Mit ‘Stau’ getaggte Artikel

VCD kritisiert Lockerung des Tempolimits auf der A 2

Freitag, 06. Januar 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2012 Hannover 06.01.12
Zur Verkehrssicherheitspolitik des Verkehrsministeriums Nieder­sachsen/VCD: „FDP-Minister setzt Irrfahrt fort!“

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) übt scharfe Kritik an der nieder­sächsischen Landesregierung, die die zulässige Höchst­geschwindig­keit auf der Autobahn 2 von 120 km/h auf 130 km/h erhöhen will. „Die CDU/FDP-geführte Landesregierung will einen erneuten Schritt unternehmen, um an dieser unfallträchtigen Strecke die Verkehrs­sicherheit abzubauen statt sie zu verbessern. Sie wird daher ihrem Auftrag, Schaden vom Volk abzuwenden, nicht gerecht“, so Harald Walsberg, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) will die zulässige Höchst­geschwindigkeit erhöhen und erhofft sich dadurch einen besseren Verkehrsfluss sowie ein geringeres Unfallrisiko. VCD-Verkehrs­sicherheitsexperte Walsberg dazu: „Der einschlägige und grundlegende Fachwissensstand weist jedoch genau in die andere Richtung. Eine Tempo-Erhöhung treibt mit jedem zusätzlichen Stunden­kilometer Schwere und Anzahl der Unfälle in die Höhe; ebenso wird die Stau­wahr­scheinlichkeit vergrößert, Lärm und Schadstoffausstoß nehmen über­proportional zu.
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Wieder schwere Lkw-Unfälle in Niedersachsen

Mittwoch, 20. Juli 2011

Pressemitteilung 15/2011, VCD-Landesverband Niedersachsen, 20.07.2011 Hannover
VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“/Höhere Lkw-Maut auf allen Straßen gefordert

Vollsperrung auf der A 7 zwischen Göttingen und Kassel nach Unfall mit vier Lkw, nichts geht mehr“, so die aktuellen Meldungen der Ver­kehrs­nachrichten. Wieder einmal verursacht der steigende Schwer­last­verkehr ein Verkehrchaos auf Niedersachsens Straßen. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßen­verkehrs durch zu viele Lkw fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wiederholt die Politik zum Einlenken auf.

Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Verkehrspolitik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock!

An die Landesregierung in Hannover richtet der VCD die Forderung, sich für eine deutliche Reduzierung des Schwerlastverkehrs ein­zu­setzen. Eine der erforderlichen Maßnahmen hierzu sollte die Anhebung der Lkw-Maut auf 45 Cent pro gefahrenen Kilometer auf allen Straßen sein. „Niemand muss verhungern, wenn weniger Lkw auf den Straßen unterwegs sind. Aber die meisten Lkw-Transporte sind angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe schlicht überflüssig und belasten Mensch und Klima.

EU einigt sich auf neue Regeln für Lkw-Maut

Dienstag, 24. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 51/10 – Berlin, 24.05.2011
VCD: Chance für mehr Umweltschutz vertan

Gestern Nacht haben sich Rat, Parlament und Kommission der Euro­pä­ischen Union auf neue Regeln für die Erhebung von Straßen­be­nutzungs­gebühren bei schweren Lkw geeinigt. Danach ist es den Mit­glieds­staaten nun möglich, die indirekt von Lkw verursachten Kosten für Schadstoff- und Lärmemissionen bei den Mautsätzen zu berück­sichtigen.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: “Es ist zwar nun erst­mals möglich, einen Teil der sogenannten externen Kosten in die Maut­sätze einzubeziehen, allerdings müssen die EU-Länder davon keinen Gebrauch machen. Angesichts der prognostizierten Zuwachs­raten im Straßen­güterverkehr ist dies unverständlich, zumal Klima-, Stau- und Unfall­kosten gar nicht einbezogen werden dürfen. Darüber hinaus ist es ein Rückschritt, die bisherige Möglichkeit, die Maut auch auf Lkw ab 3,5 Tonnen auszudehnen, nur noch unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Mit dieser schwachen Vorgabe wurde eine Chance vertan, dem Verkehrszuwachs einerseits und den Klima- und Umweltzielen andererseits gerecht zu werden.
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Schnee und Minusgrade sorgen für Flugausfälle und lange Staus auf den Straßen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 114/10 – Berlin, 20.12.10
VCD: Bahn meistert das Winterwetter am Besten

