Mit ‘Stuttgart’ getaggte Artikel

Carsharing-Unternehmen sind Vorreiter bei Fahr­zeug­effizienz: stadtmobil Stuttgart tritt »Cleaner Car Contracts« bei

Dienstag, 15. November 2011

Presseinformation, Berlin, 15. November 2011.

Die Carsharing-Organisation stadtmobil in Stuttgart und die Filialen der Region sind ab sofort Teilnehmer der »Cleaner Car Contracts«-Kampagne. Der Carsharing-Anbieter verpflichtet sich zukünftig nur noch Pkw anzuschaffen, die im Schnitt weniger als 120 Gramm CO2 ausstoßen. Für diesen Schritt wird die Organisation mit dem goldenen Flottenaward von »Cleaner Car Contracts« ausgezeichnet.

Michael Müller-Görnert, »Cleaner Car Contracts«-Projektleiter beim VCD: “Wir freuen uns einen der größten Carsharing-Anbieter im Süd­westen Deutschlands bei »Cleaner Car Contracts« begrüßen zu dürfen. Es zeigt welche Vorreiterrolle Carsharer beim Einsatz besonders effizienter Fahr­zeuge mittlerweile innehaben. Die Alternative zum eigenen Auto und der bevorzugte Kauf besonders sparsamer Autos macht sie zu wichtigen Partnern bei der Erreichung ambitionierter Klimaziele“.
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Gleisneigung bei S21 im Widerspruch zu EU-Recht

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Presseinformation Nr. 32/2011, Stuttgart, 27. Oktober 2011
VCD: Stuttgart 21 verstößt gegen EU-Richtlinien

Ausnahmegenehmigung für S21 erscheint im Licht geltender EU-Vorschriften zweifel­haft/ Regel­widrige Bahnsteigneigung gefährdet Fahr­gäste

Mit seinem um mehr als 500 Prozent vom zulässigen Regelwert ab­weichenden Ge­fälle steht Stuttgart 21 auch im Widerspruch zu den Euro­pä­ischen Richtlinien für den grenzüberschreitenden Hoch­ge­schwin­dig­keits­verkehr (HGV), stellt der öko­logische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. fest.

Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof im Herzen Europas auf der Magistrale für Europa ver­stößt klar gegen die europäischen Inter­operabilitäts­vor­schriften (TSI) –sie dienen dazu, einen durchgängigen, grenz­über­schreitenden Bahnverkehr zu ermöglichen“, erklärt Matthias Lieb und verweist auf ein Schreiben der EU-Kommission an Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments. Darin werde klargestellt, dass eine EU-Aus­nahme­regelung (sogenannte Strecken der Kategorie 3) nur für schon gebaute Strecken gelte. Im Vergleich zur deutschen Soll-Regelung dürfen laut EU-Vorschrift neu zu bauende trans­europäische HGV-Strecken eine maximale Bahn­steig­neigung von 2,5 Promille nicht überschreiten. In Anbetracht solch restriktiver EU-Vorgaben dränge sich die Frage auf, wie für Stuttgart 21 dennoch eine Ausnahme­genehmi­gung erteilt werden konnte, gibt Matthias Lieb zu bedenken.
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VCD empfiehlt SPD neue Berater bei Stuttgart 21

Dienstag, 30. August 2011

Presseinformation Nr. 24/2011, Stuttgart, 29. August 2011 VCD unterstützt Kombibahnhof als Kompromiss
SPD lässt eigene Argumente vermissen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. teilt die Ein­schätzung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur hin­sicht­lich der höheren Leistungs­fähigkeit des Kombibahnhofs für Stuttgart bei gleichzeitig geringeren Kosten und Risiken. Auffällig sei bei der Stellungnahme der Landesregierung die Argumentation der SPD, wundert sich VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Anstatt eigene Argumente für oder wider Kombibahnhof zu finden, wird wortgleich die Stellung­nahme der Stadt Stuttgart als SPD-Position ausgegeben.

Verwundert sei der VCD ebenfalls über die Einschätzung der ver­kehrlichen Effekte durch die SPD: „Pikant daran ist, dass dem lang­jährigen Fahrplan-Gutachter des Landes –der Firma SMA –seitens der SPD weniger Vertrauen geschenkt wird als einem pen­sionier­ten Professor, der maßgeblicher Erfinder von Stuttgart 21 ist und deshalb alle Alternativen zu Stuttgart 21 grundsätzlich ablehnt“, erklärt Matthias Lieb. „Hat die SPD so wenig verkehrspolitischen Sachverstand, dass sie nur noch Positionen abschreibt, anstatt eigene zu entwickeln?“ fragt VCD-Chef Lieb und empfiehlt der SPD neue Berater für eine fortschrittliche Verkehrs­politik, deren Ergebnisse nicht nur in Kubik­meter Beton und Teer gemessen wird.
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VCD fordert Überarbeitung des S21-Ausstiegsgesetzes

