Mit ‘Sicherheit’ getaggte Artikel

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit

Mittwoch, 07. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 58/10 – Berlin, 07.07.10
Kein Grund zur Entwarnung

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der im Straßenverkehr Ge­töteten bun­des­weit konstant gesunken. Doch in den Städten und Kommunen stellt sich die Situation sehr uneinheitlich dar. Ob­wohl es Gemeinden mit sehr positiven Ent­wicklungen in der Ver­kehrs­sicherheit gibt, kann sich keine Stadt auf dem bisher Erreichten ausruhen. Das ist ein Ergebnis des »VCD Städtechecks Ver­kehrs­sicherheit« den der ökologische Verkehrs­club VCD heute erstmals in Berlin vorstellte.

Im »VCD Städtecheck Verkehrs­sicher­heit« wurden von insgesamt 81 unter­suchten Großs­tädten 37 Städte grün eingestuft, die ge­mittelt über die letzten fünf Jahre eine über­durch­schnittliche Abnahme bei den Verunglückten­zahlen erreichten. Gelb eingestuft wurden 24 Städte, die im Mittel nur eine unter­durchschnittliche Reduzierung erzielen konnten. Die Städte, in denen die Zahl der Verunglückten in den letzten fünf Jahren im Mittel zugenommen hat, wurden mit rot bewertet.
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Startschuss für VCD-Schutzengel

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 54/10 – Berlin, 17.06.10
Disco-Unfälle vermeiden – Alternativen aufzeigen

Anlässlich des 6. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend, gab der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute vor der Berliner Humboldt-Universität den Startschuss für seine Schutz­engel-Aktion zur Prävention von Verkehrsunfällen bei jungen Menschen.

Verkehrsunfälle sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor die häufigste Todesursache“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “2008 starben knapp 85 Prozent aller tödlich verunglückten Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 im Straßen­verkehr. Besonders sogenannte Disco-Unfälle spielen hierbei eine traurige Rolle. Häufigste Unfallursache ist zu schnelles Fahren. Dabei müssen nicht einmal Alkohol oder andere Drogen im Spiel sein – es reicht schon, dass es spät geworden ist und die Jugendlichen nach dem Tanzen und Feiern übermüdet sind. Gerade Fahr­anfänger neigen oft dazu, sich zu überschätzen.
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Forderungen nach Aufhebung der Flugverbote sind voreilig und riskant

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 28/10 – Berlin, 19.04.10
VCD: Flugsicherheit ist oberstes Gebot

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Flug­ge­sell­schaften Lufthansa und Air Berlin für deren voreilige For­derung nach einer Aufhebung der. Die Vorwürfe der beiden größten deutschen Airlines an Verkehrsminister Peter Ramsauer, der den Luftraum auf Basis der Daten des Volcanic Ash Advisory Centers sperren ließ, fielen auf sie selbst zurück.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Wenn es bisher kei­ne geprüften Grenzwerte gibt, dann ist dies auch ein Ver­säumnis der Luftfahrtindustrie selbst. Dass stabile natürliche Bedingungen von diesen jahrelang einfach vorausgesetzt wurden, legt Defizite im Risikomanagement der Unternehmen offen. Nun als Konsequenz eine Aufhebung der einzigen Sicherheitsstandards zu fordern, ist fatal. Die Sicherheit des Flugverkehrs – und nicht der Profit – muss das oberste Gebot sein. Es ist daher zwingend notwendig, weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Auch den Luft­fahrt­unter­nehmen sollte klar sein, dass eine zu frühe Aufnahme des Flug­verkehrs katastrophale Folgen haben kann.
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April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
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Ramsauer pro Tempo 30

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 20/10 – Berlin, 01.04.10
VCD: Richtige Entscheidung für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sich auf Bundesebene für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts stark­zu­machen. Der Sinneswandel des Ministers, der noch vor wenigen Tagen den Vorstoß des Berliner Senats für Tempo 30 als Standard­geschwindigkeit vehement zurückgewiesen hatte, sei im Sinne der Verkehrssicherheit richtig und wichtig.

