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	<title>VCD-Blog &#187; Sicherheit</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 20:11:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Trendthema E-Räder auf dem Verkehrsgerichtstag 2012</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2012-01-27-trendthema-e-rader-auf-dem-verkehrsgerichtstag-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung, Goslar/Berlin, 27. Januar 2012. 
VCD begrüßt Diskussion um Sicherheit warnt aber vor voreiligen Entscheidungen &#8211; Verbraucherinformation muss in den Fokus rücken 
Erstmals auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag stand das Thema Elektrofahrräder (Pedelecs) auf der Agenda. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Auseinandersetzung mit dem neuen Verkehrsmittel. „Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von E-Fahrrädern ist die Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung, Goslar/Berlin, 27. Januar 2012. </em><br />
<strong>VCD begrüßt Diskussion um Sicherheit warnt aber vor voreiligen Entscheidungen &#8211; Verbraucherinformation muss in den Fokus rücken </strong></p>
<p>Erstmals auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag stand das Thema Elektrofahrräder (Pedelecs) auf der Agenda. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Auseinandersetzung mit dem neuen Verkehrsmittel. „<em>Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von E-Fahrrädern ist die Diskussion um Sicherheitslösungen absolut not&shy;wendig</em>“, so Doris Neuschäfer, stell&shy;vertretende Bundes&shy;vorsitzende. Wichtigster Faktor für die Verkehrssicherheit aber bleibt, so die Position des VCD, die Schaffung der not&shy;wendigen Infra&shy;struktur. An zweiter Stelle stehe die Aufklärung der Ver&shy;braucherinnen und Ver&shy;braucher.</p>
<p>„<em>E-Fahrräder stellen eine neue Alternative zum Pkw dar. Wir sehen hier großes Potential, mehr Menschen für das Radfahren als Alternative zum Auto zu gewinnen. Die elektrisch unterstützten Fahrräder sind im Vergleich zum Auto billiger und platzsparender. Im Vergleich zu normalen Fahrrädern bieten sie den Vorteil, dass sie aktive Mobilität mit weniger Anstrengung ermöglichen. Um das Potential tatsächlich heben zu können, müssen wir jetzt Informationslücken schließen, über die Nutzungsmöglichkeiten auf&shy;klären und den sicheren Umgang mit dem neuen Verkehrsmittel schulen. Allein das Tragen eines Helms zu empfehlen, ist nicht die beste Maßnahme, um Sicherheit zu gewährleisten</em>“, betont Neu&shy;schäfer.<br />
<span id="more-4412"></span></p>
<p>Bei E-Rädern mit Motorunterstützung bis zu 25km/h (Pedelecs 25/P25) ist der VCD gegen die Einführung einer Helmpflicht. „<em>Wir sehen hier keinen rechtlichen Änderungsbedarf. Unfälle lassen sich durch einen Helm nicht vermeiden, lediglich die Unfallfolgen können im besten Fall gemindert werden. Wir müssen vorrangig die Unfallursachen beseitigen</em>“, so Wasilis von Rauch, Fahrradexperte beim VCD. Schnelle E-Räder mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45km/h sollten aus Sicht des VCD wiederum wie Leichtkrafträder behandelt werden. </p>
<p>Viel wichtiger noch als die wissenschaftlich umstrittene Helmpflicht, ist dem VCD aber, dass die stark unterfinanzierte Radinfrastruktur in den Fokus der Sicherheitsdebatte gerückt wird. „<em>Es muss endlich substantiell mehr Geld in die Radverkehrsinfrastruktur investiert werden. Die Niederlande und Dänemark machen mit ihrer Politik vor, wie dies gesellschaftlich und politisch sinnvoll umgesetzt werden kann</em>“, betont Wasilis von Rauch. </p>
<p>Eine zweite zentrale Forderung des VCD für mehr Verkehrssicherheit und zur Integration von Pedelecs in den innerörtlichen Verkehr, ist die Ausweisung von Tempo 30 als Höchst&shy;geschwindigkeit auf einem möglichst großen Teil des Straßennetzes. Radfahrende können bei Tempo 30 auf der Fahrbahn fahren und wären dort sicherer unterwegs. </p>
<p>Der VCD spricht sich ausdrücklich für gezielte Forschungen zu E-Rädern aus, um alle Sicherheits-fragen zu klären. Vorab liegt die Aufmerksamkeit auf der Aufklärung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Weitere Informationen dazu unter: <a href="http://www.vcd.org/efahrradkaufen.html">http://www.vcd.org/efahrradkaufen.html</a><br />
<!-- Für Rückfragen und Interviewwünsche: Anja Smetanin ,VCD-Pressesprecherin --></p>
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		<title>Verkehrssicherheitsprogramm der Bundes&#173;regierung bleibt hinter Erwartungen zurück</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-11-10-verkehrssicherheitsprogramm-der-bundesregierung-bleibt-hinter-erwartungen-zuruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 21:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Modal Split]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation, Berlin,10. November 2011. 
Chance für eine Neuorientierung ist vertan: Ver&#173;kehrs&#173;sicher&#173;heitsprogramm der Bundes&#173;regierung bleibt hinter Erwartungen zurück
Im neuen Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung fehlen Maßnahmen, die nachweislich Unfälle vermeiden, wie ein Tempolimit für Autobahnen, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb ge&#173;schlossener Ortschaften und ein Alkoholverbot am Steuer. Der öko&#173;logische Verkehrsclub VCD bedauert dies.
