Mit ‘Stuttgart 21’ getaggte Artikel

Warum Paris einen Kopfbahnhof hat

Dienstag, 22. November 2011

Ja zum Ausstieg

Ja zum Ausstieg


Wer selbst nachschauen will, ob es westlich von Paris wirklich nichts mehr gibt, braucht eine Zugverbindung nach Paris und einen funktionierenden Bahnhof in Stuttgart.

Deshalb: Ja zum Austieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21.

Volksabstimmung: Ulmer Aktionsbündnis sagt ‘Ja’ zum Ausstieg aus Stuttgart 21

Freitag, 18. November 2011

Regionales Aktionsbündnis fordert: Fakten statt Stimmungsmache!

Vor Pressevertretern geht das regionale Aktionsbündnis „JA zum Ausstieg aus Stuttgart 21“ mit den hiesigen Projektbefürwortern aus der Politik hart ins Gericht. Das Verhalten zahlreicher Bürgermeister und Landräte aus der Region im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. November sei nicht hinnehmbar, zumal die Gegenseite so gut wie keine fachlichen Argumente mehr aufbieten könne. Bündnis-Sprecher Werner Korn: „Der geplante Tiefbahnhof ist und bleibt eine Fehlplanung, die viel kostet und vor allem Rückschritte für den Bahnverkehr im Land mit sich bringt!“ Gerade die Region Ulm könne daran kein Interesse haben. Deshalb sei es wichtig, viele Bürger für eine Teilnahme an der Abstimmung und ein „Ja“ zu bewegen. Entscheidend für die Region sei, dass die Neubaustrecke nach Wendlingen nicht zur Debatte stehe. Von Befürworterseite in den Raum gestellte Ausstiegskosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro sind nach Ansicht des JA-Bündnisses ein „durchsichtiges Täuschungsmanöver“. Je näher die Volksabstimmung rücke, um so plumper fielen offenbar die Argumente der Politik aus.
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Netze verknüpfen statt prestigeträchtig bauen

Mittwoch, 16. November 2011

Presseinformation, Berlin, 16. November 2011.
Bundesdelegierte des VCD verabschieden Resolution für effizienten Ausbau der Schieneninfrastruktur ohne Stuttgart 21

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bürger von Baden-Württemberg auf, an der bevor­stehenden Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 am 27. November 2011 teilzunehmen. Ein Ja zum Ausstieg ist das Ziel, so das klare Votum der rund 120 Vertreter und Vertreterinnen des VCD.

Auf der Bundesdelegiertenversammlung am vergangenen Sonntag in Hofgeismar bei Kassel, sprachen sich die VCD-Delegierten sowie der Bundesvorstand für den sinnvollen Ausbau der Schieneninfrastruktur aus, mit dem Ziel eines deutschlandweiten Taktfahrplans. Das heißt, kurze Reisezeiten von zu Tür zu Tür.

Schnelle, regelmäßige Zugverbindungen mit optimalen Um­steige­möglichkeiten bis hin zu Bus und Tram, das ist was Fahrgäste erwarten und brauchen. Prestigeträchtige Neubauprojekte wie Stuttgart 21 machen dies unmöglich. Denn werden die knappen Finanzmittel für solche Großprojekte gebündelt, die für das Gesamtsystem von nur geringem Nutzen sind, wird gleichzeitig eine nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Strategie verhindert.“, so Michael Ziesak, VCD-Bundes­vorsitzender.
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Volksabstimmung zu Stuttgart 21 am 27. November 2011: JA zum Ausstieg

Montag, 07. November 2011

Stuttgart 21-Landkreisfahrpläne: VCD kritisiert Täuschungsmanöver der Deutschen Bahn AG

Donnerstag, 03. November 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 33/2011, Stuttgart, 03. November 2011
Stuttgart 21-Landkreisfahrpläne:
VCD kritisiert Täuschungsmanöver der Deutschen Bahn AG
Kopfbahnhof 21 mit Neubaustrecke bringt mehr Fahr­zeit­verkürzungen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) widerspricht der Behauptung der Deutschen Bahn AG, nach Realisierung von Stuttgart 21 würden praktisch alle Bahn­kunden im Land von Fahrzeit­verkürzungen profitieren. Die von der Bahn behaup­te­ten Vorteile sind laut VCD im wesentlichen auf die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm zurückzuführen, die aber mit einem modernisierten Kopf­bahnhof in der Summe größere Vorteile biete.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Der von der DB am Mittwoch vor­geleg­te ‚Vergleich der Reisezeiten heute und morgen’ist ein unlauteres Täuschungs­manöver der Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. Novem­ber. Zum einen ist es dreist, Fahrpläne nach Realisierung der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm mit dem heutigen Fahrplan ohne Neubaus­trecke zu vergleichen und die Fahrzeit­verkürzungen Stuttgart 21 zuzuschreiben. Zum anderen werden zahlreiche Ver­schlech­terun­gen im DB-Konzept schlicht unterschlagen.
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Gleisneigung bei S21 im Widerspruch zu EU-Recht

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Presseinformation Nr. 32/2011, Stuttgart, 27. Oktober 2011
VCD: Stuttgart 21 verstößt gegen EU-Richtlinien

Ausnahmegenehmigung für S21 erscheint im Licht geltender EU-Vorschriften zweifel­haft/ Regel­widrige Bahnsteigneigung gefährdet Fahr­gäste

Mit seinem um mehr als 500 Prozent vom zulässigen Regelwert ab­weichenden Ge­fälle steht Stuttgart 21 auch im Widerspruch zu den Euro­pä­ischen Richtlinien für den grenzüberschreitenden Hoch­ge­schwin­dig­keits­verkehr (HGV), stellt der öko­logische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) e.V. fest.

Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof im Herzen Europas auf der Magistrale für Europa ver­stößt klar gegen die europäischen Inter­operabilitäts­vor­schriften (TSI) –sie dienen dazu, einen durchgängigen, grenz­über­schreitenden Bahnverkehr zu ermöglichen“, erklärt Matthias Lieb und verweist auf ein Schreiben der EU-Kommission an Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments. Darin werde klargestellt, dass eine EU-Aus­nahme­regelung (sogenannte Strecken der Kategorie 3) nur für schon gebaute Strecken gelte. Im Vergleich zur deutschen Soll-Regelung dürfen laut EU-Vorschrift neu zu bauende trans­europäische HGV-Strecken eine maximale Bahn­steig­neigung von 2,5 Promille nicht überschreiten. In Anbetracht solch restriktiver EU-Vorgaben dränge sich die Frage auf, wie für Stuttgart 21 dennoch eine Ausnahme­genehmi­gung erteilt werden konnte, gibt Matthias Lieb zu bedenken.
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Stuttgart 21: S-Bahn-Fahrgäste zahlen Zeche

Donnerstag, 06. Oktober 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 30/2011, Stuttgart, 06. Oktober 2011
Hohe Folgekosten und weiterhin viele offene Fragen nach Entscheidung des Verbands Region Stuttgart/VCD-Fragenkatalog beleuchtet Mängel

Viele Fragen zur Zukunft der S-Bahn in der Region Stuttgart beim Bau von Stuttgart 21 wirft das Nein des Verkehrsausschusses zum S-Bahn-Linientausch auf. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin und hat sich deshalb an die Spitze des Verbands Region Stuttgart (VRS) mit einem langen Fragenkatalog gewandt. (siehe Anhang zu dieser Pressemitteilung)

Da der VRS vor der Volksabstimmung die Bürger über die Auswirkungen von Stuttgart 21 informieren möchte, sollten dabei die Folgen auf die S-Bahn ausführlich dargestellt und auch sich daraus ergebende Folgekosten genannt werden“, fordert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb mit Verweis auf die vom Wirtschaftsausschuss des VRS beschlossene Werbekampagne. Denn letztlich müssten am Ende wieder einmal die S-Bahn-Kunden die Zeche zahlen, unterstreicht Matthias Lieb den Klärungs­anspruch des VCD.
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Kopfbahnhof 21 schlägt S 21 bei Reisezeiten

Dienstag, 27. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 28/2011, Stuttgart, 27. September 2011
VCD: Modernisierter Kopfbahnhof bringt Fahrgästen mehr Nutzen/SMA-Studie belegt: Kopfbahnhof 21 schlägt Stuttgart 21 bei Reisezeiten

Angesichts der Sitzung des Verkehrsausschusses des Verband Region Stuttgart (VRS) am morgigen Mittwoch fordert der ökologische Ver­kehrsclub VCD den VRS dazu auf, klar vorhersehbare Ver­schlechterungen für die überwiegende Mehrzahl der S-Bahn-Fahrgäste durch Stuttgart 21 zu verhindern.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatten im Rahmen der Schlichtungsverhandlungen zu Stuttgart 21 die Bahnexperten des Schweizer Büros SMA im Auftrag des Landes vor einem Jahr sowohl die Reisezeiten für Stuttgart 21 als auch für den modernisierten Kopfbahnhof genauer unter die Lupe genommen. Fazit: Das Konzept Kopfbahnhof 21 liegt beim Nutzen für die Fahrgäste eindeutig vorne. Stuttgart 21 bringt dagegen für viele Fahrgäste sogar Fahr­zeit­verlängerungen, besonders für die S-Bahn-Nutzer.

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Ausbau Gäubahn bleibt Wunschdenken

Donnerstag, 22. September 2011

Presseinformation Nr. 27/2011, Stuttgart, 22. September 2011
VCD: Zweites Gleis für Gäubahn bleibt Wunschdenken
Schienennetz in Landesträgerschaft überführen/Land könnte Ausbau endlich selbst in die Hand nehmen

Anlässlich des heutigen SPD-Gespräches über die Zukunft der Gäubahn in Tuttlingen fordert der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. mehr Ehrlichkeit von der Politik ein: „Für den Ausbau von Bahnstrecken ist grundsätzlich der Bund zuständig, nicht die Bahn. Die Bundespolitik legt fest, welche Strecke ausgebaut wird und nicht die Bahn“, er­läu­tert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Regelungen zum Ausbau der Bundes­schienenwege.

Wie bei der Rheintalbahn ist die Bundesregierung auch für die Gäubahn vertragliche Verpflichtungen mit der Schweiz eingegangen, und habe damit verbindlich festgelegt, dass diese Strecke um ein zweites Gleis erweitert werden müsse. Seit dem gemein­samen Vertragsabschluss im Jahr 1996 ist aber nichts passiert“, kritisiert Lieb die Tatenlosigkeit der Verantwortlichen. So hätten seither weder die Verkehrs­minister aus den Reihen der CDU noch der SPD die Erweiterung der Gäubahn vorangebracht.
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Stuttgart 21 verhindert wichtige Bahnprojekte im Land

Donnerstag, 15. September 2011

Presseinformation Nr. 26/2011, Stuttgart, 12. September 2011
VCD: Stuttgart 21 verhindert Ausbau der Rheintalbahn

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bemängelt, dass der Bund die Mittel für den Ausbau der Rheintalbahn halbiert, während die Gelder für Stuttgart 21 (S21) verdoppelt werden. Damit bestätigten sich die langjährigen Befürchtungen des VCD, dass S21 wichtige Schienenprojekte in Baden-Württemberg verhindere oder deren Umsetzung erheblich verzögere, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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