Mit ‘Stau’ getaggte Artikel

Straßenbau in Niedersachsen

Donnerstag, 22. Januar 2009

Pressemitteilung 04/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 22. Januar 2009
„Darf’s noch ein wenig teurer sein?“/Falsche Prioritäten und falsche Verkehrspolitik führen zu Innovationsstau

Die Bundesregierung hat bestätigt, dass bundesweit beim Aus- und Neu­bau von Fernstraßen Mehrausgaben von rund zehn Milliarden Euro entstehen. Alleine 22 von 29 Projekten mit erheblichen Kosten­steigerungen in Norddeutschland liegen in Niedersachsen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ruft die Landesregierung auf, weitere unkalkulierbare Risiken im Fernstraßenbau zu stoppen und endlich Prioritäten für eine moderne Verkehrspolitik einzuleiten.

Seit Jahren warnen wir vor den ökonomischen Risiken des Straßen­baus insbesondere für die kommenden Generationen. Immer mehr Menschen sind nicht bereit, Milliarden Subventionen in den Straßenbau tatenlos zusehen, während gleichzeitig im Land Nieder­sachsen der Abbau umweltfreundlicher Schieneninfrastruktur weitergeht“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. Alleine der A 26-Neubausbschnitt zwischen Stade und Rübke koste statt 285 letztendlich 387 Millionen Euro. „Da kann man nur lakonisch fragen: Darf`s denn noch ein wenig teurer sein?“, so Frömming. „Nieder­sachsen liegt in der Verschwendung öffentlicher Mittel im Bereich Straße bedauerlicherweise an einsamer Spitze!

Besonders pikant empfindet der Verkehrsfachverband, dass die Landesregierung keinen Schlussstrich unter unnötigen Straßenbau-Projekten ziehe, sondern sogar unwirtschaftliche Projekte, wie die Elbquerung bei Stade im Rahmen der Küstenautobahn, noch immer forciere. „Dabei hat sich gerade dort gezeigt, dass die Wirtschaft keinerlei Interesse an der Privatfinanzierung der rund eine Milliarde Euro teuren Querung aufweist. Erst das durch Steuergelder getragene Konjunkturprogramm II hat den Befürwortern neuer Lkw-Transitachsen durch Niedersachsen neuen Mut gemacht, so Frömming. Zukunftsfähiger sei es, auf den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes hinzuwirken. Niedersachsen habe hier viel ungenutztes Potential vorzuweisen. Die derzeit geplanten Maßnahmen im Schienenverkehr seien bei weitem nicht ausreichend, kommende Verkehrsströme aufzufangen, zumal sich seit Jahren angekündigte Baumaßnahmen immer wieder verzögern.

Lkw-Verkehr belastet Klima und öffentlichen Haushalt

Mittwoch, 14. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 03/09 – Berlin, 14. Januar 2009
VCD: Maut erhöhen, Verkehr auf die Schiene verlagern

Anlässlich einer aktuellen Studie zu den Umwelt- und Ge­sund­heitskosten des Lkw-Verkehrs und des wachsenden Trans­port­aufkommens auf der Straße hat der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) eine Ausweitung der Lkw-Maut gefordert. Zwar mache der Lkw-Verkehr in Europa nur sieben Prozent des Straßen­verkehrs aus, sei aber für 23 Prozent dessen CO2- Ausstoßes verantwortlich. Bis zum Jahr 2030 würde der CO2-Ausstoß durch Lkw sogar noch um 54 Prozent zunehmen, so die Ergebnisse der Studie von Transport and Environment, der europäisches Dachorganisation des VCD. Zudem entstünden EU-weit 144 Milliarden Euro an Kosten aufgrund von Straßenschäden, die durch Lkw verursacht wurden. Diese seien jedoch nur zu einem Drittel von den Transportunternehmern über Steuern und Abgaben gedeckt, den Rest trage der Steuerzahler. Die Studie wurde von dem niederländischen Umweltinstitut CE Delft verfasst und Anfang der Woche veröffentlicht.
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Elf neue Umweltzonen starten bundesweit

Dienstag, 30. September 2008

VCD-Pressemitteilung 67/08 – Berlin, 30.09.08
VCD begrüßt Maßnahme gegen Feinstaub und fordert weitergehende Zufahrtsbeschränkungen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Einrichtung von elf neuen Umweltzonen als klares Signal für die bundesweite Fein­staub­bekämpfung. Ab morgen gelten in zahlreichen Städten des Ruhr­gebiets – darunter Dortmund, Essen und Gelsenkirchen – sowie in Frankfurt am Main und München großflächige Zu­fahrts­beschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schad­stoff­ausstoß. “Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu sauberer Luft für alle“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand den Start der Umweltzonen. Er ist sicher: “Mit der Verschärfung der Zufahrtsbedingungen in den Folgejahren werden sie sich als wir­kungs­volle Maßnahme gegen krankmachenden Fein­staub er­weisen.

