Mit ‘Straßenbau’ getaggte Artikel

Infrastruktur-Investitionsrahmenplan des Bundes

Donnerstag, 15. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 30/2011 Hannover 15.12.11
VCD: „Nicht zukunftstauglich!“/Verkehrsminister Ramsauer (CSU) setzt falsche Prioritäten für Niedersachsen

Der heute in Berlin vorgestellte Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP) setzt nach Auffassung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) falsche Prioritäten. „Die Konzentration auf Straßenprojekte ist nicht zukunftstauglich, die umweltfreundliche Schiene gerät weiter aufs Abstellgleis!“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.
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Bürgerinitiative für die Südumgehung Pirna blockt die Kommunikation mit dem Verkehrsclub Deutschland ab

Mittwoch, 14. Dezember 2011

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, 14. Dezember 2011.

Die Bürgerinitiative (BI) für die Südumfahrung Pirna hat ihr ur­sprüng­liches Gesprächsangebot an den Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale ohne weitere Begründung offenbar zurück­gezogen. Der VCD hatte verdeckten Lobbyismus der Straßen­bauwirtschaft kritisiert, da diese über die GSV (Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung) getarnt an der Gründung der BI beteiligt war und die Initiative weiterhin unterstützt.

Die Kritik hatte die BI mit einem Gesprächsangebot über ihre Ziele verbunden. VCD-Sprecher Lutz Dressler sagte dazu: „Ich gehe davon aus, dass das große Ziel der BI und des VCD das selbe ist: Stau und Lärm aus Pirna zu verbannen. Deswegen haben wir uns über das im November geäußerte öffentliche Gesprächsangebot sehr gefreut.
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Allein auf der Autobahn

Freitag, 02. Dezember 2011

Spiegel-Artikel zu überflüssigem Fernstraßenbau. Allerhöchste Zeit, dass die Verkehrswegepläne des Bundes und der Länder ausgemistet werden.

Allein auf der Autobahn
Von Guido Kleinhubbert

Minister Ramsauer fordert mehr Geld für den Fernstraßenbau. Forscher halten viele Projekte für überflüssig – und die Wachstumsprognosen zum Autoverkehr für übertrieben.
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Petition zur kritischen Prüfung aller Straßenbauprojekte des Bundes

Montag, 14. November 2011

Mitmachen! Bis zum 20.12.2011 kann diese unterstützenswerte Petition noch mitgezeichnet werden:

Alle Straßenprojekte des Bundes sind kritisch und ergebnisoffen auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Dazu ist zunächst ein sofortiges Ausbau-Moratorium erforderlich, soweit nicht im Einzelfall rechtliche Gründe entgegenstehen. Freiwerdende Mittel werden in den Straßenunterhalt umgeschichtet. Es sind konkrete Vorschläge zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße zu erarbeiten und dazu, wie die Mittel für die Unterhaltung des Fernstraßennetzes zukünftig effizienter eingesetzt werden können.

Die Begründung zur Petition findet sich auf dieser Bundestagsseite zu ePetitionen.
Das Anmeldeverfahren ist auch nicht aufwändig. Sehr viel einfacher kann man Petitionen kaum unterstützen.

Straßensanierung wichtiger als A100

Freitag, 30. September 2011

Pressemitteilung VCD-Nordost, Berlin, 30.09.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nordost, fordert: Prioritäten setzen für umweltfreundliche Mobilitätspolitik in Berlin!/Erhalt und Sanierung bestehender Straßen sind für Stadtverkehr und Lebensqualität wichtiger als die Verlängerung der A100

Die Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Grünen wird am heutigen Freitag sehr wahrscheinlich die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD beschließen. Damit könnten die Voraussetzungen zur Bildung einer rot-grünen Koalition im Abgeordnetenhaus für die 17. Legislaturperiode geschaffen werden.

Christian Kölling, Vorstandsmitglied des VCD Nordost: „Das Zustandekommen einer rot-grünen Landesregierung bietet große Chancen für eine ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogene Verkehrspolitik in Berlin. Entscheidend wird allerdings sein, ob die neue Landesregierung die Verlängerung der A100 zurückstellen kann, um das Geld besser für den Erhalt und die Sanierung bestehender Straßen zu verwenden.
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Der VCD gratuliert Winfried Kretschmann

Donnerstag, 12. Mai 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 10/2011, Stuttgart, 12. Mai 2011
Grundstein für nachhaltige Verkehrspolitik in Baden-Württemberg ist gelegt

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland gratuliert Winfried Kretsch­mann zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. „Winfried Kretschmann ist aus unserer Sicht der richtige Mann an der Landesspitze, um die im Koalitionsvertrag for­mu­lier­ten Vereinbarungen erfolgreich auf den Weg zu bringen und Baden-Württemberg zu einem Musterländle in den Bereichen ‚Erneuerbare Energien’und ‚Nachhaltige Mobilität’zu machen, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

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Andauernde Schlaglochdebatte