&#8220;Die Bundesregierung hat es verpasst eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Presseinformation, Berlin,10. November 2011. </em><br />
<strong>Chance für eine Neuorientierung ist vertan: Ver&shy;kehrs&shy;sicher&shy;heitsprogramm der Bundes&shy;regierung bleibt hinter Erwartungen zurück</strong></p>
<p>Im neuen Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung fehlen Maßnahmen, die nachweislich Unfälle vermeiden, wie ein Tempolimit für Autobahnen, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb ge&shy;schlossener Ortschaften und ein Alkoholverbot am Steuer. Der öko&shy;logische Verkehrsclub VCD bedauert dies.</p>
<p>&#8220;<em>Die Bundesregierung hat es verpasst eine Neuorientierung in der Ver&shy;kehrs&shy;sicherheit in Deutschland anzustoßen. So erfreulich die Tatsache ist, dass die Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten in den letzten Jahren rückläufig ist, so wenig darf es zur Annahme verleiten, dass wir so weiter&shy;machen können wie bisher</em>&#8220;, sagt Doris Neuschäfer, stell&shy;vertretende Bundesvorsitzender des VCD.</p>
<p>Für den Um- und Ausbau der Bundesstraßen wurden 2011 gut 395 Millionen Euro ausgegeben, auch, um mit diesen Mitteln im Bereich Sicherheit nachzubessern. Der VCD meint: Tempolimits wären in Zeiten knapper Kassen, eine kostengünstigere Alternative zu teuren Aus&shy;bau&shy;standards auf unseren Straßen.<br />
<span id="more-4163"></span></p>
<p>Das Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung setzt nun die alte Linie fort, mit Infrastrukturnachbesserungen und vielen Maß&shy;nahmen die allein auf Verhaltensänderungen der Verkehrs&shy;teilnehmer zielen. Mutige Schritte hin zu einer nachhaltigen und sicheren Verkehrspolitik werden nicht unternommen.</p>
<p>Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass Verhalten nicht nur von Regeln und Einstellungen bestimmt wird, sondern auch von Signalen, die uns der Verkehrsraum aussendet. Ein Beispiel: Rad- und Fußwege mit vielen Umwegen und Hindernissen führen dazu, dass sich Radfahrer und Fußgänger eigene Wege suchen, die häufig zu ge&shy;fährlichen Situationen führen. Für die Sicherheit im Rad- und Fuß&shy;verkehr ist deshalb das Wichtigste, eine sichere Infrastruktur entsprechend den steigenden Anteilen am Modal Split auszubauen. Zudem muss das gleichberechtigte Miteinander der Verkehrsteilnehmer gefördert werden.</p>
<p>&#8220;<em>Wer hier Gelder einspart, muss sich im Klaren sein, dass sich dadurch das Risiko für Unfälle erhöht</em>&#8220;, so Anja Hänel, Referentin für Ver&shy;kehrs&shy;sicherheit beim VCD. &#8220;<em>Darüber hinaus muss die Förderung des öffentlichen Verkehrs als entscheidende Maßnahme zur Verkehrssicherheit voran&shy;gebracht werden. Denn wer mit der Bahn statt mit dem Auto fährt, fährt rund 63mal sicherer</em>&#8220;.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen und weitere Informationen: Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin --></p>
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		<title>VCD gibt Tipps zum Radfahren im Winter</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-10-28-vcd-gibt-tipps-zum-radfahren-im-winter/</link>
		<comments>http://www.vcd-blog.de/2011-10-28-vcd-gibt-tipps-zum-radfahren-im-winter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 19:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 5/2011, Stuttgart, 28. Oktober 2011
VCD-Tipps: Umweltfreundlich und sicher durch die kalte Jahreszeit
Radfahren im Winter als Alternative zum Auto &#8211;der VCD erklärt, wie&#8217;s geht  
Fahrradfahren kann auch im Winter eine echte Alternative zum Auto sein,  erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.: So entfällt das  lästige Freikratzen der Scheiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em >VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 5/2011, Stuttgart, 28. Oktober 2011</em><br />
<strong >VCD-Tipps: Umweltfreundlich und sicher durch die kalte Jahreszeit</strong><br />
<strong >Radfahren im Winter als Alternative zum Auto &ndash;der VCD erklärt, wie&rsquo;s geht</strong>  </p>
<p>Fahrradfahren kann auch im Winter eine echte Alternative zum Auto sein,  erklärt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.: So entfällt das  lästige Freikratzen der Scheiben am Morgen, man steht nicht im Stau und ein  Parkplatz ist schnell ge&shy;funden. Dennoch sollten Radler gerade in dieser  Jahreszeit besondere Vorsicht wal&shy;ten lassen und dabei auch die  Wintertauglichkeit ihres Drahtesels im Blick haben, rät der VCD und gibt  Tipps, wie Radler auch in den kalten Monaten umweltfreundlich und sicher  unterwegs sein können.   </p>
<p>Gerade wenn es früh dunkel wird, könne für Radfahrer das Motto &sbquo;<em >Sehen und Ge&shy;se&shy;hen werden</em>&rsquo; überlebenswichtig werden. So erleichtert die laut  Straßen&shy;verkehrs&shy;ordnung geforderte Beleuchtung &ndash; eine funktionierende  Lichtanlage mit Front&shy;schein&shy;werfer und Rücklicht sowie Front- und  Speichenreflektoren und Pedalrückstrahler samt einem großflächigen roten  Rückstrahler &ndash; nicht nur die eigene Sicht, sondern trägt auch beträchtlich  zur besseren Sichtbarkeit bei. Defekte Lichtkabel sollten deshalb möglichst  rasch repariert werden. Die alten Glühbirnen-Scheinwerfer em&shy;pfiehlt der VCD  durch die helleren und langlebigeren LED-Lampen zu ersetzen. Ebenso sei es  ratsam, von Seitenläufer-Dynamos auf moderne Nabendynamos um&shy;zusteigen. Diese  sind zwar teurer, aber dafür leise, leichtgängig und wesentlich  störungs&shy;resistenter.<br />
<span id="more-4134"></span></p>
<p>Sollten Eis, Regen und Schnee die Oberhand gewinnen, regt der VCD an, neuen  Reifen, die ein gutes Profil haben oder speziellen Winter&shy;reifen den Vorzug  zu geben. Bei eisigen Bedingungen sind Spikes ideal. Bei Matsch geben  schmalere Reifen mehr Fahrsicherheit, bei Schnee sind dicke besser. Laut VCD  gilt folgender Grundsatz im Winter: Reifen mit niedrigerem Luftdruck bieten  mehr Auflagefläche und haften besser.   </p>
