Mit ‘Shared Space’ getaggte Artikel

Terminhinweis: Shared Space – gleich­berechtigter Verkehrsraum

Donnerstag, 18. August 2011

Die VCD Regionalgruppe Rhein-Main und der VCD in Offenbach laden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenbach ein zur Ver­anstaltung: Shared Space – gleichberechtigter Verkehrsraum.

„Shared Space“ und die „Gemeinschaftsstraße“ sind Konzepte der Verkehrsplanung, die die starre Trennung der Verkehrsarten aufheben und neue Impulse zum Umgang mit dem Straßenraum geben sollen. Fußgänger, Rad- und Autofahrer sollen sich dort gleichberechtigt bewegen können. Das Konzept, das schon in anderen Städten umgesetzt wurde, könnte künftig vielleicht auch für einige Bereiche in der Stadt Offenbach zur Anwendung kommen.

Wir möchten hiermit auf diese Veranstaltung hinweisen und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie/Euch an dem Abend begrüßen dürften!

Stattfinden wird die Veranstaltung am:

Mi., 24. August 2011 von 19:00 – 21:00 Uhr
im VHS-Gebäude in der Berliner Straße 77, Offenbach

Die Fachreferentin des Abends ist:

Beatrice Kamper (Stadt Duisburg) – Sachgebietsleiterin Stadtplanung, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement

Buchveröffentlichung zu Shared Space – Straße ist für alle da

Mittwoch, 26. Mai 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, Heinrich-Böll-Stiftung und BiWAK, Berlin, 26.05.10

Die Straße als gemeinsamer Raum für alle, ob sie nun verweilen, sich treffen, spielen, hindurchfahren oder – gehen wollen – und das im Autoland Deutschland? Das Zauberwort heißt »Shared Space«: Stadt- und Verkehrsplaner haben ein gleichberechtigtes Mit­einander von Motor und Mensch zum Ziel, vereinbaren Mobilität und Aufenthalt. Straßenraum wird Lebensraum – was utopisch klingt, kann funktionieren. Das ist eine Kernaussage des Buches »Shared Space – Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume«, die die grüne Heinrich-Böll-Stiftung und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin vorstellten. Die erste um­fassende deutschsprachige Publikation zum Thema erläutert das Prinzip Shared Space, stellt realisierte Projekte vor und gibt konkrete Hinweise und Tipps für die Umsetzung vor Ort.

Shared Space ist mehr als ein Verkehrskonzept“, erklärt Wolfgang Pohl, Referent für Kommunalpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung. “In vielerlei Hinsicht erfordert dieses Modell ein Umdenken. Schließlich ver­sucht Shared Space in einem der am stärksten geregelten Be­rei­che, dem Verkehr, Restriktionen und Vorrechte durch Kom­mu­ni­kation und Gestaltung abzubauen. Die Grundprinzipien dafür: gemeinsame Nutzung des Raumes als Verkehrs- und Aufent­halts­raum und die Verständigung auf ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Grundlage von § 1 der Straßenverkehrsordnung. All das führt zu lebendigeren Orten.
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Kinder nicht zur Schule fahren

Montag, 24. August 2009

Pressemeitteilung 23/2009, VCD Hessen, Kassel, 24. 8. 2009

Eltern sollen ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren. Das em­pfiehlt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu Beginn des neuen Schul­jahres in Hessen. „Es ist ein Irrtum zu glauben, Kinder seien nur im Auto der Eltern sicher“, erklärte Udo Messer, Landes­vor­sitzen­der des VCD Hessen. „Fast die Hälfte aller im Straßen­verkehr verunglückten Kinder saß im Pkw.“ Tatsächlich seien gerade die Eltern, die ihre Kinder mehr oder weniger gestresst zur Schule fahren oder abholen, eine Gefahr.
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Tag der Verkehrssicherheit am Samstag

Freitag, 19. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 46/09 – Berlin, 19.06.09
VCD: »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Täglich sterben auf deutschen Straßen mehr als zwölf Menschen. Über 70 000 wurden 2008 schwer verletzt – das entspricht der Ein­wohnerzahl einer mittelgroßen Stadt. Obwohl die Unfallzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, sei das kein Grund zur Be­ruhi­gung, mahnt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des 5. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend an. Um die Ziele des EU-Aktionsprogramms zur Straßen­verkehrs­sicherheit zu erreichen, sei ein umfassenderer Ansatz nötig, als ihn die Bundesregierung derzeit verfolge.
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VCD Hessen zur Europawahl: Wählen GEHEN – und für eine neue Verkehrspolitik stimmen

Donnerstag, 04. Juni 2009

VCD-Hessen-Pressemitteilung 17/2009, Kassel, 4. Juni 2009

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert alle Wähler in Hessen auf, bei der Europawahl am Sonntag das Auto stehen zu lassen und zu Fuß zum Wahllokal zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen. „So können sie ein kleines Signal setzen für eine andere Ver­kehrs­politik“, sagte Werner Geiß, Vorsitzender des VCD-Landes­verbandes Hessen. Ver­kehrs­politische Entscheidungen würden heute zunehmend auf europäischer Ebene gefällt. Gerade für das besonders stark mit Straßen- und Flugverkehr belastete Hessen sei die Europawahl deshalb von großer Wichtigkeit, so der Umwelt- und Ver­braucher­verband.
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Bußgelder steigen zum 1. Februar

Freitag, 30. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 09/09 – Berlin, 30. Januar 2009
VCD: Verkehrsdelikte besser ahnden

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Anhebung der Buß­gelder für Vergehen im Straßenverkehr, die zum 1. Februar in Kraft tritt. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, es käme nun jedoch darauf an, Verstöße auch wirksam zu ahnden.

