Pressemitteilung Nr. 22/09 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 3. August 2009
Kapazität bei S21 im Störungsfall nicht ausreichend – Auswirkungen für Fahrgäste bis Ulm und Mannheim spürbar
Am 16.7.2009 ereignete sich in der S-Bahn Station Hauptbahnhof ein schwerer Unfall. Der Zugverkehr im S-Bahntunnel kam zum Erliegen. Zwischenfälle wie diese werden sich auch zukünftig nicht vermeiden lassen. Deshalb stellt sich die Frage, wie nach der Realisierung von Stuttgart 21(S21) der S-Bahnbetrieb im Störungsfall durchgeführt wird.
Ob die von den Planern von S21 skizzierten Ausweichrouten funktionieren, ist nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes Verkehrsclub Deutschland (VCD) e. V. bis heute äußerst fraglich. Denn weder der Kopfbahnhof noch die Gäubahn stehen dann noch als Ausweichstrecken zur Verfügung, stellt der VCD fest.
„Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass bei einem Störungsfall im S-Bahntunnel unter der Innenstadt der gesamte Schienenverkehr rund um Stuttgart erheblich beeinträchtigt sein wird“, erklärt Matthias Lieb, VCD- Landesvorsitzender, „im schlimmsten Fall werden die Auswirkungen in Mannheim und in Ulm zu spüren sein.“
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