Donnerstag, 25. August 2011

Presseinformation Nr. 23/2011, Stuttgart, 25. August 2011
Abstimmung über Kombibahnhof gefordert

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert eine Überarbeitung des Stuttgart 21-Ausstiegsgesetzes. In einer um­fangreichen Stellungnahme zum Ge­setzes­entwurf der Landes­regierung fordert der VCD eine Umformulierung des Gesetzes. „Anstelle über die Vertragskündigung sollte über den Kompromiss­vorschlag eines Kombi­bahn­hofes abgestimmt werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf würde der baden-württem­bergische Steuer­zahler aus VCD-Sicht zu stark belastet werden – egal wie abgestimmt würde. „Be­kommt das S21-Ausstiegs­gesetz keine Mehrheit, so hat die Volks­abstimmung gleich­zeitig darüber entschieden, dass die Mehrkosten bei Stuttgart 21 mehrheitlich vom Land getragen werden“, kritisiert Matthias Lieb. Dies sei zwar die zwangsläufige Folge aus der Gesetzesbegründung, doch die Konsequenzen seien im Gesetz nicht aus­rei­chend dargestellt, beklagt der VCD.
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VCD fordert sorgfältige Prüfung des Kombi­bahnhofs

Mittwoch, 10. August 2011

Presseinformation Nr. 21/2011, Stuttgart, 10. August 2011
Geißler-Vorschlag mit alter S21-Kombi-Variante nicht vergleichbar

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert eine sorg­fältige Prüfung des Geißler-Vorschlags eines kombinierten Kopf- und Durchgangsbahnhofs. „Allein die Tatsache, dass der Auditor nach stundenlanger Debatte über den Stresstest einen eigenen Vorschlag zur Lösung für den langanhaltenden Stuttgarter Bahnhofsstreit vor­legt, ist eine Beerdigung Zweiter Klasse für Stuttgart 21“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb.

Den „Frieden-für-Stuttgart“-Vorschlag des Schlichters Heiner Geißler habe das Büro SMA ausgearbeitet, das schon seit 3 Jahren die Planungen zu S21 begleite und versuche, ein dafür passendes Fahrplankonzept zu finden, so der VCD. Schon im Jahr 2008 habe SMA auf die Mängel von S21 hingewiesen und einen weiteren Aus­bau der Infrastruktur nahe gelegt.

Wenn SMA-Chef Stohler die Leistungsfähigkeit seines Vorschlages als dreimal besser als Stuttgart 21 einstuft, so kann er dies aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Stutt­gart 21 am besten einschätzen“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Angesichts der offensichtlichen Mängel von S21 – insbesondere bei der S-Bahn durch die Station Mittnachtstraße – hat sich SMA eine Lösung überlegt, die wesentliche Ele­men­te von S21 erhält, aber die Engpässe vermeidet. Mit dem Erhalt des Kopf­bahn­hofes zu­sätz­lich zur Durchgangsstation wird für den Regio­nal­verkehr eine deutliche Leistungs­steigerung ermöglicht“.

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Stuttgart 21 fällt bei Stresstest durch

Samstag, 23. Juli 2011

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 20/2011, Stuttgart, 23. Juli 2011
Tunnelbahnhof fällt bei Stresstest durch / sma verlangt erneute Betriebssimulation
VCD: Tunnelbahnhof hat Stresstest längst nicht bestanden

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kommt nach eingehender Analyse des umfangreichen sma-Audits zu dem Schluss, dass Stuttgart 21 den so genannten “Stresstest” keineswegs bestanden hat und umfangreiche Nachbesserungen gefordert werden. Der VCD wirft der Deutschen Bahn (DB) vor, erneut mit aus dem Zusammenhang gerissenen Teilaspekten gezielt die Medien zu manipulieren.

Die VCD-Experten sind sich in ihrer Analyse einig: “Das vom Schweizer Fachbüro sma am 21.7.2011 veröffentlichte Testat zum so genannten Stresstest zu Stuttgart 21 sagt nichts darüber aus, ob dieser Stresstest tatsächlich bestanden wurde”, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest. “Das Gegenteil ist der Fall: sma fordert sogar eine erneute Betriebssimulation unter Beachtung der in ihrem Audit aufgedeckten Mängel.“ (weiterlesen…)

VCD-Studie zu Nutzen-Kosten-Berechnungen bei Stuttgart 21

Dienstag, 21. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 15/2011, Stuttgart, 21. Juni 2011
VCD: Neue 500 Millionen Euro-Finanzierungslücke bei Stuttgart 21
Grundlage für Fördermittel hinfällig
Geplante S-Bahn-Station Mittnachtstraße schädlich für Stuttgarter Nahverkehr

Keinen volkswirtschaftlichen Nutzen für die Nahverkehrsinvestitionen bei Stuttgart 21 konnte der ökologische Verkehrsclub (VCD) bei seiner Überprüfung der Nutzen-Kosten-Berechnungen für Stuttgart 21 ermitteln – damit ergibt sich eine neue Fi­nan­zierungs­lücke von 500 Millionen Euro für das Projekt: „Angesichts der gestiegenen Baukosten sowie der Änderungen im S-Bahn-Fahrplan war zu überprüfen, ob die bisher von Prof. Martin, Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart (VWI), erstellten Nutzen-Kosten-Berechnungen noch Bestand haben“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb den Hintergrund für die Studie.

