Mit ‘Straßenbau’ getaggte Artikel
Dienstag, 28. April 2009
Gemeinsame Pressemitteilung von LobbyControl, dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale und der Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN)
28.04.2009
Die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung soll Finanzierung und Vorstandsstrukturen offen legen Still und unauffällig trifft sich einer der wichtigsten Asphaltlobbyvereine am Mittwoch im niedersächsischen Duderstadt: die Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung (GSV). Aus diesem Anlass fordern die Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN), LobbyControl und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale die GSV auf, ihr Versteckspiel zu beenden und ihre Finanzierung und Vorstandsstrukturen offen zu legen.
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Tags:ADAC, Autobahn, Bürgerinitiative, GSV, Lobbyismus, Straßenbau, Verkehrsplanung
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Mittwoch, 08. April 2009
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen
Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zukunftsgerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Strohfeuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht“.
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Tags:Abwrackprämie, Auto und Umwelt, Bundestag, Infrastruktur, Konjunkturprogramm, Mobilität, Nahverkehr (ÖPNV), Straßenbau, Wirtschaftskrise, Zukunft
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Montag, 16. März 2009
Pressemitteilung 10/2009 VCD Hessen, Kassel/Wiesbaden, 16. März 2009
Keine einseitige Förderung des Straßenbaus
Anlässlich der Vorstellung des Landesstraßenbauprogramms Hessen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen, zusätzlichen Schwung bei der Schiene. Eine einseitige Förderung des Straßenbaus ist nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes weder umwelt- noch wirtschaftspolitisch sinnvoll. Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD Hessen: „Wenn man sofort loslegen will, könnte man zum Beispiel die längst fertig geplante Wiedereröffnung Korbach–Frankenberg anpacken“. Dringenden Handlungsbedarf sieht der VCD auch bei der Modernisierung von Bahnhöfen.
Der VCD bedauert, dass für den erforderlichen Ausbau von Bahnstrecken immer noch keine kurzfristig umsetzbaren Pläne vorliegen. Ein Beispiel dafür ist das Bahnkonzept „Frankfurt 2010“, zu dem unter anderem der immer weiter verschleppte S-Bahn-Ausbau nach Friedberg gehört.
Dass es im Straßenbau weit mehr baureife Projekte als bei der Schiene gibt, liegt nach VCD-Angaben an der bisherigen und aktuellen Vergabe von Planungsaufträgen durch Land und Bund. Messer: „Bei der Straße plant man auch Unrealistisches auf Halde, bei der Schiene wartet man auf die letzte Finanzierungsvereinbarung, bis man in die Verfahren geht.“ Der VCD fordert daher die Landesregierung auf, für alle erwünschten Bahnprojekte Vorratsplanungen zu beauftragen, wie dies im Straßenbau üblich ist.
Hintergrund: Der hessische Verkehrsminister Posch stellt am Dienstag (17. März) unter dem Motto „Frischer Schwung im Landesstraßenbau“ das massiv aufgestockte Landesstraßenbauprogramm 2009 vor. Entsprechende Aufstockungen bei Bahn, Bus und Fahrrad sind bislang nicht angekündigt.
Tags:Frankenberg, Korbach, Modernisierung, S-Bahn, Straßenbau
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Donnerstag, 19. Februar 2009
Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg, Nr. 5/09, Stuttgart, 19. Februar 2009
Untersuchung des Landes legt erhebliche Kapazitätsengpässe im Nahverkehr offen
Bestätigt mit seiner Forderung nach einer Rücknahme der Fahrplankürzungen im Regionalverkehr sieht sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. durch die aktuelle Veröffentlichung einer Untersuchung der Landesregierung über Kapazitätsengpässe im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Demnach sind auf mindestens 12 Bahnlinien im Land die Nahverkehrszüge im Berufs-, aber auch im Freizeitverkehr übervoll. “Die Landesregierung hatte im Jahr 2007 die Fahrpläne auf vielen Strecken ausgedünnt, gleichzeitig sind die Fahrgastzahlen auch aufgrund hoher Benzinpreise stark angestiegen – die vollen Züge waren also absehbar“, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die für die Fahrgäste völlig unbefriedigende Situation.
