Mit ‘Schienenverkehr’ getaggte Artikel

VCD: Deutschland droht beim internationalen Schienengüterverkehr das Abstellgleis

Dienstag, 20. Dezember 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 38/11, Stuttgart, 20. Dezember 2011
Logistikbranche kritisiert Engpässe in Schienenkorridoren / Finanzierung des Bundes vollkommen unzureichend / Rheintalbahn weiterhin Opfer von Straßenbau und Stuttgart 21

Die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel ist der schlimmste Engpass für den zentralen Güterverkehrskorridor zwischen Rotterdam und Genua. Zu dieser Einschätzung kommen die vier international tätigen Logistikunternehmen DB Schenker Rail, TX Logistik, SBB Cargo und BLS Cargo bei der Präsentation ihrer Anforderungen an europäische Schienenkorridore am Montag in Berlin. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht sich durch deren Einschätzung erneut in seiner Kritik an der falschen Investitionspolitik des Bundes bestätigt.

Die im jetzt vorgestellten Investitionsrahmenplan des Bundesverkehrs­ministeriums bis 2015 für den Ausbau der Rheintalbahn zur Verfügung stehenden Mittel reichen nach Einschätzung des VCD nicht aus, um den europäischen Anforderungen an einen effizienten und modernen Güterverkehr auf der Schiene gerecht zu werden.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Der europäische Schienen­güter­verkehr ist ein enormer Wachstumsmarkt. Deutschland droht hier lang­fristig das Abstellgleis, weil sich der Bundes­verkehrs­minister weigert, für den dringend notwendigen Ausbau der Rheintalbahn die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.” (weiterlesen…)

Verkehrsminister Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr

Montag, 19. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 19.12.2011
Nach Äußerungen zur Finanzierung des Schienennahverkehrs

Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Der Landtag hatte 2010 beschlossen, die er­forderlichen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz für dieses Jahr um 24,2 Mio. und für 2012 um 34,9 Mio. Euro zu kürzen. Die Folgen dieser kurzsichtigen Sparpolitik sind schon jetzt dramatisch: Investitionen sind kaum mehr möglich und auch das Fahrplanangebot hat sich auf einigen Verbindungen erheblich verschlechtert. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale ist diese Entwicklung verheerend. Deshalb hat der VCD als mitgliederstärkster Fahrgastverband Sachsens ein Bündnis mit den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen, das ein Positionspapier erarbeitet hat, welches die Folgen der Kürzungs­beschlüsse für den SPNV aufzeigt. In einem offenen Brief forderten die Städte zusammen mit dem VCD vor Kurzem die sächsische Staats­regierung zur grundlegenden Korrektur der Spar­beschlüsse und der ÖPNV-Finanzierungsverordnung auf.
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Sächsische Großstädte und VCD fordern Ende der Kürzungen im Schienennahverkehr

Freitag, 09. Dezember 2011

Der Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Elbe-Saale e. V. , und die Stadt Leipzig informieren:

Mit einem heute vorgestellten Positionspapier haben die Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die sächsische Staatsregierung appelliert, die vor einem Jahr beschlossenen Kürzungen für den Schienenpersonen­nahverkehr (SPNV) zurückzunehmen. Im Dezember 2010 hatte der Freistaat die Mittel bereits um insgesamt 24,2 Millionen Euro gekürzt. Für 2012 plant das Land weitere Einschnitte in Höhe von 34,9 Millionen Euro. Somit werden dann weniger als zwei Drittel der vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel zur Bestellung von Zug­kilo­metern eingesetzt, während es beispielsweise im Nachbarland Thüringen rund 90 Prozent sind.
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VCD unterstützt Verkehrsminister Posch: Neue Prioritäten bei Schienen-Projekten nötig

Freitag, 28. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 25/2011, Kassel, 28. Oktober 2011.

In den Ausbau der Schienenstrecken in Hessen muss nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD in den nächsten Jahren mehr Geld gesteckt werden. Der VCD-Landesverband Hessen unterstützt deshalb die Forderung von Verkehrsminister Dieter Posch, bundesweit die Prioritäten bei der Finanzierung von Schienenprojekten zu ändern.

