Mit ‘Sicherheit’ getaggte Artikel

Zum Schuljahresbeginn: VCD fordert Tempolimit

Sonntag, 07. August 2016

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 7.8.2016
Tempo 30 vor Schulen muss zur Regel werden

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, das neue Schuljahr beginnt. Ab Montag werden wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihren täglichen Weg zu Schule antreten. Auch viele Erstklässler werden sich dann zum ersten Mal auf den Weg in die Schule machen.

Gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer müssen dabei besonders geschützt werden. Vor allem, weil viele Kinder nun das erste Mal alleine unterwegs sind bzw. neue Wege suchen und finden müssen. Für alle Autofahrer heißt es deshalb, besondere Vorsicht walten zu lassen. „Die Stärkeren müssen auf die Schwächeren Rücksicht nehmen“, appelliert Anne-Sophie Berner, stellvertretende Vorsitzende des VCD Elbe-Saale zum Start des Schuljahres und ergänzt: „In erster Linie müssen also Autofahrer die Kinder schützen, indem sie langsam und vorausschauend fahren.“ (weiterlesen…)

Immer noch zu viele Unfälle zwischen PKW und Radfahrenden auf Berlins Straßen

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung zum Tag der Verkehrssicherheit, Berlin, 17. Juni 2016.

Der VCD Nordost nimmt den Tag der Verkehrssicherheit zum Anlass, um auf die geringe Kenntnis der StVO aufmerksam zu machen und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu mehr Miteinander und Rücksicht auf Berlins Straßen auf.

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es zu Fuß Gehende und Radfahrende. Seit Januar 2016 verunglückten auf Berliner Straßen bereits sieben Radfahrende tödlich. Das sind dreimal mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Tag der Verkehrssicherheit ruft der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclub VCD (VCD Nordost) daher zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung der Regeln im Berliner Straßenverkehr auf.

Als anhaltendes Problem sieht der VCD Nordost die fehlende oder nur unzureichende Kenntnis der geltenden Straßenverkehrsordnung. So befolgen viele Verkehrsteilnehmenden – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – die Regeln nicht richtig. Die Folgen sind Konflikte und Unfälle, die durch bessere Regelkenntnis hätten vermieden werden können. Gerade bei Unfällen sind die Leittragenden insbesondere die, die nicht über eine Knautschzone oder einen Airbag verfügen. Im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnerte der VCD Nordost bereits im Jahr 2015 mit ansprechenden und einprägsamen Postkarten an die wichtigsten Paragraphen der StVO. Diese wurden bei Gesprächen an Informationsständen an Interessierte, aber auch in Restaurants und Cafés verteilt.

Im Dezember 2015 symbolisierten Aktive des VCD Nordost bei der Flashmob-Aktion „Beachte mich“ auf der Kreuzung Mollstraße Ecke Otto-Braun-Straße die vielen verletzten Radfahrenden, die durch Abbiegeunfälle meist tödlich verunglückten. Auch in diesem Jahr und über den Tag der Verkehrssicherheit hinaus, wird der VCD Nordost weiter aktiv für das bessere Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden werben und sich für eine Erhöhung der Regelkenntnis und Regelakzeptanz einsetzen.

Die wichtigste Regel der Straßenverkehrsordnung, um sicher und gesund auf Berlins Straßen mobil sein zu können, lautet:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

„Elternhaltestellen“ für das Taxi Mama neben Schulen und Kitas sind der falsche Weg

Freitag, 04. März 2016

Pressemitteilung, VCD Nord-Ost, Potsdam/ Berlin, 4. März 2016.
VCD Brandenburg: Besser die Selbstständigkeit der Kinder fördern

Die Landesverbände des VCD in Brandenburg und Nordost (Bundes­länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) kritisieren den Vorstoß der Landesregierung Brandenburg, vermehrt so genannte „Eltern­haltestellen“ direkt an Schulen und Kitas einzurichten. Laut Mitteilung des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landes­planung richtet derzeit die Gemeinde Glienicke als vierte Gemeinde nach Falkensee, Cottbus und Fürstenwalde (Spree) einen solchen Autoparkplatz ein, bei dem die Kinder in der Nähe von Schulen oder Kitas abgesetzt werden können. Gefördert werden diese „Haltebuchten“ jetzt mit Mitteln des Landes für die „bauliche Schul- und Spielwegsicherung“ zu 75 Prozent, so eine Mitteilung des Ministeriums. (weiterlesen…)

Fahrbahn oder Radweg?

