Mit ‘Stuttgart 21’ getaggte Artikel

Gleisneigung bei S21 im Widerspruch zu EU-Recht

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Presseinformation Nr. 32/2011, Stuttgart, 27. Oktober 2011
VCD: Stuttgart 21 verstößt gegen EU-Richtlinien

Ausnahmegenehmigung für S21 erscheint im Licht geltender EU-Vorschriften zweifel­haft/ Regel­widrige Bahnsteigneigung gefährdet Fahr­gäste

Mit seinem um mehr als 500 Prozent vom zulässigen Regelwert ab­weichenden Ge­fälle steht Stuttgart 21 auch im Widerspruch zu den Euro­pä­ischen Richtlinien für den grenzüberschreitenden Hoch­ge­schwin­dig­keits­verkehr (HGV), stellt der öko­logische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. fest.

Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof im Herzen Europas auf der Magistrale für Europa ver­stößt klar gegen die europäischen Inter­operabilitäts­vor­schriften (TSI) –sie dienen dazu, einen durchgängigen, grenz­über­schreitenden Bahnverkehr zu ermöglichen“, erklärt Matthias Lieb und verweist auf ein Schreiben der EU-Kommission an Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments. Darin werde klargestellt, dass eine EU-Aus­nahme­regelung (sogenannte Strecken der Kategorie 3) nur für schon gebaute Strecken gelte. Im Vergleich zur deutschen Soll-Regelung dürfen laut EU-Vorschrift neu zu bauende trans­europäische HGV-Strecken eine maximale Bahn­steig­neigung von 2,5 Promille nicht überschreiten. In Anbetracht solch restriktiver EU-Vorgaben dränge sich die Frage auf, wie für Stuttgart 21 dennoch eine Ausnahme­genehmi­gung erteilt werden konnte, gibt Matthias Lieb zu bedenken.
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Stuttgart 21: S-Bahn-Fahrgäste zahlen Zeche

Donnerstag, 06. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 30/2011, Stuttgart, 06. Oktober 2011
Hohe Folgekosten und weiterhin viele offene Fragen nach Entscheidung des Verbands Region Stuttgart/VCD-Fragenkatalog beleuchtet Mängel

Viele Fragen zur Zukunft der S-Bahn in der Region Stuttgart beim Bau von Stuttgart 21 wirft das Nein des Verkehrsausschusses zum S-Bahn-Linientausch auf. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin und hat sich deshalb an die Spitze des Verbands Region Stuttgart (VRS) mit einem langen Fragenkatalog gewandt. (siehe Anhang zu dieser Pressemitteilung)

Da der VRS vor der Volksabstimmung die Bürger über die Auswirkungen von Stuttgart 21 informieren möchte, sollten dabei die Folgen auf die S-Bahn ausführlich dargestellt und auch sich daraus ergebende Folgekosten genannt werden“, fordert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb mit Verweis auf die vom Wirtschaftsausschuss des VRS beschlossene Werbekampagne. Denn letztlich müssten am Ende wieder einmal die S-Bahn-Kunden die Zeche zahlen, unterstreicht Matthias Lieb den Klärungs­anspruch des VCD.
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Kopfbahnhof 21 schlägt S 21 bei Reisezeiten

Dienstag, 27. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 28/2011, Stuttgart, 27. September 2011
VCD: Modernisierter Kopfbahnhof bringt Fahrgästen mehr Nutzen/SMA-Studie belegt: Kopfbahnhof 21 schlägt Stuttgart 21 bei Reisezeiten

Angesichts der Sitzung des Verkehrsausschusses des Verband Region Stuttgart (VRS) am morgigen Mittwoch fordert der ökologische Ver­kehrsclub VCD den VRS dazu auf, klar vorhersehbare Ver­schlechterungen für die überwiegende Mehrzahl der S-Bahn-Fahrgäste durch Stuttgart 21 zu verhindern.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatten im Rahmen der Schlichtungsverhandlungen zu Stuttgart 21 die Bahnexperten des Schweizer Büros SMA im Auftrag des Landes vor einem Jahr sowohl die Reisezeiten für Stuttgart 21 als auch für den modernisierten Kopfbahnhof genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Das Konzept Kopfbahnhof 21 liegt beim Nutzen für die Fahrgäste eindeutig vorne. Stuttgart 21 bringt dagegen für viele Fahrgäste sogar Fahr­zeit­verlängerungen, besonders für die S-Bahn-Nutzer.

