Mit ‘Sicherheit’ getaggte Artikel

VCD zur Absage des Erfurter Karnevalumzuges

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 12.2.2010
Die Absage ist konsequent aber auch bezeichnend

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale be­wertet die Absage des Karnevalsumzuges als richtig und konse­quent: “Wenn die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden kann, ist das die einzig richtige Entscheidung.” sagte Andreas Grimm, der Stellvertretende Vorsitzende des VCD-Landes­verbands zu der Entscheidung der Stadt. “Allerdings lassen die Zustände in der Stadt den Eindruck entstehen, dass Erfurt wie auch fast der ganze Freistaat dem Winter nicht gewachsen ist.” Natürlich sei es verständlich, dass die Winterdienste bei längeren Schneefällen an ihre Grenzen stoßen. Die eigentliche Katastrophe jedoch sei, dass viele ältere Verkehrsteilnehmer und Menschen mit Behinderungen durch schlecht geräumte Fußwege und Haltestellen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, da sie sich bei Schnee- und Eisglätte nicht mehr hinaus zu gehen trauten.
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Verkehrsgerichtstag diskutierte das Verkehrs­risiko junge Fahrer

Freitag, 29. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 06/10 – Berlin/Goslar, 29.01.10
VCD: Begleitetes Fahren hat sich bewährt / verbindliche Schulungen für Begleiter gefordert

Noch immer gehören Fahranfänger und junge Fahrer bei Ver­kehrs­unfällen zur Hauptrisikogruppe: 71 Prozent der mehr als 80000 im Jahr 2008 verunglückten jungen Erwachsenen saßen im Auto. Drei Viertel aller Getöteten in der Altersklasse der 18 bis 24-Jährigen starben als Pkw-Insassen – die meisten davon als Fahrer. Jeder fünfte im Straßenverkehr Verunglückte und Getötete gehört zu dieser Altersgruppe. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) plädiert angesichts dieser Zahlen für das begleitete Fahren und fordert jugendgemäße Alternativen zum Autofahren.

Die Wahrscheinlichkeit für junge Erwachsene, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist im Vergleich zum Durchschnitt aller Al­ters­gruppen mehr als zweimal so hoch. Gleichzeitig sind 18- bis 24-jährige Pkw-Fahrer in zwei Dritteln aller Unfälle mit Personen­schaden, an denen sie beteiligt waren, die Haupt­verursacher. Bei den Führerscheinneulingen zwischen 18 und 20 sind es sogar 71 Prozent“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Junge Fahr­anfänger verfügen über wenig Fahrroutine, haben aber oft eine hohe Risikobereitschaft.“ Maßnahmen, wie die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zu verringern seien, wurden auch auf dem Ver­kehrs­gerichtstag in Goslar diskutiert. Korn: “Als hilfreich hat sich das sogenannte begleitete Fahren ab 17 erwiesen, bei dem die Führer­schein­neulinge mit einer erfahrenen Begleitperson als Beifahrer unterwegs sind und sicheres Fahren üben. Die Unfallzahlen bei begleiteten Fahreranfängern sind deutlich niedriger als bei nicht begleiteten.
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Erneutes S-Bahn-Chaos in Berlin

Dienstag, 08. September 2009

VCD Pressemitteilung 69/09 – Berlin, 08.09.2009
Unverantwortliche Einsparpolitik – Berlin muss S-Bahn-Ausschreibung sofort starten

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert aufs heftigste das erneute Chaos bei der Berliner S-Bahn. Es sei inakzeptabel, dass sich erhebliche Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs auf­grund von Sicherheitsmängeln innerhalb von nur wenigen Monaten wieder­holten. Auf­grund von Mängeln an den Bremsen hat die Deut­sche Bahn AG als Mutterkonzern der Berliner S-Bahn am Montag­abend entschieden, drei Viertel der S-Bahn-Züge in Berlin umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Erst im Juli musste die Berliner S-Bahn aufgrund von Schäden an den Rädern zahlreiche Züge vom Gleis nehmen und Strecken zeitweise stilllegen.