Dienstag, 25. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2011, Hannover/Lüneburg, 25.01.11
VCD setzt auf Instandhaltung statt neue Straßen Umdenken in der Ausgabenpolitik gefordert

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 72 neue kommunale Straßen­bauvorhaben. Gleichzeitig klagen die Kommunen über leere Kassen und sehen sich nicht in der Lage die Winter-Schlaglöcher in ihren Straßen vernünftig zu sanieren. “Den Kommunen muss end­lich klar werden, dass mit jeder neuen Straße ständig neue Kosten für den Erhalt der Straßeninfrastruktur entstehen, die kaum noch aufzubringen sind“, so Claudia Schmidt, Landes­vor­stands­mitglied des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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VCD kritisiert geplante ausschließliche Ver­wendung der Lkw-Maut für Straßenbau

Samstag, 09. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 85/10 – Berlin, 08.10.10
Statement zur Lkw-Maut

Der VCD kritisiert die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ver­kündete Einigung innerhalb der schwarz-gelben Koalition, die Ein­nahmen aus der Lkw-Maut ab Jahresbeginn 2011 komplett in den Straßen­bau zu investieren.

VCD-Güterverkehrsexpertin Heidi Tischmann: “Jeden Verkehrs­träger isoliert für sich zu betrachten und die Einnahmen aus der Lkw-Maut ausschließlich für den Straßenbau zu ver­wenden, geht an der Realität vorbei. Der Güterverkehr muss als Gesamtsystem betrachtet werden, in dem die Verkehrsträger sich ergänzen. Auch der Straßen­güterverkehr profitiert davon, wenn die Schienen­infra­struktur durch Investitionen in die Lage versetzt wird, mehr Transporte von der Straße aufzunehmen. Der Ansatz der integrierten Betrachtung der Verkehrsträger muss beibehalten werden. Die Einnahmen aus der Lkw-Maut müssen wie bisher teilweise in den Ausbau der Schienen­infrastruktur fließen. Nur so kann Verkehrs­verlagerung erreicht und können die Straßen entlastet werden.

VCD Nordost fordert Auslegung der Planungs­unterlagen für den 16. Abschnitt der A100 auch in Friedrichshain

Mittwoch, 26. Mai 2010

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 26.5.2010

Im Falle einer Verlängerung der Autobahn A100 von Neukölln zur Straße Am Treptower Park werden Prognosen zufolge zusätzlich 12.000 Autos und LKW täglich über die Elsenbrücke rollen. Im Rudolf­kiez sind dann rund 3.900 Kfz zusätzlich pro Tag zu erwarten, an der Modersohnbrücke 3.200 Kfz sowie in der Revaler Straße zusätz­lich 2.500 Kfz und in der Boxhagener Straße 2.400 Kfz.

Diese Daten wurden während der Auslegung der Planungsunterlagen für den 16. Abschnitt der A100 im April 2009 unverständlicherweise nicht berücksichtigt. Erst beim Planerörterungs­verfahren im No­vem­ber 2009 wurden die Prognosen für Friedrichshain öffentlich prä­sen­tiert. Die zusätzliche Verkehrsbelastung ist auch mit einer er­heb­lichen Zunahme der Lärmbelastung verbunden. Das Box­hagener Viertel ist bereits stark durch Lärm belastet und als Konzept­gebiet für Lärmminderungs­maßnahmen durch die Senats­verwaltung für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ausgewiesen. Der Ausbau der A100 würde enorme zusätzliche Belastungen für die dicht besiedelten Wohngebiete in Friedrichshain bedeuten.
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Verkehrspolitische Bilanz von Roland Koch

Mittwoch, 26. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 14/2010, Wiesbaden, 26.5.2010
Viel gebaut, nichts erreicht – Bringt Bouffier Bewegung in die Verkehrspolitik?

Als „rasenden Stillstand“ kennzeichnet Werner Geiß, Vor­stands­mitglied des ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen, die Situation hessischer Mobilität am Ende der Regierungszeit von Roland Koch: „Mit fortschreitender As­phaltierung des Landes in Gestalt von Auto- und Landebahnen bleibt der Wohlstand auf der Strecke.“ Von der Landesregierung ignoriert, schwächen die einstigen „Standortfaktoren“ Verkehr und Logistik den Standort, der doch nur durch die eher lärm- und abgas­em­pfindliche Wissensgesellschaft gewinnen könne. Werner Geiß: „Mit dem Ausbau der motorisierten Mobilität hat Koch die geistige Mobilität behindert.“ Das gelte wörtlich für den Ausbau der Flug­häfen zu Lasten der Bildung. Der Verkehr dürfe nicht länger Selbstzweck sein, sondern müsse sich auch in Hessen an künftigen volks­wirtschaftlichen Strukturen orientieren. „Nicht mehr am Fließ­band, sondern in kreativen Branchen werden wir unser Brot verdienen.“, prophezeit Werner Geiß, „dafür braucht es keine neuen Autobahnen.
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