Vorbildlich seien die Regelungen in Berlin und Hannover, wo ab 2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone fahren dürfen. Aus Sicht des VCD sollte diese Regelung möglichst schnell für alle Umweltzonen gelten. Damit würde auch der Druck erhöht, alle Lkw und Transporter mit geschlossenen Partikelfiltern aus­zu­statten. Denn bisher seien Nutzfahrzeuge bei der Fein­staub­be­kämpfung viel zu wenig berücksichtigt worden. “Das ist aber wichtig, da insbesondere Laster und Transporter große Mengen an Feinstaub aus­stoßen“, erklärt Heiko Balsmeyer, VCD-Verkehrs­referent. Einen zusätzlichen Anreiz für die Nachrüstung von Nutz­fahrzeugen mit Partikelfiltern könne ein entsprechendes Förder­programm geben, dass die Bundesregierung jetzt schnell auflegen müsse.
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Tiefensee kündigt Anti-Stau-Paket an

Montag, 30. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 45/08 – Berlin, 30. Juni 2008
Generelles Tempolimit auf Autobahnen ist beste Sprit­sparmaßnahme und erhöht den Verkehrsfluss

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) beurteilt das am Wochen­ende von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee an­gekündigte Paket zur Staubekämpfung auf Autobahnen als völlig unzureichend. Das Ziel, Staus zu verringern und damit auch den Sprit­verbrauch zu senken, sei zwar richtig und lobenswert, doch der Weg dorthin führe nicht über kosmetische Maßnahmen wie mehr Überholverbote für Lkw und zeitlich gestaffelte Mautgebühren. Vielmehr seien grundlegende Schritte für eine klimaschonende Verkehrs­politik not­wendig. Dazu gehört nach Ansicht des VCD ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ebenso wie die Reduzierung des Straßen­güterverkehrs.
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Streik: VCD gibt Tipps für Pendler und Reisende

Mittwoch, 14. November 2007

VCD Service-Pressemitteilung 11/07 – Berlin, 14.11.07
Streiks im Güter- und Personenverkehr der Bahn

Die Lokführergewerkschaft GDL hat für heute Streiks im Güterverkehr und ab morgen auch im gesamten Personenverkehr angekündigt. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weist drauf hin, dass in der Folge mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen gerechnet werden muss und die Staugefahr ansteigt. Aus diesem Grund empfiehlt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub vor allem Berufspendlern, Fahrgemeinschaften zu bilden oder wenn möglich auf den örtlichen nicht bestreikten Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.
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Bundestag debattiert Tempo 130

Freitag, 09. November 2007

VCD-Pressemitteilung 66/07 – Berlin, 9.11.2007
Brandenburger Studie stützt Forderung nach Tempolimit / Abgeordnete müssen Druck machen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert gemeinsam mit der Allianz Pro Tempolimit die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen in den Ausschüssen, in die das Thema heute verwiesen wurde, auch gegen die Blockadehaltung der Regierung voranzubringen. Die heutige Debatte im Bundestag habe zum wiederholten Male deutlich gemacht, dass die Gegner einer Geschwindigkeits­begrenzung keine sachlichen Gründe für ihre Position ins Feld führen könnten und als Handlanger der Autoindustrie fungierten. Die vernünftigen Sachargumente seien hingegen auf der Seite der Befürworter eines Tempolimits zu finden.
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Merkel blockiert Klimaschutz und Sicherheit im Verkehr

Montag, 29. Oktober 2007

VCD-Pressemitteilung 64/07 – Berlin, 29.10.2007
Tempolimit-Diskussion

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Union an ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen scharf. Nachdem der SPD-Parteitag am Wochenende einen Antrag für Tempo 130 auf Autobahnen verabschiedet hatte, seien die üblichen Abwehrmechanismen von Union und Autolobby in Gang gesetzt worden, ohne die Argumente für eine Geschwindigkeitsbegrenzung zur Kenntnis zu nehmen.
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Morgen ist autofreier Tag in Europa

Freitag, 21. September 2007

VCD-Pressemitteilung 58/07 – Berlin, 21. September 2007
VCD empfiehlt: Auto stehen lassen und gleich mehrfach gewinnen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft alle Autofahrerinnen und Autofahrer auf, sich morgen am europaweit ausgerufenen autofreien Tag zu beteiligen und den eigenen Pkw stehen zu lassen. Wer statt dessen zu Fuß oder mit Rad, Bus und Bahn unterwegs sei, könne einen konkreten Beitrag für mehr Lebensqualität in den Städten leisten.
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