Mit ‘Stickoxid’ getaggte Artikel

Acht Kommunen straucheln aufgrund schlechter Luftqualität

Donnerstag, 27. Mai 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 11/2010, Hannover, 27.05.1010
VCD: „Umweltzonen alleine reichen nicht!“/Ausbau umwelt­freundlicher Verkehrsmittel angemahnt

In Hannover, Burgdorf, Braunschweig, Hameln, Hildesheim, Os­na­brück und Göttingen sowie im Landkreis Osterode drohen an­ge­sichts schlechter Luftqualität Bußgelder durch die EU, weil die Kom­mu­nen in den vergangenen Jahren die Stickoxyd-Belastungen nicht in den Griff bekommen haben.

Vor allem im Bereich Mobilität existieren Probleme, da die CDU/FDP-Landesregierung die Probleme nicht nur aussitzt, sondern Lösungen torpediert“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). So lasse Umweltminister Sander keine Gelegenheit aus, die bei­spiel­hafte Umweltzone der Landeshauptstadt Hannover als „unsinnig“ zu attackieren. Sander gehe sogar soweit, das Auto­fahren in der Innenstadt mit „Grünen Wellen“ für Autofahrer zu Lasten um­welt­freundlicher Verkehrsmittel attraktiver gestalten zu wollen.
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Lärmminderung durch reduziertes Tempo

Montag, 26. April 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. April 2010
VCD in Frankfurt: Geschwindigkeitsbeschränkung auf stadt­nahen Autobahnen und Tempo 30 im Stadtgebiet

Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umwelt­medizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
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VCD-Leitfaden »Effizienter Fuhrpark« erschienen

Donnerstag, 08. April 2010

VCD-Pressemitteilung 22/10 – Berlin, 08.04.2010
VCD hilft Unternehmen, Kraftstoffverbrauch zu senken, Kosten zu sparen und Umwelt zu entlasten

Steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen für ältere Diesel stellen Unternehmen mit Fuhrpark zunehmend vor große Herausforderungen. Darauf weist der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) heute anlässlich der Präsentation seiner neuen Publikation »Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, um­weltschonend, zukunftssicher« hin. Der Leitfaden stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen Unternehmen die Effizienz des Firmen­fuhr­parks steigern und die betrieblichen Mobilitätskosten verringern können.

Unternehmen sind mehr denn je darauf angewiesen, kosten­günstig mobil zu sein. Der VCD möchte ihnen aber nicht nur dabei helfen, die Kosten im Fuhrpark zu senken, sondern auch den Verbrauch und Schadstoffausstoß zu minimieren. Wer sparsame und schadstoffarme Fahrzeuge einsetzt, ist auch künftig gut aufgestellt und muss sich keine Gedanken um Fahrverbote in Umweltzonen machen“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand die Ziele des Leitfadens. “Umwelt­schutz­maßnahmen kommen zudem bei Kunden und Auftraggebern gut an und können zum klaren Wettbewerbs­vorteil werden.“ Die vorgestellten Maßnahmen zeigten, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gingen.
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Immer noch dicke Luft in Hessens Städten

Donnerstag, 04. Februar 2010

VCD-Hessen, Pressmitteilung 2/2010, 4. Februar 2010

In vielen Hessens Städten ist die Luftqualität nach wie vor zu schlecht. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) weist darauf hin, dass auch 2009 die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid überschritten wurde. Der zulässige Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Heppenheim, Kassel, Marburg und Wiesbaden nicht eingehalten. Das haben die Messungen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie ergeben. „In diesem Jahr ist die Schonfrist vorbei“, warnt Martin Mützel, der Sprecher des VCD-Landesverbandes Hessen. „Die Europäische Union verlangt, dass der Grenzwert eingehalten wird.“ Das Umweltministerium und die betroffenen Städte müssten endlich Konzepte vorlegen, wie sie die Luftqualität verbessern wollen. „Die Bewohner der Städte haben ein Recht auf saubere Luft und müssen vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.

Die hohe Stickoxid-Belastung ist in erster Linie auf den Straßenverkehr zurückzuführen. Wegen des zunehmenden Anteils von Diesel­fahrzeugen werde das Problem in den nächsten Jahren größer, warnte der VCD. Dieselmotoren stoßen erheblich mehr Stickoxide aus als Benziner. Eine Technik zur Reduzierung der Stickoxide sei zwar vorhanden, derzeit aber noch auf wenige neue Diesel-Pkw und auf schwere Lkw begrenzt. Der VCD fordert daher von der Fahrzeugindustrie, saubere Fahrzeuge schneller in den Markt zu bringen. Kurzfristig wirksam wäre nach Ansicht des VCD ein Tempolimit auf den stadtnahen Autobahnen. „Aber auch die Städte sind gefragt“, sagte Mützel. „Sie müssen stärker als bisher auf umweltverträgliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad sowie Busse und Bahnen setzen.“ Öffentliche Verwaltungen müssten mit gutem Beispiel vorangehen und für ihre Fuhrparks nur noch Modelle mit geringem Schadstoffausstoß anschaffen. In Frankfurt sei ein derartiger Beschluss bereits gefasst worden.
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Stuttgart trauriger Spitzenreiter bei der Feinstaubbelastung

