Mit ‘Statistik’ getaggte Artikel

VCD hinterfragt neue Pünktlichkeitswerte des RMV

Dienstag, 10. Mai 2011

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 10. Mai 2011

Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet die neuen Zahlen, die der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) jüngst zur Pünktlichkeit im Regionalverkehr vorgelegt hat kritisch. „Vielleicht geben es die statistischen Werte her, `hier die besten Pünktlichkeitswerte seit Beginn der Qualitätsmessungen im Jahr 2001´ zu bejubeln. Die alltäglichen Erfahrungen der Fahrgäste sehen“, so Sprecher Holger Greiner, „immer noch häufig ganz anders aus.“ Von einer wirklich stabilen und hohen Pünktlichkeit, könne gerade im Bereich der S-Bahn und im Regionalverkehr noch längst keine Rede sein. Bedauerlich sei es auch, dass die besonders wichtige S-Bahn-Linie 8, als zentrale Verbindungsachse für die gesamte Rhein-Main-Region, trotz leicht verbesserter Zahlen in der Qualitäts-Statistik, weiterhin einen „negativen Ausreißer“ bildet.
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Statistisches Bundesamt legt vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2010 vor

Mittwoch, 23. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 16/11 – Berlin, 23.02.11
VCD: Geringeres Tempo senkt Unfallzahlen

Erfreulicherweise ist die Zahl der im vergangenen Jahr bei Ver­kehrs­unfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Doch noch immer sterben täglich zehn Menschen auf bundesdeutschen Straßen. Mehr als 1000 werden verletzt. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vorläufigen Unfall­zahlen für 2010 hervor. Der ökologische Verkehrsclub VCD warnt daher vor allzu euphorischen Reaktionen und fordert von der Bundes­regierung mehr Engagement in der Verkehrssicherheitspolitik.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Es ist sehr erfreulich, dass die Verunglücktenzahlen 2010 erneut zurückgegangen sind. Doch die Bundesregierung darf sich jetzt nicht auf den Statistiken ausruhen. Der Straßenverkehr forderte im vergangenen Jahr 3657 Menschenleben. Mehr als 370000 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Das zeigt, dass der Verkehr nach wie vor einen viel zu hohen Blutzoll verlangt. Ein Großteil der Rückgänge in den letzten Jahren ist auf die erhöhte passive Sicherheit in den Autos – wie ESP, ABS oder Airbags – zurückzuführen. Radfahrer und Fuß­gänger haben hingegen keinen Airbag. Deshalb müssen sie das Maß aller Dinge in der Verkehrssicherheit sein.
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Verkehrsunfallzahlen 2009

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 60/10 – Berlin, 15.07.10
VCD: Weniger Verkehrstote, doch kein Grund zur Entwarnung

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass nach dem positiven Trend der letzten Jahre auch 2009 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Nach heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Zahlen wurden jedoch im vergangenen Jahr noch immer mehr als elf Personen pro Tag auf bundesdeutschen Straßen getötet und mehr als 68.000 Menschen schwer verletzt. Die meisten Unfälle ereignen sich innerorts. Gerade die Situation in den Städten und Kommunen stelle sich dabei sehr uneinheitlich dar, wie aus dem kürzlich veröffentlichten »VCD Städtecheck Ver­kehrs­sicherheit« hervorgehe. Der VCD fordert angesichts der Zahlen die Bundesregierung auf, sich die »Vision Zero« mit dem Ziel von null Verkehrstoten zu eigen zu machen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Mehr als 401 000 Verunglückte, darunter 4 152 Getötete, pro Jahr auf Deutschlands Straßen – das sind noch immer alarmierende Zahlen. Für viele Verletzte hat ein schwerer Unfall lebenslange Folgen. Wer hinter den Daten das persönliche Schicksal der Unfallopfer sieht, kann nur eine akzeptable Zahl an Verkehrstoten ableiten: Null!“ Gerade in Städten sei die reale Verkehrssituation oft nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert. Dies habe auch der »VCD Städtecheck Verkehrssicherheit« gezeigt. Dass es jedoch selbst in Großstädten machbar sei, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen: Dort sei 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückt.
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Unfallursache Nummer Eins ist die Raserei