Donnerstag, 12. November 2015

Service-Pressemitteilung, VCD-Nordost, Berlin, 12. November 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegen­seitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Viele Verkehrs­teil­nehmen­de – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen gel­ten­de Ver­kehrs­regeln nur un­zureichend oder befolgen sie aus Nach­lässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Kon­flik­ten und sogar Unfällen. Im Rah­men seiner In­fo-Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“ erinnert der Landes­verband Nordost des öko­logischen Ver­kehrs­clubs VCD daher mit einprägsamen Post­karten und Aktionen an die wichtigsten Para­graphen der Straßen­verkehrs­ordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wichtigsten Regeln ins Gedächt­nis und stellen die dazugehörigen Motive vor. Diesmal:

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 an­geordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. (weiterlesen…)

Respektvoll für mehr Sicherheit

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 29. Oktober 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Mit einprägsamen Postkarten erinnert der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD an die wichtigsten Grundregeln für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Viele Verkehrsteilnehmende – egal, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – wissen nicht oder nur ungenau über geltende Verkehrsregeln Bescheid oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Das führt häufig zu Unfällen. Um die wichtigsten Verkehrsregeln bekannter zu machen und so die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen, hat VCD Nordost seine Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ ins Leben gerufen: Postkarten mit einprägsamen Motiven auf der Vorder- und dem zugehörigen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) auf der Rückseite werden seit September in Berlin verteilt, um mit kleinem Augenzwinkern die Grundregeln des sicheren Miteinanders auf der Straße deutlich machen. (weiterlesen…)

Die Rad-Gefahr „Toter Winkel“ – Sicherheits­problem muss gelöst werden

Dienstag, 29. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 29. 09 2015

Im vergangenen Jahr verunglückten in Deutschland 396 Fahr­rad­fahrer tödlich, damit wurde ein neuer Negativrekord erreicht. Wie die heute veröffentlichte Studie des Gesamt­verbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigt, stieg der Anteil der tödlich verunglückten Radfahrenden in den letzten 10 Jahren um 50 Prozent. Besondere Gefahr besteht beim Abbiegen von Lkw, hier kommt es immer wieder zu den besonders schweren Unfällen mit dem geradeausfahrenden Radverkehr.

Der Radfahrer wird schlichtweg übersehen, das zeigte unter anderem der »VCD Städtecheck – Fahrradsicherheit«. Moderne Assistenz­systeme, die bereits seit Jahren in Entwicklung sind, könnten helfen, genau diese Unfälle zu vermeiden. Doch laut Her­stellern fehlt bis heute ein serienreifes Modell, das gilt für Deutsch­land wie Europa. Ein Grund: der mangelnde politische Druck.
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Für ein gutes, sicheres Miteinander auf der Straße

Dienstag, 22. September 2015

Pressemitteilung VCD-Nordost, Berlin, 22. September 2015

Für ein gutes, sicheres Miteinander auf der Straße Start der Ver­kehrs­sicherheitskampagne „Miteinander unterwegs“ des VCD Nordost

Zum Start seiner Kampagne für mehr Verkehrsicherheit wandte sich der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD heute in Berlin mit einer Info-Aktion an Auto- und Radfahrer.