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung 3/2010, Stuttgart, 20.01.2010
Zu viele Luftschadstoffe in den Städten / VCD: Umweltzonen ausweiten und Fahrzeuge nachrüsten

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Wie in den Vorjahren war die Messstelle am Stuttgarter Neckartor bundesweit die Problem­zone Nr. 1 bei der Feinstaubbelastung. Die Belastung mit Stick­stoff­dioxid lag an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

„Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern insbesondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betonte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.“
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Aktuelle Daten zu Luftschadstoffen – VCD: Um­welt­zonen ausweiten und Fahrzeuge nach­rüsten

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 04/10 – Berlin, 20.01.10

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) ver­öffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Die Belastung mit Stickstoffdioxid lag damit an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Auch beim Feinstaub wurden die gesetzlichen Obergrenzen erneut überschritten.

Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern ins­besondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betont Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.
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VCD kritisiert Koalitionsvertrag

Dienstag, 27. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 84/09 – Berlin, 27.10.09
Schwarz-Gelb zementiert umweltschädliche Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den von der schwarz-gelben Koalition verabschiedeten Koalitionsvertrag als klima- und verkehrspolitisches Trauerspiel. Umwelt- und Klima­schutz im Verkehr seien in dem Papier politisch unterbelichtet. Geplante Maßnahmen wie das Moratorium für die Lkw-Maut, das Auf­weichen von Umweltzonen und Nachtflugverboten sowie fehlende CO2-Reduktionsziele für den Verkehr zeigten die rück­wärts­gewandte Haltung von CDU/CSU und FDP. Die neue Bun­des­regierung missachte die Zeichen der Zeit. Es gäbe jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer wie das Bekenntnis zum Öffent­lichen Personennahverkehr als »unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge« und das Versprechen, keine Gelder in diesem Bereich streichen zu wollen.
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Verbändekampagne fordert Stopp der Ruß­emissionen in Köln

Freitag, 17. Juli 2009

Pressemitteilung der Kampagne “Russfrei fürs Klima” getragen von Verkehrsclub Deutschland (VCD), NABU, BUND und DUH, Köln, 17. Juli 2009

Verschärfung der Umweltzone schützt die Gesundheit der Bürger und das Klima

Feinster Dieselruß beschleunigt die Eisschmelze in der Arktis und damit die Erderwärmung – Grüne Plakette in Köln reduziert Diesel­emissionen – Kommunale Unternehmen müssen nachrüsten – Rheinschifffahrt muss sauberer werden.

Rußfrei fürs KlimaDie Verbändekampagne “Ruß­frei fürs Klima” hat von der Stadt Köln ge­fordert, die Zu­fahrt in die Umweltzone schnellst­möglich auf Autos mit grüner Plakette zu beschrän­ken, kommunale Fahr­zeuge mit Par­ti­kel­filtern auszustatten und den Aus­stoß von Dieselruß aus der Rhein­schiff­fahrt dras­tisch zu senken. Hintergrund sind neuere wissen­schaftliche Erkennt­nisse, nach denen Dieselruß nicht nur gesund­heits­schädlich sondern auch zu einem erheblichen Teil für die Erderwärmung mit­verantwort­lich ist.
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Dresden: Den Nahverkehr nicht schlecht reden

Donnerstag, 07. Mai 2009

Pressemitteilung LV Elbe-Saale/VCD Dresden, Dresden, 7.5.09

Dresdens Nahverkehr ist deutschlandweit Spitze“, sagt Karsten Im­brock vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). “Die Busse und Bahnen sind zum Großteil moderne Niederflurfahrzeuge. Auf den meisten Strecken haben wir in Dresden einen guten Linientakt und der Service ist Vorbild für zahlreiche Nahverkehrsunternehmen.” Für das Jahr 2008 wurden die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom sächsischen Wirtschaftsministerium gar mit dem Prädikat Service-Champion ausgezeichnet. Mit der vor wenigen Wochen eingeführten Kunden­garantie möchten die DVB diesen heißbegehrten Titel im Jahr 2009 verteidigen.
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Gericht bestätigt positiven Effekt der Umwelt­zonen

Dienstag, 21. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen (13/2009), VCD-Bundesverband, 21.04.09 Hannover/Berlin.
Umweltzonen sind wirksam und müssen ausgeweitet werden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover, wonach Umweltzonen auch zur Be­kämpfung der Stickstoffdioxidproblematik einen wichtigen Beitrag leisten. Das Urteil sei ein wichtiger Etappensieg für die bundesweite Bekämpfung der Schadstoffbelastung in den Innenstädten, so der VCD. Die Entscheidung mache zudem das Scheitern der FDP-Um­welt­politik in Niedersachsen deutlich. Niedersachsens Um­welt­minister Sander habe in jüngster Vergangenheit keine Gelegen­heit ausgelassen, zusammen mit der IHK und Autoclubs Umwelt­zonen populistisch abzulehnen.
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