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Tags:Ausschreibung, Fahrplan, Fahrplankürzung, Finanzierung, Straßenbau, Stuttgart 21
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Dienstag, 17. Februar 2009
Pressemitteilung 08/2009, VCD-Hessen
Das hessische Konjunkturpaket geht nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland in die völlig falsche Richtung. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Landesregierung in Zeiten des Klimawandels einseitig auf Straßenbau setzt und den öffentlichen Nahverkehr von den Investitionen explizit ausnimmt“, kritisierte Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbands Hessen. „Die Konjunkturprogramme von Bund und Land führen in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse.“ Die Förderung von Bus und Bahn schaffe wesentlich mehr Arbeitsplätze als der Straßenbau und trage dazu bei, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. „Man kann nicht immer nur vom Klimaschutz reden, in der konkreten Politik aber völlig konträr handeln“, sagte Mützel.
Die Landesregierung will aus dem milliardenschweren Konjunkturpaket rund 200 Millionen Euro in den Bau von Straßen stecken, aber keinen einzigen Cent in den öffentlichen Nahverkehr. Dabei gibt es nach Ansicht des VCD gerade hier erheblichen Investitionsbedarf. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Fahrzeuge müssten dringend erneuert werden, meint der Umwelt- und Verbraucherverband. So seien zum Beispiel in Frankfurt viele U- und S-Bahn-Stationen immer noch nicht barrierefrei zugänglich. Sinnvoll seien auch Investitionen in neue Ampelschaltungen, um Busse und Bahnen zu beschleunigen. „Hier wäre das Geld gut angelegt“, sagte Mützel. Darüber hinaus müsse der Ausbau der Streckennetze mit Nachdruck in Angriff genommen werden.
Weitere Informationen zu den Konjunkturpaketen und den Positionen des VCD im Internet unter http://www.vcd.org/konjunkturpolitik.html
Tags:Arbeitsplätze, Klimaschutz, Klimawandel, Konjunktur, Konjunkturprogramm, Nahverkehr (ÖPNV), S-Bahn, Straßenbau
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Donnerstag, 05. Februar 2009
Pressemitteilung 07/2009, VCD-Hessen Kassel/Wiesbaden, 5.02.2009
Neue Regierung muss mehr für Klimaschutz tun/Sinnvolle Ziele bei Rad, Bus und Bahn müssen auch finanziert werden
Mehr Anstrengungen im Klimaschutz hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von der neuen hessischen Landesregierung gefordert. Klimafreundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen und das Fahrrad müssten eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. „Wer einseitig auf den Straßenbau setzt, wird es nicht schaffen, die Klimaziele im Verkehr zu erreichen“, sagte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Hessen. Schon heute sei Hessen bundesweit Spitzenreiter bei den verkehrsbedingten Kohlendioxid-Emissionen. „Die Verkehrspolitik muss grundsätzlich umsteuern“, forderte Geiß.
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Tags:Fahrrad, Finanzierung, Hessen, Klimaschutz, Mitte-Deutschland-Bahn, Steuer, Straßenbau
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Freitag, 30. Januar 2009
Pressemitteilung 6/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 30.01.09, Braunschweig/ Lüneburg
Straßenbau verursacht enorme Kosten/VCD: „Selbstbedienungsmentalität zu Lasten des Umweltschutzes ungebrochen“
Wenn am heutigen Freitag nach wetterbedingten Verzögerungen die ersten Fahrzeuge auf der umstrittenen Autobahn A 39 zwischen Braunschweig und Wolfsburg verkehren, dann richten Planer und Kritiker ihr Augenmerk schon auf die nächste Großbaustelle. Für rund 72,5 Millionen Euro Steuergelder soll in Braunschweig bis zum Jahr 2012 der Autobahnknoten „Südwest“ umgestaltet werden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert diese Pläne scharf.