<p>Beim Wintercheck sollte ebenso darauf geachtet werden, dass die Bremszüge  leicht&shy;gängig und die Bremsen optimal eingestellt und mit einwandfreien  Brems&shy;belägen versehen sind. So lässt sich gut dosierbar bremsen und das  Anhalten auch bei schwierigen Straßenverhältnissen wird erleichtert.  Angepasstes Fahren ist bei Schnee und Glätte trotzdem angebracht. Wird es  unerwartet rutschig, rät der VCD, das Fahrrad rollen zu lassen und nur  vorsichtig zu bremsen. Ist der Sattel etwas niedriger eingestellt, kann bei  Bedarf schnell mit beiden Füßen der Boden erreicht und das Rad stabilisiert  werden.   </p>
<p>Bei winterlichen Verhältnissen kann das Treten schnell zur Qual werden, so  der VCD, weshalb die Kette mindestens einmal pro Woche mit speziellen Fetten  oder Ölen gepflegt werden sollte. Denn Feuchtigkeit und Salz setzen der  Fahrradkette sehr zu.   </p>
<p>Ob die täglichen Einkäufe oder die Kleidung zum Wechseln, eingepackt in  wasser&shy;dichte Satteltaschen überstehen sie auch lange Transport&shy;wege bei  Schnee und Matsch. Mittels Klicksystem lassen sich die Taschen zudem  spielend einfach am Gepäck&shy;träger befestigen und wieder davon lösen.   </p>
<p>Aber auch die Radfahrer selbst sollten wintergerecht unterwegs sein, weshalb  sich Funktionskleidung sowie mehrere Lagen an Kleidungs&shy;stücken &ndash; der  sogenannte Zwiebel&shy;look &ndash; in der kalten Jahres&shy;zeit besonders gut bewährt  haben. Werden zu&shy;sätz&shy;lich reflektierende Accessoires getragen, können  Radfahrer bereits ab einer Entfernung von 160 Metern von anderen  Verkehrs&shy;teilnehmern gesehen werden &ndash; ein Plus für die eigene Sicherheit!   </p>
<p>Wer die Tipps beherzigt, für den ist das Radfahren auch im Winter eine  wirkliche und kostengünstige Option zum Autofahren, so das Fazit des VCD,  die zudem die körper&shy;liche Fitness stärkt.   </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gleisneigung bei S21 im Widerspruch zu EU-Recht</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-10-27-gleisneigung-bei-s21-im-widerspruch-zu-eu-recht/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 19:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation Nr. 32/2011, Stuttgart, 27. Oktober 2011
VCD: Stuttgart 21 verstößt gegen EU-Richtlinien   
Ausnahmegenehmigung für S21 erscheint im Licht geltender EU-Vorschriften  zweifel&#173;haft/ Regel&#173;widrige Bahnsteigneigung gefährdet Fahr&#173;gäste   
Mit seinem um mehr als 500 Prozent vom zulässigen Regelwert ab&#173;weichenden  Ge&#173;fälle steht Stuttgart 21 auch im Widerspruch zu den Euro&#173;pä&#173;ischen  Richtlinien für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em >Presseinformation Nr. 32/2011, Stuttgart, 27. Oktober 2011</em><br />
<strong >VCD: Stuttgart 21 verstößt gegen EU-Richtlinien </strong>  </p>
<p>Ausnahmegenehmigung für S21 erscheint im Licht geltender EU-Vorschriften  zweifel&shy;haft/ Regel&shy;widrige Bahnsteigneigung gefährdet Fahr&shy;gäste   </p>
<p>Mit seinem um mehr als 500 Prozent vom zulässigen Regelwert ab&shy;weichenden  Ge&shy;fälle steht Stuttgart 21 auch im Widerspruch zu den Euro&shy;pä&shy;ischen  Richtlinien für den grenzüberschreitenden Hoch&shy;ge&shy;schwin&shy;dig&shy;keits&shy;verkehr (HGV),  stellt der öko&shy;logische Verkehrsclub Deutsch&shy;land (VCD) e.V. fest.   </p>
<p>&bdquo;<em >Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof im Herzen Europas auf der Magistrale für Europa ver&shy;stößt klar gegen die europäischen Inter&shy;operabilitäts&shy;vor&shy;schriften (TSI) &ndash;sie dienen dazu, einen durchgängigen, grenz&shy;über&shy;schreitenden Bahnverkehr zu ermöglichen</em>&ldquo;, erklärt Matthias Lieb und verweist auf ein  Schreiben der EU-Kommission an Michael Cramer, Mitglied des Europäischen  Parlaments. Darin werde klargestellt, dass eine EU-Aus&shy;nahme&shy;regelung  (sogenannte Strecken der Kategorie 3) nur für schon gebaute Strecken gelte.  Im Vergleich zur deutschen Soll-Regelung dürfen laut EU-Vorschrift neu zu  bauende trans&shy;europäische HGV-Strecken eine maximale Bahn&shy;steig&shy;neigung von 2,5  Promille nicht überschreiten. In Anbetracht solch restriktiver EU-Vorgaben  dränge sich die Frage auf, wie für Stuttgart 21 dennoch eine  Ausnahme&shy;genehmi&shy;gung erteilt werden konnte, gibt Matthias Lieb zu bedenken.<br />
<span id="more-4111"></span></p>
<p>Mit Stuttgart 21 soll erstmals in Deutschland ein Bahnhof mit Gleisen und  Bahn&shy;steigen im Gefälle gebaut werden &ndash; die deutschen Vorschriften schreiben  als Soll&shy;wert eine Obergrenze von 2,5 Promille Gefälle vor &ndash; beim Stuttgarter  Tiefbahnhof sind über 15 Promille Gefälle geplant. Der Grenzwert wird also  um mehr als das Sechsfache überschritten. &bdquo;<em >Mit dieser Schräglage des Bahnhofs wird leichtfertig ein sicherer Eisenbahnbetrieb auf Spiel gesetzt</em>&ldquo;,  kritisiert VCD-Landes&shy;vor&shy;sitzender Matthias Lieb die Planung zu Stuttgart 21.  Als mögliche Gefährdungen nennt der VCD, dass sich in einem schräg geneigten  Bahnhof Kinderwagen und Rollstühle selbstständig machen könnten, außerdem  könnten sich Züge nach dem Halt wieder selbsttätig in Bewegung setzen,  sofern die Bremsen nicht angezogen seien &ndash; im Fall der Doppelbelegung wären  auch Auffahrunfälle auf&shy;grund fehlerhafter Bremsung durch den Lokführer  möglich.   </p>
<p>Angesichts dieser Verstöße gegen EU-Recht könne die Bahn keinerlei  Schadensatz bei einem Abbruch von Stuttgart 21 geltend machen, stellt  Matthias Lieb klar. Viel&shy;mehr müsste die DB selbst daran in&shy;teressiert sein,  sichere Bahnhöfe zu bauen und zu betreiben. Im Gegen&shy;satz zu Stuttgart 21 sei  der bestehende Kopfbahnhof schon heute europatauglich wie die TGV- und  ICE-Züge täglich zeigen würden, betont der VCD-Vorsitzende.   </p>
