VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2009, 12.05.09 Hannover.
VCD: „Wille für zukunftsfähige Verkehrsprojekte noch nicht ausgereift!“/Kleinteilige Maßnahmen und Erhöhung der Lkw-Maut gefordert
„Kein Geld in den Taschen, dafür aber ein Füllhorn voller Versprechungen für unsinnige Verkehrs-Mammutprojekte!“ Mit dieser Stellungnahme beurteilt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das heutige Treffen der norddeutschen Regierungschefs mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Hamburg.
Sowohl die „Küstenautobahn“ A 20 als auch die Y-Hochgeschwindigkeitstrasse von Hamburg/Bremen nach Hannover seien nach wie vor Bestandteil der offiziellen Planungen. „Das ist schon erschütternd: Norddeutschland benötigt keine weiteren Prestigeprojekte, sondern insbesondere einen Ausbau des vorhandenen Schienennetzes. Die Y-Trasse ist keine Lösung für die Verkehrsprobleme der Seehäfen, sondern sie bindet im Gegenteil mit rund vier Milliarden Euro Steuergeldern wichtige Mittel für den Ausbau der bestehenden Bahnstrecken“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Inzwischen sagt das rund ein Dutzend Gutachter aus, aber die Politik ist offensichtlich beratungsresistent.“
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