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Tags:Autobahn, Dannenberg, Infrastruktur, Lüchow, Lüneburg, Niedersachsen, Ostseehäfen, Straßenbau, Vergleich, Wolfsburg
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Donnerstag, 29. Januar 2009
Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009
Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die von CDU und FDP angekündigte Verdoppelung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungsfraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunftsorientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßennetz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegenteil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontraproduktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Verkehr zu erreichen.
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Tags:Arbeitsplätze, CDU, FDP, Hessen, Klimaschutz, Modernisierung, Nahverkehr (ÖPNV), Schienenverkehr, Straßenbau
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Donnerstag, 22. Januar 2009
Pressemitteilung 04/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 22. Januar 2009
„Darf’s noch ein wenig teurer sein?“/Falsche Prioritäten und falsche Verkehrspolitik führen zu Innovationsstau
Die Bundesregierung hat bestätigt, dass bundesweit beim Aus- und Neubau von Fernstraßen Mehrausgaben von rund zehn Milliarden Euro entstehen. Alleine 22 von 29 Projekten mit erheblichen Kostensteigerungen in Norddeutschland liegen in Niedersachsen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ruft die Landesregierung auf, weitere unkalkulierbare Risiken im Fernstraßenbau zu stoppen und endlich Prioritäten für eine moderne Verkehrspolitik einzuleiten.
„Seit Jahren warnen wir vor den ökonomischen Risiken des Straßenbaus insbesondere für die kommenden Generationen. Immer mehr Menschen sind nicht bereit, Milliarden Subventionen in den Straßenbau tatenlos zusehen, während gleichzeitig im Land Niedersachsen der Abbau umweltfreundlicher Schieneninfrastruktur weitergeht“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. Alleine der A 26-Neubausbschnitt zwischen Stade und Rübke koste statt 285 letztendlich 387 Millionen Euro. „Da kann man nur lakonisch fragen: Darf`s denn noch ein wenig teurer sein?“, so Frömming. „Niedersachsen liegt in der Verschwendung öffentlicher Mittel im Bereich Straße bedauerlicherweise an einsamer Spitze!“
Besonders pikant empfindet der Verkehrsfachverband, dass die Landesregierung keinen Schlussstrich unter unnötigen Straßenbau-Projekten ziehe, sondern sogar unwirtschaftliche Projekte, wie die Elbquerung bei Stade im Rahmen der Küstenautobahn, noch immer forciere. „Dabei hat sich gerade dort gezeigt, dass die Wirtschaft keinerlei Interesse an der Privatfinanzierung der rund eine Milliarde Euro teuren Querung aufweist. Erst das durch Steuergelder getragene Konjunkturprogramm II hat den Befürwortern neuer Lkw-Transitachsen durch Niedersachsen neuen Mut gemacht, so Frömming. Zukunftsfähiger sei es, auf den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes hinzuwirken. Niedersachsen habe hier viel ungenutztes Potential vorzuweisen. Die derzeit geplanten Maßnahmen im Schienenverkehr seien bei weitem nicht ausreichend, kommende Verkehrsströme aufzufangen, zumal sich seit Jahren angekündigte Baumaßnahmen immer wieder verzögern.
Tags:Autobahn, Konjunkturprogramm, Schienenverkehr, Stau, Steuer, Straßenbau, Subvention
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Montag, 12. Januar 2009
Pressemitteilung 2/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 12.01.09, Hannover/Stade.
„Staat wirft Steuergelder mit offenen Armen zum Fenster raus!“/Konjunkturprogramm favorisiert Straßenbau zulasten des Klimaschutzes
Die Ankündigung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) für den überraschenden Baubeginn des A 22-Elbtunnels bei Stade ab dem Jahr 2011 ruft beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) blankes Entsetzen hervor. Bis heute hat sich nach Angaben des VCD mangels Wirtschaftlichkeit kein privater Investor gefunden, der die rund ein Milliarde Euro für das heftig umstrittene Bauwerk in die Hand nehmen wolle.
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Tags:A-22, Autobahn, Benzinpreis, Finanzkrise, Konjunktur, Konjunkturprogramm, Schienenverkehr, Straßenbau
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