<p>Der Schriftwechsel ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift   &bdquo;<a href = "http://www.minirex.ch/eisenbahn-revue-international.aspx" >Eisenbahn Revue International</a> 11/2011&ldquo; abgedruckt.   </p>
<p>&shy;<strong >Weitere Informationen zu Stuttgart 21</strong>  </p>
<ul >
<li >  <a href = "http://www.kopfbahnhof-21.de/" >http://www.kopfbahnhof-21.de/</a>  </li>
<li > Themenseite des <a href = "../../../[2]Themen/S21/index.html" >VCD-Landesverband Baden-Württemberg zu Stuttgart 21</a>  </li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Castor-Transport auf unsicheren Strecken!</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-09-23-keine-castor-transport-auf-unsicheren-strecken/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 20:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Niedersachsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Dannenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallgefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2011 Hannover/Lüneburg, 23.09.2011
Nach schwerem Unglück mit Gefahrgutzügen/Risiken durch menschliches Versagen sind unkalkulierbar
Nach dem jüngsten schweren Zugunglück mit Gefahrgutzügen am Mitt&#173;wochabend bei Bleicherode in Thüringen bekräftigt der VCD seine Forderung nach Optimierung der Sicherheitstechnik auf allen Bahn&#173;strecken. „Die Risiken für Mensch und Umwelt müssen auch auf der Castor-Strecke durch die bestmögliche technische Sicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2011 Hannover/Lüneburg, 23.09.2011</em><br />
<strong>Nach schwerem Unglück mit Gefahrgutzügen/Risiken durch menschliches Versagen sind unkalkulierbar</strong></p>
<p>Nach dem jüngsten schweren Zugunglück mit Gefahrgutzügen am Mitt&shy;wochabend bei Bleicherode in Thüringen bekräftigt der VCD seine Forderung nach Optimierung der Sicherheitstechnik auf allen Bahn&shy;strecken. „<em>Die Risiken für Mensch und Umwelt müssen auch auf der Castor-Strecke durch die bestmögliche technische Sicherung auf ein Minimum reduziert werden. Da gerade die Wendlandbahn in Niedersachsen zwischen Lüneburg und Dannenberg nicht über die vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorgeschriebene Sicherheitstechnik verfügt, darf auch der Castor-Zug nicht rollen</em>“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stell&shy;vertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).<br />
<span id="more-4013"></span></p>
<p>Bei dem schweren Zugunglück mit zwei Gefahrgutzügen bei Blei&shy;cherode gingen „nur“ zwei mit Benzin beladene Waggons in Flammen auf. Ein mit dem ätzenden Lösungsmittel Dimethylformamid beladener Wagen konnte noch abgepumpt werden. Trotz der erheblichen Folgen für die Umwelt, konnte eine Katastrophe für den Ort gerade noch verhindert werden. Der VCD fordert daher den konsequenten, flächendeckenden und verpflichtenden Einsatz der optimalen Sicherheitstechnik insbesondere im Gefahrgutbereich. „<em>Die Beinahe-Katastrophe von Bleicherode erinnert uns daran, dass im November wieder der Castor-Zug über eine der letzten ungesicherten Bahnstrecken Niedersachsens rollen soll</em>“, erklärt Hans-Christian Friedrichs. „<em>Das Überfahren eines Haltesignals würde auf der Wendlandbahn nicht zu einem automatischen Stopp des Zuges führen. Ein Ausfall des Lokführers ist nie auszuschließen. Der Zug würde dann im schlimmsten Fall einfach weiterfahren, egal ob sich nun Personen im Gleis befinden oder die Schienen einfach zu Ende sind</em>“, so Friedrichs weiter.   </p>
<p>Der VCD sieht wegen der fehlenden Sicherheitstechnik auf der Wend&shy;landbahn weitere erhebliche Risiken durch den bevorstehenden Atom&shy;müll-Transport ins Wendland. „<em>Es müsse alles menschenmögliche getan werden, um Katastrophen durch menschliches Versagen, Sabotage und technische Mängel zu verhindern. Wir fordern die Landesregierung u. a. wegen des auf der Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg fehlenden und vom Eisenbahn-Bundesamt vorgesehenen Sicherheitssystems auf, den Castor-Transport nicht durchzuführen</em>“, so Friedrichs abschließend.</p>
<p><!-- Rückfragen:      Hans-Christian Friedrichs --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VCD-Studie zu Nutzen-Kosten-Berechnungen bei Stuttgart 21</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-06-21-vcd-studie-zu-nutzen-kosten-berechnungen-bei-stuttgart-21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 10:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Kopfbahnhof 21]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 15/2011, Stuttgart, 21. Juni 2011
VCD: Neue 500 Millionen Euro-Finanzierungslücke bei Stuttgart 21
Grundlage für Fördermittel hinfällig
Geplante S-Bahn-Station Mittnachtstraße schädlich für Stuttgarter Nahverkehr  
Keinen volkswirtschaftlichen Nutzen für die Nahverkehrsinvestitionen  bei Stuttgart 21 konnte der ökologische Verkehrsclub (VCD) bei  seiner Überprüfung der Nutzen-Kosten-Berechnungen für Stuttgart  21 ermitteln &#8211; damit ergibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em >VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 15/2011, Stuttgart, 21. Juni 2011</em><br />
<strong >VCD: Neue 500 Millionen Euro-Finanzierungslücke bei Stuttgart 21</strong><br />
<strong >Grundlage für Fördermittel hinfällig</strong><br />
<em >Geplante S-Bahn-Station Mittnachtstraße schädlich für Stuttgarter Nahverkehr</em>  </p>
<p>Keinen volkswirtschaftlichen Nutzen für die Nahverkehrsinvestitionen  bei Stuttgart 21 konnte der ökologische Verkehrsclub (VCD) bei  seiner Überprüfung der Nutzen-Kosten-Berechnungen für Stuttgart  21 ermitteln &ndash; damit ergibt sich eine neue Fi&shy;nan&shy;zierungs&shy;lücke von  500 Millionen Euro für das Projekt: &bdquo;<em >Angesichts der gestiegenen Baukosten sowie der Änderungen im S-Bahn-Fahrplan war zu überprüfen, ob die bisher von Prof. Martin, Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart (VWI), erstellten Nutzen-Kosten-Berechnungen noch Bestand haben</em>&ldquo;, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb  den Hintergrund für die Studie.   </p>