Solange es in Deutschland als Kavaliersdelikt betrachtet wird, zu rasen und zu drängeln, sind angemessene Strafen ein un­ver­zicht­barer Bestandteil in einem Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit auf den Straßen“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand. “Wer hier von Abzocke spricht, vergisst, dass kein Auto­fahrer gezwungen wird, gegen bestehende Regeln zu verstoßen. Niemand setzt sich aus Versehen betrunken hinter das Steuer oder nimmt innerorts den Fuß nicht vom Gas. Solche Taten geschehen unter Vorsatz. Und wer so handelt, muss für sein rücksichtsloses Verhalten auch die Konsequenzen tragen.
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VCD begrüßt rot-grüne Vereinbarung zu Flughäfen – Kritik an Autobahn-Beschlüssen

Montag, 27. Oktober 2008

Pressemitteilung 41/2008, VCD Hessen, 27. Oktober 2008

Auf ein geteiltes Echo stoßen die rot-grünen Koalitions­verein­barungen beim Verkehrsclub Deutschland (VCD). Zu begrüßen sei vor allem der angekündigte Kurswechsel beim Flug­hafen Kassel-Calden, erklärte der Landesverband Hessen des Umwelt- und Ver­braucher­verbands. „Der Ausbau wird nicht kommen, denn die geforderte Wirtschaftlichkeit wird sich nie erreichen lassen“, ist der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß überzeugt. Sämtliche Regional­flughäfen seien Subventionsgräber. Gerade wegen der angespannten Haushaltslage dürften keine Landesmittel nach Calden fließen. Die neue Landesregierung müsse jetzt den Mut haben, dies auch deutlich zu sagen. Nordhessen brauche andere, nachhaltige Perspektiven in der Verkehrspolitik, vor allem durch einen Ausbau der Schienenwege.

Positiv bewertet der VCD auch die Verzögerung beim Ausbau des Frank­furter Flug­hafens. „Jetzt haben alle Beteiligten Zeit, das fragwürdige Projekt noch einmal in Ruhe zu überdenken“, sagte Geiß. Viele Voraussetzungen stimmten nicht mehr. So müssten zum Beispiel die Prognosen, die dem Ausbau zu Grunde liegen, korrigiert werden. „Dann wird sich herausstellen, dass eine neue Landebahn wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist“, zeigte sich Geiß überzeugt.

Bedauerlich ist für den VCD dagegen die Zustimmung von SPD und Grünen zum Weiterbau der Autobahnen A44 und A49. „Von einer Koalition, die Umwelt- und Klima­schutz zum Schwerpunktthema erklärt hat, hätten wir uns mehr Einsicht erhofft“, sagte Geiß. „Längst ist erwiesen, dass Straßenbau nicht die erhofften positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft hat.“ Immerhin werde auf das unsinnige Projekt der A4 zwischen Olpe und Hattenbach verzichtet. Der VCD hofft, dass auch die B87n in der Rhön gestoppt wird.

Von der künftigen Landesregierung erwartet der VCD deutliche Signale für eine neue Verkehrspolitik. Erforderlich sei ein Klima­schutzplan, in dem aufgezeigt wird, wie auch im Verkehr der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden kann. Der Straßenbau-Etat des Landes, der in den vergangenen zehn Jahren um 250 Prozent auf fast 100 Millionen Euro gestiegen sei, müsse auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden. Stattdessen soll der Schienenverkehr bei den Investitionen Vorrang erhalten.

Der designierte Verkehrsminister Günter Rudolph (SPD) sollte sich nach Ansicht des VCD das ehrgeizige Ziel setzen, die Zahl der Ver­kehrs­toten in Hessen auf Null zu reduzieren. Dazu müssten unter anderem mehr Tempolimits auf Autobahnen und Bundesstraßen verhängt werden. Weitere Forderungen des VCD sind eine stärkere Förderung des Rad- und Fußverkehrs, die Umsetzung fort­schritt­licher Planungs­konzepte wie „Shared Space“, klare Qua­li­täts­kriterien bei der Ausschreibung von Verkehrsleistungen, eine weitere Reduzierung von Schadstoffen wie Feinstaub sowie die Förderung des sanften Tourismus in Hessen. Schließlich regt der VCD an, in einem Forschungsprojekt aufzuzeigen, wie ein Mehr an Lebens­qualität auch mit weniger umweltbelastenden Verkehr mög­lich ist.