Mittwoch, 24. März 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 24.3.2010
“Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel”

Aus den neuen Verkehrsunfallzahlen für die sächsischen Straßen geht klar hervor, dass die Hauptunfallursachen nach wie vor un­an­gepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungs­bedin­gun­gen und Raserei sind. Jeder Zweite der 192 Menschen, die im letzten Jahr auf den sächsischen Straßen ihr Leben lassen mussten, starb infolge eines dadurch verursachten Unfalles.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun angesichts dieser deutlichen Zahlen in Sachsen ein generelles Tempolimit auf den Auto­bahnen einzuführen. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verband Elbe-Saale: “Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel. Denn dadurch ließe sich nicht nur die Unfallgefahr deutlich reduzieren sondern natürlich auch die Schwere von Unfällen.” Am Dienstag hatte Innenminister Markus Ulbig gesagt, dass er zur Beantwortung der Entscheidung über ein generelles Tempolimit noch etwas Zeit brauche.

Für den VCD gibt es neben dem Hauptargument der Ver­kehrs­sicher­heit auch noch einige andere Argumente, die für Tempo 120 spre­chen: “Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treib­haus­gas­ausstoß spürbar. Es bedeutet aber auch weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeits­unterschiede auf Auto­bahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stau­entstehung sind“, so VCD-Sprecher Dressler.

Stuttgart trauriger Spitzenreiter bei der Feinstaubbelastung

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung 3/2010, Stuttgart, 20.01.2010
Zu viele Luftschadstoffe in den Städten / VCD: Umweltzonen ausweiten und Fahrzeuge nachrüsten

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Wie in den Vorjahren war die Messstelle am Stuttgarter Neckartor bundesweit die Problem­zone Nr. 1 bei der Feinstaubbelastung. Die Belastung mit Stick­stoff­dioxid lag an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

„Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern insbesondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betonte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.“
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Aktuelle Daten zu Luftschadstoffen – VCD: Um­welt­zonen ausweiten und Fahrzeuge nach­rüsten

Mittwoch, 20. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 04/10 – Berlin, 20.01.10

Angesichts der heute vom Umweltbundesamt (UBA) ver­öffentlichten Daten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung des Jahres 2009 mahnt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität an. Wie das UBA mitteilte, wurden im Jahr 2009 an über der Hälfte aller verkehrsnahen Messstellen die Jahresmittelwerte für Stick­stoff­dioxid (NO2) überschritten, bei Feinstaub waren die Werte an 23 von 408 Messstationen zu hoch. Die Belastung mit Stickstoffdioxid lag damit an vielen Orten über dem seit dem 1. Januar 2010 geltenden EU-weiten Grenzwert für das Jahresmittel von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Auch beim Feinstaub wurden die gesetzlichen Obergrenzen erneut überschritten.

Es ist davon auszugehen, dass nicht nur bei Feinstaub, sondern ins­besondere bei NO2 mit Überschreitungen auch im Jahr 2010 zu rechnen ist. Daher müssen die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen verstärkt werden“, betont Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Die Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, wo viele Menschen leben. Diese Menschen haben ein Recht auf saubere Luft und müssen entsprechend vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.
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Gütertransport auf Schiene konsequenter fördern

Donnerstag, 05. Februar 2009

Pressemitteilung Nr. 2/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 05. Februar 2009
Land muss Güterverkehr auf der Schiene konsequenter för­dern / “Spitzenposition” des Landes bei zurückgelegten Straßen­kilometern geht zu Lasten von Umwelt und Ver­brauchern