Die knappen Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie am drin­gend­sten gebraucht werden“, sagte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Und das ist vor allem in Hessen der Fall, wo es Engpässe gibt, die sich auf ganz Deutschland negativ auswirken.“ Hohe Priorität sieht der VCD beim Ausbau des Eisenbahnknotens Frankfurt sowie bei den Neu- und Ausbaustrecken von Frankfurt nach Mannheim und Fulda. „Diese Maßnahmen sind wichtiger als Stuttgart 21, die ICE-U-Bahn durch den Thüringer Wald oder die sogenannte Y-Trasse in Nieder­sachsen“, so Mützel.
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Zwei Jahre Bahnchef Rüdiger Grube

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 44/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD: Es bleibt viel zu tun

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn. Anlässlich seines zweijährigen Dienst­jubiläums weist der ökologische Verkehrsclub VCD auf die ungelösten Probleme der DB AG hin und fordert Grube auf, seine Aktivitäten auf den innerdeutschen Schienenverkehr zu konzentrieren – und nicht auf den Ausbau des Unternehmens zum weltweit agierenden Mobilitäts- und Logistikkonzern.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Fahrgäste in Fern- und Nah­verkehr müssen nach wie vor Einschränkungen im Bahnverkehr hin­nehmen. Vom Wachstumskurs der DB AG profitieren sie bisher nicht. Ob fehlende Züge, mangelhafte Schieneninfrastruktur oder falsche Prioritätensetzung: Noch immer harren viele Probleme der DB AG ihrer Lösung. Eine ausreichende Anzahl an Personenzügen im Fernverkehr wird es frühestens 2013 geben, auf einen regulären Betrieb bei der S-Bahn in Berlin ist noch lange zu warten. Durch die Qualitätsmängel kommt es immer wieder zu erheblichen Störungen im Personenverkehr. Weil Bund und Bahn jahrzehntelang die falschen Prioritäten gesetzt haben, fehlt es zudem an Kapazitäten, den wachsenden Schienengüterverkehr aufzunehmen.
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VCD-Landesverband Niedersachsen: Jahres­haupt­versammlung fordert mehr Initiativen für Bahn­verkehr in der Fläche

Sonntag, 03. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 8/2011, Obernkirchen, 03.04.11
Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt

Ein deutliches höheres Engagement für einen umweltfreundlichen Schienen­verkehr auch in der Fläche forderten die Teilnehmer der Jahres­hauptversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­verband Niedersachsen, an diesem Wochenende. Der Ta­gungs­ort war mit Bedacht ausgewählt: die Versammlung fand statt im historischen Bahnhof Obernkirchen (Landkreis Schaum­burg). Dort engagiert sich unter anderem ein Förderkreis für die Reaktivierung der Bahnstrecke Rinteln – Stadthagen.

In Niedersachsen liegen derzeit zu viele Bahnstrecken ungenutzt brach, die mittelfristig für Personen- und Güterverkehre genutzt werden sollten. Insbesondere angesichts absehbar steigender Sprit­preise sei es heute wichtig, die noch vorhandene Infrastruktur zu sichern und nutzbar zu machen. Im Falle der Bahnlinie Rinteln – Stadt­hagen ist dies mit Unterstützung des VCD gelungen. In einem anderen konkreten Fall, der Bahnlinie Uelzen – Dannenberg, fordert der VCD in einer Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt, eine Freistellung für Bahnverkehr zurückzunehmen. Der VCD unterstützt dort unter anderem Initiativen der Stadt Uelzen und eines Infra­struktur­betreibers, notfalls rechtlich gegen die endgültige Schließung der Strecke vorzugehen.

Die Teilnehmer der Versammlung wählten Michael Frömming (Roten­burg/Wümme) wieder zum Landesvorsitzenden, seine Stell­vertreter sind Hans-Christian Friedrichs (Reppenstedt) und Harald Walsberg (Braunschweig). Auch Martin Zimmermann (Wolfen­büttel) als Schatz­meister und Claudia Schmidt (Lüneburg), Dr. Wolfgang Konukie­witz (Nordsode) und Wilfried Jankowski (Oldenburg) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Monstertrucks auf Niedersachsens Landstraßen?