Minustemperaturen, Schnee und überfrierende Nässe sorgen auch zu Wochenbeginn für hunderte Flugausfälle in Europa sowie Unfälle und kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Der ökologische Ver­kehrsclub VCD betont, dass sich die Bahn derzeit trotz verein­zel­ter Einschränkungen in ihrem Betrieb als das sicherste und zuverlässigste Verkehrsmittel erweist.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnexpertin: “Wer bei diesem Wetter mit der Bahn unterwegs ist, kommt zwar möglicherweise zu spät an und verbringt die Reisezeit in einem überfüllten Zug, aber die Bahn fährt. Am heutigen Vormittag blieben die Verzögerungen der Deutschen Bahn AG fast überall unter 30 Minuten – das ist deutlich besser als die Situation bei allen anderen Verkehrsträgern. Ob Frankfurt am Main, London oder Brüssel: Wer zurzeit in Europa mit dem Flugzeug reisen möchte, wartet teilweise tagelang auf den Abflug, weil Flughäfen und Flugzeuge wegen Schnee und Eis nicht betriebsbereit sind. Auch im Autoverkehr sieht es nicht besser aus. Staus und Unfälle sind an der Tagesordnung, teilweise wurde berechtigterweise ein Lkw-Fahrverbot verhängt und das Benzin wird knapp, da Tankstellen nicht beliefert werden können.
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VCD fordert Lkw-Fahrverbot bei extremen Wetterlagen

Montag, 20. Dezember 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2010, Hannover, 20.12.10
Landesregierung in Hannover soll Beispiel aus Nordrhein-Westfalen folgen

Ein flächendeckendes Lkw-Fahrverbot in Niedersachsen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts der aktuellen Wetter­lage. „Ebenso wie Nordrhein-Westfalen sollte die Landes­regierung in Niedersachsen bei extremen Wetterlagen aktiv werden, um weitere Unfälle und Stauungen auf den Fernstraßen zu verhindern“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen hatten in der vergangenen Nacht alle Lkw über 7,5 Tonnen von den Autobahnen verbannt, bis sich die Wetterlage entspannt. „Wer die Verkehrsmeldungen verfolgt kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Störungen im Straßenverkehr durch liegengebliebene Lkw verursacht wird. Da gibt es Handlungsbedarf!“, so Friedrichs. Der VCD fordert über das kurzfristige Fahrverbot hinaus mittelfristige Maßnahmen, wie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Fernstraßen, um den Schwer­lastverkehr auf die umweltfreundliche Schiene umzulenken, beziehungs­weise unnötige Transporte ganz zu vermeiden.

VCD rät zum Umsteigen

Mittwoch, 25. November 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, Dresden, 25.11.2009
Jedes Jahr am ersten Adventswochenende das Gleiche: Duftende Leb­kuchen, handgeschnitzte Nussknacker und kunstvoll gestaltete Schwib­bögen locken ins jährlich wachsende innerstädtische Weih­nachts­wunderland – und Zehntausende machen sich auf den Weg dahin. Die damit einhergehenden Verkehrsprobleme scheinen für viele dabei unvermeidbar.

Daher appelliert Lutz Dressler vom Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Landesverband Elbe-Saale an alle Weihnachtsmarktbesucher mitzuhelfen, dass es nicht zu Staus von neuen Rekordlängen kommt: “Auch wenn Busse und Bahnen an den Advents­wochen­enden sehr gut besetzt sind, leistet jeder Autofahrer, der auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt, einen wichtigen Beitrag dazu, dass es für alle Besucher der Innenstadt besinnlicher zu­geht.

Für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ist es in den letzten Jahren mittlerweile zur Tradition geworden, an den Ad­vents­wochen­enden den Bus- und Straßenbahnverkehr auf den Innen­stadt­linien zu verstärken, um die Wartezeiten an den Haltestellen zu ver­kürzen.

VCD-Sprecher Dressler will sich bei seinen Fahrten in die Innenstadt
aller­dings anders fortbewegen: Da es nicht abzusehen ist, dass es zu knackigem Frost kommen wird, bleibt für ihn das Radfahren auch Anfang Dezember noch erste Wahl: “Ich husche an jedem Stau vorbei und habe keine Parkplatzprobleme“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.

Der VCD hält neue Besucherrekorde an den Adventswochenenden in diesem Jahr für möglich. Allein schon der mit neuem Konzept versehene 575. Striezelmarkt werde zahlreiche zusätzliche Be­sucher anziehen.