Baden-Württemberg liegt laut aktueller Mitteilung des Statistischen Lan­des­amtes mit einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber 2006 bei den gefahrenen Straßenkilometern im Personen- und Güterverkehr in 2007 deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Ins­besondere beim Gütertransport zeige sich, so der Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V., dass der Mehrbedarf an Kapazitäten durch den konjunkturellen Aufschwung in 2007 nur unzureichend durch die Schiene aufgefangen werden konnte. Stattdessen werde in wirtschaftlich guten Zeiten die erhöhte Warennachfrage weiterhin mit zusätzlichen Lkw-Fahrten zu Lasten der Umwelt und Verbraucher bedient, moniert der VCD.
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Statistisches Bundesamt legt Verkehrsunfallbilanz 2007 vor

Montag, 25. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 11/08 – Berlin, 25.2.2008
Verletztenzahl erstmals seit 2000 wieder gestiegen / VCD fordert konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit

Noch immer sterben Tag für Tag rund 14 Menschen auf deutschen Straßen, fast 1200 werden verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallbilanz für 2007 hervor, die das Sta­tis­tische Bundesamt heute veröffentlicht hat. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert angesichts dieser dra­matischen Zahlen mehr Engagement von der Bundes­regierung in der Verkehrssicherheitspolitik. “Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2006 leicht zurück­gegangen ist, ist das überhaupt kein Grund zur Entwarnung“, mahnt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vorstand. Immerhin seien allein im letzten Jahr fast 5000 Tote und über 430000 Verletzte zu beklagen, “mit allem persönlichen Leid, das damit verbunden ist.

Zudem habe die Zahl der im Verkehr Verletzten erstmals seit 2000 gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen. Das unterstreiche den großen Handlungsbedarf seitens der Politik. “Bisher hat sich die Bundesregierung gern auf den Statistiken ausgeruht. Doch die Zahl der Verkehrstoten sinkt von Jahr zu Jahr langsamer und die der Verletzten steigt jetzt sogar wieder an. Im Vergleich zu 2006 stehen 121 weniger Toten 9167 mehr Verletzte gegenüber, da sollten die Alarmglocken eigentlich schrillen“, meint Vogt.
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VCD fordert mehr Verkehrssicherheit auf Niedersachsens Straßen

Dienstag, 22. Januar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2008, Hannover 22.01.2008
Steigende Unfallzahlen in Niedersachsen
„Politik und Behörden ducken sich zu oft weg vor der Verantwortung“

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) beklagt den seiner Auffassung nach zu geringen Stellenwert der Verkehrs­sicherheit in Niedersachsen. Jüngste Daten aus der Verkehrs­unfall­statistik zeigen eine stark negative Entwicklung, die dem regelmäßig durch Politiker geäußerten Ziel, die Unfall­zahlen bedeutend zu senken, zuwider läuft. Auf der einen Seite wird heftig über die Problematik von Regel­verstößen Jugendlicher debattiert. Auf der anderen Seite ducken sich Politik und Behörden im Alltagsgeschehen offensichtlich weg, wenn es um Verstöße gegen Verkehrsregeln geht.
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Statistiken zum öffentlichen Nahverkehr 2006 veröffentlicht

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Etwas für Statistikfans: Das statistische Bundesamt hat heute Zahlen zum ÖPNV 2006 veröffentlicht.

Erstmals wurden über 10 Milliarden Euro von den ÖPNV-Anbietern eingenohmen. Die Einnahmen aus Beförderungs­leistungen stiegen gegenüber 2005 um 4,4%. Wenn man bedenkt das die Fahrten um 0.3% und die Personen­kilometer um 1,1% stiegen, dann ahnt man woher die Steigerung kommen – Preiserhöhungen. Und wenn man dann noch beachtet, daß die Ausgaben für PKW-Käufe um 6,1% stiegen (private Haushalte sogar 8,5%) relativiert sich das Ergebnis weiter (wobei es da natürlich auch Preissteigerungen gab und man beim Autokauf auch die Möglichkeit hatte, sich durch einen vorgezogenen Kauf die Mehrwertsteuererhöhung zu ersparen).

Genauere Zahlen gibt es beim statistischen Bundesamt.