Viele Verkehrsteilnehmer – egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – wissen nicht oder nur ungenau über geltende Ver­kehrs­regeln Bescheid oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Unkenntnis und mangelnde Akzeptanz von Verkehrsregeln führen jedoch häufig zu Unfällen. Um dazu beizutragen, die wichtigsten Verkehrsregeln bekannter zu machen und die Verkehrssicherheit für alle dadurch zu erhöhen, hat der VCD Nordost seine Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ ins Leben gerufen: Postkarten mit einprägsamen, anregenden Motiven auf der Vorder- und dem zugehörigen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) auf der Rückseite werden seit September in Berlin verteilt, um mit einem kleinen Augenzwinkern die Grundregeln des sicheren Miteinanders auf der Straße deutlich machen. Zudem wird mit verschiedenen Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht. (weiterlesen…)

IAA 2015: Autonomes Fahren und neue SUV-Modelle

Montag, 14. September 2015

Pressemitteilung, Berlin, 14. 09 2015

»Mobilität verbindet« so das Motto der diesjährigen Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), mit dem klaren Fokus auf neueste Technologien und Lösungen rund um das vernetzte Auto, das autonome Fahren sowie ein wenig mehr Raum für Konzepte, die neuen Mobilitätsbedürfnissen Rechnung tragen. Mit ersterem scheinen die deutschen Autohersteller ein neues Innovationsfeld besetzen zu können, um Autos wertiger und moderner darzustellen. Doch was bringt die Digitalisierung für das eigentliche Autofahren?

„Wenn es mehr ist als Infotainment und darüber ein entscheidender Beitrag für mehr Sicherheit geleistet werden kann, dann sehen wir eine positive Entwicklung“, so Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des ökologischen Verkehrsclub VCD. „Doch gleichzeitig steht der SUV-Boom im Widerspruch zum Leitbild Sicherheit. Es besteht die Gefahr, dass die Digitalisierung mehr dazu genutzt wird, lediglich den Komfort zu erhöhen, statt konsequent auf mehr Sicherheit zu setzen. Wir werden genau hinschauen müssen, ob die Hersteller den Spagat zwischen Sicherheit und der Lust am Rasen meistern.“
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Tag der Verkehrssicherheit 2015

Sonntag, 21. Juni 2015

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, 20.06.2015, Hannover/Celle.

VCD kritisiert Landesregierung wegen Illusionismus bei der Verkehrssicherheit
VCD: „Landesregierung muss Geld in die Hand nehmen, um Menschenleben zu retten
Notstand: Statt Personalzuwächse immer mehr Personal­kürzungen

Der niedersächsische Landesverband des Verkehrsclub Deutschland VCD fordert von der Landesregierung, ihren Versprechungen nun auch endlich Taten folgen zu lassen, um die Unfallzahlen zu senken. „Der rot-grüne Koalitionsvertrag sieht ausdrücklich die Senkung der Unfallopferzahlen mittels besserer Kontrollen vor. Getan hat sich bislang allerdings nichts“, bemängelt Harald Walsberg, stellv. Landes­vorsitzender des VCD und Verkehrssicherheitsfachmann. (weiterlesen…)

Ortsumfahrung Schönfeld

Montag, 04. Mai 2015

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 4. Mai 2015
Selbst mit Protest ist ein zeitnaher Bau nicht in Sicht

Der ökologische VCD Landesverband Elbe-Saale hält den zeitnahen Bau einer Umfahrung für Schönfeld für nicht realistisch. Ver­bands­sprecher Lutz Dressler begrüßt dennoch die Gründung, der neuen Bürgerinitiative (BI) in Schönfeld: „Einen gesünderen lebens­werteren Ort zu schaffen ist ein wichtiges Ziel – allerdings, selbst wenn die BI es mit lautstarken Protest schafft, dass das Projekt Ortsumfahrung in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundes­verkehrs­wegeplan aufgenommen wird – einen tatsächlichen Baubeginn in den nächsten Jahren würde dies noch lange nicht bedeuten.“ Schon von dem aktuell noch gültigen Bundes­verkehrs­wege­plan 2003 sei ein großer Teil der vordringlichen Projekte nicht realisiert. Die Ortsumfahrung Schönfeld stand damals im weiteren Bedarf mit 10,8 Millionen € drin. (weiterlesen…)