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Ausbau Gäubahn bleibt Wunschdenken

Donnerstag, 22. September 2011

Presseinformation Nr. 27/2011, Stuttgart, 22. September 2011
VCD: Zweites Gleis für Gäubahn bleibt Wunschdenken
Schienennetz in Landesträgerschaft überführen/Land könnte Ausbau endlich selbst in die Hand nehmen

Anlässlich des heutigen SPD-Gespräches über die Zukunft der Gäubahn in Tuttlingen fordert der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. mehr Ehrlichkeit von der Politik ein: „Für den Ausbau von Bahnstrecken ist grundsätzlich der Bund zuständig, nicht die Bahn. Die Bundespolitik legt fest, welche Strecke ausgebaut wird und nicht die Bahn“, er­läu­tert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Regelungen zum Ausbau der Bundes­schienenwege.

Wie bei der Rheintalbahn ist die Bundesregierung auch für die Gäubahn vertragliche Verpflichtungen mit der Schweiz eingegangen, und habe damit verbindlich festgelegt, dass diese Strecke um ein zweites Gleis erweitert werden müsse. Seit dem gemein­samen Vertragsabschluss im Jahr 1996 ist aber nichts passiert“, kritisiert Lieb die Tatenlosigkeit der Verantwortlichen. So hätten seither weder die Verkehrs­minister aus den Reihen der CDU noch der SPD die Erweiterung der Gäubahn vorangebracht.
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Stuttgart 21 verhindert wichtige Bahnprojekte im Land

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation Nr. 26/2011, Stuttgart, 12. September 2011
VCD: Stuttgart 21 verhindert Ausbau der Rheintalbahn

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bemängelt, dass der Bund die Mittel für den Ausbau der Rheintalbahn halbiert, während die Gelder für Stuttgart 21 (S21) verdoppelt werden. Damit bestätigten sich die langjährigen Befürchtungen des VCD, dass S21 wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg verhindere oder deren Umsetzung erheblich verzögere, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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VCD kritisiert falsche Eisenbahnpolitik des Bundes für Baden-Württemberg

Donnerstag, 15. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 25/2011, Stuttgart, 10. September 2011
Investitionsruine Rheintalbahn?

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die Eisen­bahn­politik der Bundesregierung für Baden-Württemberg: Der Entwurf des Bundeshaushaltes 2012 sieht für den weiteren Ausbau der Rheintalbahn nur 19 Millionen Euro vor gegen­über 48,4 Mio. Euro im Jahr 2011, hingegen 58,6 Mio. Euro für Stuttgart 21 (Vor­jahr 20,3 Mio. Euro).
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VCD empfiehlt SPD neue Berater bei Stuttgart 21

Dienstag, 30. August 2011

Presseinformation Nr. 24/2011, Stuttgart, 29. August 2011 VCD unterstützt Kombibahnhof als Kompromiss
SPD lässt eigene Argumente vermissen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. teilt die Ein­schätzung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur hin­sicht­lich der höheren Leistungs­fähigkeit des Kombibahnhofs für Stuttgart bei gleichzeitig geringeren Kosten und Risiken. Auffällig sei bei der Stellungnahme der Landesregierung die Argumentation der SPD, wundert sich VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Anstatt eigene Argumente für oder wider Kombibahnhof zu finden, wird wortgleich die Stellung­nahme der Stadt Stuttgart als SPD-Position ausgegeben.

Verwundert sei der VCD ebenfalls über die Einschätzung der ver­kehrlichen Effekte durch die SPD: „Pikant daran ist, dass dem lang­jährigen Fahrplan-Gutachter des Landes –der Firma SMA –seitens der SPD weniger Vertrauen geschenkt wird als einem pen­sionier­ten Professor, der maßgeblicher Erfinder von Stuttgart 21 ist und deshalb alle Alternativen zu Stuttgart 21 grundsätzlich ablehnt“, erklärt Matthias Lieb. „Hat die SPD so wenig verkehrspolitischen Sachverstand, dass sie nur noch Positionen abschreibt, anstatt eigene zu entwickeln?“ fragt VCD-Chef Lieb und empfiehlt der SPD neue Berater für eine fortschrittliche Verkehrs­politik, deren Ergebnisse nicht nur in Kubik­meter Beton und Teer gemessen wird.
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VCD fordert Überarbeitung des S21-Ausstiegsgesetzes