Freitag, 25. Februar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 5/2011, Hannover 25.02.11
VCD: „Das kann nur ein Irrtum sein!“/Statt Förderung des Lkw-Verkehrs besser den Schienenverkehr unterstützen

Das kann nur ein Irrtum sein! Die Landesregierung wird das hoffentlich noch heute dementieren“, so Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in Nieder­sachsen. Hintergrund: Nach Informationen der Nachrichten­agentur dpa und Radio Bremen will die CDU/FDP-Landesregierung die in der Bevölkerung umstrittenen „Monstertrucks“ auch auf Bundes- und Landstraßen in Niedersachsen schicken.
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„Monstertrucks“: VCD fordert klare Absage

Montag, 21. Februar 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung, Kassel, 21. Februar 2011

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die hessische Staats­regierung auf, den Einsatz von übergroßen Lastkraftwagen voll­ständig abzulehnen. Er regiert damit auf Äußerungen von Verkehrs­minister Dieter Posch, die Bedingungen für die auch als „Gigaliner“ oder „Monstertrucks“ bekannten Fahrzeuge zu prüfen. Der VCD wünscht sich statt dessen, den Güterverkehr verstärkt auf die Schiene zu verlagern.

Der VCD befürchtet auch beim Einsatz nur auf ausgewählten Strecken erhebliche Sicherheitsprobleme. Die Zerstörungskraft bei einem Unfall ist direkt von der Masse abhängig. Je länger ein Fahr­zeug, desto mehr Fläche wird in Kurven überfahren. Liegen­gebliebene, verunglückte oder falsch parkende Riesenlaster sind schwerer zu passieren. Je länger ein Fahrzeug, desto kritischer werden Überholvorgänge. „Und spätestens, wenn die Monster­trucks sich Elefantenrennen liefern, wird die Leistungs­fähigkeit der Autobahn gesenkt, nicht erhöht.“ so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.
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BGH zum Wettbewerb im Schienen­personen­nahverkehr

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 09/11 – Berlin, 09.02.11
VCD begrüßt Entscheidung für mehr Wettbewerb

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die gestern verkündete Ent­scheidung des Bundesgerichtshofes (BGH), wonach die Vergabe von Verkehrsleistungen im Schienenpersonen­nahverkehr (SPNV) grund­sätzlich ausschreibungs­pflichtig ist. Der X. Zivilsenat (Vergabe­senat) des BGH bestätigte damit ein Urteil der Vergabe­kammer bei der Bezirksregierung Münster. Danach hätte der rentable, weit­gehend durch öffentliche Mittel abgesicherte S-Bahn-Betrieb durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) nicht direkt vergeben, sondern ausgeschrieben werden müssen.
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VCD fordert: Kein weiteres Landesgeld für Wendlingen – Ulm

Mittwoch, 01. September 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 35/10, Stuttgart, 1. September 2010
Neubaustrecke ist volkswirtschaftlicher Unfug

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch die jüngsten Forderungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer, das Land Baden-Württemberg möge sich mit mehr Geld als bisher vereinbart an den gestiegenen Kosten für die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm beteiligen, in seiner Kritik bestätigt. Der VCD hält die Neubaustrecke in der geplanten Form für eine volkswirtschaftliche Fehlinvestition, weil sie insbesondere für den Wachstumsmarkt Güterverkehr keine Engpässe beseitige. Der VCD erwartet von Ministerpräsident Mappus die Einhaltung seines Versprechens, kein weiteres Landesgeld für das Bundesprojekt Neubaustrecke auszugeben.

„Ob der Bund tatsächlich verpflichtet ist, bis 2020 die Finanzierung sicherzustellen, ist angesichts der Vertragsformulierungen fraglich“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Die Neubaustrecke nach Ulm ist in den Planungen des Bundes zu Recht als nicht vordringlich eingestuft worden, weshalb Verkehrsminister Ramsauer auch der Finanzierung keinen Vorrang gibt. Während die Kosten für die Neubaustrecke schon weit vor dem ersten Spatenstich explodiert sind und noch weiter ansteigen werden, hat sich der erwartete Nutzen minimiert. Die prognostizierten Zugzahlen aus den Planfeststellungsunterlagen sind ein reines Phantasieprodukt und entsprechen nicht der Realität“, sagte Matthias Lieb.
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