Peter Ramsauer zeigt mit seiner Haltung, dass ihm die Sicherheit vor allem der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Radfahrer und Fuß­gänger – nicht egal ist“, gibt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand dem Minister Rückendeckung. (weiterlesen…)

VCD zur Absage des Erfurter Karnevalumzuges

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 12.2.2010
Die Absage ist konsequent aber auch bezeichnend

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale be­wertet die Absage des Karnevalsumzuges als richtig und konse­quent: “Wenn die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden kann, ist das die einzig richtige Entscheidung.” sagte Andreas Grimm, der Stellvertretende Vorsitzende des VCD-Landes­verbands zu der Entscheidung der Stadt. “Allerdings lassen die Zustände in der Stadt den Eindruck entstehen, dass Erfurt wie auch fast der ganze Freistaat dem Winter nicht gewachsen ist.” Natürlich sei es verständlich, dass die Winterdienste bei längeren Schneefällen an ihre Grenzen stoßen. Die eigentliche Katastrophe jedoch sei, dass viele ältere Verkehrsteilnehmer und Menschen mit Behinderungen durch schlecht geräumte Fußwege und Haltestellen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, da sie sich bei Schnee- und Eisglätte nicht mehr hinaus zu gehen trauten.
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Verkehrsgerichtstag diskutierte das Verkehrs­risiko junge Fahrer

Freitag, 29. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 06/10 – Berlin/Goslar, 29.01.10
VCD: Begleitetes Fahren hat sich bewährt / verbindliche Schulungen für Begleiter gefordert

Noch immer gehören Fahranfänger und junge Fahrer bei Ver­kehrs­unfällen zur Hauptrisikogruppe: 71 Prozent der mehr als 80000 im Jahr 2008 verunglückten jungen Erwachsenen saßen im Auto. Drei Viertel aller Getöteten in der Altersklasse der 18 bis 24-Jährigen starben als Pkw-Insassen – die meisten davon als Fahrer. Jeder fünfte im Straßenverkehr Verunglückte und Getötete gehört zu dieser Altersgruppe. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) plädiert angesichts dieser Zahlen für das begleitete Fahren und fordert jugendgemäße Alternativen zum Autofahren.

Die Wahrscheinlichkeit für junge Erwachsene, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist im Vergleich zum Durchschnitt aller Al­ters­gruppen mehr als zweimal so hoch. Gleichzeitig sind 18- bis 24-jährige Pkw-Fahrer in zwei Dritteln aller Unfälle mit Personen­schaden, an denen sie beteiligt waren, die Haupt­verursacher. Bei den Führerscheinneulingen zwischen 18 und 20 sind es sogar 71 Prozent“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Junge Fahr­anfänger verfügen über wenig Fahrroutine, haben aber oft eine hohe Risikobereitschaft.“ Maßnahmen, wie die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zu verringern seien, wurden auch auf dem Ver­kehrs­gerichtstag in Goslar diskutiert. Korn: “Als hilfreich hat sich das sogenannte begleitete Fahren ab 17 erwiesen, bei dem die Führer­schein­neulinge mit einer erfahrenen Begleitperson als Beifahrer unterwegs sind und sicheres Fahren üben. Die Unfallzahlen bei begleiteten Fahreranfängern sind deutlich niedriger als bei nicht begleiteten.
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Erneutes S-Bahn-Chaos in Berlin

Dienstag, 08. September 2009

VCD Pressemitteilung 69/09 – Berlin, 08.09.2009
Unverantwortliche Einsparpolitik – Berlin muss S-Bahn-Ausschreibung sofort starten

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert aufs heftigste das erneute Chaos bei der Berliner S-Bahn. Es sei inakzeptabel, dass sich erhebliche Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs auf­grund von Sicherheitsmängeln innerhalb von nur wenigen Monaten wieder­holten. Auf­grund von Mängeln an den Bremsen hat die Deut­sche Bahn AG als Mutterkonzern der Berliner S-Bahn am Montag­abend entschieden, drei Viertel der S-Bahn-Züge in Berlin umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Erst im Juli musste die Berliner S-Bahn aufgrund von Schäden an den Rädern zahlreiche Züge vom Gleis nehmen und Strecken zeitweise stilllegen.