<p>Matthias Lieb: Bei anderen Maßnahmen im Nahverkehr, wie  beispielsweise bei der geplanten S-Bahn-Verlängerung nach Calw,  verlange die Landesregierung zwingend eine aktualisierte  Nutzen-Kosten-Berechnung, bevor öffentliche Gelder in das Pro&shy;jekt  fließen. Was für andere Projekte im Nahverkehrsbereich gelte, müsse  auch für Stuttgart 21 angewandt werden. Der VCD fordert deshalb,  dass die aus den Jahren 2006 und 2008 stammenden Berechnungen  aufgrund einer aktualisierten Daten&shy;basis von unabhängigen  Fachleuten neu geprüft werden.   </p>
<p><span id="more-3697"></span><br />
&bdquo;<em >Die damals beauftragten Gutachter hatten noch einen Nutzen von 15 Millionen Euro jähr&shy;lich ermittelt. Wird die ursprüngliche Datenbasis an die neue Entwicklung angepasst, führt dies zu einer Nutzenminderung bzw. Kostenerhöhung um rund 23 Millionen Euro pro Jahr. Anstelle eines volkswirtschaftlichen Nutzens entstehen somit jährliche Kosten von knapp acht Millionen Euro</em>&ldquo;, kommentiert  Matthias Lieb das ernüchternde Er&shy;geb&shy;nis der Analyse.   </p>
<p>Diese finanzielle Belastung drücke sich in einem  Nutzen-Kosten-Faktor von nur noch 0,75 aus, erläutert der  VCD-Vorsitzende und fährt fort: Damit sei der gesetzlich  vor&shy;geschriebene Wert von mindestens 1,0 deutlich unterschritten.  Dieser müsse aber nachweisbar erreicht werden, so der VCD weiter,  um für derartige Projekte öffentliche Fördermittel beanspruchen zu  können.   </p>
<p>Damit sei nach Ansicht von Matthias Lieb nur ein Fazit möglich: &bdquo;<em >Es gibt keine gesetzliche Grundlage mehr für die vorgesehenen insgesamt rund 500 Millionen Euro Fördermittel aus Steuergeldern! Die nach dem Gemeinde&shy;verkehrs&shy;finanzierungsgesetz bzw. aus dem Nahverkehrsanteil des Bundesschienenwegeausbausgesetzes für Stuttgart 21 eingeplanten Mittel dürfen folglich nicht verwendet werden.</em>&ldquo;  </p>
<p>&bdquo;<em >Prof. Martin hatte auf dem alten Kostenstand von 2,8 Milliarden Euro seine Berech&shy;nun&shy;gen durchgeführt</em>&ldquo;, erklärt Matthias Lieb zu den  Schwächen der früheren Gutachten und ergänzt: &bdquo;<em >Allein schon durch die Preisanpassung auf die offiziellen aktuellen Baukosten werden die Wangener Kurve und die Station Mittnachtstraße unwirt&shy;schaft&shy;lich.</em>&ldquo;    </p>
<p>Der VCD weist darauf hin, dass die geplante S-Bahn-Station  Mittnachtstraße bislang nie hinterfragt worden sei, da neben dem  Nutzen für die dortigen Ein- und Aus&shy;steiger davon ausgegangen  wurde, dass sich für die Über-Eck-Umsteiger zwischen Bad Cannstatt  und Nordbahnhof eine Verkürzung der Fahrzeit ergäbe und der  Zusatzhalt keine Auswirkungen auf den S-Bahn-Fahrplan hätte. Doch  die im Sommer 2010 veröffentlichte SMA-Untersuchung hätte  ergeben, dass umfangreiche Fahr&shy;plan&shy;änderungen bei der S-Bahn  notwendig seien, um diese von SMA als &sbquo;<em >Land&shy;karte der Probleme</em>&rsquo;   bezeichnete Station einzubinden, so der VCD weiter.   </p>
<p>&bdquo;<em >Tatsächlich planen die Deutsche Bahn (DB) AG und das Land Baden-Württemberg mit einem Fahrplan, der für rund 10.000 Umsteiger die Fahrzeit um fünf Minuten und für weitere rund 196.000 Fahrgäste die Fahrzeit um zwei Minuten verlängert</em>&ldquo;, erläutert  Matthias Lieb die aktuellen Planungen zum Stresstest: &bdquo;<em >Auf dieser Basis ist der Nutzen der Station Mittnachtstraße stark negativ!</em>&ldquo;    </p>
<p>Der VCD vermisse eine Diskussion im zuständigen Verband Region  Stuttgart über die Auswirkungen des S-Bahn-Fahrplans und den  Nutzen, den die Region habe. &bdquo;<em >Mit wel&shy;cher Begründung zahlt die Region als Aufgabenträger für die S-Bahn 100 Millionen Euro für Stuttgart 21, wenn die S-Bahn-Fahrgäste massive Verschlechterungen durch dieses Projekt haben werden?</em>&ldquo; fragt  Matthias Lieb. Aus VCD-Sicht sei angesichts der Nach&shy;teile für die  Kunden der S-Bahn, der Bau der Station Mittnachtstraße nicht zu  rechtfertigen.  </p>
<p>Weitere Aspekte, die der VCD überprüfte, waren die unterstellten  Zugzahlen des Fernverkehrs sowohl am Flughafenbahnhof als auch  über die Wangener Kurve. &bdquo;<em >Es zeigte sich, dass hier die Zugzahlen des Fernverkehrs bewusst zu hoch angesetzt waren, um ein positives Ergebnis zu erzielen</em>&ldquo;, kritisiert Matthias Lieb die metho&shy;di&shy;schen Mängel  der Gutachten. Außerdem sei der Gutachter auch mit der Halbierung  des S-Bahn-Fahrplans auf den Fildern sehr kreativ gewesen, um  Kosten zu sparen und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit für  Stuttgart 21 ausweisen zu können, bemängelt der VCD. Da der  Verband Region Stuttgart und die Bahn inzwischen erklärt hätten,  den Fahrplan nicht ausdünnen zu wollen, müssten die Effekte auch  wieder herausgerechnet werden, fordert Lieb von den  Verant&shy;wort&shy;lichen.  </p>
<p>&shy;<strong >Ergebnisse im Detail: </strong>  </p>
<p> Nutzen-Kostenfaktor vor Überprüfung: 1,77   </p>
<p>(Nutzen 34,99 zu Kosten 19,77, Nutzenüberschuss 15,22, alle Werte in Mio. € pro Jahr)  </p>
<p>Die Nutzenminderung bzw. Kostenerhöhung um rund 23 Mio. teilt sich auf vier Bereiche auf:   </p>
<ol >
<li >Anpassung an die gestiegenen Baukosten: -6,72 Mio. €  </li>
<li >S-Bahn-Station Mittnachtstraße: &#8211; 9,36 Mio. €  </li>
<li >Anpassung der Zahl der Fernzüge über Wangener Kurve und am Flughafen: -4,90 Mio. €  </li>
<li >Beibehaltung des S-Bahn-Fahrplans auf den Fildern: -2,17 Mio. €  </li>
</ol>
<p>Nutzen-Kosten-Faktor nach der Überprüfung: 0,75   </p>
<p>(Nutzen 23,46 zu Kosten 31,39, Kostenüberschuss 7,93, alle Werte in Mio. € pro Jahr).  </p>
<p>Das Teilprojekt S-Bahn-Station Mittnachtstraße weist einen  Nutzen-Kosten-Faktor von -0,36 auf. Es entsteht ein negativer  Nutzen für die Fahrgäste durch Fahrzeit&shy;verlängerungen in Höhe von  mindestens 2,76 Mio. € jährlich, gleichzeitig entstehen pro Jahr  Kosten für Zins und Abschreibung von 7,75 Mio. €.   </p>
<p><!--</p>
<ul >
