kurzbach als Stellvertreterin gewählt.
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Schienenprojekte: VCD sieht sich in seiner Kritik bestätigt

Freitag, 27. April 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 10/2012, Stuttgart, 27. April 2012
Fehlgeleitete Investitionsstrategie des Bundes benachteiligt landesweit Schienenprojekte

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland sieht sich in seiner bereits im Januar dieses Jahres in einer Pressenkonferenz geäußerten Kritik bestätigt, dass die Finanzierung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm den Bundesetat für Infrastruktur­projekte in den kommenden Jahren aufs Äußerste strapazieren werde. Die Folgen seien für Schienen­projekte landesweit verheerend, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Der Bund vernachlässigt die Pflichtaufgaben zugunsten politisch motivierter Projekte“, kritisiert der VCD-Landesvorsitzende. „Die Folgen dieser fehlgeleiteten Investitions­strategie werden nun Schritt für Schritt beim Projekt Stuttgart 21 sichtbar, indem sich der Fertigstellungstermin der zu einem Großteil vom Bund finanzierten Neubau­strecke Wendlingen-Ulm immer weiter verspätet.
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VCD begrüßt Zusagen von Bund und Land bei Rheintalbahn

Mittwoch, 15. Februar 2012

Presseinformation Nr. 5/2012, Stuttgart, 15. Februar 2012
Verkehrsclub hält Finanzierung vor 2020 dennoch für unrealistisch

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt, dass durch die Zusagen des Bundes sowie einer Mitfinanzierung des Landes end­lich Bewegung in die Planungen bei der Rheintalbahn kämen und daher die Fortsetzung der Bau­maß­nahmen südlich und westlich von Freiburg realistischer würden. Die vom Bund gemachten Zu­geständ­nisse zugunsten einer Mensch und Umwelt schonenden Strecken­führung entgegen der bisherigen Entwürfe sei längst überfällig gewesen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Die Verantwortlichen auf Bundesebene haben scheinbar erkannt, dass Großprojekte wie die Rheintalbahn nur dann realisiert werden können, wenn die Bedürfnisse der An­woh­ner in die Planungen mit einbezogen werden, auch wenn dies unter Umständen zu Mehr­kosten führt“, befürwortet Matthias Lieb die Versprechungen des Bundes­verkehrs­ministeriums. Erfreut zeigt sich der VCD-Vorsitzende ebenso über die Bereit­schaft des Landes, sich ebenfalls an den Mehrkosten beteiligen zu wollen.
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Bahnverkehr – Land droht Anschluss zu verlieren!

Mittwoch, 01. Februar 2012

Presseinformation Nr. 4/2012, Stuttgart, 01. Februar 2012
Deutsche Bahn erklärt Rheintalbahn für überlastet
Bundesprogramm zur Beseitigung von Engpässen im Schienennetz dringend erforderlich

VCD: Baden-Württemberg wird auf der Schiene immer weiter abgehängt!

Mit Bestürzung reagiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die jüngste Ankündigung der Deutschen Bahn, für die nächste Fahrplanperiode ab Dezember 2012 die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel als „überlastet“ zu erklären. Dies bedeutet konkrete Nutzungseinschränkungen für den Nah- und Güter­verkehr auf der Schiene. Das wichtige Transitland Baden-Württemberg droht laut VCD beim Bahnverkehr immer mehr den Anschluss zu verlieren.

Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn –die Engpässe im Schienennetz von Baden-Württemberg werden immer größer, während zugleich auf den Autobahnen der LKW-Verkehr explodiert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb verärgert fest. „Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Nun müssen sogar die Fahrgäste im Nahverkehr unter der verfehlten Bahnpolitik des Bundes leiden.
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VCD: Südbahn-Elektrifizierung darf nicht verschoben werden

Freitag, 16. Dezember 2011

Pressemitteilung, Ulm, 16. Dezember 2011
Versprechungen zur Volksabstimmung über Stuttgart 21 müssen eingelöst werden

Mit Verwunderung und Enttäuschung hat der ökologische Verkehrsclub Deutschand (VCD) zur Kenntnis genommen, dass die Elektrifizierung der Südbahn durch Bundesverkehrsminister Ramsauer verzögert wird. Entgegen der Versprechungen im Vorfeld der Volksabstimmung über Stuttgart 21 sei mit einer baldigen Realisierung nicht zu rechnen, da die Ausbaumaßnahme nicht im Investitionsrahmenplan des Bundesverkehrsministeriums bis 2015 enthalten sei. (weiterlesen…)