VCD Bahntest 2009 – Lust und Frust des Bahn­fahrens

Dienstag, 09. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 43/09 – Berlin, 09.06.09

Die Bahn soll aus Sicht von Fahrgästen und potentiellen Fahrgästen vor allem pünktlich und sicher sein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des VCD Bahntest 2009, den der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat. Würden beim Bahn­fahren diese sowie weitere Faktoren wie Schnelligkeit oder geringere Kosten häufiger erfüllt, würden laut Untersuchung 47,2 Prozent der Befragten die Bahn künftig häufiger nutzen. Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass Flexibilität gefolgt von der Fahrt­dauer der wichtigste Faktor für die Wahl des Verkehrsmittels und der am häufigsten genannte Grund für die Nutzung des eigenen Pkw ist. Nichtnutzer schätzen die Bahn bei Kriterien wie Erreich­bar­keit, Preisvorteil oder Schnelligkeit durchweg schlechter ein als die Nutzer. Der VCD forderte Bundesregierung, Länder und Eisen­bahn­unternehmen gleichermaßen auf, die Bahn flexibler, pünktlicher und sicherer zu machen und Vorurteilen gegenüber der Bahn mit intensiver Werbung sowie mit einer attraktiven und übersichtlichen Tarifpolitik zu begegnen.

Mit seiner Analyse der Mobilitätsbedürfnisse von Nutzern und Nicht­nutzern der Bahn will der VCD aufzeigen, wo die Potenziale im Bahn­verkehr liegen und was getan werden muss, damit mehr Menschen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen. Wie schon in den ver­gan­genen Jahren hat der VCD das Hamburger Qualitäts­forschungs­institut Quotas mit der Untersuchung zum VCD Bahntest beauftragt. In einem Panelverfahren wurden Antworten von ins­ge­samt 2 600 Personen ausgewertet.
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Dresden: Den Nahverkehr nicht schlecht reden

Donnerstag, 07. Mai 2009

Pressemitteilung LV Elbe-Saale/VCD Dresden, Dresden, 7.5.09

Dresdens Nahverkehr ist deutschlandweit Spitze“, sagt Karsten Im­brock vom Verkehrsclub Deutschland (VCD). “Die Busse und Bahnen sind zum Großteil moderne Niederflurfahrzeuge. Auf den meisten Strecken haben wir in Dresden einen guten Linientakt und der Service ist Vorbild für zahlreiche Nahverkehrsunternehmen.” Für das Jahr 2008 wurden die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom sächsischen Wirtschaftsministerium gar mit dem Prädikat Service-Champion ausgezeichnet. Mit der vor wenigen Wochen eingeführten Kunden­garantie möchten die DVB diesen heißbegehrten Titel im Jahr 2009 verteidigen.
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VCD wirbt für intelligente Wege aus dem Stau

Donnerstag, 23. April 2009

Pressemitteilung VCD Elbe Saale, Gera, 23.4.2009
Verkehrsvermeidung und Stärkung der Regionen

Am Montag legte die IHK Ostthüringen Zahlen zu den durch Staus auf Autobahnen verursachten Kosten vor. Nach Angaben der be­fragten Unternehmen würden sich diese auf täglich 120 Euro je Tag und Firma belaufen. Die IHK kommt zu dem Schluss, dass dieses Problem nur durch einen raschen Ausbau von Autobahnen und Bun­des­straßen zu lösen ist. Genau das aber sei der falsche Weg sagt Steffen Eichler vom ökologisch orientierten Ver­kehrs­club Deutsch­land (VCD): “Verkehrswissenschaftler sind längst zu dem Schluss ge­kom­men, dass jeder Straßen­ausbau und jeder Straßen­neubau auch automatisch mehr Verkehr anzieht. Und eben da müssen wir uns fragen: Wollen wir das wirklich? Noch mehr Straßen­verkehr?
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VCD kritisiert IHK-Forderung und lehnt weiteren Straßenbau ab

Mittwoch, 22. April 2009

Presse-Service 04/09, VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Heilbronn, 22. April 2009
Klimaschutz und Gesundheit der Menschen müssen höchste Priorität haben

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe lehnt den von der IHK Heilbronn-Franken jüngst geforderten weiteren Ausbau des Straßennetzes als klimafeindlich und bürgerfern vehement ab. Die IHK habe nur den Profit ihrer Mitglieder im Blick und versuche mit Rezepten von vorgestern die Probleme von heute zu lösen. Man müsse sich ernsthaft fragen, ob man bei der IHK jemals von Klimawandel und Erderwärmung gehört habe.
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