<li >  <a href = "./Anlage_VCD-PM15_20110621_Vergleich der Nutzen.pdf" >Vergleich der Nutzen-Kosten-Berechnungen in grafischer Form</a>  </li>
</ul>
<p>&#8211;></p>
<p>&shy;<strong >Hintergrundinformation: </strong>  </p>
<p>Das Standardisierte Bewertungsverfahren ist ein vom  Bundesverkehrsministerium (BMVBS) vorgeschriebenes Verfahren zur  Nutzen-Kosten-Untersuchung größerer ÖPNV-Projekte. Dabei wird  jeweils der so genannte &sbquo;Ohnefall&rsquo; (Zustand ohne Realisierung der  Maßnahme) mit dem &sbquo;Mitfall&rsquo; (Realisierung der Maßnahme) ver&shy;gli&shy;chen.  Übersteigt der Nutzen aus der Maßnahme die Abschreibungs- und  Zinskosten für die Baumaßnahme (Indikator E1), so ergibt sich ein  förderfähiges Nutzen-Kosten-Verhältnis von größer 1,0.  </p>
<p>Die vorliegenden Gutachten zu Stuttgart 21 wurden jeweils am VWI  Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart GmbH (Prof. Martin)  erstellt (2006 und 2008).  </p>
<p>Die VCD-Studie zu den Nutzen-Kosten-Berechnungen der Gutachten  für Nah&shy;ver&shy;kehrs&shy;investitionen bei Stuttgart 21 kann bei der  VCD-Landesgeschäftsstelle angefordert werden.   </p>
<p>&shy;<strong >Weitere Informationen zu Stuttgart 21</strong>  </p>
<ul >
<li >  <a href = "http://www.kopfbahnhof-21.de/" >http://www.kopfbahnhof-21.de/</a>  </li>
<li > Themenseite des <a href = "../../../[2]Themen/S21/index.html" >VCD-Landesverband Baden-Württemberg zu Stuttgart 21</a>  </li>
</ul>
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		<title>VCD Baden-Württemberg: Städtecheck Fahrrad&#173;sicherheit</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-06-16-vcd-baden-wurttemberg-stadtecheck-fahrradsicherheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2011, Stuttgart, 16. Juni 2011
VCD: Landeshauptstadt ist auf einem guten Weg 
Anteil der bundesweit verunglückten Radfahrer sinkt &#8211;Städte im Land haben Nachholbedarf  
Entgegen der landläufigen Meinung zeige der   heute veröffentlichte bundesweite »Städtecheck 2011 &#8211; Fahrradsicherheit« des Verkehrs&#173;clubs  Deutschland (VCD), dass die Zahl der verunglückten Radfahrer im  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em >VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2011, Stuttgart, 16. Juni 2011</em><br />
<strong >VCD: Landeshauptstadt ist auf einem guten Weg </strong><br />
<em >Anteil der bundesweit verunglückten Radfahrer sinkt &ndash;Städte im Land haben Nachholbedarf</em>  </p>
<p>Entgegen der landläufigen Meinung zeige der   <a href = "http://www.vcd-blog.de/2011-06-16-vcd-stadtecheck-2011-fahrradsicherheit/" >heute veröffentlichte bundesweite »Städtecheck 2011 &#8211; Fahrradsicherheit« des Verkehrs&shy;clubs  Deutschland (VCD)</a>, dass die Zahl der verunglückten Radfahrer im  Durchschnitt sinkt, obwohl in den meisten deutschen Städten der Anteil  des Radverkehrs zunimmt. Eine positive Ten&shy;denz, die jedoch auch in  Baden-Württemberg nicht für alle untersuchten Kommu&shy;nen zutreffe,  erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.   </p>
<p>Der VCD analysierte in seiner Studie für den Zeitraum 2005 bis 2010 die  Entwicklung der verunglückten Radfahrenden in insgesamt 43 Großstädten  mit über 100.000 Einwohnern, darunter auch in neun  Baden-Württembergischen Städten: Freiburg i. Br., Heidelberg, Heil&shy;bronn,  Karlsruhe,  Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm.   </p>
<p>Matthias Lieb: &bdquo;<em >Erkennbar sind die Bemühungen der Stadt Stuttgart der letzten Jahre zur Verbesserung des Radverkehrs, die sich beim guten Ergebnis der Landeshauptstadt beim VCD-Städtecheck widerspiegeln. Stuttgart konnte als einzige der untersuchten Städte in Baden-Württemberg die Anzahl der verunglückten Radfahrer zwischen 2005 und 2010 überdurchschnittlich senken.</em> Zurück gingen die Zahlen der  verunglückten Radfahrer auch in Karlsruhe, freut sich Matthias Lieb.<br />
<span id="more-3689"></span></p>
<p>Sehr unzufrieden zeigt sich der VCD-Landesvorsitzende mit der Entwicklung  in Pforz&shy;heim und Ulm. Bei beiden Städten besteht akuter Handlungsbedarf,  beide Kom&shy;mu&shy;nen liegen im roten Bereich bei der VCD-Studie. Das heißt, in  Pforzheim und Ulm hat die Zahl der verunglückten Radfahrer gemittelt über  die letzten fünf Jahre zu&shy;ge&shy;nom&shy;men. Für die übrigen sechs Städte lagen bei  der Drucklegung noch keine Daten vor, bedauert Matthias Lieb.   </p>
<p>Ein weiteres Ergebnis des VCD-Städtechecks: Im bundesweiten Vergleich  sei zu beobachten, dass mit wachsendem Radverkehrsanteil in den Städten  im Schnitt weniger Radfahrende verunglücken. &bdquo;<em >Damit scheint sich die These zu bestätigen, dass mehr Fahrradfahrer auf den Straßen dazu führen, dass sie von anderen Verkehrs&shy;teil&shy;nehmern bewusster wahrgenommen werden und dadurch die Unfallgefahr für die Zwei&shy;radfahrer sinkt</em>&ldquo;, erklärt Matthias Lieb.   </p>
<p>Dennoch: &bdquo;<em >Radverkehrssicherheit ist kein Selbstläufer</em>&ldquo;, betont  Matthias Lieb. Häufig stoße die Infrastruktur für den Radverkehr an ihre  Grenzen, wenn sich der Anteil der Radfahrenden erhöhe. Sowohl die  Führung von Radverkehrsanlagen als auch ihre Entwurfsqualität seien für  Unfälle sehr entscheidend, so ein Fazit der VCD-Studie.   </p>
<p>Nach Ansicht des VCD müssten sich Städte und Gemeinden deshalb immer  wieder bewusst machen, dass Maßnahmen zur Steigerung des  Radverkehrsanteils alleine nicht ausreichend seien. Stattdessen müssten  die Kommunen gezielt daran ar&shy;bei&shy;ten, gleichzeitig die Sicherheit im  Radverkehr zu erhöhen. Dazu zählten Maß&shy;nahmen wie beispielsweise  innerorts Tempo 30 mit Ausnahme der Haupt&shy;verkehrs&shy;achsen umzusetzen,  Radverkehrsführungen auf die Fahrbahn zu legen, da sie für Auto&shy;fahrer so  besser sichtbar sind sowie bei Straßen&shy;verkehrs&shy;planungen Sicher&shy;heits&shy;audits  einzuführen.   </p>
<p>Der VCD fordert Städte und Gemeinden auf, das Konzept »Vision Zero &ndash;   Null Ver&shy;kehrs&shy;tote« zum Leitbild ihrer Verkehrssicherheitsarbeit zu machen.  Verkehr müsse so gestaltet werden, dass menschliche Fehler keine  schwerwiegenden Folgen ha&shy;ben.  </p>