Einen Offenbarungseid nannte der VCD das Eingeständnis von Ulrich Homburg, Personenverkehrschef der DB AG, dass der gefundene Schaden an den Bremsen kein Konstruktions- sondern ein War­tungs­fehler sei. Damit sei klar, dass es bei der S-Bahn unverantwortliche Einsparungen im Sicherheitsbereich gegeben habe. Diese seien auf den überhöhten Renditedruck im Rahmen des geplanten Börsen­gangs der DB AG zurückzuführen, so der VCD.
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Kinder brauchen Fahrräder mehr als Autos

Freitag, 17. April 2009

Pressemitteilung 11/2009 VCD Baden-Württemberg und Na­tur­schutz­bund (NABU) Baden-Württemberg
NABU und VCD belohnen Familien, die Ausflüge mit dem Rad unternehmen

Der Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg und der Ver­kehrs­club (VCD) Baden-Württemberg rufen dieses Frühjahr gemeinsam dazu auf, das Auto häufiger stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren. Speziell Familien, die sich diesem Appell anschließen, wollen die Naturschützer belohnen. Nutzen diese im Zeitraum vom 20. April bis 20. Juni das Rad für den Familienausflug statt das Auto, bekommen sie einen Preis zugeschickt.

Familien sind uns bei unserem Appell besonders wichtig“, erklärt Sonja Lehmann vom Naturschutzbund NABU. „Denn immer mehr Eltern verbieten ihren Kindern mit dem Rad zur Schule oder zu Freunden zu fahren, weil sie Angst vor Unfällen haben.“ „Dabei verunglücken rund ein Drittel der Kinder im Straßenverkehr dann, wenn sie mit im Auto sitzen“, stellt Birgit Maier, Ge­schäfts­stellenleiterin des VCD in Baden-Württemberg, klar. „Die Vorstellung also, dass das Kind sicherer ist, wenn es mit dem „Elterntaxi“ unterwegs ist, ist daher leider falsch“.

Viele Eltern vergessen zudem völlig, dass Kinder vor allem eins brauchen, um sich gesund zu entwickeln: Bewegung. „Regelmäßige Be­wegung verleiht Kindern Kraft, verbessert ihr Ko­or­di­na­tions­vermögen und fördert ihren Gleichgewichtssinn“, erklärt Maier. Sie ist zudem nachweislich gut für die geistige Entwicklung und hilft dabei Stress abzubauen. Kinder, die sich ausreichend bewegen stolpern und stürzen weniger, vertreten sich seltener und haben so weniger Unfälle.
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Bußgelder steigen zum 1. Februar

Freitag, 30. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 09/09 – Berlin, 30. Januar 2009
VCD: Verkehrsdelikte besser ahnden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Anhebung der Buß­gelder für Vergehen im Straßenverkehr, die zum 1. Februar in Kraft tritt. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, es käme nun jedoch darauf an, Verstöße auch wirksam zu ahnden.

Solange es in Deutschland als Kavaliersdelikt betrachtet wird, zu rasen und zu drängeln, sind angemessene Strafen ein un­ver­zicht­barer Bestandteil in einem Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit auf den Straßen“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand. “Wer hier von Abzocke spricht, vergisst, dass kein Auto­fahrer gezwungen wird, gegen bestehende Regeln zu verstoßen. Niemand setzt sich aus Versehen betrunken hinter das Steuer oder nimmt innerorts den Fuß nicht vom Gas. Solche Taten geschehen unter Vorsatz. Und wer so handelt, muss für sein rücksichtsloses Verhalten auch die Konsequenzen tragen.
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VCD-Tipp: Sichere Fahrt bei Eis und Schnee

Dienstag, 06. Januar 2009

VCD Servicepressemitteilung 01/09 – Berlin, 06.01.09

Pünktlich zum Jahreswechsel hat sich der Winter in Deutschland zu­rück­gemeldet. Auch in niedrigen Lagen ist mit Schnee und Eis­glätte zu rechnen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) rät daher, der eigenen Sicherheit und der Umwelt zuliebe das Auto ste­hen­zu­lassen und auf Bus und Bahn auszuweichen. Wer dennoch auf den Pkw angewiesen ist, sollte ein paar Grundregeln beachten:
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Halbjahresbilanz der DB AG