Einen Offenbarungseid nannte der VCD das Eingeständnis von Ulrich Homburg, Personenverkehrschef der DB AG, dass der gefundene Schaden an den Bremsen kein Konstruktions- sondern ein War­tungs­fehler sei. Damit sei klar, dass es bei der S-Bahn unverantwortliche Einsparungen im Sicherheitsbereich gegeben habe. Diese seien auf den überhöhten Renditedruck im Rahmen des geplanten Börsen­gangs der DB AG zurückzuführen, so der VCD.
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Kinder brauchen Fahrräder mehr als Autos

Freitag, 17. April 2009

Pressemitteilung 11/2009 VCD Baden-Württemberg und Na­tur­schutz­bund (NABU) Baden-Württemberg
NABU und VCD belohnen Familien, die Ausflüge mit dem Rad unternehmen

Der Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg und der Ver­kehrs­club (VCD) Baden-Württemberg rufen dieses Frühjahr gemeinsam dazu auf, das Auto häufiger stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren. Speziell Familien, die sich diesem Appell anschließen, wollen die Naturschützer belohnen. Nutzen diese im Zeitraum vom 20. April bis 20. Juni das Rad für den Familienausflug statt das Auto, bekommen sie einen Preis zugeschickt.

Familien sind uns bei unserem Appell besonders wichtig“, erklärt Sonja Lehmann vom Naturschutzbund NABU. „Denn immer mehr Eltern verbieten ihren Kindern mit dem Rad zur Schule oder zu Freunden zu fahren, weil sie Angst vor Unfällen haben.“ „Dabei verunglücken rund ein Drittel der Kinder im Straßenverkehr dann, wenn sie mit im Auto sitzen“, stellt Birgit Maier, Ge­schäfts­stellenleiterin des VCD in Baden-Württemberg, klar. „Die Vorstellung also, dass das Kind sicherer ist, wenn es mit dem „Elterntaxi“ unterwegs ist, ist daher leider falsch“.

Viele Eltern vergessen zudem völlig, dass Kinder vor allem eins brauchen, um sich gesund zu entwickeln: Bewegung. „Regelmäßige Be­wegung verleiht Kindern Kraft, verbessert ihr Ko­or­di­na­tions­vermögen und fördert ihren Gleichgewichtssinn“, erklärt Maier. Sie ist zudem nachweislich gut für die geistige Entwicklung und hilft dabei Stress abzubauen. Kinder, die sich ausreichend bewegen stolpern und stürzen weniger, vertreten sich seltener und haben so weniger Unfälle.
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Bußgelder steigen zum 1. Februar

Freitag, 30. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 09/09 – Berlin, 30. Januar 2009
VCD: Verkehrsdelikte besser ahnden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Anhebung der Buß­gelder für Vergehen im Straßenverkehr, die zum 1. Februar in Kraft tritt. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, es käme nun jedoch darauf an, Verstöße auch wirksam zu ahnden.

Solange es in Deutschland als Kavaliersdelikt betrachtet wird, zu rasen und zu drängeln, sind angemessene Strafen ein un­ver­zicht­barer Bestandteil in einem Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit auf den Straßen“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand. “Wer hier von Abzocke spricht, vergisst, dass kein Auto­fahrer gezwungen wird, gegen bestehende Regeln zu verstoßen. Niemand setzt sich aus Versehen betrunken hinter das Steuer oder nimmt innerorts den Fuß nicht vom Gas. Solche Taten geschehen unter Vorsatz. Und wer so handelt, muss für sein rücksichtsloses Verhalten auch die Konsequenzen tragen.
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