<p>Das Hintergrundpapier »VCD Städtecheck 2011 &#8211; Fahrradsicherheit« finden  Sie zum Download unter <a href = "http://www.vcd.org/vcd-staedtecheck.html." >http://www.vcd.org/vcd-staedtecheck.html.</a>    </p>
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		<title>VCD Städtecheck 2011 &#8211; Fahrradsicherheit</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 10:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung, Berlin, 16. Juni 2011
Das Fahrrad ist das städtische Verkehrsmittel der Zukunft
Anteil des Radfahrverkehrs in Städten steigt &#8211; Zahl der verunglückten Radfahrenden sinkt

Im deutschen Straßenverkehr verunglücken täglich rund 1.000 Men&#173;schen, davon 192 Radfahrer. Das Interessante: Obwohl der Rad&#173;ver&#173;kehrs&#173;anteil in den meisten deutschen Städten zunimmt, nahm die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt ab. Eine positive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung, Berlin, 16. Juni 2011</em><br />
<strong>Das Fahrrad ist das städtische Verkehrsmittel der Zukunft<br />
Anteil des Radfahrverkehrs in Städten steigt &#8211; Zahl der verunglückten Radfahrenden sinkt<br />
</strong></p>
<p>Im deutschen Straßenverkehr verunglücken täglich rund 1.000 Men&shy;schen, davon 192 Radfahrer. Das Interessante: Obwohl der Rad&shy;ver&shy;kehrs&shy;anteil in den meisten deutschen Städten zunimmt, nahm die Zahl der verunglückten Radfahrer im Durchschnitt ab. Eine positive Tendenz, die jedoch nicht für alle Städte gilt, so die aktuelle VCD-Studie »<em>Städtecheck 2011 &#8211; Fahrradsicherheit</em>«.</p>
<p>Der VCD analysierte im »Städtecheck 2011« die Entwicklung der ver&shy;unglückten Radfahrenden in  insgesamt 43 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern für den Zeitraum 2005 bis 2010. </p>
<p>Von 43 untersuchten Städten konnten 22 die Anzahl der ver&shy;un&shy;glückten Radfahrer überdurchschnittlich senken. Dazu gehören Städte wie Erfurt, Wiesbaden und Hamburg. Zwölf weitere Städte erreichten eine Reduzierung der Verunglückten im Rad&shy;verkehr, blieben aber unter dem Durchschnitt. Dazu gehört auch die Haupt&shy;stadt Berlin. Für neun Städte besteht akuter Handlungs&shy;bedarf, sie liegen im roten Bereich, das heißt, hier hat die Zahl der verun&shy;glück&shy;ten Radfahrer gemittelt über die letzten fünf Jahre zugenommen. Hierzu gehören München und Augsburg.<br />
<span id="more-3683"></span></p>
<p>Im Durchschnitt der 43 untersuchten Städte &#8211; sank die Zahl der ver&shy;unglückten Radfahrenden im Fünfjahresmittel um 2,54 Prozent. Trotz dieser positiven Tendenz verunglückten Radfahrende im Schnitt 2,3-mal so häufig, wie es ihrem Anteil am Ver&shy;kehrs&shy;aufkommen entsprochen hätte. </p>
<p>&#8220;<em>Radfahrende gehören zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern</em>“, erläutert VCD-Bundesgeschäftsführerin Kerstin Haarmann. &#8220;<em>Der Hand&shy;lungs&shy;bedarf ist deshalb weiterhin hoch. Doch auch in Groß&shy;städten ist es machbar, die Zahl der getöteten Radler auf null zu senken. Das zeigt das Jahr 2010. In 14 von 43 Großstädten ist kein Radfahrer tödlich verunglückt.</em>“, betont Haarmann. </p>
<p>&#8220;<em>Besonders interessant ist, dass mit wachsendem Rad&shy;verkehrs&shy;anteil in den Städten, im Schnitt weniger Radfahrende ver&shy;un&shy;glücken</em>“ so Anja Hänel, VCD-Referentin für Verkehrs&shy;sicher&shy;heit. Damit scheint sich die These zu bestätigen, dass Fahrradfahrer im Stadt&shy;verkehr bewusster wahrgenommen werden, je mehr von ihnen unterwegs sind. Trotzdem ist Rad&shy;ver&shy;kehrs&shy;sicher&shy;heit kein Selbst&shy;läufer, denn häufig stößt die Rad&shy;verkehrs&shy;infra&shy;struktur an ihre Grenzen, wenn sich der Anteil der Rad&shy;fahren&shy;den erhöht. Sowohl die Führung von Rad&shy;verkehrs&shy;anlagen als auch ihre Entwurfsqualität sind für Unfälle sehr entscheidend. Hänel unterstreicht: &#8220;<em>Städte und Gemeinden müssen sich immer wieder bewusst werden, dass eine Fahrrad&shy;förderung nur mit Ver&shy;kehrs&shy;sicherheit einhergehen kann. Allein Maßnahmen zur Steigerung des Radverkehrs&shy;anteils reichen nicht aus, auch gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Ver&shy;kehrs&shy;sicherheit müssen von den Städten umgesetzt werden.</em>“</p>
<p>Das Hintergrundpapier »VCD Städtecheck 2011 &#8211; Fahr&shy;rad&shy;sicher&shy;heit« finden Sie ab sofort zum Download unter <a href="http://www.vcd.org/vcd-staedtecheck.html">www.vcd.org/vcd-staedtecheck.html</a>. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org www.vcd.org --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>A 38-Heidkopftunnel mit Sicherheitsmängeln</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-05-13-a-38-heidkopftunnel-mit-sicherheitsmangeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 20:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Niedersachsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2011, Göttingen/Hannover, 13.05.11
VCD: „Dann bleibt der Tunnel eben gesperrt für Lkw-Gefahr&#173;guttransporte“/Schiene ohnehin die bessere Alternative
„Keinesfalls darf das Land Niedersachsen die Freigabe des A 38-Heidkopftunnels für Gefahrguttransporter weiter vorantreiben, wenn kein ausreichendes Sicherheitskonzept vorliegt“, so Michael Frömming, Landes&#173;vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Nieder&#173;sachsen. „Die Sicherheit der Menschen hat zumindest aus Sicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2011, Göttingen/Hannover, 13.05.11</em><br />
<strong>VCD: „Dann bleibt der Tunnel eben gesperrt für Lkw-Gefahr&shy;guttransporte“/Schiene ohnehin die bessere Alternative</strong></p>