Matthias Lieb: Bei anderen Maßnahmen im Nahverkehr, wie beispielsweise bei der geplanten S-Bahn-Verlängerung nach Calw, verlange die Landesregierung zwingend eine aktualisierte Nutzen-Kosten-Berechnung, bevor öffentliche Gelder in das Pro­jekt fließen. Was für andere Projekte im Nahverkehrsbereich gelte, müsse auch für Stuttgart 21 angewandt werden. Der VCD fordert deshalb, dass die aus den Jahren 2006 und 2008 stammenden Berechnungen aufgrund einer aktualisierten Daten­basis von unabhängigen Fachleuten neu geprüft werden.

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VCD Baden-Württemberg: Städtecheck Fahrrad­sicherheit

Donnerstag, 16. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2011, Stuttgart, 16. Juni 2011
VCD: Landeshauptstadt ist auf einem guten Weg
Anteil der bundesweit verunglückten Radfahrer sinkt –Städte im Land haben Nachholbedarf

Entgegen der landläufigen Meinung zeige der heute veröffentlichte bundesweite »Städtecheck 2011 – Fahrradsicherheit« des Verkehrs­clubs Deutschland (VCD), dass die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt sinkt, obwohl in den meisten deutschen Städten der Anteil des Radverkehrs zunimmt. Eine positive Ten­denz, die jedoch auch in Baden-Württemberg nicht für alle untersuchten Kommu­nen zutreffe, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Der VCD analysierte in seiner Studie für den Zeitraum 2005 bis 2010 die Entwicklung der verunglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern, darunter auch in neun Baden-Württembergischen Städten: Freiburg i. Br., Heidelberg, Heil­bronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm.

Matthias Lieb: „Erkennbar sind die Bemühungen der Stadt Stuttgart der letzten Jahre zur Verbesserung des Radverkehrs, die sich beim guten Ergebnis der Landeshauptstadt beim VCD-Städtecheck widerspiegeln. Stuttgart konnte als einzige der untersuchten Städte in Baden-Württemberg die Anzahl der verunglückten Radfahrer zwischen 2005 und 2010 überdurchschnittlich senken. Zurück gingen die Zahlen der verunglückten Radfahrer auch in Karlsruhe, freut sich Matthias Lieb.
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Weiterbau der Bahn bei Stuttgart 21 auf eigenes Risiko

Donnerstag, 09. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 13/2011, Stuttgart, 09. Juni 2011
Absicherung des Landes durch bindende Kostendeckelung/Übernahme der oberirdischen Gleisanlagen schafft Kombilösung

Die Landesregierung dürfe sich von der Deutschen Bahn (DB) AG nicht immer weiter unter Druck setzen lassen, appelliert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. an die politisch Verantwortlichen angesichts der jüngsten Aussagen der DB-Führung.

Wenn die Deutsche Bahn AG unbedingt bauen möchte, dann liegen das unter­nehme­ri­sche Risiko und die Kosten eindeutig bei der Deutschen Bahn“, hält Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender fest. „Um Schaden von den baden-württem­bergischen Steuer­zahlern abzuwenden, ist die Landes­regierung gefordert, eine bindende Kosten­begrenzung auf die bislang vereinbarten Anteile auf Basis von 4,5 Mrd. Euro Gesamt­kosten umzusetzen.
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Studie: Verkehrsbranche sieht keinen Bedarf für Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2011, Stuttgart, 06. Juni 2011
VCD fordert bei der Schiene Orientierung an tatsächlichem Bedarf und die Beseiti­gung von wirklichen Engpässen – Vergabestopp bei S 21 un­ab­dingbar

Angesichts der Debatte um einen Bau- und Vergabestopp für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 verweist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. auf eine aktuelle Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Studie über den ‚In­vesti­tions­bedarf im Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer’ bringt eindeutige Ergebnisse.

Die befragten Eisenbahnunternehmen, aber auch Verkehrsverbünde und Aufgaben­träger in Deutschland sehen weder einen Bedarf für Stuttgart 21 noch für die Neubau­strecke (NBS) nach Ulm“, fasst VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die Ergebnisse der Studie zu­sam­men. „Sie alle sehen vielmehr den Ausbaubedarf eindeutig auf der Rhein­tal­strecke nach Basel sowie bei der Süd- und Gäubahn.

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