Donnerstag, 25. August 2011

Presseinformation Nr. 23/2011, Stuttgart, 25. August 2011
Abstimmung über Kombibahnhof gefordert

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert eine Überarbeitung des Stuttgart 21-Ausstiegsgesetzes. In einer um­fangreichen Stellungnahme zum Ge­setzes­entwurf der Landes­regierung fordert der VCD eine Umformulierung des Gesetzes. „Anstelle über die Vertragskündigung sollte über den Kompromiss­vorschlag eines Kombi­bahn­hofes abgestimmt werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf würde der baden-württem­bergische Steuer­zahler aus VCD-Sicht zu stark belastet werden – egal wie abgestimmt würde. „Be­kommt das S21-Ausstiegs­gesetz keine Mehrheit, so hat die Volks­abstimmung gleich­zeitig darüber entschieden, dass die Mehrkosten bei Stuttgart 21 mehrheitlich vom Land getragen werden“, kritisiert Matthias Lieb. Dies sei zwar die zwangsläufige Folge aus der Gesetzesbegründung, doch die Konsequenzen seien im Gesetz nicht aus­rei­chend dargestellt, beklagt der VCD.
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VCD fordert sorgfältige Prüfung des Kombi­bahnhofs

Mittwoch, 10. August 2011

Presseinformation Nr. 21/2011, Stuttgart, 10. August 2011
Geißler-Vorschlag mit alter S21-Kombi-Variante nicht vergleichbar

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert eine sorg­fältige Prüfung des Geißler-Vorschlags eines kombinierten Kopf- und Durchgangsbahnhofs. „Allein die Tatsache, dass der Auditor nach stundenlanger Debatte über den Stresstest einen eigenen Vorschlag zur Lösung für den langanhaltenden Stuttgarter Bahnhofsstreit vor­legt, ist eine Beerdigung Zweiter Klasse für Stuttgart 21“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb.

Den „Frieden-für-Stuttgart“-Vorschlag des Schlichters Heiner Geißler habe das Büro SMA ausgearbeitet, das schon seit 3 Jahren die Planungen zu S21 begleite und versuche, ein dafür passendes Fahrplankonzept zu finden, so der VCD. Schon im Jahr 2008 habe SMA auf die Mängel von S21 hingewiesen und einen weiteren Aus­bau der Infrastruktur nahe gelegt.

Wenn SMA-Chef Stohler die Leistungsfähigkeit seines Vorschlages als dreimal besser als Stuttgart 21 einstuft, so kann er dies aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Stutt­gart 21 am besten einschätzen“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Angesichts der offensichtlichen Mängel von S21 – insbesondere bei der S-Bahn durch die Station Mittnachtstraße – hat sich SMA eine Lösung überlegt, die wesentliche Ele­men­te von S21 erhält, aber die Engpässe vermeidet. Mit dem Erhalt des Kopf­bahn­hofes zu­sätz­lich zur Durchgangsstation wird für den Regio­nal­verkehr eine deutliche Leistungs­steigerung ermöglicht“.

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Falsches Spiel beim Stresstest auf den Fildern?

Dienstag, 26. Juli 2011

Presseerklärung Schutzgemeinschaft Filder (SGF), Fildern, den 26. Juli 2011
Die Schutzgemeinschaft Filder (SGF) kritisiert das Vorgehen der Schweizer Firma SMA beim Stresstest zu Stuttgart 21 scharf.

Steffen Siegel, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder: „Um dem Projekt Stuttgart 21 eine ausreichende Leistungsfähigkeit zu be­scheinigen, scheint das renommierte Institut SMA bei der Filder­problematik falschen Vorgaben der DB gefolgt zu sein.

Die Filderplanungen zu S 21 sind unter anderem deshalb so schwierig, weil die bestehende S-Bahn und die (Gäubahn-)Züge aus Zürich und Herrenberg, die im S-21-Konzept auch über den Flughafen geführt werden, verschiedene Bahnsteighöhen benötigen.

Das Eisenbahnbundesamt hat erst nach jahrelangem Zögern folgender Lösung zugestimmt: Der heutige zweigleisige S-Bahnbetrieb am Flughafen-Terminal-Bahnhof soll zukünftig ganz über die südliche Bahnsteigkante (96 cm) abgewickelt werden, die nördliche Bahnkante (76 cm) dagegen dem Regional- und Fernverkehr (den Gäubahnen) vorbehalten bleiben.
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