<p>„<em>Keinesfalls darf das Land Niedersachsen die Freigabe des A 38-Heidkopftunnels für Gefahrguttransporter weiter vorantreiben, wenn kein ausreichendes Sicherheitskonzept vorliegt</em>“, so Michael Frömming, Landes&shy;vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Nieder&shy;sachsen. „<em>Die Sicherheit der Menschen hat zumindest aus Sicht des VCD Vorrang vor den Interessen der Lkw-Lobby in Niedersachsen.</em>“   </p>
<p>Eine missglückte Katastrophenschutzübung im Heidkopftunnel hatte diese Woche verdeutlicht, dass nach Recherchen von NDR 1 Nieder&shy;sachsen rund 600.000 Euro in bauliche Maßnahmen und rund 800.000 Euro in die Ausrüstung der Rettungsdienste investiert werden müssten. Die lokalen Feuerwehren sind mit der Aufgabe überfordert und die Kommunen haben keine finanziellen Mittel.<br />
<span id="more-3583"></span><br />
„<em>Wir kritisieren heftig, dass die Landesregierung die Kosten für ihre Straßenbau-Politik nun auch noch den Kommunen aufdrücken will. Wer immer mehr Fernstraßen und zusätzliche Lkw-Verkehre forciert, soll auch für die Folgekosten aufkommen</em>“, so Frömming. „<em>Eine zukunftsfähige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik würde ohnehin dafür Sorge tragen, dass unnötige Verkehre vermieden und erforderliche Transporte weitgehend auf die sichere Schiene verlagert werden würden!</em>“ Der VCD sieht insofern auch keine Notwendigkeit, an der Freigabe des Heidkopftunnels für Gefahrguttransporte auf Kosten der Steuerzahler festzuhalten.</p>
<p> <!--  Rückfragen:      Michael Frömming --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Verkehrssicherheit &#8211; Stimmungsmache gegen Radler löst keine Probleme</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-04-15-verkehrssicherheit-stimmungsmache-gegen-radler-lost-keine-probleme/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 14:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Helmpflicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 38/11 &#8211; Berlin, 15.04.11
Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Verkehrssicherheit, die darauf abzielen, Rad- und Fußverkehr stärker zu regulieren, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor kollektiven Schuld&#173;zu&#173;weisungen und lehnt negative Stimmungsmache gegen Rad&#173;fahrer ab.
Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;Die begrüßenswerte Zunahme des Radverkehrsanteils erfordert auch, über neue Sicherheitsaspekte beim Radverkehr nachzudenken. Wenn die öffentliche Diskussion, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 38/11 &#8211; Berlin, 15.04.11</em></p>
<p>Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Verkehrssicherheit, die darauf abzielen, Rad- und Fußverkehr stärker zu regulieren, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor kollektiven Schuld&shy;zu&shy;weisungen und lehnt negative Stimmungsmache gegen Rad&shy;fahrer ab.</p>
<p>Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Die begrüßenswerte Zunahme des Radverkehrsanteils erfordert auch, über neue Sicherheitsaspekte beim Radverkehr nachzudenken. Wenn die öffentliche Diskussion, wie sie aktuell etwa über die DEKRA-Studie entbrannt ist, dahin abrutscht, Radfahrer allgemein als Ver&shy;kehrs&shy;rowdys darzustellen, ist das jedoch schlichtweg falsch und hilft nicht weiter. Radfahrer und Fußgänger sind keine Stör&shy;faktoren im Straßenverkehr, sondern gleichberechtigte Partner.</em>“ Auch unter ihnen gebe es zwar leider Personen, die sich nicht regelkonform verhalten. Die Statistik zeige jedoch, dass nur bei einem Viertel der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern die Radler Hauptverursacher seien. 75 Prozent dieser Unfälle würden von Autofahrern haupt&shy;verursacht. Am häufigsten käme es beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren zu Fehlern, gefolgt von Vorfahrt- und Vorrang&shy;verstößen. Wer wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verlange, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten und das Gebot der Rücksichtnahme im Straßen&shy;verkehr beherzigen, dürfe nicht gleichzeitig einäugig nur auf die Radler schauen.<br />
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<p>Bestrebungen in der gegenwärtigen Verkehrssicherheitspolitik, Radfahrer &#8211; zum Beispiel über eine Helmpflicht &#8211; zu passiven Selbst&shy;schutz&shy;maßnahmen zu verpflichten, anstatt die Gefahren&shy;quellen zu verringern, lehnt der VCD ab. Eine Helmpflicht würde dazu führen, dass die Fahrradnutzung zugunsten des Auto&shy;verkehrs zurückgeht, wie auch der Blick ins Ausland zeige. Dies sei weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten. Sich individuell mit einem Helm zu schützen, sollte in der Verantwortung jedes Einzelnen liegen. Der VCD begrüßt es deshalb, dass das Bundes&shy;verkehrs&shy;ministerium keine generelle Helmpflicht fordert. Wer in der Ver&shy;kehrssicherheit wirklich voran kommen wolle, müsse sich für Ver&shy;kehrs&shy;strukturen einsetzen, die Unfälle gar nicht erst entstehen lassen, die menschliche Fehler tolerieren und die Verletzbarkeit des menschlichen Körpers als Maßstab haben. Der VCD engagiert sich deshalb für »Vision Zero«, ein Konzept, dass genau darauf basiert.</p>
<p>Anja Hänel, VCD-Verkehrsreferentin: &#8220;<em>Um das Unfallrisiko vor allem bei den sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fuß&shy;gängern und Radfahrern zu senken, müssen wir vor allem über eine Regel&shy;geschwindigkeit von Tempo 30 innerhalb geschlossener Ortschaften reden und dem gestiegenen Radverkehr mehr Raum geben.</em>“ Gerade in den Städten, wo sich der Modal Split zugunsten des Radverkehrs verändert habe, stoße die Infrastruktur oft an ihre Grenzen. &#8220;<em>Je besser die Verkehrsinfrastruktur auf die Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern ausgerichtet ist, desto eher wird sie auch akzeptiert und desto weniger Regelverstöße finden statt. Und je mehr Radler und Fußgänger auf den Straßen unterwegs sind, desto sicherer wird es für diese</em>“, so Hänel.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org * www.vcd.org --></p>
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