Montag, 18. August 2008

VCD-Pressemitteilung 53/08 – Berlin, 18. August 2008
VCD fordert höhere Investitionen in Infrastruktur und Angebot

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bewertet die heute von der Deutschen Bahn AG vorgelegte Halbjahresbilanz mit Skepsis. Die Zu­wächse bei den Fahrgast­zahlen im ersten Halbjahr um rund drei Pro­zent seien zwar durchweg positiv zu bewerten, da sie die Aus­lastung der Züge erhöhten und so die Umweltbilanz der Bahn ver­besserten. Doch die Umsatzsteigerungen rührten vor allem vom besonders gestiegen Güterverkehrsbereich und aus dem Ausland her, also nicht vom nationalen Personenverkehr.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Ein gutes Ergebnis des Bahnkonzerns nützt Menschen und Umwelt auf Dauer nur, wenn die Infrastruktur gut gepflegt, Engpässe beseitigt und die An­gebote für Reisende weiter verbessert werden. Hier brauchen wir höhere Investitionen. Wenn stattdessen Gewinne künftig vor­rangig an Privatinvestoren ausgeschüttet und in internationale Lo­gi­stik­vorhaben investiert werden, geht das zulasten einer kunden­freundlichen und umweltverträglichen Bahn.(weiterlesen…)

Lkw-Maut erhöhen und für den Ausbau des Schienennetzes nutzen

Samstag, 16. August 2008

Pressemitteilung 21/2008 VCD Niedersachsen, Hannover, 16. August 2008
Kritik an Niedersachsens Verkehrsminister Hirche/Weniger Lkw auch Beitrag zur Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die ablehnende Hal­tung von Verkehrsminister Walter Hirche (FDP) zur Erhöhung der Lkw-Maut scharf. „Das Land verschläft weiter eine zukunfts­weisen­de Verkehrspolitik mit der einseitigen Förderung des Schwer­last­verkehrs!“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Nach Auffassung des VCD ist es überfällig, den Straßen­güter­verkehr stärker an den hohen Kosten für den Erhalt der Infra­struktur zu beteiligen. Schließlich seien Lkw die Haupt­verursacher von Straßenschäden. Schon die letzte Wege­kosten­rechnung der Bundesregierung habe gezeigt, dass die bisherigen Mauteinnahmen nicht einmal die durch den Schwer­last­verkehr verursachten Infra­struktur­kosten decken. Externe Kosten durch Umwelt- und Ge­sund­heitsschäden sowie Unfallfolgen würden mit der für 2009 geplanten Anhebung der Maut noch nicht einmal ansatzweise gedeckt. „Gerade in Niedersachsen vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo ein Lkw in schwere Verkehrsunfälle verwickelt ist. Die Menschen in Niedersachsen wollen nicht mehr, sondern weniger Lkw auf der Straße sehen“, so Frömming
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VRR kündigt Vertrag mit Deutscher Bahn fristlos

Donnerstag, 12. Juni 2008

In Nordrhein-Westfalen hat der der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) seinen Verkehrsvertrag mit der DB Regio NRW (DB) mit sofortiger Wirkung außerordentlich gekündigt. (weiterlesen…)

Bußgeld-Pläne der Regierung reichen nicht aus

Mittwoch, 21. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 30/2008 – Berlin, 21. Mai 2008
VCD fordert wirksame Bußgelder für sicherheitsrelevante Verstöße im Straßenverkehr

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, die geplante Erhöhung der Bußgelder im Verkehr zu überarbeiten. Es sei richtig und überfällig, dass die Regierung eine Anpassung des Buß­geld­katalogs in Angriff nehme, der zuletzt 1989 aktualisiert worden sei. Doch die derzeit vorgesehenen Änderungen reichen nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucher­verbandes nicht aus, um die Sicherheit auf den Straßen spürbar zu erhöhen. Nur wenn alle sicher­heits­relevanten Verstöße angemessen geahndet würden, bestehe die Chance auf nachhaltige Verbesserung der Fahrkultur in Deutschland. Als Orientierung könne dabei das Straf­niveau anderer europäischer Länder dienen, das durchweg viel höher ausfalle.
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