Mit ‘Schlichtung’ getaggte Artikel

5 Jahre da­nach: Die Schlichtung zu Stuttgart 21 auf Youtube

Donnerstag, 21. Januar 2016

Das Podiumsgespräch vom 18. Januar 2016: 5 Jahre da­nach: Die Schlichtung zu S21 steht inzwischen in voller Länge (2 Stunden 38 Minuten) auf Youtube bereit:

Podiumsgespräch 18. Januar 2016: 5 Jahre da­nach: Die Schlichtung zu S21

Freitag, 15. Januar 2016

5 Jahre nach der Schlichtung zum um­strittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 diskutiert Verkehrsminister Winfried Her­mann mit dem Schlichter Heiner Geißler sowie Walter Sittler, Peter Conradi und Klaus Arnoldi am Montag, 18. Januar um 19 Uhr im Hospitalhof über die Ergebnisse der Schlichtung und die weiteren Perspektiven. Moderation: Johanna Henkel-Waidhofer.

Die “Schlichtung” zu S21 mit dem Schlichterspruch vom 30.11.2010 im Stuttgarter Rathaus wurde deutschlandweit beachtet und live im Fernsehen übertragen – in dieser Form ein Novum, ein Feldversuch eines neuen Formats zur Konfliktaustragung in einer demokratischen Gesellschaft. (weiterlesen…)

Neues Bürgerbegehren zu Stuttgart 21

Montag, 14. Februar 2011

Pressemitteilung Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 & Juristen zu Stuttgart 21, Stuttgart, 14.02.2011

Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 startet ein neues Bürger­begehren mit dem Ziel des Ausstiegs der Stadt Stuttgart aus dem Projekt. In der Schlichtung wurden viele Defizite des Projekts aufgezeigt. Jetzt soll zusätzlich die fehlende rechtliche Legitimität von Stuttgart 21 in den Blick genommen werden. „In dieser Stadt gibt es einen ungelösten Konflikt, ein Gefühl der Ohnmacht – trotz Fakten­check, trotz Schlichterspruch. Dieser Konflikt kann nur gelöst werden, indem die Bürger endlich die Möglichkeit erhalten, zumindest über die Zuschüsse der Stadt zu Stuttgart 21 selber abstimmen zu können, mit dem Ziel einer friedlichen Koexistenz in unserer Stadt“, sagt Sigrid Klausmann-Sittler, eine der drei Vertrauens­leute des Bürgerbegehrens.
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Schlichterspruch zu Stuttgart 21

Dienstag, 30. November 2010

VCD-Pressemitteilung 108/10 – Berlin, 30.11.10
VCD fordert Baustopp / Stuttgart 21 nicht zukunftsfähig

Als Bilanz der Schlichtungsgespräche im Konflikt um das Bahn­projekt »Stuttgart 21« fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Baustopp für das Großprojekt. Schlichter Heiner Geißler hatte heute seinen Schlichterspruch verkündet und sich dafür aus­gesprochen, das Bahnprojekt mit weitreichenden Nach­besserungen als »Stuttgart 21 plus« weiterzuführen.

Michel Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungs­gespräche haben gezeigt, dass Stuttgart 21 weder leistungs- noch zukunftsfähig ist. Es soll nur ein neuer, aber kein besserer Bahnhof gebaut werden. Selbst mit den Nach­besserungen, auf die Heiner Geißler drängt, wird es deutschlandweit keine substanziellen Verbesserungen für den Bahnverkehr und die Bahnkunden geben. Es ist schlichtweg falsch, Geld zu verschwenden, das dann an anderer Stelle fehlt. Vordringlich müssen Projekte umgesetzt werden, die Engpässe beseitigen und neue Kapazitäten an den richtigen Stellen schaffen – Stuttgart 21 gehört nicht dazu.
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VCD zieht Zwischenbilanz zu den Stuttgart 21-Schlichtungsgesprächen

Freitag, 05. November 2010

VCD-Pressemitteilung 99/10 – Berlin 5.11.2010
Kritik hat sich bestätigt / Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 nach wie vor fraglich

Nach den ersten drei Schlichtungsgesprächen zum Projekt Stutt­gart 21 sieht sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland in seiner Kritik bestätigt. Die Befürworter hätten weder die Leistungs­fähigkeit des unterirdischen Bahnhofs noch die Wirt­schaft­lichkeit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm belegen können.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungs­ge­sprä­che zeigen in aller Deutlichkeit, dass der acht­gleisige Bahn­hof in seiner Leistungsfähigkeit nicht an den bestehenden heran­kommt. Das entsprechende Gutachten der Befürworter hat sich für die Bewertung des geplanten Bahnknotens als wertlos erwiesen. Es nimmt zu kurze Haltezeiten an und wurde unter unrealistischen Laborbedingungen errechnet: Engpässe im Zulauf und die bestimmenden übergeordneten Fahrpläne wurden dabei völlig außer Acht gelassen.“ Es sei schlichtweg falsch und irreführend, mit der maximal möglichen Zugzahl im Tunnelbahnhof zu kalkulieren, wenn diese überhaupt nicht zum Bahnhof geführt werden könnten. “Auch die Deutsche Bahn AG ist den Nachweis der Leistungs­fähigkeit von Stuttgart 21 bisher schuldig geblieben“, so Ziesak weiter. “Das vorgelegte Betriebskonzept lässt nicht erkennen, dass zukünftig mehr Züge fahren können als heute. Eine belastbare Fahrplansimulation zur Spitzen­belastung im Berufs­verkehr liegt nach 16 Jahren Planung nicht vor und soll erst jetzt zusammen­gestrickt und im Rahmen der Schlichtung nachgereicht werden.
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